Lossetalbahn Kassel

Bilderserie 2

Bauzustand Anfang / Mitte September

 
             
  Brücke über Losseseitenkanal   Brücke über einen Losseseitenkanal zwischen Oberkaufungen und Helsa, Blick Richtung Westen. Der bestehende Überbau und die vorhandenen Widerlager der Brücke wurden komplett saniert. Rechts neben der bestehende Konstruktion wird eine neue Brücke für das zweite Streckengleis (in Richtung Kassel) errichtet, dessen Planum im Hintergrund schon zu erkennen ist. Als Oberbaumaterial werden hier gebrauchte Schwellen und Schienen des Typs UIC 60 verschiedenster Hersteller und Fertigungsjahre eingebaut. Das Streckengleis Richtung Helsa ist bereits neu aufgebaut worden, gestopft und gerichtet, aber noch unverschweisst.

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 Bild 01/02
03.09.00
 
             
    Ostkopf von Kaufungen-Oberkaufungen, Blick in Richtung Helsa. Das linke Gleis ist das durch den Bahnhof durchgehende EBO-Stammgleis, rechts ist die Ausfahrt des "Strassenbahnteils" des Bahnhofs erkennbar. Beide Gleise werden - im Bild nicht mehr sichtbar - zur eingleisigen Strecke in Richtung Helsa vereinigt. Die Funktion des ganz rechten, abzweigenden Gleises scheint nun geklärt zu sein (siehe Bild 07/01): Es handelt sich anscheinend um ein Abstellgleis für Straßenbahnzüge, die ausserhalb der HVZ nicht benötigt werden.  Dort können aber nur Zweirichtungszüge abgestellt werden, die ab 2001 ausgeliefert werden sollen. Im Gegensatz zu Bild 08/01 sind die Gleise (mit Ausnahme des Abstellgleises) nun schon gestopft, gerichtet und teilweise verschweisst. 

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Bild 02/02
03.09.00
 
             
    War in Bild 09/01 die zukünftige Haltestelle "Oberkaufungen-Gesamtschule" noch ohne Gleisanschluss, so hat sich diese Situation Anfang September 2000 geändert. Die Gleisverlegung hat vom Bahnhof Niederkaufungen her kommend das Schulzentrum erreicht. Die Schienen sind verlegt, aber noch nicht gestopft und verschweisst. Der Bahnübergang über die Theodor-Heuss-Strasse wurde bereits eingebaut. Es kommen die üblichen vorgespannten STRAIL-Gummiprofilplatten zum Einsatz. Der Oberbau besteht aus "kurzen" Betonschwellen B70W und neue Schienen S49.

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  Bild 03/02
03.09.00
 
             
    Deutlich sind die Baufortschritte am Bahnhof in Helsa zu erkennen: Die gesamten alten Gleis-, Signal- und Bahnhofsanlagen sind abgerissen, das Gelände gerodet. Nur das Bahnhofsgebäude mit dem ehemaligen Fahrdienstleiterstellwerk "Hf" steht noch (ist aber mittlerweile auch abgerissen). Zur Aufrechterhaltung des Güterverkehrs wurde das durchgehende Streckengleis bereits wieder neu verlegt. Auch hier kommt - wie im gesamten östlichen Streckenabschnitt - gebrauchtes Oberbaumaterial zum Einsatz. Im Vordergrund ist schon das Planum für das zweite Streckengleis zu erkennen. Die neue Haltestellenanlage wird nördlich (links im Bild) des durchgehenden Hauptgleises entstehen. Die Wendeanlage Helsa wird auf Grund der beengten räumlichen Verhältnisse hinter den Bahnhof in Richtung Hessisch Lichtenau verlegt. (siehe dazu auch den Gleisplan).

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  Bild 04/02
 03.09.00
 
             
 
Strecke zwischen Oberkaufungen und Helsa
 
Blick auf die Strecke zwischen Oberkaufungen und Helsa, Blickrichtung Osten. Um eine verbesserte Fahrplanstabilität zu erreichen, wird die Strecke in diesem Bereich zweigleisig ausgebaut. Während das vorhandene Stammgleis bereits saniert und neu verlegt ist, ist vom zweiten Gleis nur das Planum erkennbar. Wie auch im zweigleisigen Abschnitt zwischen Niederkaufungen und Papierfabrik (siehe Bild 01/01) wird das im Bild rechte Gleis von Güterzügen in beiden Richtungen benutzt. Strassenbahnen verwenden hingegen das in Fahrtrichtung jeweils rechte Gleis. Diese Betriebsführung ist notwendig, da das nördliche Streckengleis direkt in den nur von Strassenbahnen befahrbaren Teil des Helsaer Bahnhofs mündet nicht über Weichen mit dem EBO-Stammgleis verbunden ist. Siehe dazu auch den Gleisplan. Rechts ist die Vorsignaltafel des Einfahrsignals von Helsa zu erkennen. 

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Bild 05/02
03.09.00
 
             
    Mitte September begann der Einbau der Sicherungstechnik. Anfang machten dabei die Bahnübergangsanlagen. Äußerlich sichtbares Zeichen ist die Aufstellung der Lichtzeichenanlagen und Andreaskreuze sowie der Schrankenantriebe. Das Bild zeigt den Bahnübergang "Bahnhofsstraße" in Niederkaufungen. Zu erkennen sind Schrankenantriebe und Lichtzeichenmasten von Pintsch-Bamag. Für das weniger geschulte Auge eher unsichtbar wurden im selben Zeitraum Ausschalt- und Auto-HET-Schleifen verlegt, Achszähler und PZB-Magnete montiert, Überwachungssignale aufgestellt und Mastfundamente gelegt.

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  Bild 06/02
17.09.00
 
             
    Blick auf die Strecke zwischen Oberkaufungen und Helsa, Blick nach Osten. Die Trasse verläuft hier an der nördlichen Talflanke parallel zur Kreisstraße 7 (im Bildhintergrund sichtbar). Aufgrund des Höhenunterschieds wird sie durch eine ca. 15 m hohe Stützwand gesichert. Deren Zustand erlaubte allerdings nicht die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, sodass entschieden wurde, das Bauwerk zu sanieren. Sichtbar sind im Bild die oberen Enden der entsprechenden Baugerüste. Bemerkenswert ist weiterhin die Ausführung der Fahrleitung mit doppeltem Tragseil. Vermutlich soll so der stromführende Querschnitt erhöht werden, da auf Grund der teilweise starken Längsneigungen und des Einsatzes von Fahrzeugen in Mehrfachtraktion die Stromaufnahme hier besonders hoch ist.

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Bild 07/02
17.09.00
 
             
  Lossebrücke Oberkaufungen   Grösstes Ingenieurbauwerk dieses Bauabschnittes ist die Brücke über die (dem Tal den Namen gebende) Losse. Die Brücke liegt unmittelbar hinter der zukünftige Haltestelle "Oberkaufungen Stadion" im BOStrab-Bereich. Im Gegensatz z.B. zur Brücke über die Niester Strasse (siehe Bild 08/01) werden hier die Schienen auf normalen Schotteroberbau verlegt. In Richtung Helsa schwingt sich die Strecke anschliessend in weiten Bögen zum Bahnhof Oberkaufungen hinauf.

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Bild 08/02
17.09.00
 
             
    Der Bereich um das Stadion in Oberkaufungen hat sein Gesicht stark gewandelt. Wo früher (siehe Bild 07/01) das Vereinsheim stand, führt nun die zukünftige Trasse entlang. Die Erdarbeiten sind Mitte September in vollem Gang. Desweiteren mussten in diesem Bereich Versorgungsleitungen neu verlegt und Boden ausgetauscht werden. Die Straßenführung im Bereich des Lossestadions wird ebenfalls den neuen Gegebenheiten angepasst. Die senkrechten Holzlatten markieren den Bereich der zukünftigen Stützmauer, die KVG-üblich aus einzelnen, zylindrischen Stahlbetonstäben erstellt wird (siehe Bild 02/03).

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Bild 09/02
17.09.00
 
             

 
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