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Stuttgarter Poetenwinkel / Stuttgardien Poets' Corner 'le | |||||||
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Der Stuttgarter Poetenwinkel ist das Ergebnis einer der eher seltenen Stuttgarter DichterStammTischRunden, in der wieder einmal das kulturelle Kurzzeit- gedächtnis der Stadt beklagt aber auch der Brief eines exilierten Stuttgarters verlesen wurde, der wenigstens aus der Ferne den kulturellen Kontakt nicht ganz verlieren wollte. Er hatte beispielhaft darauf gewiesen, daß Wilhelm Raabe noch in der Braunschweiger Zeit Kontakt zu seinen Stuttgarter Freunden gehalten habe. |
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| Die Folge war
die Einrichtung eines virtuellen Stuttgarter Poetenwinkels, der dreierlei
sein möchte, eine Therapie gegen das kulturelle Kurzzeitgedächtnis
eines auf immer kurzfristigere Events fixierten öffentlichen Kulturlebens,
Sperrmüllabfuhr und Entrümpelung von kanonisierten Denkmälern
und Brockensammlung kleiner Überraschungen für die auswärtigen
Freunde einer durchaus eigenen gestandenen Stuttgarter Schreibkultur -
im Internet, wo es leichtfällt, Verbindungen herzustellen zwischen
Lebenden und Toten, Einheimischen und Vertriebenen, Reingeschmeckten und
Durchgereisten, Freunden und Feinden. Was auf diese despektierlich respektierliche
Weise entstehen könnte, ist vielleicht eine unbekannte und unvertraute,
mit Sicherheit aber eine durchaus vorzeigbare Seite Stuttgarts. Herr schmeiß
Hirn ra. Mer brauchet koi Kunscht sondern Krombere. So ischs no au wieder.
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