Ein kleines Lied von buh, zu singen oder auf dem Kamm zu blasen:
Mehr gegen den Rand der Welt zu
war ich wie vor mir Columbus
gekommen, ein Entdecker der Pflaster-
ritzen, der Blattränder, der Löwenzahnmilch
der Hundskamillen und Fehlfarbentabake
Refrain:
Mehr bei mir selbst bin ich an anderen Tagen
Alle Gewissheiten sollen vorangehen, mit ihnen
die Zweifel, vermählte Paare, Antagonisten,
bevor auch ich aus den Äpfeln falle, hinunter zu
Fasanenwiesen und Spargelkraut, Koriander und
Dung von Wühlmaus und Werre.
Refrain:
Mehr von mir selbst seh ich an anderen Tagen
In den Schattenzonen bleib ich nicht länger
als der Saturn hoch steht und die Schafskälte dauert
ich verschieb die Balance der Tage zu Rot hin
Melancholie, Eselsmilch und Erinnerung
geb ich hin, die Völkerwanderung ist lange vorbei
Refrain:
Mehr zu mir selbst geh ich an anderen Tagen
Auf meiner Mutter Tapeten bildeten Masken ein Muster
Unter der Treppe war ich für Stunden im Dunkel verborgen
beim Bäcker wählte ich auch wenn ich musste nichts aus
den ersten Kuss bat ich mir aus anstatt ihn zu geben
mit vierzehn verlor ich den Schlüssel zum Haus
Refrain:
Mehr von mir selbst erzähl ich an anderen Tagen