Archaeology in Wales

DOLMEN / GANGGRAEBER.
(Ueberwiegend Neolitisch)

Urspruengliche Huegelgroesse in Metern=bis zu 52m lang / 25m breit / 2.5m hoch. Siehe auch i)


Einige der in dieser Kategorie genannten Grabstaetten, die sich durch ihre megalithische Erscheinung auszeichnen, haben bekannte Namen. In den vergangenen 200 Jahren wurden sie mehrfach erforscht und beschrieben, wie z.B. Parc Cwm (SS 537898), Capel Garmon (SH 818543), Pentre Ifan (SN 099370), Ty Illtyd (SO 098264), Ty Isaf (SO 182291), Ffostill North (SO 179350), Pen y Wyrlod II (SO 151316), Gwernvale (SO 211192), Nicholaston (SS 508888) und Tinkinswood (ST 092733). Andere sind weniger bekannt, wie z.B. das hier gezeigte: Garn Goch (SO 212177). Trotz der mehrfachen Ausgrabungen in der Vergangenheit (zB. Ffostill, SO179349), haben erst in juengeren Jahren untersuchte Graebstaetten (zB. Gwernvale, SO 211192) akzeptable Rueckschluesse auf die Geschichte der Huegelgraeber zugelassen. Deshalb ist die bestehende Klassifikation vieler dieser vorgeschichtlichen Staetten verhaeltnismaessig umstritten. Sie beduerfen deshalb weiterer Untersuchungen. Eines ist jedoch sicher, dass im ganzen gesehen Grabstaetten dieser Art in Wales vornehmlich in Kuesten- & Tieflandregionen zu finden sind und das ihr Auftreten im Hinter/Hochland verhaeltnismaessig selten ist. Im Laufe der Zeit aenderte sich die Architektur der Dolmen & Ganggraeber. Laut statistischer Analyse ging diese Entwicklung allmaehlich vor sich, von Grabkammern zu Steinsaergen verschiedener Form & Groesse, bis hin zu sarglosen Graebern (siehe Plan). Die Entwicklung nahm ihren Anfang an der Peripherie von Wales, von der zwei Drittel Kuestenregion ist. Viele der Grabstaetten wurden wahrscheinlich zu Beginn dieser Entwicklung erbaut, daher ihre charakteristische Verbreitung (siehe Roese,1985). Es besteht jedoch noch weitverbreitete Uneinigkeit unter Archaeologen bezueglich der Klassifikation von Huenengraebern. Es ist sogar behauptet worden, dass gewisse Feldarchaeologen auf dem Versuch bestehen eine 'typologische' Klassifikation zu erzwingen. Was diese Untersuchung angeht, wurden aber nur etablierte Unterschiede zwischen den verschiedenen Grabtypen benutzt, wie sie zum Zeitpunkt der Untersuchung gaengig waren. Dieses betraf auch den Unterschied zwischen jenen Grabtypen, die schon in der Vergangenheit von Archaeologen klassifiziert wurden und denen, die noch keine Typenbezeichnung erhalten hatten. Wie dem auch sei, die hier vorliegende Untersuchung hat klar festgestellt, dass Grabstaetten die keiner bestimmten Gruppe zugeordnet wurden nicht nur in groesserer Anzahl bis auf 500 Meter Hoehe (ueber Meeresspiegel) zu finden sind, sondern dass sie auch in Lagen erbaut wurden, die von den klassifizierten Grabtypen gemieden wurden. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, das es fuer diese Diskrepanz einen Grund gibt, der noch zu erforschen bleibt.


Huegelgrab Ffostill-North, SO 17913495

Dolmen Gwernvale, SO 21101920.

 

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