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Muenchner und Cebuano Airport Geschichten L a n d u n g - Fruehjahr 1999 Airport MUENCHEN "Franz Josef Strauss" by Alfred N. "Joe" Bruckner A B N C - NEWS & COMMENTARIES --->>> N E W !!! A B N C - S E C U R I T Y
IATA-Kennung: MUC ICAO-Kuerzel: EDDM M U N I C H - Franz Josef Strauss Franz Josef Strauss, der fruehere bayerische Ministerpraesident, selbst ein "Flieger" und ueber Airbus Industries eng mit der Luftfahrt verbunden, ist der Namenspatron des "Neuen" Muenchner Flughafens. Ausserdem ist der Freistaat Bayern - neben jeweils einem Viertel der Bundesrepublik Deutschland und der Landeshauptstadt Muenchen - zur Haelfte Anteilseigner. Der Flughafen Muenchen - Aus der sicht eines Fluggastes So grosses Lob das Team verdiente, das 1992 den Umzug von Riem ins Erdinger Moos organisierte, so viel "Schelte" gebuehrt den Planern und Machern des Neubaus! Warum ?? Weil sie es schlichtweg verschlafen haben, die alten Plaene zeitgerecht zu modifizieren und den Entwicklungen im Luftverkehr anzupassen ..... solange noch Zeit war -- insbesondere waehrend des gerichtlich angeordneten Baustops. Airport Manager und sonstige VIP's, die aber 'was zu sagen haetten, gehen eben meist nicht den Weg des "normalen" Passagiers. Auf den Punkt gebracht: Angedacht wurde in den Sechzigern, geplant in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Gebaut, mit Zwangspause, wurde in den Achzigern und eroeffnet hat man in den Neunzigern einem "alten", in der Betriebsabwicklung nicht gerade praktischen Airport, der schon kurz nach den ersten Starts und Landungen an seine Kapazitaetsgrenze zu stossen begann und bereits wenige Jahre spaeter den Baubeginn eines weiteren Terminals erforderlich macht ---> hoffentlich nicht nur "schoen", sondern (jetzt wenigstens) zweckmaessig. "Schoen" ist er ja ..... der Muenchner Allwetter-Flughafen: viel Glas und Stahl, helle und freundliche Farben (bei Sonnenschein). Im Verbindungsgang des Untergeschosses zwischen den vier Modulen des sich auf einen Kilometer gerader Laenge in Nord-Sued-Richtung ausdehnenden (Undings von) Terminal sieht's fast so aus, als haette der Licht-Kuenstler DAN FLAVIN eine seiner Arbeiten abgeliefert ..... aehnlich wie im Kunstbau ueber dem U-Bahnhof Koenigsplatz im Stadtzentum Muenchens. Ansonsten gibt es viele lange Wege - nur im "Keller" sind Rollbaender, "Fahrsteige" genannt. Pech fuer den, der mit Lufthansa in "A" ankommt und mit British Airways oder SwissAir in "D" weiterfliegt. Langzeitparkplaetze sind JWD (janz weit draussen) und nur alle zwanzig Minuten mit - immerhin - wenigstens einem Linienbus zur Nachbarstadt Freising zu erreichen. Zu den Mietwagen-Countern geht's ueber "A" und auch zum Airport Hotel kommt man trockenen Fusses nur auf einem Umweg oder, wenn's nicht regnet oder schneit, ueber die Strasse im Zentralbereich mit seinem Shopping Center. Schmale Fluggast-Abfertigungsbereiche und Check-In-Wartezonen. Alles spielt sich auf nur einer Ebene ab - und nicht, wie zwecks besserer Raumausnutzung meist ueblich, "unten" Ankuft und "oben" Abflug. So hat jedes der vier Module ebenerdig neben- bzw. hintereinander seinen Ankunfts- und Abflugbereich. Auf Fingerpositionen ankommende Passagiere "klettern" auf (Roll-)Treppen zunaechst einmal ueber den Departure-Sektor des jeweiligen Moduls, bevor sie wieder in die Arrival-Area zur Gepaeckausgabe hinuntersteigen oder - falls Umsteiger - zum Verbindungsgang zu den anderen Modulen gelangen bzw. zu den Ausgaengen kommen mit Taxi-Standplaetzen und Bus-Haltestellen - ein paar davon allerdings fuer "Linksverkehr" eingerichtet, das heisst Einsteigen von der Strasse. Trepp-ab geht's im Zentral-Bereich auch zum S-Bahnhof mit seinen lediglich zwei Gleisen. Na ja, auf anderen Flughaefen gibt es laengere "Trimm-Dich"-Pfade zur Entspannung nach langem Sitzen in engen Flugzeugkabinen. "Schoen" ist eben nicht gleich mit zweckmaessig und geht zu Lasten des Platzangebotes: In der Rush Hour, aber besonders zu Zeiten mit flugsicherungs- oder wetterbedingter Flugunregelmaessigkeiten, herrscht drangvolle Enge in den Massen-, genannt "Sammel"-Warteraeumen der Abflugbereiche vor den Gates fuer alle drei Parkreihen der Flugzeuge. Waehrend man andernorts die Rauchern angebotenen Bereiche - wenn schon nicht abgeschlossen wie z. B. im neuen Flughafen Hong Kong oder im neuen Terminal in Manila - so einrichtet, dass deren Gaeste moeglichst wenig die weitere Umgebung verraechern, ist es in Muenchen anders: Rauchverbot im gesamten Flughafen, an das sich - da folgenlos - viele doch nicht halten (oder die etwas verwirrende Beschilderung nicht richtig verstehen). In Muenchen sind zahlreiche "Inseln" als Raucher-Bereiche ausgewiesen ..... an schmalen Durchgaengen oder Engstellen, unmittelbar neben Wartezonen beim Check-In oder inmitten der Wartebereiche vor den Boarding-Gates. Grosszuegig Platz mit vielen Gruenflaechen ist sonst vorhanden - auf dem gesamten, weitraeumigen Gelaende mit genuegend grossem Abstand zwischen den Runways in Ost-West-Richtung, sodass - im Gegensatz zu Frankfurt - auch bei unguenstigen Wetterlagen ein echter Parallelbetrieb fuer Starts und Landungen auf beiden Bahnen gleichzeitig gewaehrleistet ist. Eng ist's zwischen den Vorfeldern und Rollwegen. Zeitweise Stau gibt's bei Gegenverkehr auf den Rollflaechen zwischen den Parkreihen oder wenn beim Zurueckschieben eines Flugzeugs von der Parkposition auf den Rollweg zum Einfaedeln gewartet werden muss. Meine Beschreibung beschraenkt sich ausschliesslich auf den Bereich des Flughafens, den man als Fluggast kennenlernt. Diese Betrachtung ist auch keine Momentaufnahme, sondern resultiert aus der Beobachtung des Betriebes als Passagier, aus dem Cockpit-Fenster oder als Zaungast auf dem "Feldherrnhuegel" im Besucherpark. Die Verkehrsanbindung: ---------------------------------------- Als der Flughafen 1992 feierlich eroeffnet war und etliche Strassen immer noch im Bau gewesen sind oder Baustellen noch gar nicht erst eingerichtet waren und auch von den urspruenglichen Plaenen fuer einen Bahnanschluss zunaechst nur eine einzige S-Bahnlinie blieb, wurde - sicher ironisch gemeint - behauptet, "Muenchen II" (wie der Flughafen anfangs und vor der Taufe noch hiess) sei "am besten aus der Luft zu erreichen"! Nun, auch heute noch geraet man auf der einzigen Autobahn vom Flughafen in Richtung Muenchen oftmals in kilometerlange Staus und auch Ausweichrouten "ueber die Doerfer" sind dann ueberlastet. Fuer die Entfernung zwischen Flughafen und Stadtmitte braucht man mit Taxi oder Bus durchschnittlich eine Dreiviertelstunde; witterungsbedingt oder - je nach Tageszeit und Richtung - in der Rush Hour auch bis weit ueber eine Stunde. Ein Fernbahn-Anschluss ist - wie der Name schon sagt - noch in weiter "Ferne"! Dafuer traeumt man vom "Transrapid" ..... Die S-Bahn hat immerhin - nach etlichen Jahren - doch noch die zweite Linie bekommen, sodass dreiviertelstuendige Fahrten zwischen Flughafen und Stadtmitte oder zum Hauptbahnhof Muenchens ueber zwei Strecken nun im Zehn-Minuten-Takt moeglich geworden sind. Eine Verkuerzung der Fahrzeit der S-Bahn, die alle Unterwegshaltestellen bedient, oder der Einsatz komfortablerer oder schnellerer Zuege ist nicht in Sicht, denn: Express- oder Nonstop-Zuege sind auf den gegenwaertig vorhandenen Trassen kaum auf die Schienen zu bringen. Die eine S-Bahnlinie, die Linie Acht, verlaeuft zwischen Ismaning und Johanneskirchen immer noch streckenweise eingleisig - mit nicht seltenem Warten auf den Gegenzug - und muss sich zwischen Johanneskirchen und Daglfing den Schienenstrang mit Gueterzuegen teilen; die andere (zweigleisige) Linie wird im Nachbarort Neufahrn in die Fernbahn von Muenchen nach Niederbayern bzw. in die Oberpfalz eingefaedelt. Im viel zu klein konzipierten S-Bahnhof mit seinem enzigen zweigleisigen Bahnsteig ist fuer weitere Bereitstellung schlichtweg kein Platz. N a c h l e s e : "Wenn einer eine Reise tut, ....." Sommer 2000 ------------------------ Auch in diesem Jahr landete ich wieder in Muenchen. Voellig ungeplant und ueberraschend, kehrte ich dabei fuer eine Weile in meinen frueheren beruflichen Taetigkeitsbereich in der Zivilluftfahrt zurueck. Dass sich daraus weitere Geschichten ergaben, liegt auf der Hand ..... Schau'n Sie Sich das an! "Nicht nur dabei, sondern mitten drin'!" Auch 2001 kam ich wieder nach Muenchen. Und wieder gibt's dazu eine Geschichte - "Das Luftfahrt-Ticket" Ein Tag aus dem Leben eines Travel Writers |
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![]() Alfred N. "Joe" Bruckner Correspondent Travel Writer - Photographer Security Advisor A B N C - NEWS & COMMENTARIES L a n d u n g Fruehjahr 1999 Cebu City liegt im Zentrum meiner Wahlheimat Visayas. Wenn immer es moeglich ist - und das rate ich jedem meiner Freunde, doch wird es bei Buchungen in Reisebueros entweder vergessen oder gar nicht gewusst - bevorzuge ich auf dem Weg nach Europa die excellenten Flugverbindungen von Cebu City direkt mit Silk Air ueber Singapur oder Malaysian Airlines ueber Kuala Lumpur bzw. Cathay Pazific ueber Hong Kong. Das erspart einem das - man kommt nicht umhin, es so zu nennen - chaotische und umstaendliche Umsteigen unter mieserablen Bedingungen in Manila, trotzdem es seit 1999 ein neues Terminal gibt. Doch dieses ist ausschliesslich Passagieren des Nationalflagcarriers Philippine Airlines vorbehalten. Alle anderen, auch Umsteiger, muessen - nach wie vor - ausserhalb des Flughafengelaendes auf Strassen mit erheblichem Verkehrsaufkommen zwischen den Terminals wechseln, was insbesondere fuer Gaeste des Internationalen Terminals ziemliche Nerven kostet und die oft genug bei "Fahrpreisverhandlungen" mit Taxifahrern oder solchen Elementen, die sich als "Taxi" anbieten, kraeftig ueber den Tisch gezogen werden. Mein "Heimatflughafen" CEBU erinnert mich an den alten Riemer Airport ..... gemuetlich und ueberschaubar und "familiaer". Auch die Cebuanos haben 1973 die Linienfliegerei von ihrem frueheren Flughafen im sich rapide ausdehnenden Stadtgebiet ausquartiert, und zwar auf eine Militaerbasis auf der Nachbarinsel Mactan. Anfang der Neunziger Jahre wurde die Runway verlaengert, das Terminal erweitert - mit zwei Ebenen fuer Arrival und Departure! Und auch sonst wurde etliches gebaut: Seit 1997 ist so das erste Casino der Welt entstanden, das neben einem Hotel sogar "seinen eigenen" Flughafen vor der Haustuere hat ..... Soweit sind die Muenchner noch nicht; die haben's (vorerst) nur zu einer Disco gebracht, und die ist meilenweit vom Terminal entfernt. Aber die "japanische" Busspur im Zentralbereich hat man uns "nachgebaut". Nun, wie haben in Cebu City ein ganzes Bus-Terminal fuer "Links"-Verkehr eingerichtet, obwohl wir rechts fahren. Die Muenchner haben nur eine Bus-Spur fuer "Links"-Verkehr vorgesehen, an der man nicht - wie sonst ueblich - vom Gehsteig her einsteigt, sondern von der Strassenseite. |
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