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Achtung:
Die
Federsammlung wird in diesem Rahmen eingefroren.
Sie wird ab sofort unter der Adresse
http://www.vogelfedern.de vollständig neu überarbeitet veröffentlicht.
Die Vogelfeder faszinierte den Menschen seit jeher.
Nicht nur die Sage von Dädalus und Ikarus zeugt davon.
Die Vielfalt der Federn dient so unterschiedlichen Zwecken wie dem Flug, der Wärme- und
Feuchtigkeitsisolierung und der Balz.
Daneben spiegelt sich das Erscheinungsbild der Vögel natürlich in den Federn wider. Das
bedeutet, dass viele Federn typisch für Vogelarten sind.
An Hand von Größe, Farbe, Form, Struktur und weiteren speziellen Merkmalen kann
festgestellt werden, von welchem Körperteil (z.B. Flügel oder Schwanz) eine vorliegende
Großfeder stammt (Kleinfedern lassen sich nur selten für eine genaue Bestimmung nutzen).
Weiterhin ist meist feststellbar, welcher Vogelgruppe (z.B. Singvögel, Enten, Eulen) sie
zuzuordnen ist und (falls sie charakteristisch genug ist) zu welcher Art und bestenfalls
zu welchem Alterskleid sie gehört.
Sehr wichtig für die Bestimmung von Federn ist eine Vergleichssammlung
(evtl. auch aus dem Internet!).
Darüber hinaus ist die Kenntnis der einzelnen Federtypen und deren
Zuordnung unumgänglich.
Rupfungen sind Ansammlungen von hauptsächlich Großfedern, die von
Beutegreifern wie Fuchs oder Katze bzw. Greifvögeln oder Eulen von der Mahlzeit
hinterlassen werden.
Der Verfasser dieser Zeilen verfügt über eine Vergleichssammlung, in der
viele Arten vertreten sind, von einer Feder bis zum kompletten Federsatz.
Einen Großteil der Sammlung habe ich in über 30 Jahren selbst gefunden.
Damit die Federn nicht so einfach in den Kisten und Ordnern vor sich hin
schlummern, habe ich nach und nach die wesentlichsten Teile an dieser
Stelle ins Netz gestellt. Die
veröffentlichten Arten können als Ergänzung zu den unten angeführten im Internet vorgestellten
Sammlungen dienen. Sie sollen Interessierten helfen, gefundene Federn zu
identifizieren.
Zur Bestimmung
benutze ich den "Klassiker" von Robert März:
Gewöll- und Rupfungskunde,
von Wolf-Dieter Busching: Handbuch der Gefiederkunde europäischer
Vögel und auch Spezialliteratur wie die Schriftenreihe
"Beiträge zur Gefiederkunde & Morphologie der Vögel".
Eine sehr
ausführliche Webseite von E. Tyll, die laufend
erweitert wird (zunächst fast nur Nonpasseres), ist unter Gefiederkunde
zu finden.
Eher wissenschaftlich ausgerichtet ist die Sammlung von
J.
Müller.
Schließlich ist noch eine sehr umfangreiche (englischsprachige) Seite von
M. Klemann mit über 200 Arten hier
zu finden.
Deutlich muss
ich darauf hinweisen, dass das Sammeln von geschützten Tieren (und dazu
gehören alle europäischen Vogelarten), Teilen und Erzeugnissen davon, der Besitz und der
Handel damit laut BNatSchG (§10 Abs.2 Nr.10) verboten ist. Diese dürfen
nicht der Natur entnommen oder eingeführt werden oder in Besitz sein (§42
BNatSchG). Ausnahmen zu wissenschaftlichen
Zwecken können von den Naturschutzbehörden erteilt werden (§43 BNatSchG). Eine derartige
Ausnahmegenehmigung wurde mir erteilt.
zum
Artenregister ->
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