Science Fiction

 Science Fiction

 

 

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Science Fiction
Engl.: (Natur-) Wissenschafts-Dichtung; Literatur- und Filmgenre mit techn.-utop. oder   phantast. Inhalten, das mögliche Entwicklungen von Technik und Wissenschaften spekulativ auslotet. Themen: Zukunft des Menschen und seine Konfrontation mit außerird. Wesen. Literatur: S.F.-Romane begründen im 20.Jh. ein neues Genre des spannenden Romans und erobern einen festen Platz in der Unterhaltungsliteratur. Obwohl Zukunftsromane schon im 19. Jh. erfolgreich waren (z.B. Werke von J. Verne), ist der Begriff S.F. erst seit 1929 gebräuchlich. In den USA wird das Genre durch Zeitschriften (20er Jahre) und Massenheftchen sowie Comics (50er Jahre) populär. Film: Den Schwerpunkt bilden Literaturverfilmungen. Die zuweilen aufklärerische, gesellschaftskritische Tendenz in den S.F.-Utopien der Romane wird in den meisten Filmen durch Show- und Spannungseffekte (raffinierte Tricktechnik) ersetzt. Zur Beliebtheit des Genres trugen seit den 60er Jahren Fernsehserien ("Raumschiff Enterprise", "Raumpartrollie") und kommerziell erfolgreiche Spielfilme ("Planet der Affen" 1968, "Krieg der Sterne", 1977) bei.

 

Science Fiction: Meisterwerke

Buch (Jahr/Titel/Autor)

Film (Jahr/Titel/Regisseur)

1864

"Reise zum Mittelpunkt der Erde"; Jules Verne

1902

"Die Reise zum Mond"
Georges Melies

1895

"Die Zeitmaschine"
H.G. Wells

1926

"Metropolis"
Fritz Lang

1932

"Schöne neue Welt"
Aldous Huxley

1959

"Die Zeitmaschnie"
Georg Pal

1936

"Der Krieg mit den Molchen"
Karel Capek

1966

"Fahrenheit 451"
Francois Truffaut

1949

"1984"
Georg Orwell

1968

"Planet der Affen"
F.J. Schaffner

1951

"Der Tausendjahresplan"
Isaac Asimov

1968

"2001 - Odyssee im Weltraum"
Stanley Kubrick

1953

"Fahrenheit 451"
Ray Bradbury

1972

"Solaris"
Andrej Tarkowski

1961

"Transfer"
Stanislaw Lern

1977

"Krieg der Sterne"
George Lucas

1965

"Der Wüstenplanet"
Frank Herbert

1979

"Alien"
Ridley Scott

1985

"Der Report der Magd"
Margaret Atwood

1984

"Terminator"
James Cameron

Quelle: Harenberg Kompaktlexikon Zum Seitenbeginn

 

 

 

JULES VERNE

 

- französischer Schriftsteller
* 8.2.1828 + 24.3.1905
- Abenteuer- und Zukunftsromane am Beginn der Science-fiction z.B.:
"Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" (1864)
"Fünf Wochen im Ballon" (1868)
"Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer" (1870)
"Von der Erde zum Mond" (1874)
"Die 500 Millionen von Begum" (1879) 
- interessante Figuren wie z.B.
Captain Nemo, ein prominenter Charakter in mehreren Erzählungen.

Bis zu seinem Tode hinterließ er seiner Nachwelt so manch utopische Geschichten, die zumeist auch einer technischen Grundlage nicht entbehrten.
Als Vater des Science Fiction schuf er zeitlose Meisterwerke. In einem früheren und zugleich sehr berühmten Werk geht es jedoch um ganz irdische Dinge. Im Mittelpunkt seines "Reise um die Welt in 80 Tagen", steht die abenteuerliche Reise eines englischen Gentlemans, der in einer festgesetzten Frist zahlreiche Bewährungen in unbekannten Gefilden bestehen muß. Verne widmete sich verschiedener Wissensbereiche. Neben der Technologie auch der Geographie und der Völkerkunde. Mit seiner unbändigen Phantasie nahm er nicht selten spätere Entwicklungen voraus. In seinem späteren Schaffen begleitet ihn eine zunehmende Skepsis. In dem Roman "Die 500 Millionen von Begum" (1879) geht es Verne schließlich um die zerstörerische Macht der Technik.

Jules Vernes 1863 verfaßter zweiter Roman fand zu Lebzeiten des Autors keinen Verleger. Erst zu Beginn der 1990er Jahre tauchte das verloren geglaubte Manuskript in einer Erbschaft wieder auf und wurde 1994 unter dem Titel "Paris au XXe siécle" erstmals veröffentlicht. Im Gegensatz zu den positiven Utopien stellt der Autor eine Zukunft dar, die keinen Zweifel an seiner Kritik des auf technische Entwicklung und Profitstreben orientierten Gesellschaft, in der alles nicht verwertbare bekämpft wird, läßt.

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Der Wüstenplanet

Originaltitel: Dune.
Deutscher Titel: Der Wüstenplanet.
Produktion: Dino de Laurentiis Corp.
Produzentin: Raffaella de Laurentiis.
Ko-Produzent: José Lopez Rodero.
Format: 70mm (Todd-AO, 1:2,55), Farbe (Technicolor), Dolby Stereo.
Länge: 141 Min.
Uraufführung: Dezember 1984.
Deutscher Kinostart: 14.12.1984.
Verleih: Neue Constantin.
Regie: David Lynch.
Buch: David Lynch, nach dem Roman von Frank Herbert.
Kamera: Freddie Francis.
Schnitt: Antony Gibbs.
Musik: Toto.
Zusätzliche Musik: Brian Eno, Daniel Lanois, Roger Eno (Prophezeiungsthema); Marty Paich.
Ton: Nelson Stoll, Steph Londsdale, Tom Knox.
Tondesign: Alan Splet.
Produktionsdesign: Anthony Masters.
Ausstattung: Giorgio Desideri.
Bauten: Pierluigi Basile, Benjamin Fernandez.
Kostüme: Bob Ringwood.
Kreaturen: Carlo Rambaldi.
Spezialeffekte: Kit West, Barry Nolan, Albert J. Whitlock.

Darsteller/innen: Kyle MacLachlan (Paul Atreides), Francesca Annis (Lady Jessica), Jürgen Prochnow (Herzog Leto Atreides), José Ferrer (Imperator Shaddam IV.), Kenneth McMillan (Baron Vladimir Harkonnen), Silvana Mangano (Ehrwürdige Mutter Ramallo), Dean Stockwell (Dr. Wellington Yueh), Max von Sydow (Dr. Kynes), Linda Hunt (Shadout Mapes), Brad Dourif (Piter De Vries), Virginia Madsen (Prinzessin Irulan), Sting (Feyd Rautha), Sean Young (Chani), Richard Jordan (Duncan Idaho), Sian Phillips (Ehrwürdige Mutter Gaius Helen Mohiam), Patrick Steward (Guerney Halleck), Leonardo Crimino (Arzt des Barons), Freddie Jones (Thufir Hawat), Jack Nance (Nefud), Everett McGill (Stilgar), Paul Smith (Rabban), Alicia Roanne Witt (Alia), David Lynch (Funker auf Arrakis).

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Der Frauenorden der Bene Gesserit Zum Seitenbeginn

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"Das Schlafende muß erwachen": Paul Atreides (Kyle MacLachlan)

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Paul Atreides und die Fremen

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Kenneth McMillan als Baron Harkonnen

                                                                    

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Star Trek Links

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Jeri Ryan alias "Seven of Nine"

 

Star Trek  von Voyager bis Deep Space Nine mit Episondenführer
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Zuletzt bearbeitet am: 06.07.99