Alfred N. Bruckner's Muenchner Geschichten - 5 - David Pountney's FAUST als Puppenspiel

Muenchner Geschichten 1999 - 2000


David Pountney's Muenchner "FAUST"-Neuninszenierung:

"Puppenspiel" oder "vergewaltigter Opernverschnitt"?



by Alfred N. "Joe" Bruckner

A B N C - NEWS & COMMENTARIES






Im Programm des

Nationaltheater Muenchen - Bayerische Staatsoper

Spielzeit 1999 / 2000:


" F A U S T "

in franzoesischer Sprache mit deutschen Uebertiteln
und deutschen Dialogen

Oper in vier Akten

Libretto von Jules Barbier und Michel Carre
nach Carres "Faust et Marguerite"
und Goethes "Faust I"
in der franzoesischen Uebersetzung von Garald de Nerval

Musik von C h a r l e s G o u n o d




Die Handlung:


1. Akt


Fausts Studierzimmer

Im Morgengrauen sitzt Faust, der gealterte Gelehrte, gruebelnd an seinem Tisch. Seit Jahren versucht er vergeblich, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu finden.

In seiner Verzweiflung nimmt er ein Flaeschchen, giesst den Inhalt in einen Kelch aus Kristall und setzt zum Trinken an. Stimmen junger Maedchen von draussen. Faust zoegert, wird abgelenkt durch den frohen Gesang der Landarbeiter. Sich in seinen Sessel fallen lassend, stellt er den Kelch zurueck.

Mephistopheles erscheint auf Fausts Rufen. Aber nicht Gold, Ruhm und Macht, die Mephistopheles ihm anbietet, koennen ihn verlocken. Faust will "die Jugend, das ewige Glueck"!

Es erscheint, am Spinnrad sitzend, Marguerite. Faust verpfaendet in einem Kontrakt seine Seele an Mephistopheles. Er trinkt seinen Kelch aus, den ihm nun Mephistopheles reicht, und ist mit einem Schlag in einen eleganten, jungen Herrn verwandelt. Marguerite verschwindeet wieder.


Vor einem Stadttor, links eine Schenke mit Namen Bacchus.

Es herrscht Aufbruchstimmung, denn Valentin - Marguerites Bruder - ist zur Armee einberufen worden und nimmt mit Wagner und Freunden Abschied. Der junge Siebel - selbst in Marguerite verliebt - verspricht Valentin, seine Schwester zu beschuetzen. Mephistopheles provoziert eine Konfrontation mit Valentin. Er singt das Lied vom goldenen Kalb.

Faust fordert von Mephistopheles die Befriedigung seiner wiedererweckten Leidenschaften. Festliches Laermen ertoent, der Walzer beginnt. In der Menge versucht Faust, Marguerite anzusprechen, wird jedoch von ihr abgewiesen.


2. Akt


Marguerites Garten

Siebel befestigt einen Blumenstrauss an der Tuer zu Marguerites Gartenhaus, um ihr abends seine Liebe zu gestehen. Der verliebte Faust hinterlegt eine Schmuckschatulle, die Mephistopheles fuer ihn beschaffte.

Marguerite sieht zuerst den Strauss an ihrer Tuer, bevor sie das Kaestchen entdeckt. Die Blumen fallen ihr aus der Hand, waehrend sie auf den kostbaren Inhalt der Schatulle blickt. Sie stellt das Kaestchen auf einen Stuhl, kniet nieder, um sich zu schmuecken. Marthe - die Nachbarin Marguerites - kommt dazu.

Waehrend Mephistopheles Marthe den Hof macht, nachdem er ihr die die Nachricht vom Tode ihres ungetreuen Ehemannes brachte, kann Faust Marguerite endlich seine Gefuehle erklaeren. Der misstrauische Siebel wird von Marthe beruhigt, es sei niemand bei Marguerite. Damit ist der Weg frei fuer Faust. Ueberwaeltigt von seinen Liebesschwueren, gibt Marguerite Fausts Draengen nun doch nach.


3. Akt


Eine Kreuzung
Rechts die Kirche, links Marguerites Haus.

Marguerite wartete vergebens auf Fausts Rueckkehr, der sie "in Schande" brachte.

Am Spinnrad sitzend, sehnt Marguerite sich nach Faust. Siebel versucht, sie in ihrer Verzweiflung zu troesten. Sie erzaehlt von der letzten Begegnung mit Faust - es war an der Wiege ihres Kindes: Als sich Mephistopheles naeherte, begann es zu schreien und beide verliessen die Staette - Faust mit scheuem Blick, lachend sein Gefaehrte. Am naechsten Morgen kehrte Heinrich nicht mehr zurueck.

Marthe ueberbringt die Nachricht, die Soldaten seinen aus dem Krieg zurueckgekehrt. Wie Mephistopheles es voraussagte, fiel Wagner beim ersten Gefecht. Valentin sucht seine Schwester und erfaehrt von Siebel, was sich inzwischen ereignet hat.

Mephistopheles erscheint auf dem Platz und naehert sich der Kirche, deren Mauern durchsichtig werden. Betend kniet Marguerite neben einer Saeule. Sie erfleht, unterstuetzt von einem Frommen Chor, Gottes Gnade, waehrend Mephistopheles und unsichtbare Daemonen ihr die Hoelle prophezeien. Ohnmaechtig faellt Marguerite auf die Steine. Die Leute draengen sich um sie. Siebel tritt in die Kirche und die Mauer schliesst sich wieder. Es erscheint wieder die Kreuzung.

Vor Marguerites Haus singt Mephistopheles ein hoehnisches Staendchen. Valentin tritt heraus und zerschlaegt mit seinem Schwert Mephistopheles Gitarre. Er fordert den Verfuehrer seiner Schwester zum Kampf. Mephistopheles fuehrt in dem Duell Fausts Klinge. Marthe und die Buerger finden den toedlich getroffenen Valentin, der sterbend Marguerite verflucht.


4. Akt


Im Harzgebirge

Mephistopheles, umringt von Hexen und Irrlichtern, geleitet Faust auf einen Huegel. Das Gebirge oeffnet sich und gibt den Blick frei auf eine tiefe Hoehle mit einem reich gedeckten Tisch, um den sich Koeniginnen und Kurtisanen aus dem Altertum versammeln. Sie sind in Mephistopheles Reich. Es ist Walpurgisnacht.

Inmitten des Orgie wird Faust sein begangenes Unrecht bewusst und es erscheint ihm in einer Vision Marguerite. Er verlangt von Mephistopheles, unverzueglich zu ihr gebracht zu werden. Das Gebirge schliesst sich mit Getoese, doch Faust verschafft sich mit dem Schwert seinen Weg durch die Menge.


Im Kerker

Marguerite schlaeft auf ihrer Liege. Sie wartet auf ihre Hinrichtung. Faust und Mephistopheles treten ein. Marguerite erwacht. Sie erinnert sich der gluecklichen Vergangenheit. Faust will mit ihr fliehen. Mephistopheles mahnt zur Eile, doch Marguerite lehnt erschoepft ab und sinkt, Gott anflehend, auf die Knie.

Trommeln sind von draussen zu hoeren. Marguerite draengt Faust zurueck und faellt bewegungslos hin, waehrend ein Chor von oben ihre Rettung verkuendet.

Unter dem Klang der Osterglocken haben sich die Kerkermauern geoeffnet. Marguerites Seele erhebt sich zum Himmel. Faust folgt ihr mit verzweifelten Augen, faellt auf die Knie und betet. Mephistopheles ist halb niedergestreckt unter dem hellen Schwert des Erzengels.

"Christus ist auferstanden!"


Soweit der im Programmheft abgedruckte Text der Erstfassung (1859) mit Sprechdialogen


Erstauffuehrung: am 19. Maerz 1859
im Theatre Lyrique, Paris

Muenchner Erstauffuehrung: am 12. Januar 1862
im Koeniglichen Hof- und Nationaltheater




David Pountney's "Faust" - das Musical!

Premiere der Neuinszenierung: am 28. Februar 2000
im Nationaltheater Muenchen, Bayerische Staatsoper




Ihr Bild

Alfred N. "Joe" Bruckner


Correspondent
Travel Writer - Photographer
Tourist Guide


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Auf den Punkt gebracht:



Mit "Faust" habe ich mich frueher kaum befasst, bis ich eines Tages beim Durchstoebern des Plattenarchivs in dyRF/AM 1215 KHz - RADYO FAMILIA CEBU - ein paar alte und arg verstaubte Aufnahmen ans Tageslicht holte. Fuer die Gestaltung des von mir betreuten Programms "Classics & More" - Klassische Musik mit Nachrichten und Informationen fuer Gaeste und Reisende in Visayas und Mindanao - suchte ich nach Musik und Hintergrundinformationen dazu.

Das Interesse fuer klassische Musik ist in den Philippines bei weitem nicht so ausgepraegt wie in Europa. Und dennoch gibt es viele Menschen, die diese Musik lieben - gerade junge Leute finden mehr und mehr Zugang und nehmen Unterricht in Musikschulen.

So ist beispielsweise in Cebu City vor einigen Jahren aus bescheidenen Anfaengen das CYSO - "Cebu Youth Synphony Orchestra" - entstanden, das sich nun anschickt, sich zu einem Philharmonischen Orchester weiter zu entwickeln.

Und ich war deshalb sehr erfreut, als ich eines Tages - kurz vor meinem Ruckflug - in einer im Nationaltheater Muenchen schon oefters gesehenen Auffuehrung Rossinis "Il barbiere di Seviglia" auf dem Nachbarsitz meines Partiturplatzes den Dirigenten

Bernhard Koch

traf, der mit den "Jungen Muenchner Symphonikern" arbeitet und das Ensemble "Camerata Muenchen" gegruendet hat. Leider reichte die Zeit nicht mehr fuer ein weiteres Treffen; aber ich hoffe, im Sommer eines der Konzerte im Herkulessaal und im Brunnenhof der Residenz erleben zu duerfen.


Rundfunkstationen in meiner Wahlheimat - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - haben klassische Musik so gut wie gar nicht in ihrem Programmangebot. Deshalb beneide ich die Muenchner um ihr "Bayern 4 Klassik", das der Bayerische Rundfunk dankenswerterweise in so hervorragender Leistung ausstrahlt.


Vor vielen Jahren hat es - damals noch an seinem frueheren Standort - bei RADYO FAMILIA CEBU schon einmal ein Programm mit klassischer Musik gegeben, das - besonders nachts infolge der dann groesseren Reichweite eines Mittelwellensenders - ueber Visayas hinaus bis hinunter nach Mindanao und hinauf nach Luzon empfangen werden konnte. Eines Tages kam sogar eine Hoererzuschrift aus Neuseeland.

So wurde ich eingeladen, doch wieder ein solches einzurichten. Es war leichter gesagt als getan! Aber ich hatte immerhin eine "Verpflichtung" - meinen beruehmten musikalischen Namensvetter - leider bin nicht mit ihm verwandt - mit gleichem Vornamen wie mein Vater: Anton Bruckner .....

Was ich im Stationsarchiv fand, war groesstenteils in einem solchen Zustand, dass man - von wirklich historischen Aufnahmen wie mit Arturo Toscanini abgesehen - nicht einmal auf "AM" damit auf Sendung gehen konnte. Ein paar neuere Platten habe ich gefunden, die von RADIO NETHERLANDS stammten und da waren noch ein paar Baender, die die DEUTSCHE WELLE irgendwann einmal zur Verfuegung gestellt hatte.

CD's konnte ich nicht fahren, da wir bei uns keinen brauchbaren CD-Player hatten. Also musste erst einmal alles bei der benachbarten FM-Station auf das gute alte Band oder auf MC's ueberspielt werden, damit es bei uns ueber den Sender gehen konnte. FM-Stationen sind hierzulande teils schon digital ausgeruestet, aber bei "AM" sind die Prioritaeten andere ..... wir arbeiten noch unter Bedingungen wie beim "Dampfradio" ..... Geld ist knapp, also begann ich, mir Musik zusammenzubetteln und langte immer tiefer in meine eigene "Taschengeld"-Kasse. Aber da war bald Ebbe.

So ergriff ich gerne die Gelegenheit beim Schopf, als ich Ostern 1999 nach Muenchen kam - zum Zwecke von "Fundrising" - und um in verschiedenen Aushilfsjobs meine gepluenderten Reserven etwas aufzufuellen. Jobs waren so interessant, dass ich fast ein Jahr in Bayern blieb.

So um die Weihnachtszeit geschah es, dass ich bei dieser Gelegenheit auch in der Bayerischen Staatsoper landete -

"Oper - einmal anders ....."






"FAUST": David Pountney's Neuinszenierung



Einiges hatte ich aus den alten Platten noch in Erinnerung, Stichworte fand ich auf der Disc mit den Scripts fuer das Programm "CLASSICS & MORE".

Der Premierentag sollte mein letzter Arbeitstag in Muenchen sein und ich war tagsueber als "Aufsichtsdienst" im Koenigsbau an der Residenz. Vom Thronsaal konnte ich hinuebersehen zum Eingang des Nationaltheaters. Die Vorstellung war restlos ausverkauft und ich freute mich ueber meine anschliessende Diensteinteilung "Oper".

Leider war dann doch nichts daraus geworden, denn an diesem Tag schien irgendwie "der Wurm drin" gewesen zu sein: aus einem nicht nachvollziehbaren Grund war ich nicht (mehr) auf der Personalliste.


Nun, das kommt nicht selten vor, dass Aenderungen nicht rechtzeitig bekanntgegeben werden - andererseits wird auch schon mal "ueberbucht", als (stille) "Reserve" fuer solche, die nicht zum Dienst erscheinen. So wurde ich zunaechst der Mannschaft zugeteilt, die am Haupteingang vom Max-Josephs-Platz Dienst zu versehen hatte. Dann war ich dennoch "zu viel", aber nicht der einzige an diesem Tag.

"Ueberhang" wird nach Hause geschickt und erhaelt ein paar Mark "fuer Antritt".



So las ich mich an diesem nun freien Abend in das ein, was mir zu "FAUST" in die Finger kam.


Neugierde wurde bereits geweckt durch Friedemann Leipolds "Backstage Story" in TAKT 5/2000 - der Muenchner Opernzeitung - mit dem Titel

Barbies Plastik Welt - Von der Oper zurueck zu den Anfaengen:

Faust als Puppenspiel


Im Programmheft ist der vollstaendige zweisprachige Text des Librettos in der Erstfassung von 1859 - mit Sprechdialogen - abgedruckt.

Auf den Seiten 8 und 9 schreibt David Pountney:

"FAUST - das Musical!"



Aha!


Wie ich dazu kam, weiss ich nicht mehr ..... aber ich hatte ein Script mit den deutschen Dialogen, die in der Neuinszenierung von Puppen gesprochen werden.

Da war gleich zu Anfang ein "Pudel" ---
darueber hatte ich vorher noch nichts gelesen. Na ja, es sollte ein "Puppenspiel" sein ..... Mal sehen.

Im zweiten Dialog steht:
Wagnersaenger schlaegt Bierflasche an Zug ..... Aha ..... auch 'was Neues. Von einem Zug war in Handlungsbeschreibungen, die ich kannte, nichts zu finden.

Im dritten Dialog faehrt eine "Tresine" los.

Mephistoboys treten auf ..... im dritten Akt ist ein "Kuehlschrank" erwaehnt. Auf ihm steht ein "Radio 9", das von einem Mephistoboy abgestellt wird.

Und die Texte lassen stark eine deftige "Modernisierung" des ueber einhundertvierzig Jahre alten Librettos erwarten.







David Pountney's Muenchner FAUST - Das Musical

Donnerstag, Zweiter Maerz Zweitausend, um halbsieben


"Vergewaltigter Opernverschnitt" ?????



Entweder ich habe das falsche Programmheft oder ich bin in einer anderen Vorstellung.

Diese Frage moegen sich auch Zuschauer gestellt haben, wenn sie im Programm fuer neun Mark fuenfzig lasen.

Von meinem Partiturplatz rechts sehe ich tatsaechlich nur das (vom Zuschauerraum aus gesehene) linke vordere Viertel der Buehne - und das auch nur durch schmale Schlitze, die zwischen den auf die Gelaender der Stehplaetze gekletterten Zuschauer den Blick freilassen. Aber ich war froh, ueberhaupt noch eine Karte im Vorverkauf am Marienplatz erstanden zu haben!

Nun, ich setze mich in meinen Sessel und geniesse die musikalische Darbietung unter der Leitung der charmanten Simone Young.


Doch dann ..... Welch ein "Faust"schlag!


Das Nationaltheater mit seiner excellenten Akkustik - auch auf den "billigen" Plaetzen, wo man sogar das Rascheln von Papier deutlich wahrnimmt ..... wie ein paar Tage zovor in einer "Fledermaus", als einer Taenzerin beim Fest des Prinzen Orlofsky ein Fetzen von zuvor aus der Galerie in Zuschauerraum und auf Buehne geworfenen Luftschlangen am Fussgelenk hing - ein Haus mit einer solch ausgezeichneten Akkustik hat es doch nicht noetig, dass Dialoge ueber "Band" abgespielt werden ..... noch dazu ueber eine extrem schauderhaft klingede Sound-Anlage verstaerkt!

Noch tiefer versinke ich in meinen Sessel, lese mit und lausche weiter den franzoesich gesungenen Textpassagen, um dann wieder durch die deutschen Stimmen vom Band aus Gounod's Oper auf brutalste Art und Weise in Pountney's "Musical" zurueckgerissen zu werden.


Der Hoergenuss wird arg vermasselt!

Man muesste halt doch sehen koennen ..... Vielleicht versteht man's dann besser, oder.....?

In der Tat - manchmal gelingen mir doch ein paar Blicke auf die Buehne:

Puppen! Und ich erkenne Barby und Ken.

Mephistoboys latschen durch die Szene, Vorhaenge werden auf- und zugezogen.

Da ist auf der Drehbuehne ein Eisenbahnwagen. Ein Gleis ist im Vordergrund verlegt.

Waschmaschine und Kuehlschrank konnte ich von meinem Platz nicht entdecken, aber Supermarkt-Einkaufswagen und etliches mehr .....

Ueber der Buehne laeuft die deutsche Kurzfassung des franzoesisch gesungenen Textes.


Die Handlung findet an anderen Orten statt als im abgedruckten Libretto. "Who is who?" Das gelingt einigermassen ..... das Harzgebirge am alten Laimer Rangierbahnhof? ..... der Kerker in einem Feldlazarett? .....

Mephistopheles unter Sauerstoffmangel - deswegen mit Maske im Rollstuhl?


Das "Musical" ???

Die "Faust" auf's Auge!?!

Die "Himmelfahrt" im Rollstuhl -
Mephistopheles "Auferstehung" ??

Der Vorhang faellt ..... nein, er wird zugezogen.



Nachlese:

Ein Anruf am naechsten Tag bei der Pressestelle des Nationaltheaters bringt - eine Erfahrung, die ich schon oefters machte - nichts, aber eines mit der Dramaturgie - die Erklaerung der Idee mit der Verwendung des Soundsystems:


Die Zwischenszenen mit den deutschen Dialogen werden von Puppen gespielt, die Texte von Schauspielern aus dem benachbarten Residenztheater gesprochen.

"Auswaertige" Darsteller moegen franzoesisch singen', aber nicht unbedingt auch deutsch sprechen koennen ..... meinte man.

Aha!

Und ausserdem stehen bei Rollenwechseln von Saengern nicht immer auch deutsche Sprecher zur Verfuegung ......

Na, ja!


"FAUST" - aus der "Dose"?


Schau'n Sie dennoch rein!