Krebstiere
Wie ihre nächsten Verwandten, die Insekten und die Spinnentiere, werden Krebse von einem mehrschichtigen Panzer geschützt: Durch Einlagerung von Calciumsalzen - wie z.B. Kalk - entsteht die starre Hülle. Dieses Skelett sitzt also - anders als bei uns die Knochen - außen, auf der Haut. Wächst ein Krebs, wird der Panzer zu eng. Deshalb muß jeder Krebs von Zeit zu Zeit aus der zu "enggewordenen" Hülle schlüpfen und sich häuten: Der alte Panzer reißt an sogenannten Sollbruchstellen auf und das Tier klettert heraus. Darunter liegt bereits der neue, größere Panzer, der aber zunächst noch weich ist. Er härtet aber schnell aus. Natürlich kann keine Atmung durch einen harten Panzer stattfinden: Krebse atmen deshalb durch hauchdünne Kiemen, die nur zur Seite hin vom Panzer geschützt werden.

 

Flohkrebs Wenn von Krebsen die Rede ist, denken die meisten von uns wahrscheinlich an die großen, zehnfüßigen Krebse, die Krabben, Hummer oder Langusten. Zu den Krebsen gehören aber auch eine Vielzahl kleiner Krebse, die als "Plankton"  (griechisch  " das Dahintreibende") vielen Fischen als Nahrung dienen. Für das Ökosystem Meer oder See sind sie deshalb von großer Bedeutung.

 

Als echte Vielfüßer fressen Krebse mit den Füßen- vor dem Mund sitzen mehrere Paare kleiner Miniaturfüßchen. Sie zerkleinern die Nahrung, die dann - ohne weiteres Kauen - geschluckt wird.

 

Ruderkrabbe mit Eigelege   Einsiedlerkrebse nutzen verlassene Schneckenhäuser als Versteck. Mit ihren Hinterfüßen halten sie sich von innen - tief im Schneckengang fest.   Einsiedlerkrebs
     
  

Bei Krabben wie der Ruderkrabbe (Macropus depurator ) tragen die Weibchen ihre befruchteten Eier als "Paket" eingekeilt zwischen Brust und eingeklapptem Schwanz

Der Europäische Hummer (Homarus gammarus) kann über 50 Jahre alt werden !!    

Hummer

 

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