Die
Besatzung des Raumschiffs "Nostromo" ist nach einem Erkundungsflug auf
dem Rückflug zur Erde.
Aufgrund eines Computer-Notsignals landet die
Crew auf einem unbekannten Planeten.
In einem Raumschiff-Wrack entdeckt die Mannschaft
ein fremdartiges Wesen, das trotz aller Vorsicht an Bord gelangt.
Diese zunächst scheinbar harmlose Wesensform entwickelt sich zu
einer tödlichen Gefahr: Auf grauenvolle Weise tötet es ein Besatzungsmitglied
nach dem anderen...
Durch die einzigartige Kombination aus Science-Fiction,
Horror- und Thriller-Elementen wurde ALIEN
zu einem der größten Kino- und Videoerfolge und bedeutete u.a.
den internationalen Durchbruch für Weltstar Sigourney Weaver und Erfolgsregisseur
Ridley Scott ("Thelma und Louise").
Für Sigourny Weaver begann mit ALIEN ihre
große internationale Karriere.
Regisseur Ridley Scott konnte insbesondere mit seinem Film
DER BLADE RUNNER an den spektakulären
Erfolg von ALIEN
anknüpfen.
OSCARS: ausgezeichnet
für die Spezialeffekte nominiert für Spezialeffekte +
Ausstattung
Als Ridley Scott 1979 den ersten Teil der Alien-Saga drehen wollte,
stieß er zufällig auf zwei Bilder des Schweizer Künstlers
H.R.
Giger, der ihm bis dahin völlig unbekannt war. Beim Anblick der
erschreckenden Lebewesen auf diesen Bildern beschloß er, daß
niemand anders als Giger das Aussehen des Alien bestimmen sollte. Und so
sicherte sich Ridley Scott den Schweizer Künstler als Designer des
außerirdischen Monsters, der prompt die verschiedensten Alienkreaturen
entwickelte. Seine Vorlagen sind seither die Grundlage für die im
Film verwendeten Modelle.
Ridley Scott hatte eine gute Wahl getroffen: Giger erhielt einen Oscar
für die visuellen Effekte und sein Alien monstert sich bislang durch
drei Sequels. Doch absolut nicht zur Freude seines Erfinders. Der ist über
die letzte Verfilmung
“Alien-Die Wiedergeburt“ sogar
fürchterlich erbost. Denn obwohl einige seiner Entwürfe aus dem
Jahr 1979, die bis dato noch nie verwendet worden waren, in dem vierten
Teil der Alien-Reihe voll ausgenutzt wurden, ist sein Name in den Credits
nicht zu finden. So etwas ist natürlich ziemlich ärgerlich.
Vor allem, weil Giger, der an dem zweiten
Teil überhaupt nicht gearbeitet hatte, damals trotzdem im Abspann
einen Credit für “original alien design“ erhalten hatte. Dafür
erhielt er für “Alien 3 “, an dem er wieder
mitgearbeitet hatte, zunächst keinen Credit. Erst im nachhinein, nachdem
er sich beschwert hatte, fügte 20th Century Fox seinen Namen wieder
den Credit “originial Alien design “ hinzu. Allerdings geschah das so spät,
daß sein Name nur auf der Video-Fassung zu sehen ist. Auch für
die Oscarnmonierung konnte er sich mit diesem Credit nicht qualifizieren
- dafür hätte der Credit eingefügt werden müssen, der
ihm eigentlich auch zustand: “Alien 3 Creature Design“. So wurde er möglicherweise
um einen Oscar gebracht - und genau das könnte nun wieder passieren.
Daher fühlt sich Giger zu recht ziemlich verarscht und hat Fox
einen Brief geschrieben,
um dem Studio
klar zu machen, worum es ihm geht.
“Das Alien Quartett hat, von Anfang an, meine einzigartige und persönliche
Handschrift getragen. Die Kreaturen in 'Alien - Die Wiedergeburt' sind
sogar näher an meinen Originalentwürfen als diejenigen, die in
'Alien' und 'Alien 3' zu sehen sind.“
Dem Sprecher des Künstlers zufolge hat Fox auf die Versuche Gigers,
die Sache zu regeln, erklärt, das Studio sei nicht verpflichtet seinen
Namen zu nennen. Allerdings hätten sie schließlich eingewilligt,
Giger doch noch einen Credit zu geben - wieder einmal zu spät. Die
meisten Kopien waren schon längst gezogen. Giger hat die Sache inzwischen
an seinen Rechtsanwalt weitergeleitet - ohne große Aussicht auf Erfolg.
Obwohl eine Sprecherin des Studios zugegeben hat, daß Gigers Arbeit
für den “Alien“ Franchise unkalkulierbar ist, hat das Studio tatsächlich
keine vertragliche Verpflichtung, den Künstler im Abspann zu nennen.
Als Giger 1979 den Vertrag mit Fox unterschrieb waren Sequels noch wesentlich
seltener als heute und daher hat auch niemand an eine rechtliche Absicherung
eines Sequels gedacht. In dem Originalvertrag werden zukünftige Credits
nicht erwähnt.
Die ganze Sache ist für den Schweizer Giger also ziemlich dumm
gelaufen und hat bei ihm einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen: “Denjenigen,
die für diese Verschwörung verantwortlich sind, kann ich nur
eines wünschen: Einen Alien, der in ihrer Brust brütet.“
Recht so!