Vielleicht sollte ich von vorne anfangen. Man sagt es sei der 3.Mai
1984 gewesen, als ich zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte. Aber
ich muss sagen ich könnte nicht bezeugen, dass es der dritte war - ich
kann mich da so schlecht erinnern!
Ich wuchs so heran und kam in den Kindergarten. Das mit dem Kindergarten
war ganz praktisch, denn so konnten meine Eltern mich und meine kleinen
Geschwister (Christoph '88, Frederike '86) vom Kindergarten abmelden,
und mit uns Kleinen durch Algerien, Tunesien, Marokko und die Türkei
fahren. Meine Eltern hatten damals ihre Allgemeinarzt-Praxis eröffnet.
Dann kam ich in die Grundschule und als ich in der vierten Klasse war,
war es endlich soweit. Wir verließen unser Mietshaus in Kammerdorf und
zogen einen Kilometer weiter nach Windischbergerdorf, wo unser Traumhaus
steht, ein Energiesparhaus, das meine Eltern so nach und nach geplant
und schließlich gebaut hatten. Durch die Solarkollektoren, den Wintergarten,
der 20cm dicken Aussen-Isolation, das Gas als Energiequelle für heißes
Wasser, Kochen usw. ist es ausserordentlich gelungen!
Langsam wurde das Vereinsheim des Kanu-Clubs Graf Luckner e. V. fertig
und mein Vater ging mit der ganzen Familie zum Bootfahren. Da sich das
Kajakfahren als gutes Familienhobby herausstellte, fährt unsere Familie
immer noch geschlossen zum Kajakfahren nach Österreich oder Slowenien.
Und so bekam (besser kaufte nach langem Sparen) ich mit 14 mein erstes
Boot, einen KENDO. Zwei Jahre später bekam Mama mein Boot (früher fuhr
sie Rockit) und man ließ mir einen ZWO zukommen. Aktuell fahre ich den
S:8 von PYRANHA.
Fast zeitgleich mit dem Beitritt in den Kanuclub schickten mich meine
Eltern zu einer Privatlehrerin zum Klavierunterricht. Ich spielte dann
auch 5-6 Jahre, bis mir schließlich Lust auf etwas Anderes kam. Und
so nahm ich 1999 satt Klavierunterricht Gitarrenunterricht an der örtlichen
Musikschule. Das mit dem Gitarre-Spielen ist übrigens nur weiterzuempfehlen,
auch wenn ich keinen Unterricht mehr habe.
Nach der Grundschule gings aufs Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium. Als
ich dann in die 6.Klasse kam wurde der alte 286er aus der Praxis meiner
Eltern rausgeschmissen und durch ein neueres System ersetzt. Also blieb
der 286er für mich über. Nach einigen Programmierversuchen in GW-BASIC,
bekam ich rein zufällig einen 386er, auf dem ich in QBASIC programmierte.
Als dieser Computer den Geist aufgab kaufte ich für 100DM einen 486er
und programmierte dann in TurboPascal. Als ich dann in der 9.Klasse
war (ich wählte den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig) wurde
der Server aus der Praxis für untauglich erklärt und bekam ich diesen.
und das ist jetzt auch der Computer an dem ich gerade sitzte. Dies war
zwar kein Traumcomputer (nur PI-133MHz) aber mit 80MB RAM ließ
sich schon arbeiten. Auch in der angestrebten Programmiersprache Visual
C++ ließ sich hier gut programmieren. Im Juni 2001 ergab sich
dann die nächste Möglichkeit. Da Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe
Photoshop bei mir nur sehr schlecht funktionierten und mir ein Fehler
nach dem anderen auf der Hauptplatine bewußt wurde, kaufte ich mir schließlich
für insgesamt 650 DM einen AMD Duron 900 MHz, 256 MB RAM, neues Mainboard
und baute diese neu erworbenen Teile gleich in mein altes Gehäuse ein,
was zufällig (für damalige Zeit erstaunlich) ein ATX-Gehäuse war...
Es war auch in der 6.Klasse als ich ein Gespräch zwischen zwei Freunden
(Alex G. und Franz M.) aus unserem Dorf hörte. Und wenig später schleppten
diese mich zur nächsten Übung zu unserem Feuerwehrhaus im Dorf, man
drückte mir ein Anmeldeformular in die Hand und schon war eine der besten
Entscheidungen in meinem Leben getan. Die Feuerwehr. Nach gut 7 Jahren
in dieser Feuerwehr (jetzt ein LF 8/6 und TSF) trat ich noch zusätzlichen
der nächstgrößeren Freiwilligen bei (März 2003).
Ein Jahr vorher, am 09. März 2002, verpflichtete ich mich auf 6
Jahre beim Technischen Hilfswerk (THW) im OV Cham.
Mittlerweile ist das Abitur auch schon in greifbare Nähe gerückt;
Anfang Mai beginnt das Schwitzen über den Reifeprüfungsaufgaben
in Mathe (LK), Physik (LK) und Englisch (GK). Danach habe ich dann noch
ein Gespräch mehr Gott als über die Welt zu führen, was
sich dann Colloquium in Religion nennt.
Dann geht's vielleicht als Mechatroniker an einer FH oder sogar Uni
weiter...
