Der dunkle Turm

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The Dark Tower

Der fünfte Roman der unvollendeten, laut Stephen King auf 3000 Seiten ausgelegten Saga über 7 Bände, ist für das Jahr 2001 angekündigt.

Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy folgen weiter der Spur des Balkens. Die Reise wird sie in das Land Donnerhall führen, wo bereits Pater Callahan (Brennen muß Salem) auf sie wartet, "der verfluchte Priester aus Salem's Lot, der Neuengland mit dem Greyhound-Bus verließ und an der Grenze eines schrecklichen Landes von Mittwelt namens Donnerhall herauskam" ...

Keine Fortsetzung der ersten vier Bände, jedoch die aktuellste Veröffentlichung zum Zyklus, ist die Erzählung
"Der dunkle Turm: Die kleinen Schwestern von Eluria"
(
The Dark Tower: The Little Sisters Of Eluria).
Die deutsche Übersetzung ist enthalten in der Geschichtensammlung
"Der siebte (7.) Schrein" (1999).

Zum BestellenDie Erzählung schildert die Ereignisse vor Schwarz, als der Revolvermann Roland Deschain noch auf der Jagd nach dem Mann in Schwarz war. Roland fand mit seinem alten, kranken Klepper Topsy zur Stadt Eluria, die wie ausgestorben lag. Nur ein humpelnder Kläffer, der das christliche Kreuzsymbol auf der Brust trug, schwarzes Fell auf weißem, machte sich über die Leiche des Jungen James Norman her. Roland verscheuchte den Köter und nahm James' Medaillon an sich. Ausgerechnet in diesem Augenblick brach Topsy erschöpft zusammen, und Roland entdeckte acht Leute mit grüner, bleicher Haut, Langsame Mutanten, Opfer der großen Katastrophe von Mittwelt, die sich an ihn heranpirschten. Sie überwältigten ihn, und als er aus der Bewußtlosigkeit erwachte, fand er sich neben einem alten Greis und neben John Norman, dem Bruder des Verstorbenen, im Heim der Kleinen Schwestern von Eluria wieder. Es ist das Kloster und Hospital der fünf merkwürdigen Vetteln Michela, Coquina, Louise, Tamra und Mary (die ihn beängstigenderweise an die Hexe Rhea Dubadivo aus Hambry erinnerten) und der jungen, hübschen Schwester namens Jenna, die noch nicht lange dem Orden angehört. Die fünf häßlichen Schwestern pflegten die Patienten mit Hilfe kleiner, krabbelnder Käfer, und zelebrierten des nachts einen geheimnisvollen Ritus mit den Worten "Can de lach, mi him en tow" (Herz des Ungeformten, unser Gott ist stark). Mit diesen Worten zollten bereits im Roman Desperation die besessenen Menschen dem urzeitlichen Monster aus einer anderen (Rolands?) Welt, TAK, ihren Respekt. Dann begannen die Schwestern sich saugend und schmatzend wie Vampire über das Blut des alten Mannes herzumachen. Am nächsten Tag war er verschwunden. Vor Roland und John unterdessen schraken die Schwestern zurück, denn beide trugen das geheimnisvolle Medaillon. Mit Hilfe der Langsamen Mutanten nahmen die Harpynien schließlich John das Medaillon ab und labten sich an seinem Blut. Schwester Jenna, die an Roland Gefallen fand, verhalf ihm zur Flucht, und als die Obervampirin Mary sich ihnen in den Weg stellte, fiel der Hund mit dem Jesuszeichen auf der Brust sie an. Roland konnte mit den beiden Medaillons der Norman-Brüder entkommen, die er auf seiner weiteren Reise den Eltern übergeben wollte. Jenna verwandelte sich unterdessen in eine Heerschar von Käfern, die sich in alle Windrichtungen zerstreute. Alleine zog Roland daraufhin dem Mann in Schwarz hinterher ...

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