Saison 2000/01
Saison 2000/01


Spielmacher Sven Lintjens

Zu Saisonbeginn wurde die Mannschaft verjüngt. Mit Martin (Fortuna Köln), Schmugge (KFC Uerdingen), Dikthjar (1. FC Saarbrücken) und Stark (MSV Duisburg) verließen wichtige Leistungsträger die Mannschaft. Zunächst sollten Kläsener, Przybilla (FC Schalke 04 Amateure), Bach (SC Verl), Nolden (FK Pirmasens) und Lintjens (Fortuna Köln) diese ersetzen, später kamen noch Yakubu (FC Owerri) und die Altintop-Zwillinge (eigene Jugend) hinzu. Kurz vor der Winterpause verließ auch Marius Ebbers den Verein, um zu seinem Heimatverein MSV Duisburg zurückzukehren. Als Ersatz wurde Ganiyu Shittu von Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.
Die Saison in der neu zusammengelegten Regionalliga Nord begann vielversprechend. Der KFC Uerdingen wurde mit 5:3 besiegt. Jedoch musste man schnell feststellen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen konnte. Überraschungssiegen wie dem 4:0 bei Erzgebirge Aue folgten ebenso überraschende Heimniederliegen wie das 1:2 gegen die Werder Bremen Amateure. Zur Winterpause lag man - aufgrund von drei Niederlagen in Folge - auf dem 12. Tabellenplatz.


Die Rückrunde begann zunächst ohne die SG 09, da es von Woche zu Woche zu neuen Spielabsagen aufgrund schlechter Platzverhältnisse kam. Nicht zuletzt deswegen - jedoch auch aufgrund zahlreicher Unentschieden - befand sich die Mannschaft immer knapp über den Abstiegsrängen. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den späteren Absteiger Fortuna Düsseldorf wurde die Abstiegsgefahr immer größer. Jedoch konnte direkt am nächsten Wochenende ein 3:2-Coup bei Eintracht Braunschweig erzielt werden - sicherlich ein Wendepunkt!
Letztlich wurde der Klassenerhalt am vorletzten Spieltag durch ein 1:1 bei RW Essen sichergestellt.
Am Ende der Saison langte es zu Tabellenplatz 11 - und mit einem Torverhältnis von 65:66 stellte die SG sowohl den dritt-besten Sturm, als auch die dritt-schlechteste Abwehr der Liga.
Lichtblicke in dieser Saison: Mittelfeldregisseur Sven Lintjens und ein - in der Rückrunde glänzender - Libero Adamu Yakubu.

In der Schießbude: Christoph Jacob