Alfred N. Bruckner's Muenchner Geschichten - 6 - Haste mal 'ne Mark fuer mich .....?
Muenchner Geschichten 1999 - 2000

"Haste mal 'ne Mark fuer mich .....?"

by Alfred N. "Joe" Bruckner

A B N C - NEWS & COMMENTARIES








"Hey, Joe! Give me one Peso, please .....!"


Begleitet von einem freundlichen Laecheln, streckt sich Dir eine Kinderhand entgegen, wenn Du - als "Americano" - in meine Wahlheimat, die Philippinen, kommst.

"Joe" - das stammt noch aus der Zeit, als amerikanische Soldaten in manchen Gegenden Alltags-Erscheinung waren, noch lange, bevor der Vulkan Pinatubo 1991 den US-Militaerflughafen Clark Air Base fast zwei Meter dick mit Asche und Sand zudeckte.

Zwei Jahre spaeter wurde Subic-Bay, die groesste Navy-Basis ausserhalb der USA und Hawaii, ebenfalls geraeumt und die US-Armee hat nach ueber neunzigjaehriger Praesenz das Land verlassen.

Subic Bay ist heute ein "Freeport" und ein excellenter Platz fuer Investoren geworden.

Als "Americano" werden alle diejenigen bezeichnet, die so aussehen wie sie und die mit ihren "Dollares" ein paar Peso mehr in der Tasche haben als die meisten der mittlerweile weit ueber fuenfundsiebzig, bald achzig Millionen Philippinos.


"Hey, Joe ....." ist aber sicher weniger die Erwartung, dass nun tatsaechlich ein Peso herueberkommt; es ist mehr eine "Fremden" gegenueber haeufig benutzte Redewendung und so zu einer im Sprachgebrauch ueblichen landlaeufigen Grussformel geworden.


Freilich, es gibt sie auch ..... und sie gehoeren auf wenigen, aber von Passanten stark frequentierten Strassen und Plaetzen zum Erscheinungsbild der Staedte - auch bei uns in Cebu City:

Diejenigen, die auf der untersten Ebene der Weltbuehne vegetieren und denen es nur noch "besser" gehen kann ..... manchmal mit Hilfe ihrer Mitmenschen.

Kleine Kinder zupfen Dich an Strassenkreuzungen am Aermel oder strecken ihre Haende in die Fenster von Jeepneys ..... eine alte Frau mit Krueckstock haelt Dir am Eingang zur Baeckerei einen leeren Becher hin ..... ein Blinder spielt endlos dieselbe Melodie auf seiner Floete ..... und ein "Salamat, Po ....." mit einem Laecheln ist die dankbare Antwort fuer "einen Peso".


Nachts findest Du sie schlafend in ihren "Wohnzimmern" in Passagen, unter Arkaden, in Einfahrten oder sonst wo, wo ein "Dach" davor schuetzt, im morgendlichen Schauer durchnaesst zu werden.


Meist kommen sie von anderen Inseln - in der truegerischen Hoffnung, die "Stadt" koenne ihnen ein besseres Auskommen ermoeglichen. Manchmal landen Sie bei Verwandten in Squatter-Vierteln oder sie kehren wieder zurueck .....




"Haste mal 'ne Mark fuer mich .....?"



Dieser freundliche Gruss, mit dem mich beim Eingang zum U-Bahnhof Muenchner Freiheit - gleich in der Naehe meiner Schwabinger Wohnung - ein auf mich zuschwankender "Typ" ansprach, Zigarette im Mundwinkel, eine "Fahne" vor sich her blasend, eine halbvolle oder halbleere Bierflasche in der rechten Hand, in der linken das Ende einer Leine, dessen anderes ein Riesenkoeter um den Hals hatte, der mich jedoch mit friedlichen, fast traurig wirkenden Augen ansah - vielleicht dachte er an seine Brueder und Schwestern, die sich aus unserem Stadtbild tagsueber fast vollstaendig fernhalten und nur nachts auf der Suche nach Fressbarem die Abfalltonnen oder Muellsaecke neben der Strasse durchstoebern, und die gelegentlich in einem Kochtopf enden .....


Dieser Gruss also ..... liess mich daran denken, dass die Welt zwar sehr unterschiedlich aussehen mag, sich aber die Menschen oder Umstaende, in der sie leben, in manchen Gegenden von Global Village mehr "vegitieren", doch irgendwie aehnlich sind .....

Ihn, seine Freunde und ein paar andere, wie die Verkaeufer von "BISS" - einer Zeitschrift von und fuer "Buerger in Sozialen Schwierigkeiten" - traf spaeter noch oefters auf meinen Wegen von Schwabing zum Stadtzentrum, in der U-Bahn oder im 33'er-Bus in der Hohenzollernstrasse.


Hin und wieder ist es ein Vergnuegen, den Strassenmusikern zuzuhoeren, die in der Fussgaengerzone zwischen Stachus und Marienplatz ihre Konzerte geben, oder den Solisten - wie dem, der unter den Arkaden der Post am Max-Josephs-Platz in mittelalterlichem Kostuem seine Floete spielte - die Instrumentenkoffer, Huete oder Becher zum Einwurf "der Mark" bereithaltend.

Waehrend Musiker zum ueberwiegenden Teil aus allen Teilen des Globus in Muenchen zusammenzustroemen scheinen, ist bei den "Bodenstaendigen" eher bayerisch oder ein deutscher Dialekt herauszuhoeren.


Dann sind da noch die "Stummen", die am Boden sitzend, auf einem Blatt Papier oder einem Stueck Karton darauf aufmerksam machen, sie seinen "in grosser Not", ohne Unterkunft, oder arbeitslos ..... manche neben einem schlafenden Vierbeiner, manche auch mit "Handy".

Einer hatte seinen Platz in der Naehe des Eingangs zu "Dallmayr" in der Dienerstrasse, gleich hinter dem Rathaus - auf meinem Weg, den ich fast taeglich entlangkam, wenn ich Besorgungen oder Einkaeufe in der Stadt erledigte.


Im Sommer geht's ja noch. Da kann man's in Parks oder Gruenanlagen ja noch aushalten, obwohl die Naechte - im Gegensatz zu den Tropen, wo die Tag- und Nacht-Temperaturunterschiede nur geringfuegig sind - doch ziemlich kuehl werden koennen, besonders bei anhaltenden Schlechtwetterperioden oder wenn's in den Spaetherbst hineingeht.

Dann "uebersiedeln" diese Leute - wir nennen sie "Homeless People" - dann nach und nach in den "Untergrund" und bevoelkern U- oder S-Bahnhoefe, bis sie von den Wachdiensten verscheucht werden. Vorne raus - hinten wieder 'rein.

Manchmal ist's noch moeglich, die Naechte in den Trambahnen der Nachtlinien zu verbringen. Aber seit verstaerkt Fahrschein-"Kontrollen" stattfinden, ist's schwerer geworden, eine naechtliche Bleibe zu finden.


Gerne haette ich das eine oder andere Mal die Hintergruende erfragt, die dazu fuehrten, "auf der Strasse" zu landen - beispielsweise, als ich vor Abfahrt des "33'er" an der Muenchner Freiheit um "'ne Mark" fuer eine Fahrkarte gefragt wurde und dann meine Einladung zur Mitfahrt auf meinem Fahrschein doch zurueckgewiesen worden ist.

Oder im anderen Fall des "Arbeitssuchenden", der meine Frage, ob er eine Fahrerlaubnis haette, positiv - unter Hinweis sogar auf "Klasse Zwo" beantwortete, der sich jedoch unverzueglich aus dem Staub machte, als ich ihn an meine Freunde in einem Personal-Leasing-Unternehmen vermitteln wollte, die dringend "Kraftfahrer Klasse Zwei" suchten ..... Einem anderen konnte ich dann doch noch helfen, als ich ihn zu einem Wohnheim in der Pilgersdorfer Strasse brachte.


"Haste mal 'ne Mark fuer mich .....?"





Ihr Bild
Alfred N. "Joe" Bruckner

Correspondent
Travel Writer - Photographer
Tourist Guide

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Unterwegs in "Global Village"


..... als Oesterreichr im "Zehnten Bundesland"




Ueber die Philippines - LAND UND LEUTE - wusste ich zunaechst nich viel mehr, als dass dies eine Inselgruppe in Suedost-Asien ist - gut vier Flugstunden von Singapur oder Kuala Lumpur, rund drei von Bangkog, etwa zwei von Hong Kong entfernt. Das erste Mal kam ich ueber Tokyo in das Heimatland meiner Gattin, als "Tita" (Tante) Corry, die Witwe des auf dem Flughafen in Manila nach seiner Wieder-Einreise aus dem Exil erschossenen Ninoy Aquino bei den ersten freien Wahlen nach der EDSA-Revolution im Jahre 1986 Staatspraesidentin und damit Nachfolgerin von Ferdinand Marcos wurde.

"The Spirit of EDSA" - Der Geist von EDSA - war noch allgegenwaertig. Und es herrschte eine enorme Aufbruchstimmung, die alle mitriss. So kam ich in eine hierzulande ueblicherweise sehr mitgliederstarke Familie auf der Halbinsel Bataan, gegenueber der Bucht von Manila, mit Blick auf die Festungsinsel Corrigidor und dem grossen Kreuz am Mount Samat, in dem man innen auf ueber 400 Stufen hinaufgehen kann und dann einen herrlichen Rundblick ueber Bataan hat.

Mein erster Eindruck von diesem sehr interessanten Land der (bei Ebbe) 7,107 Inseln mit seinen so vielen unterschiedlichen und reizvollen Landschaften, Vulkanen, Seen, Berge und Taeler ..... war als Gast meiner Familie sehr different zu dem Eindruck, den die meisten Touristen bei ihrer Einreise haben. Denn mein erstes Ziel war das Geschaefts- und Finanz-Zentrum Makati - mit Sitz der meisten Botschaften, Grossbanken, der wichtigsten Firmen, der Business Hotels und der eleganten Einkaufsparadiese. Auch blieb mir das nervenaufreibende Feilschen mit dem Taxifahrer um den Fahrpreis fuer die Fahrt vom Flughafen zur Stadt erspart.

Nach und nach lernte ich auf vielen Touren durch Luzon Land und Leute besser kennen. Aber ich war "Dollar"-Tourist und habe allein fuer meine Mietwagen pro Woche oft mehr ausgegeben, als Einheimische ein ganzes Jahr verdienen. Uebernachtungen - auch mit enormem "Airliner" Discount - waren
pro Tag immer noch teurer als ein durchschnittlicher Monatsverdienst.


Heute bin ich - als "Immigrant" - in Visayas zu Hause und sehe Land und Leute aus einem ganz anderen Blickwinkel als waehrend meiner ersten Jahre bei Verwandtenbesuchen als Tourist. Und bei Anwendung einer auf der ganzen Welt sehr praktischen, weil sehr einfachen Umrechnungsformel - wie lange muss ich arbeiten, bis ich das eine oder andere bezahlen kann - ist vieles, das zuvor "billig" erschien, ploetzlich sehr teuer bis fast unbezahlbar geworden .....

Fuer ein Flugticket von Cebu nach Manila - etwa der Strecke von Muenchen nach Hamburg entsprechen - muss ich, falls nicht "gesponsort", schon etliche Geschichten bei meinen Redakteuren abliefern und dazu sehr gute Fotos haben. Und kaum ein Moderator beim "BR" wuerde den Job fuer den Gegenwert von ein paar Bierchen tun.

Doch ich bin - seit ich nicht mehr im aktiven Berufsleben in der Luftfahrt bin - mit vollem Herzen bei meiner "neuen" Arbeit, die mir so viel Spass und Freude macht, dass der "Ertrag" in Form eines zufriedenen und erfuellten Lebens bei weitem viel hoeher zu veranschlagen ist als alles "Geld" .....





Cebu, Negros und Muenchen .....


Ueberwiegend bin ich in Cebu - im Zentrum Visayas - doch ziehe ich mich zwischendurch gerne mal "nach Hause", auf die westliche Nachbarinsel Negros zurueck, wo ich vor etlichen Jahren der erste, beim Ministerium fuer Tourismus akkreditierte Tourist Guide wurde.

Dort, wo am Fusse des Mount Kanla-on - mit seinen 2,465 Metern hoechster Gipfel in Central Philippines und einer der aktivsten unter den zwanzig noch aktiven der ueber 200 Vulkae im Land - gibt's bei "Lola" (Oma) an einer der Pforten zum 250 Quadratkilometer grossen National-Park auf den Haengen des Vulkans die zartesten Chicken (Haehnchen) und wohlschmeckendsten Bibinka (Reiskuchen) zu essen und der "TV" wird mit einer Autobatterie betrieben, weil es keinen "Yello" oder was auch immer fuer einen Strom aus der Dose gibt .....

Dafuer aber kristallklares und reines Quellwasser in frischer Bergluft - hervorragende Bedingungen zur Aufzucht der besten Kampfhaehne,



in einer (noch) nicht durch Industrie und Verkehr belasteten Landschaft inmitten der Zuckerrohrfelder, aus denen mit Bagasse - einem Abfallprodukt bei der Zuckerherstellung - befeuerte Dampfloks zur Erntezeit die Waggons zur "Central" (Sugar Mill = Zuckerfabrik) ziehen, die zuvor muehsam von Hand beladen wurden.

Frisch geschnittenes Zuckerrohr - wie Kaugummi gegessen - schmeckt herrlich, ist aber "Gift" fuer die Zaehne. Aber ein paar Zahnluecken werden nich unbedingt als "haesslich" angesehen und wenn Dich ein Maedel mit einer besondeers schoenen und strahlendweissen Zahnreihe anlaechelt, hat es vielleicht (zu)viel davon gekaut.

Am Ende der Milling Season, Ende April/Anfang Mai, wird "Passalamat" (Erntedank) gefeiert - eine Tradition, die bis weit vor die Zeit der Ankunft der Spanier (1564 auf Negros) zurueckreicht.


Im Ruecken, auf der Sonnenaufgangsseite, ist der Berg mit seinen zwei Kratern unterhalb des Gipfels, der meist nur in den fruehen Morgenstunden frei von Wolken ist. Tagsueber verhuellt Mount Kanla-on ("scheu wie eine Jungfrau") sein Gesicht und spaetnachmittags oder abends regnet's oft in den oberen Regionen.

Die beste Zeit fuer einen Aufstieg zum Gipfel und in den alten Krater, in dem es nachts mitunter schon mal Temperaturen unter Null haben kann und der Reif am fruehen Morgen wie Schnee aussieht, ist so um die Karwoche. Dann ist der See mit seinem erfrischenden Wasser auch noch nicht ausgetrocknet.

Ueber den Berg wird gesagt, er sei Treffpunkt von Geistern und die Alten wissen viele Sagen und Legenden zu erzaehlen. Und es heisst, "Prinz Kanla-on" residiert mit seinem Hofstaat im Inneren. Die Einheimischen verhalten sich entsprechend respektvoll gegenueber ihm und der Natur. Hin und wieder ist Prinz Kanla-on sauer auf seine Umgebung, dann spuckt der Vulkan. Das kommt statistisch so alle ein bis drei Jahre vor - mehr oder weniger vehement, oefters zu Beginn der Regenzeit - so etwa ab Mai/Juni bis Oktober/Novemer.

Eine andere Erklaerung dafuer ist, dass im Inneren des Vulkans sehr hohe Temperaturen herrschen. Kaltes Wasser dringt aus der Oberflaeche ein und verdampft. Wird schliesslich der Druck zu gross, wird Dampf abgelassen - aehnlich wie bei eiem Dampfkochtopf. Das "Ventil" ist der aktive Krater, in dem sich Mengen alter Asche, Staub, Steine und Ablagerungen befinden. Je nach Druck, wird dieses Oberflaechenmaterial etliche Hundert Meter nach oben geschleudert und je nach Windrichtung - von Mai bis November von Suedwest, von November bis Mai von Nordost - in die Umgebung verteilt.

Seismographen registrieren tiefere Bewegungen von Lava oder Magma nach oben; auch die kleinen Erdbeben, von denen die meisten an der Oberflaeche ueberhaupt nicht verspuert werden. Die letzte groessere Eruption - mit Ausstoss von Material aus der Tiefe - liegt schon Jahrzehnte zurueck. Dennoch sind Alarmplaene jederzeit griffbereit, sollten sich explosionsartige Dampfentladungen zu Eruptionen entarten.

Wo die Sonne untergeht, liegt die Insel Guimaras, auf der die besten Mangoes der Welt wachsen und von dort aus exportiert werden. Leider habe ich auf Maerkten in Deutschland noch keine dieser suessen Fruechte finden koennen - nicht einmal bei Alois Dallmayr in Muenchen, wo Einkaufen zum Erlebnis wird und es (fast) nichts gibt, was nicht irgendwo in Global Village an Delikatessen angeboten wird!


In der fruchtbaren Vulkanerde am Fusse des Kanla-on wachsen groessere Tomaten und Paprika als anderswo - es ist ein vielfaeltiger Gemuesegarten. Den Verfuehrungen der Werbestrategen in den Chemie-Riesen, die ihre Ueberschussproduktion loswerden wollen und den Leuten einzureden versuchen, mit der Verwendung von Kunstduenger koenne man bessere Ernten erzielen, ist man Gott-sei-Dank noch nicht auf den Leim gegangen. Auch auf den Einsatz von chemischem Gift wird bei der Schaedlingsbekaempfung (noch) verzichtet.

Obstbaeume, deren Wurzeln in die Tiefe wachsen, koennen nicht gedeihen, weil sie ziemlich schnell auf Fels stossen. Aber das ist landesweit nicht anders. So muessen beispielsweise Aepfel aus Amerika, Neuseeland, China oder Japan importiert werden und sind entsprechend teuer. Bananen wachsen fast ueberall. Es sind dies die, weil nicht zu frueh geschnitten, weit suesseren Fruechte als die Importware, die in europaeischen Laeden zu kaufen ist. Dann gibt es noch die kleinen, dicken Bananen, die - vornehmlich nachmittags - in heissem Fett gebacken und in Zucker gewaelzt werden, bevor man sie auf Spiesse steckt.

Und nichts geht ueber einen echten Buko-Juice - fuer 'ne halbe Mark - aus einer frisch vom Baum gepflueckten Kokos-Nuss: Spitze abschlagen, das Wasser getrunken und das Fleisch herausgeloeffelt .....




Zwischen den Welten


Wenn ich heute durch "Global Village" reise, sehe ich die Welt mit anderen Augen als frueher.

Vieles, was mir damals Wichtig erschien, ist bedeutungslos geworden. Zeit hat einen anderen Stellenwert. Und ich entdecke so viele schoene Dinge, an denen ich achtlos vorbeigegangen bin .....

Von jeder Reise bringe ich viele Eindruecke mit und auf jeder Tour sammle ich eine Menge an Erfahrungen. Selbst ein kurzer Blick um die naechste Ecke kann eine Recherche zum Ergebnis haben - und mich reizt immer wieder auf's Neue, das eine oder andere zu tun, was ich vordem nicht fuer moeglich gehalten haette. Inmitten des Geschehens, dabei zu sein, hat man es zudem leichter, besser "hinter die Kulissen" zu schauen und auch die "Hinterbuehne" dabei kennenzulernen. Nicht nur, dass es willkommene Abwechslung in den sonstigen Alltag bringt, es macht immer wieder riesigen Spass ..... und man lernt neue Menschen kenen.


Ein willkommener Nebeneffekt ist, dass es die Reisekasse aufbessert. So dann ich benoetigtes Kamera-Equipment, Platten und Musik-Kassetten oder auch hierzulande schwieriger zu beschaffende Ersatzteile besorgen und kann den Lesern von "The Freeman", der mit den meisten Preisen ausgezeichneten Tageszeitung fuer Visayas und Mindanao, bzw. meinen Hoerern von "CLASSICS & MORE" ueber klassische Musik hinaus mehr von den "Nachbarn" erzaehlen, und berichten, was sich ausserhalb der "Shoreline" so tut.


Ein solcher "Fundrising"-Trip brachte mich Ostern 1999 nach Muenchen.

Was soll ich sagen? Mein "Gastspiel" in zahlreichen Jobs hat mir so viele Erlebnisse ermoeglicht, dass ich gar nicht aufhoeren koennte, darueber zu erzaehlen. Einiges davon habe ich daher in den "Muenchner Geschichten" zusammengetragen.


So bin ich den Muenchnern, die mich so herzlich aufgenommen haben, sehr dankbar fuer diese schoene Zeit, die ich in dieser wunderschoenen Stadt verbringen durfte.

Herzlich gruesse ich auf diesem Weg alle, die mich so grossartig unterstuetzt haben, sodass ich nicht in die Verlegenheit kam zu fragen


"Haste mal 'ne Mark fuer mich .....?"