Die einzige Sicherheit,
die ein Mensch bei seiner Geburt hat, ist, das ihn über kurz oder
lang der Tod ereilt.
Vergänglichkeit
wird zwar von den Herstellern geringwertiger Konsumgüter geschätzt,
vom einzelnen Individuum dagegen weniger. Irgendwann ist Ende. In Afrika
mit 45, in Europa mit 75 Jahren.
Warum ist der Tod
in Afrika emsiger?
An Bestechungsgeldern
kann es in diesem Fall nicht liegen, denn der Tod hat kein Bankkonto. Nicht
mal in der Schweiz.
Liebt er vielleicht
die wärmeren Gefilde? Ist der Sensenmann ein Norweger, und hält
sich dadurch am allerliebsten unter der Äquatorsonne auf? Die nordischen
Sagen verbreiten das Gerücht, das ein im Kampf gefallener Krieger
nach Walhalla kommt. Walhalla, das hat Ähnlichkeit mit dem Centro
in Oberhausen, nur das man im skandinavischen Himmel die Kreditkarte in
der Tasche lassen kann. All inclusive.
Nein, der Tod ist
kein Norweger. Sondern ein Weltbürger.
Das er sich öfter
auf dem schwarzen Kontinent herumtreibt, liegt ganz einfach an den biologischen
Waffen, die wir Europäer zur Ablenkung einsetzen. Das Aids-Virus,
Ebola und die lybische Grippe stammen sämtlichst aus den Genlaboren
von LaRoche und BASF, die selbstverständlich von der Allianz gesponsert
werden.
Daher der immense
Gewinn der Allianz AG.
Durch die Anhebung
des Sterbealters (in Europa) von 68 auf 75 Jahre in den letzten zwei Jahrzenten
ist es der Versicherung gelungen, die Ausfallrate der Policeninhaber vor
Ablauf auf ein Minimum zu reduzieren. Da die Risiko-Beiträge der Lebensversicherungen
aber im gleichen Zeitraum nicht gesenkt, sondern stattdessen erhöht
wurden, ist der Jahresüberschuß der Allianz AG im Jahre 1997
auf über 1,1 Mrd. DM angestiegen.
Die Aktionäre
wird’s freuen.
Obwohl, mitnehmen
kann man ja nichts.