Der Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e.V. hat entschieden gegen das Vorhaben der Deutschen Post AG protestiert, Ende Januar 2000 eine Rakete in den Weltraum zu schicken und dort - als ein Marketing-Gag - ca. 2000 Briefkarten von Deutschen Bundesbürgern in den Weltraum frei auszusetzen.
Wir haben sowohl bei den Betroffenen unseren Protest eingereicht, sowie bei Vorstand, Aufsichtsrat, Gewerkschaft. Darüberhinaus haben wir zahlreiche Zeitungen (in Köln und im bundesweit erscheinend) angeschrieben und um Unterstützung gebeten.
Dabei danken wir ganz besonders der KÖLNER WOCHE, der Kölnischen Rundschau und der BILD-Zeitung. Erst aufgrund der BILD-Zeitung hat sich die zuständige Stelle bei der Post erbarmt, auf unser Schreiben zu antworten. Wir danken GREENPEACE für die Schützenhilfe und der Verbraucherberatungsstelle NRW in Düsseldorf für Ihr entschiedenes Engagement in der Sache!
Leider war die Protestaktion nicht von Erfolg gekrönt, aber man sollte Verantwortung auch für unsere Meere sowie für unseren Weltraum übernehmen und nicht alles geschehen lassen!
Wir dürfen an dieser Stelle mitteilen, wie die Aktion verlaufen ist: Die Briefe wurden in den Weltraum ausgesetzt. Dabei ist die protokollierende Kamera der Rakete ausgefallen. Ob eine Karte die Erdoberfläche erreicht hat, steht bislang noch nicht fest.
Vorstand und Beirat des Vereins