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Verein zum Schutz gefährdeter Kinder i.G. gesponsert von poolalarm
Kinderschutz
News Juni 2003
Kinder brauchen moralische Gesinnung der Erwachsenen
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Kinder
leben heute in einer Welt ohne sinngebende reale Orientierung. • Kinder werden als Konsumenten missbraucht und damit in ihrer Entwicklung behindert. • Kinder werden überflutet von der Scheinwelt der Medien.
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• Kinder sind in ihrer Sinnesentfaltung eingeschränkt, das heißt auch, sie sind in ihrer Sprach- und Verstandesentwicklung eingeschränkt. • Kinder sind umgeben von Gewalt, Egoismus und Gleichgültigkeit. • Kinder leiden unter Nervosität und Identitätssuche. • Kinder sind beeinflusst und leben in einer Phantasiewelten. • Kinder brauchen Zeit um die Realität des Lebens zu begreifen und müssen erst elementare eigene Erfahrungen machen.
• Kinder brauchen moralische
Gesinnung der Erwachsenen.
• Kinder brauchen unsere Hilfe,
unseren Schutz, unsere ganze Aufmerksamkeit auch wenn wir vorerst mit
ihrer actiongeladenen Scheinwelt nicht konkurrieren können und unsere
Erfahrungswerte kein Gehöhr finden. Ein
Allheilmittel gegen Drogen gibt es nicht, weil auch die Sucht viele
Ursachen hat. Aber zur Suchtprävention gehört das Recht auf eine
kindgemäße Entwicklung ganz bestimmt. Zwar
hat es Gewalt und Gewaltbereitschaft wohl immer gegeben. Doch in den
letzten Jahren hat sich bei Kindern und Jugendlichen die Qualität der
Gewalt verändert: -
Früher war bei einer Rangelei auf dem Schulhof der Kampf beendet, wenn
der Gegner am Boden lag. Heute tritt der Sieger noch einmal nach,
behandelt den Unterlegenen wie eine Sache. -
Jugendliche morden, weil sie "schlecht drauf sind" oder weil
sie "mal ausprobieren wollen, wie das ist" Ihr Idol im
Fernsehen hat es ihnen ja vorgemacht. Das
Übermaß an Bildern, das Kinder und Jugendliche erleben, aber gar nicht
mehr verarbeiten und verstehen können, gehört sicher ebenso zu den
Ursachen für die wachsende Aggressivität wie mangelnde Bewegung und
die Unfähigkeit, sich mitteilen zu können. Nicht
mehr zu bestreiten ist, dass die Bilder der Gewalt, die Kinder und
Jugendliche im Fernsehen erleben, sich in ihnen niederschlagen, dass
Gewalt dadurch salonfähig und alltäglich wird, dass die Hemmschwelle,
selbst gewalttätig zu werden, sinkt. Höchst aufschlussreich ist der
Blick auf die versteckte Gewalt in den angeblich so harmlosen
Zeichentrickfilmen der Kinderprogramme: Wie da die vermenschlichten
Tierchen aufeinander eindreschen, da bleibt dem kritischen Betrachter
das Lachen im Halse stecken. Doch
reicht es nicht aus, allein die Bilder der Gewalt für die Aggressionen
von Kindern und Jugendlichen verantwortlich zu machen. Sie erleben
Gewalt eben nicht nur in den Medien, sondern auch in ihrem alltäglichen
Umfeld: in der Familie, in der Schule, im Straßenverkehr. Sie erleben
Gewalt auch in der Sprache und in der Musik, die sie hören. Sie erleben
Gewalt gegen Menschen und Gewalt gegen Sachen. Sie erleben Gewalt auch
im gesellschaftlichen und politischen Leben: kriegerische Konflikte,
religiösen und politischen Fanatismus. Und sie erleben Gewalt gegen
Werte wie das Gute, Wahre und Schöne - oder sie lernen diese Werte erst
gar nicht kennen.
Gewalt hat nicht nur eine Ursache und nicht nur eine Erscheinungsform.
Wer für das Recht auf Kindheit eintreten will, muss auf allen Ebenen
gegen die Gewalt in unserer Gesellschaft angehen. Bei
ungehinderter Entfaltung wächst mit dem Denken die Fähigkeit, das
Wahrgenommene, das Gefühlte und das Gedachte in einen sinnvollen
Zusammenhang zu bringen, Ursache und Wirkung voneinander zu
unterscheiden, sich denkend mit Ideen zu verbinden und Gedachtes aktiv
nachzudenken. Dabei begreift sich der Mensch selbst als schöpferisches
und autonomes Wesen. Die
ständige Reizüberflutung schon der kleinsten Kinder führt zu anderen
Entwicklungen der Gehirnhälften und Hirnvernetzungen als noch bei den
heutigen Erwachsenen. Die rechte Gehirnhälfte wird größer, der linke
Teil, für Sprache und abstraktes Denken zuständig, wird kleiner. Das
limbische System im Gehirn, das unter anderem an der Entstehung der
Vorstellungsbilder und der Entwicklung des kindlichen Gefühlslebens
beteiligt ist, entwickelt sich bei hohem Fernsehkonsum langsamer
(Sanders). Medien, die Ereignisse aus dem Zusammenhang herauslösen,
multimediale Reizüberflutung und Versuche, unser Denken über
Sprachschablonen und Wortschöpfungen zu beeinflussen, tragen zu dieser
Zerstörung des zusammenhängenden Denkens bei Sprachstörungen
bei. In
den Familien wird heute viel weniger als früher gesprochen -
"sprachlose" Eltern, ersetzt das Fernsehen. Kinder erleben
Sprache zu wenig als Teil eines aktiven, liebevollen
Zuwendungsprozesses. Vielmehr begegnet sie ihnen häufig nur noch passiv
im Fernsehkonsum; Gespräche kommen kaum noch zustande. Bei der Tür zum
Dialog ist nur der Briefschlitz für das Taschengeld geöffnet. Mangelnde
sprachliche Entwicklung geht aber auch einher mit seelischer Verkümmerung,
mit der Unfähigkeit, die eigenen Empfindungen auszudrücken und sich
dem anderen Menschen mitzuteilen. Der Seelenraum, die innere Erlebnisfähigkeit
der Kinder verarmt, es wächst Gewaltbereitschaft. Fazit: Kinder habe im alltäglichen Mediumkonsum nur die Gewallt gelernt, somit wissen sie nicht was sie tun. Anderslautende Auslegungen wie z.B. soziale Perspektivlosigkeit, führt zu keiner Veränderung und legitimiert die Krawallmacher und Gewalttäter. Morde und Gewalttaten an Kindern lösen wie kaum ein anderes Verbrechen Wut und Trauer aus. Die Motive für die schockierenden Taten sind unterschiedlich. Nicht immer können die Täter gefasst werden. In der jüngsten Vergangenheit gab es mehrere erschreckende Verbrechen:. |
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Februar 2002: Ein 19-Jahriger der aus den neuen Bundesländern (Sachsen) in den Augsburger Raum gekommen war, hat die zwölf- jährigen Vanessa auf eine äußerst brutale Art ermordet. Es fällt schwer, die Bilder vom Tatort wieder aus dem Kopf zu bekommen. Ob die Tat aus einer Horrorfan-Szene stammt, muss noch ermittelt werden. |
Februar 2002: Die Leiche der zehnjährigen Desiree aus Jena (Thüringen) wird am 10. Februar in einem Gebüsch an einem Bahndamm gefunden. Das Mädchen war am Vortag nicht vom Inline-Skaten zurück nach Hause gekommen und wurde Opfer eines Verbrechens. Vom Täter fehlt bislang jede Spur. |
September 2001: Unter mysteriösen Umständen verschwindet der neunjährige Dennis aus Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen) aus einem Schullandheim. Die Leiche des möglicherweise von einem Serientäter umgebrachten Jungen wird zwei Wochen später in einem Wald entdeckt. |
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Juni 2001: Die zehnjährige Adelina aus Bremen verschwindet spurlos. Nach drei Monaten wird ihre stark skelettierte Leiche gefunden. Hinweise auf Todesursache und Täter gibt es bisher nicht. |
Juni
2001:
Die acht Jahre alte Julia
aus Biebertal (Hessen) wird entführt und erschlagen. Die verbrannte
Leiche wird im Juli in einem 20 Kilometer entfernten Wald gefunden. Ein
Nachbar des Mädchens gilt als Tatverdächtiger. |
Februar 2001: Ein 25-Jähriger verschleppt, missbraucht und erdrosselt die zwölfjährige Ulrike aus Eberswalde (Brandenburg). Die Leiche wird nach zwei Wochen gefunden. Ende März wird auch der Mörder gefasst. |
Noch ein Beispiel: Das Ausländerwohnheim von Hoyerswerda (Sachsen) war tagelang Ziel beispielloser Gewaltangriffe durch Skinheads-Gruppen auf Menschenleben. Hier sollten die Bewohner mit ihren kleinen Kindern bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Die Zuschauer klatschten und unverhohlene Sympathie der Anwohner für die Gewalttäter wurde deutlich. Die Sympathisanten waren selbst Väter und Mütter die eigentlich ihre Kinder zur Gewaltfreiheit erziehen sollten. Nach einer Serie von Übergriffen auf zahlreiche Ausländerunterkünfte in Sachsen, Thüringen und Brandenburg flüchten die Bewohner nach Berlin und Hannover.
| "Neu" ! Die 10 Gebote. Ihre
Mitwirkung ist gefragt.
Lieber Leser/in, die Autobiografie der Eltern entscheidet meistens ob Kinder am Religionsunterricht teilnehmen. Die vermittelten mitmenschlichen Werte wie z.B. "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren", "Du sollst nicht töten. "Du sollst nicht ehebrechen. " "Du sollst nicht stehlen. " sind folglich unbekannt und zeigen in der heutigen Zeit Wirkung. Problem ist, dass die ursprüngliche Fassung der 10 Gebote nicht der heutigen Zeit entspricht und bereits das Wort "Gott" häufig zum Abschalten führt. Ich habe deshalb einmal begonnen die 10 Gebote auf unsere heutige Zeit angepasst, bzw. umzuschreiben und würde mich hierbei über Ihre geschätzte Mitwirkung sehr freuen. Bitte ergänzen, bzw. ändern Sie die nachfolgenden "vier Gebote" mit Themen aus dem heutigen Leben, z.B. "Du sollst mit der Natur leben" und/oder " Du sollst Tiere nicht quälen" usw....... |
Vier Gebote die jeder beherzigen sollte !
Abgeleitet von Martin Luther und der heutigen Zeit angepasst.
| Das vierte Gebot Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Sie haben Dich geboren. Dir die Windeln gewickelt. Ein Schlaflied gesungen und Dich liebevoll umsorgt. Sie haben Dir zuessen gegeben und Dich mit ihre Lebenserfahrungen auf das Leben vorbereitet. Selbst wenn es Dir einmal schlecht geht und Du nicht mehr weiter weist, wirst Du bei Deinen Eltern eine Zufluchtsstätte finden. Sie sind nur an Jahren älter. Sie sind Deine großen Brüder und Schwestern. Freunde verschwinden meist wenn's unbequem wird, aber Deine Eltern nicht !. |
| Das fünfte Gebot Du sollst nicht töten. Das Leben ist kein Spiel und hat keine "Esc" Taste um neu zu beginnen. Der Tot ist endgültig und umunkehrbar. Kinder werden zu Waisen. Eltern trauern um ihre Liebsten und können nicht vergessen. Nicht nur das Opfer ist zu beklagen, sondern auch das unsägliche Leid bei den Hinterbliebenen. Vielen Mördern wird ihre Tat erst später bewusst und können damit nicht mehr umgehen. Sie werden psychisch krank und scheiden selbst aus dem Leben. |
| Das sechste Gebot Du sollst nicht ehebrechen. Die Ehe ist die Fortsetzung des Elternhauses und sollte geschützt und geachtet werden. Sie ist Zukunft und Zuflucht zugleich. Vertrauen ist das oberste Gebot. Freude und Leid werden gemeinsam geteilt. Teilt jemand die Freude mit jemandem anderen, bleibt in der Ehe nur das Leid übrig. Es folgt folgt Misstrauen und Hass. |
| Das siebente Gebot Du sollst nicht stehlen. Der Mensch hat nur eine sehr begrenzte Zeit um sich etwas aufzubauen. Fleiß und Ausdauer müssen hier meist mit jahrelange Entbehrungen und entgangene Lebensfreude bezahlt werden. Stiehlt jemand das Gut des anderen, so stiehlt er auch gleichzeitig ein Teil seines Lebens. Ihre Meinung hierzu können Sie hier in diesem Forum austauschen. Danke für Ihre Mitwirkung. |
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Kolbatz
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92Volt pro Meter auf das menschliche Gehirn beim Handy-Telefonat.
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