Lossetalbahn Kassel

Bilderserie 3

Bauzustand Anfang / Mitte November

 
             
  Brücke über Losseseitenkanal   Auch während des Streckenumbaues geht der Güterverkehr weiter. Hier rollt die DB-Cargo 294 237-3 mit ihrem 40-Achsen Braunkohle-Ganzzug (der leider durch die Lok verdeckt wird) talwärts in Richtung Kassel-Niederzwehren. Von dort gelangt der Zug dann auf das Anschlussgleis zum Kraftwerk "Neue Mühle". Die Aufnahme entstand kurz hinter der Überleitstelle zwischen Helsa und Oberkaufungen (siehe Streckenplan), an der die von Helsa aus zweigleisig trassierte Strecke wieder eingleisig wird. Anfang November sind hier bereits das Gleis saniert und die Fahrleitungsmaste aufgestellt. Die gesamte Strecke ab Einfahrsignal Helsa ist während der Bauzeit übrigens eine durchgehende Langsamfahrstelle mit Vmax=20 km/h. 

Vor Aufnahme dieses Fotos musste der Autor übrigens die Erfahrung machen, dass sich auch Güterzüge gefährlich leise von hinten anschleichen können... :-)

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Bild 01/03
04.11.00
 
             
    Am deutlichsten sind im November die Baufortschritte im Bereich des Lossestadions zu erkennen. Gegenüber dem Zustand im September (siehe Bild 09/02) sind die Erdarbeiten nun abgeschlossen, die Trasse ist durch die neue Stützwand gesichert und der Einbau der Schottertragschicht hat begonnen. Die Gleisverlegungsarbeiten sind aus Richtung Kaufungen Gesamtschule kommend bereits bis zum ehemaligen Sportlerheim (siehe Bild 07/01) vorangeschritten. Auch die Fahrleitungsmaste stehen bereits. 

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Bild 02/03
18.11.00
 
             
    So präsentiert sich der Bahnhof in Oberkaufungen Anfang November. Die Erdarbeiten sind abgeschlossen und die Gleisbauarbeiten am Strassenbahnteil des Bahnhofs haben begonnen. Auch die ersten Fahrleitungsmaste stehen bereits. Im Vergleich mit Bild 06/01 sind die Fortschritte gut erkennbar. Der Bereich nördlich des Bahnhofes dient den Signaltechnikfirmen als Lagerplatz. Neben unzähligen Kabelrollen stapeln sich dort auch Signalmaste für Überwachungssignale, Strassensignale für die Bahnübergänge und Indusi-Magnete (auf den Paletten, etwa in Bildmitte). In Höhe der Rautentafel, aber etwas zurückgesetzt, wird das ESTW Oberkaufungen entstehen. Die zukünftige Strassenbahnhaltestelle wird sich etwa in Höhe dieses Fotostandorts befinden und gegenüber dem alten Empfangsgebäude dichter an die den Bahnhof umgebende Bebauung heranrücken. Auch die Zugangssituation wird durch neue Wege wesentlich verbessert.

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Bild 03/03
04.11.00
 
             
    Die Arbeiten an der Brücke über den Losseseitenkanal bei Helsa gehen gut voran (siehe auch Bild 01/02). Anfang November sind die beiden Widerlager fertig betoniert. Wenige Tage später wurde mit den Arbeiten am Überbau begonnen. Anders als die bestehende linke Konstruktion (bei der die Schienen auf Holzschwellen direkt auf die Träger montiert sind), wird der rechte Überbau als Betontrog ausgeführt, der die Schienen auf Betonschwellen im Schotterbett aufnimmt. Etwa zur gleichen Zeit wurde mit den Fahrleitungsarbeiten begonnen. Die Fahrleitungsmaste sind schon aufgestellt. Hierbei kommt die für doppelgleisige Strecken übliche Konstruktion zum Einsatz, bei der nur auf einer Seite Maste aufgestellt werden. Eine Auslegerkonstruktion trägt die Fahrleitung für beide Gleise. Hinter dem Baum ist noch das alte Form-Einfahrsignal von Helsa zu erkennen. Dessen Tage sind allerdings gezählt.

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Bild 04/03
04.11.00
 
             
    Zügig schreiten die Bauarbeiten in Helsa voran. Nach Sanierung des durchgehenden Güterzuggleises beginnt Mitte November der Bau des Strassenbahnteils. Dieser entsteht relativ weit nördlich des Durchgangsgleises, da nach Kenntnisstand des Autors zwischen Eisen- und Strassenbahnteil eine Busspur errichtet wird, die einen Cross-Plattform-Umstieg zwischen Lossetalbahn und Anschlussbussen ermöglichen soll. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Weiche zur Ausfädelung der Strassenbahnen in Richtung Hessisch-Lichtenau bereits eingebaut und das Planum für die übrigen Gleisanlagen vorbereitet. Wie sich das Gesicht des Bahnhofes Helsa gewandelt hat lässt sich gut auch im Vergleich mit älteren Aufnahmen (Bild 02/01 und Bild 04/02) erkennen.

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Bild 05/03
18.11.00
 
             
    Nachdem im Bahnhof Oberkaufungen zuvor (siehe Bild 06/01) die vom Güterzugverkehr benutzten Gleisanlagen saniert wurden, wurde im Oktober mit dem Bau der Gleise für den Strassenbahnverkehr begonnen. Bis zum Ostkopf des Bahnhofes verläuft die vom Lossestadion her kommende Strecke durchgehend zweigleisig, vor dem westlichen Bahnhofskopf liegt der Betriebssystemwechselpunkt BOStrab / EBO. Die Gleisanlagen des Bahnhofs sind so angelegt, dass zu einem späteren Zeitpunkt im westlichen Einfahrbereich eine Weichenverbindung vom Strassenbahnteil auf die direkte Strecke nach Niederkaufungen nachgerüstet werden kann. Damit wäre es möglich, Expresskurse einzurichten, die unter Umgehung des Ortszentrums von Oberkaufungen direkt zum Bahnhof Niederkaufungen fahren.

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Bild 06/03
04.11.00
 
             
    Hinter der neu erbauten Brücke über die Losse muss die Strassenbahntrasse einen spürbaren Höhenunterschied zum Bahnhof Oberkaufungen überwinden. Dazu schwingt sich die Strecke in weiten Bögen den Hang hinauf. Mitte November laufen auch hier die Gleisbauarbeiten unter Hochdruck. Für die relativ engen Radien werden vorgebogene Schienenprofile verwendet. Auch die Fahrleitungsarbeiten haben begonnen, die Masten sind bereits aufgestellt. Deutlich sind zwei verschiedene Mastarten zu erkennen: Die Längeren tragen die Fahrleitung an entsprechenden Auslegern, die Kürzeren dienen dem Bogenabzug der Oberleitung.

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Bild 07/03
18.11.00
 
             
    Blick auf das Areal der zukünftigen Wendeanlage Helsa und das Streckengleis in Richtung Hessisch-Lichtenau. Der z.Zt. im Bau befindliche Streckenabschnitt endet am Einfahrvorsignal von Helsa, ca. 600 m weiter in Blickrichtung. Daher wird der Oberbau auch über die Wendeschleife hinaus bereits jetzt saniert. Im Bereich der Weichen für die Wendeschleife kommen Schienen vom Profil S 49 (neu) zum Einsatz, da auch die hier verwendeten Weichen aus 49er-Schienen bestehen. Für die übrige Strecke werden gebrauchte UIC-60 Schienen verbaut. Der Übergang erfolgt an speziellen Schweissstössen. Die Schleife wird künftig im Uhrzeigersinn befahren werden. Etwa in Höhe des Fotostandortes wird sich die erste Weiche befinden, ca. 50 m weiter die zweite.

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Bild 08/03
18.11.00
 
             

 
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