Windstromeuphorie in Deutschland!
Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung einer regenerativen Energieform.
Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Windkraftanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken
und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können den Atomausstieg nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - ab hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Themen, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Bürgerinitiativen
wehren sich
Unfalldatenbank Windräder
Stand 05.09.2003
Country Guardian
Gegenwind in Groß-Britannien
Watten-Rat Ostfriesland Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen
Stand 25.06.2003
Bürgerinitiative
Rheinhessen-Pfalz
hier im Datum aufwärts weiter lesen
19.09.2003
Ein Rotmilan, Vogel des Jahres 2000, wurde von einem "zukunftsfähigen" Rotor erschlagen. Näheres steht im Göttinger Tageblatt von heute.
Rotor tötet Rotmilan
Was nicht sein darf, kann nicht sein - oder? Hinweise und Warnungen gibt es schon lange, nur kein Interesse daran. Mit der Anzahl von WKA steigt automatisch deren Störpotential

18.09.2003
»15.000 Schadensbeschreibungen mit Photos existieren schon. Jetzt müssen diese noch über vernünftige Suchkriterien in einer Datenbank verwaltet werden und für die Datensponsoren über das Internet zugänglich gemacht werden". So beschreibt der unabhängige Sachverständige und Initiator des Datenpools, Dr. Wolfgang Holstein, den Status des Projekts, das während der HUSUMwind auf dem Stand von L&L Rotorservice diskutiert werden kann«. Darüber informiert der iwr-pressedienst am 18.09.2003. Er informiert nicht darüber, daß alle WKA-Schäden, ihre Erfassung und Behebung als CO2-Äquivalente zu denen der fossilen Kraftwerke hinzukommen und nicht anstatt.

Petra Dahms, Sprecherin einer brandenburgischen BI, schrieb am 9. September 2003 an alle Bundestagsabgeordneten:
"Sehr geehrter Bundestagsabgeordneter, wir brauchen jede erdenkliche Hilfe und wir brauchen sie/Sie jetzt! Sie können helfen, denn wir können Sie nur wählen! Ich schreibe Ihnen aus Beiersdorf-Freudenberg, 35 km Luftlinie zur Hauptstadtmitte, aber ich schreibe Ihnen für bundesweit tausende Windkraftgegner: AUCH AUS IHREM WAHLKREIS!" Hier weiter lesen...

17.09.2003
»WetterDerivate überzeugen: Elektrizitätswerk Dahlenburg erhält Ausgleichszahlung für verregneten Sommer 2001 - GGEW Bensheim erhält Ausgleichszahlung für extrem kalte Januartage - DVV Dessau erhält Ausgleichszahlung für warmen Februar - Gasversorger erhält 2-stelligen Millionenbetrag als Ausgleichszahlung für warmen Winter 2002 - BEWAG sichert erneut Fernwärme über WetterDerivate ab - MVV steigt in WetterDerivate ein ... «
Wetter-Derivate lassen Kasse klingeln
Grüne Politiker verweisen in letzter Zeit häufig auf "zukünftig bessere Prognosen", um ihr Steckenpferd, die Windstromerzeugung, zu rechtfertigen. Meteorologen von wetteronline.de sind da anderer Ansicht. Sie meinen, das Wetter sei entscheident, nicht die Vorhersage. Das ist auch der Grund, weshalb "Wetterderivate" angeboten werden. Mit solchen Vertragsformen können sich Versorger für Strom und Wärme gegen wirtschaftliche Verluste aufgrund unvorhersehbarer Wind- und Wetterereignisse absichern. Doch wer bezahlt letztendlich diese zusätzlichen Dienstleistungen? Der Endkunde! Stromversorger könnten auch einen anderen Weg einschlagen: die Errichtung von wetterunabhängigen Kraftwerken zwecks einer verläßlichen und bedarfsgerechten Leistungsbereitstellung. Aber gerade das möchte unsere Regierung nicht! Die finanzwirtschaftliche Absicherung der EVU mittels Derivate bedeutet noch lange keine Sicherheit vor Engpässen in der Energieversorgung und Stromausfällen beim Endkunden. Nicht nur teurer Strom, auch unsicherer Strom ist der Feind jeglicher Produktionen.

Am Donnerstag. 18.9.2003 ab 19.45 Uhr gibt es im ARTE-Nachrichtenjournal einen Beitrag zur "Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen" wo neben dem hessischen Wirtschaftsminister Riehl (CDU) und Vertretern der Windkraftbranche auch die Kritiker der "BI gegen Windkraft in Runkel-Villmar-Brechen" zu Wort kommen und mit Blick auf die historische Kulisse von Runkel im Lahntal, die Zerstörungen durch geplante 150 m-Windkraftanlagen anhand realistischer Fotomontagen vorgeführt haben.

Die Bewohner entlang der Ostküste der USA bereiten sich auf den schwersten Hurrikan seit vier Jahren vor. Von North Carolina bis New Jersey wurden bereits Fenster verbarrikadiert und Boote und Flugzeuge aus der Gefahrenzone gebracht. Das berichten Wettermeldungen. Was sie nicht berichten: Auch alle Windkraftanlagen, sofern vorhanden, müssen sich aus dem Wind drehen und abschalten - sozusagen in Deckung gehen. Ab Windstärke 10 ist Sturm neben der Flaute eine weitere Situation, bei der sie den "Klimaschutz" nicht wahrnehmen können.

Welchen realen Nutzen haben diese Landschaftspropeller wirklich? Nun, dieser läßt sich berechnen: Wie schon längst erwähnt haben im Jahr 2002 alle deutschen Windmühlen mit der Gesamtleistung von 12.001.000 kW zusammen 16.500.000.000 Kilowattstunden geliefert. Daraus errechnet sich eine mittlere deutsche Auslastung von 15,7%. Im deutschen Mittel arbeiten alle Windkraftanlagen also nur knapp 16% aller Tage eines Jahres unter Nennlast, den Rest (307 Tage) stehen sie still. So taugen sie für die Stromgewinnung nichts. Und wenn sie nur ab und zu Strom produzieren, taugen sie auch für eine CO2-Einsparung nichts. Also doppelter Verlust. Trittin und seine Leute wollen das zwar nicht wahrhaben, können es aber auch nicht widerlegen.

Bevor die Internetblase platzte gehörte Deutschland mit zu den Weltmeistern der "New Economy" mit einer stes nach oben steigenden Zahl von Nutzern im "diskriminierungsfreien" Internet. Die Anzahl potentieller Nutzer ist aber kein Beleg für den Nutzen selber. Viele Anleger mußten um ihr Hab' und Gut geprellt aufgegeben. Auch im diskriminierungsfreien Netz der Stromversorgung sind wir Weltmeister mit den meisten EEG-Anschlüssen. Aber was taugen sie wirklich? Weht kein Wind, dann kann man keinen Windstrom mit Solarstrom "mixen". Scheint keine Sonne - hauptsächlich nachts - dann kann man nicht produzierten Solarstrom weder mit Biostrom noch mit Windstrom "mixen". Der "ökologische Energiemix" ist eine verbale CO2-Blase grüner Ideologen und dient dazu, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, die allgemeinen Stromkosten in die Höhe zu treiben und unsere Wirtschaft zu schädigen.
Unsere Regierung möchte das arbeitslose Volk gerne in Brot und Arbeit bringen, kann ihm aber nicht sagen, was es produzieren soll. Gleichzeitig verteuert sie mit ihrer Politik das wichtigste Hilfsmittel bei der Produktion: den elektrischen Strom. Da werden Produzenten eben dort hin gehen, wo es billiger ist. So einfach ist das.

Proteststurm gegen Windräder: Mehr als 200 Bürgerinitiativen kämpfen in NRW gegen Windräder, im Münsterland alleine 30 Bürgerinitiativen. Sie prangern Rot-Grün in Düsseldorf an, die bisher keinen Mindestabstand zwischen Wohnhäusern und Windrädern vorschreibt. Die „Monsterflügel“ können sogar die 157 m hohen Kölner Domtürme überragen und das in weniger als 300 m Entfernung von den Menschen. Dagegen haben die Grünen einen Mindestabstand von 500 m zwischen Windrädern und den Biotopen aussterbender Tierarten durchgesetzt,. Dr. Papke/FDP: Windräder im Flautenland NRW sind schon lange der größte Ökoschwindel der Nachkriegsgeschichte (Die Welt 02.09.2003).

16.09.2003
»'Jeder Haushalt zahlt mit seiner Stromrechnung für diese Subventionierung', kritisierte der Recklinghäuser CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Marschewski. Nach seiner Auffassung ist die Windenergie 'erheblich zu teuer' und ohne Fördergelder unwirtschaftlich. Ähnlich äußert sich auch FDP-Ratsherr Mathias Richter. Er spricht von 'staatlich legitimierter Abzocke der kleinen privaten Stromkunden' und kündigt an, alles zu tun, um weitere Windräder in Recklinghausen zu verhindern. Den Beteiligungs-Fonds hält Richter für den Versuch, Akzeptanz in der Bevölkerung vorzutäuschen.« Auszug aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, 11.09.2003
Anmerkung: Als der Bundestagsabgeordnete der CDU, Axel Fischer, sich im Januar 2003 im Bundestag kritisch zum EEG-Gesetz äußerte, wurde er von der CDU/CSU-Fraktion "zurückgepfiffen". Er würde nicht die Fraktionsmeinung widergeben, so die Argumentation eines anderen CDU-Bundestagsabgeordneten. Fischers Zahlen lösten beim Umweltminister das "schallende Gelächter" und bei Dr. Ramsauer (CSU) den Zwischenruf aus: "Der spricht nicht für unsere Fraktion", bzw. "Eine der unsinnigsten Reden, die ich je gehört habe."  Ob sich inzwischen die Wogen etwas geglättet haben und zunehmend mehr Oppositionspolitiker den grünen Ökö-Schwindel erfassen?

25 Windräder brauchen Subventionen
Das berichtet die Recklinghäuser Zeitung vom 11.09.2003

15.09.2003
"Ohne Klimaschutz kein Landschaftsschutz" - lautet das eine Paradoxon des Dr. Franz Alt, ehemals Moderator im Fernsehen, heute Prediger für das solare Zeitalter. Die Begründung dazu formuliert er mit seinem anderen Paradoxon: "Krieg ums Öl oder Frieden durch die Sonne". Verbunden werden diese beiden Sprüche gerne im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien für die Netzeinspeisung. Unsinnig und widersinnig sind solche Aussagen schon deshalb, weil Dr. Alt wohl meint, komplexe Techniken und Naturwissenschaften der elektrischen Energieerzeugung und -verteilung seinem gesellschaftspolitischen Sprachschatz unterordnen zu können. Erfolg kann dies nur bei unbedarften Zeitgenossen haben, welche dann für politische Entscheidungen Mehrheiten bilden sollen.
Globaler Klimaschutz soll doch wohl bedeuten, daß sich das Klima nicht verändern soll - damit die Landschaften auch so bleiben wie sie sind, oder? Dann möchte Herr Dr. Alt gerne die Sahara lassen wie sie ist, oder die Wüste Gobi, die Wüsten Nevadas u.v.a. unwirtliche Gegenden. Kann das ein Ziel der bevölkerungspolitischen Entwicklung für das solare Zeitalter sein? Wäre es nicht sinnvoll, wenn sich irdische Wüsten- und Steppengebiete wieder begrünen und sich das globale Klima daraufhin verbessern würden? Nicht das Klima bestimmt die Landschaft(en) und schützt sie sondern Landschaften und ihre Orographie bestimmen das Klima! Woher sonst kommen die Begriffe Wüstenklima, Tropen- und Subtropenklima, Steppenklima, gemäßigtes Waldklima, boreales und polares Klima etc.? Kann das angeblich klimaschädliche und von unseren Windkraftanlagen eingesparte CO2 wirklich Einfluß auf globale Winde nehmen, auf den Nordost- und Südostpassat, auf die Nordost- und Südostmonsune, auf die Hochs und Tiefs des globalen Wettergeschehenes? Oder auf Verbreitungsgebiete von Staub- und Sandstürmen, auf Entstehungsgebiete der nordamerikanischen Tornados und tropischer Wirblelstürme (Zyklone)? Klima verändert sich immer dann, wenn der Mensch großflächig in die Oberflächenstruktur der Landschaft eingreift - also auch grundsätzlich mit Windkraftanlagen. Für einen sinnvollen Klimaschutz sollten Landschaften vor Eingriffen durch den Mensch geschützt werden und nicht umgekehrt. Und wer "Krieg ums Öl oder Frieden durch die Sonne" im Zusammenhang mit der elektrischen Energieversorgung bringt, weiß wirklich nicht wovon er redet. Ölkraftwerke haben aus elektrotechnischer Sicht einen marginalen Anteil von ca. 0,7% an der Energieversorgung und dienen in wenigen Fällen als Spitzenlastkraftwerke zur Erbringung der Regelleistung bei unerwarteten Verbraucherlasten. Mit Windkraftanlagen am Netz kann sich dieser regeltechnische Anteil durchaus erheblich verfielfachen.
"Ohne Klimaschutz kein Landschaftsschutz?"
Mit dem Schwert den Frieden erzwingen?

Berlin: (hib/RAB) Die Kosten für die Vermeidung des Ausstoßes von Kohlendioxid interessieren die CDU/CSU in einer Kleinen Anfrage (15/1542). Die Fraktion schreibt, im Rahmen einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik müsse in Zukunft auch darauf geachtet werden, mit welchen Mitteln und Instrumenten der Ausstoß von Kohlendioxid effizient verringert werden kann.
Dabei müssten die CO2-Vermeidungskosten stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. So gebe es in den unterschiedlichsten Bereichen erhebliche Potenziale zu deutlichen Effizienzsteigerungen, die oft durch deutlich geringere Vermeidungskosten erreicht werden könnten. Die Regierung soll unter anderem erklären, ob sie das selbst gesteckte Ziel, den Ausstoß von CO2 bis zum Jahre 2005 um 25 Prozent zu reduzieren, verfehlen wird. Auch soll die Regierung die Potenziale der Windkraft, der Fotovoltaik, der Wasserkraft, der Biomasse und der Geothermik mit Blick auf die Klimaschutzziele einschätzen.
Weiter geht es um den Stellenwert der Vermeidungskosten bei einem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und um die Frage, ob die CO2-Vermeidungskosten bei der Höhe der Vergütung für Einspeisungen im Rahmen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes berücksichtigt werden. Schließlich soll die Regierung sich dazu äußern, ob die geplante Reduzierung des Ausstoßes von CO2 höhere Energiekosten für die Verbraucher zur Folge haben wird.

Der SPD-Politiker Dr. Hermann Scheer verteidigt laut berlinonline.de das EEG als "das erfolgreichste Gesetz der Welt". Seine Fraktion sei über den Ansatz Clements, die Förderung der Windkraft weitaus stärker zurückzufahren als sein grüner Kabinettskollege Trittin "überwiegend verärgert". Scheer warf gleichzeitig Trittin vor, der gegen die Windkraft gerichteten "Kampagne der Stromkonzerne und deren falscher Subventionsvorwürfe nicht entgegengetreten" zu sein. Über die künftige Energieversorgung und die Einführung eines Emissionshandel-Systems soll am Donnerstag bei einem Gipfel im Kanzleramt beraten werden.

Anmerkung: Die Subventionsvorwürfe sind richtig und werden nicht nur von Stromkonzernen geführt, sondern von anderen Parteien und vielen Bürgerinitiativen, welche der SPD-Politiker Scheer und seine Freunde nicht anhören möchten. Die Subventionen basieren auf einem Gesetz, dem EEG, sind also staatlich fixiert und - wie andere Subventionen - für den Endverbraucher und Steuerzahler unumgänglich. Falsch ist die isolierte Betrachtung allein auf den staatlichen Haushalt.
 
13.09.2003
Das Hoch "Quinta" bringt ab morgen nochmals den Sommer nach ganz Mitteleuropa zurück Wenn das mal keine gute Nachricht zum Wochenende ist: Nur - werden sich auch die Windmüller freuen? Die "Hundstage" - ab letztes Drittel des Monats Juli bis normalerweise Anfang August - zogen sich für so machen Windmüller über den gesamten Monat bis in den September hin. Ob der Wettergott den Windmüllern gram ist, weil sie ihm mit ihren Riesenpropellern ins Klima pfuschen wollen? Aber bleiben wir sachlich: Kann das von den Windturbinen angeblich eingesparte CO2 wirklich das nächste Hoch oder Tief vom Atlantik aufhalten? Einfach lachhaft! Und wie sparen sie CO2 ein, wenn der Wind nicht weht?

Über zu wenig Wind für Windkraftanlagen hat ein Leser seine Beobachtungen und Berechnungen dazu aufgeschrieben. Die "Hundstage" des insolventen Windparks "Himmelreich" könnten sich an so manchen anderen Orten wiederholen. Minister Clement hat es bereits aufgegriffen und auf den Punkt gebracht. Wir bauen dort Windräder, wo gar kein Wind ist, nämlich in Süddeutschland, jetzt z. B. in Adelshofen/Ohrenbach/Uffenheim und an anderen sinnlosen Standorten. Und ein SPD-Abgeordnerer: »Die Windräder im Hohenlohischen werden allein durch ihre Existenz und ihre Ästhetik weit über die Region hinaus meinungsbildend wirken.« Nun ja, die Windräder des wegen Windmangels insolventen Windpark "Himmelreich" haben schon ihren Anteil dazu beigetragen.
WKA-Projekt  Adelshofen
Vergleich von Daten mit WKA´s in Franken und in Schwäbisch Hall. Von Johann Waldmann.

12.09.2003
Vor drei Jahren wurde der Windpark in Sefferweich gestartet. Im vergangenen Jahr besichtigten Laut Trierischer Volksfreund vom 26. Februar 2002  Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt der CDU-Landtagsfraktion den Windpark bei Sefferweich/Eifel. »..... Naturschützer Peter Neu, der sich gegen weitere Windräder in der Eifel einsetzt, hält zwei EISSTÜCKE wie Trophäen in die Höhe. "Diese Eisschollen stammen ja wohl eindeutig vom Windrad", wendet er sich triumphierend an Windparkbetreiber Jörg Temme. Doch Temme wehrt ab: "Das Eis muss von einem Traktor oder von einem Auto gefallen sein, die auf diesem Weg gefahren sind." Ein Argument, das die Gruppe zu widerlegen weiß: "Wir haben doch gerade gesehen, wie es herunter gefallen ist", sagt Weinandy. Als Neu nach einem Streifzug durch die Wiese weitere Eisschollen auskundschaftet, räumt Temme ein: "Selbst wenn Eis von den Rotorblättern fällt, ist das nicht gefährlicher, als wenn auf der Straße ein Lkw Eis- und Schneebrocken verliert." Außerdem sei bei eisigem Regen und Sturm, den einzigen Wetterbedingungen, die Eiswurf auslösen könnten, ohnehin nicht damit zu rechnen, dass viele Spaziergänger unterwegs seien. "Ein sehr schwaches Argument", urteilt Landtagsabgeordnete Elfriede Meurer...... «
Nun kumulieren die Probleme für Windparkbetreiber mit Folgen für die Gemeinde: Ausbleibende Zahlungen bei Windmangel sind vertraglich nicht festgelegt...
Die Sorge von Sefferweich
und
Der große Macher scheint zu straucheln
titelt der Trierische Volksfreund diesmal und berichtet von ausstehenden Zahlungen und anderen Problemen mit der "zukunftsfähigen Energie".

11.09.2003
Die U-Wert-Ideologie - Reaktionen der Fanatiker-Riege. Was früher der k-Wert war, nennt sich heute U-Wert. Gemeint ist der für Baustoffe geltende Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²K. Doch der U-Wert hat ausgedient. Daß das so ist, zeigen auch die Bemühungen einer fanatischen U-Wert-Verteidiger-Riege, deren Argumente jedoch lächerlich sind. Selbst Prof. Gertis, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, kann als Kronzeuge dafür zitiert werden, daß der U-Wert im täglichen Energiebilanzgeschäft mit der Sonne versagt. Die Argumente sind auf unserer Seite, die Gegenseite kann nur verunglimpfen. Insofern darf man mit der kritischen Durchsicht der Bauphysik nicht aufhören.
U-Wert-Ideologie
Während bei der Stromversorgung die Sonnenstrahlung zugunsten der Solarlobby eingefangen und vermarktet werden soll, bleibt sie in der Bauausführung zugunsten der Dämmstoff-Industrie "außen vor". Verleumdung, Diffamierung und Verunglimpfung - offensichtlich das übliche Mittel, kritische Stimmen mundtot machen zu wollen - auch von Betrug ist die Rede. Nur Widersprechen, Meinungsmehrheit und Polemik sind deshalb in der Wissenschaft nicht zu akzeptieren - dies wird aber bei Ermangelung von Argumenten stets angewandt. Ein Beitrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier. 

Der Wind hat sich gedreht -  das bemerken zunehmend mehr Medien und berichten darüber. Noch mehr Geld für Ökostrom? - fragt Focus online und  erläutert wie die Bundesregierung über die Förderung der Windenergie streitet und Bürger und Politiker gegen die Rotoren Sturm laufen.
Hier weiter lesen ...
(solange verfügbar).

10.09.2003
»Bergbau macht krank« -  schreibt ein Bergbaubetroffener am 05.09.2003 in ein Forum zur Windenergie, eingeleitet von einem Beitrag zu "Trittins Windkraftbluff". Der Betroffene kommentiert weiter: »Dem Autor und erklärten Gegner Erneuerbarer Energien kann ich nur empfehlen sich mal in Richtung fossiler, heimischer Energien und den Auswirkungen auf die Umwelt schlau zu machen. Hunderte bergbauinduzierter Erdbeben im Saarland, welche bis zu 120.000 Menschen in Angst und Schrecken versetzen, bislang unbekannte Auswirkungen auf die Gesundheit vorallem vorbelasteter Menschen. Größtdenkbare Schäden im saarländischen Fürstenhausen. Alleine 34 Millionen Euro Schäden in 2002. Ewige Schäden am Niederrhein, wo 100.000 Menschen Angst haben, einfach abzusaufen. Das alles für eine Branche, welche keinerlei Zukunft hat. Das alles für einen Rohstoff Steinkohle, welcher im Import inkl. Transport gerade mal ein viertel der heimischen Förderkosten beträgt.«
Anmerkung: Wer keine Stromgewinnung aus Kohle möchte, muß Kernenergie nehmen - oder umgekehrt. Nur diese beiden Energieträger ermöglichen neben der nicht ausreichenden Wasserkraft eine verläßliche Leistungsbereitstellung zur Stromversorgung nach Bedarf für eine zivilisierte Nation. Bei aller euphorischen Sicht von Befürwortern des jeweiligen Energieträgers - nuklear oder fossil - gilt es für beide, Umweltbeeinträchtigungen jeder Art nach Möglichkeit zu reduzieren und zu eliminieren. Erneuerbare Energien ersetzen weder Kern- noch Kohlekraftwerke noch bieten sie ihnen "Paroli", wie ein anderer aus Unwissenheit schreibt. EEG-Anlagen und alle von ihnen ausgehenden Umweltbeeinträchtigungen kommen hinzu und nicht anstatt. Das beweisen unübersehbar derzeit mehr als 14.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Und so sind es derzeit wohl auch tausende und zunehmend mehr Menschen, welche in Angst und Unwohlsein vor diesen Ungetümen in der Landschaft leben, insbesondere, wenn sie vor ihrer Haustüre stehen.
Auffällig bei den Kritikern der Windkraftgegner ist, daß sie nur schimpfen, aber nicht deren konkrete Aussagen aufgreifen, diese widerlegen und ihre eigenen "richtigen" Ansichten gegenüberstellen. Dann ließe sich wenigstens Punkt für Punkt diskutieren. So läßt sich die "Schimpfe" allenfalls als überaus deutlicher Hinweis darauf werten, daß mit solchen Kritikern an Windkraftgegner die "Energiewende" Trittins nicht zu gewinnen ist.

Die Deutsche Energie-Agentur dena veranlaßt eine Studie zur energiewirtschaftlichen Zukunft Deutschlands. Die wichtigsten Ziele:
  • Entwicklung von energiewirtschaftlichen Szenarien, in denen der Anteil an regenerativen Kraftwerken und ihrer Stromerzeugung in den Jahren 2007, 2010 und 2020 ermittelt wird, sowie die Entwicklung des konventionellen Kraftwerkparks.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf das Verbundnetz unter besonderer Berücksichtigung der erforderlichen Verstärkungs- und Ausbaumaßnahmen, aber auch des Netzmanagements.
  • Entwicklung der Systemanforderungen im Kraftwerkpark, mit dem Schwerpunkt auf die optimale Bereitstellung von Regel- und Reserveenergie.
Anmerkung: Der konventionelle Kraftwerkspark wird zwecks Sicherstellung der Stromversorgung bleiben. Das Hoch- und Höchstspannungsnetz und das dafür erfolderliche Netzmanagement muß dem Ausbau der Windkraft - insbesondere auf See - folgen. Desgleichen der Krafwerkspark zur Bereitstellung von Regel- und Reserveleistung.
Was untersucht die Studie nicht?
Wieviel Hochspannungsleitungen und -masten aufgrund von "Erneuerbaren Energien" abgebaut werden und aus dem Landschaftsbild verschwinden.
Wie der von Energie-Ideologen suggerierte "virtuelle Kraftwerkspark" mit einem "virtuellen Netz" funktionieren und zu errichten sein wird.
Startschuss für energiewirtschaftliche Studie

07.09.2003
Als ehemaliger Moderator von REPORT bei der ARD prangerte Dr. Franz Alt unlautere Machenschaften und gesellschaftlichen Filz an. Heute tritt der Moralist als Redner bei solaren Veranstaltungen auf und wirbt für sein Buch "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne". So weit so gut. Doch die Basis für seine Aktionen - die solare Wirtschaft - manövriert sich zunehmend in Verruf. Geld regiert die Welt. Und darum geht es in Wirklichkeit bei den Gutmenschen, Solarökologen und Klimaschützern. Die Sonne wird den Krieg um Öl nicht aufhalten. Mit ihr wird lediglich ein Krieg um Strom hinzugefügt.
Geschäft mit grünem Heiligenschein
"Abzocke" von Solarkunden (*.pdf 134 kB)

05.09.2003
2050 - das magische Jahr. »Spätestens 2050 werden nur diejenigen Volkswirtschaften international wettbewerbsfähig sein, die mindestens die Hälfte ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien und den Rest aus hocheffizienten Umwandlungstechniken beziehen.« Das haben u.a. die Grünen auf ihrer Fraktionsklausur vom 03. - 05.09.2003 in Miesbach (Bayern) beschlossen.
Na ja, denen fällt sowieso nichts konkreteres als eine Jahreszahl ein. Ob die Beschlußfasser hocheffiziente Umwandlungstechniken überhaupt kennen, benennen und ihre Wirkungsweise und Unterschiede zu "inefizienten" Techniken erläutern können? Benannt werden sie jedenfalls nicht.
Die in der Formulierung erfolgte Trennung der erneuerbaren Energien von hocheffizienten Umwandlungstechniken macht deutlich, daß sie wohl selber nicht an eine hohe Effizienz "ihrer" Erneuerbaren glauben.

In den "Anforderungen an die zukünftige Energieversorgung", eine 51seitige Schrift des Umweltbundesamtes vom August 2003, in der sinnvollerweise auch das Thema Stromsparen behandelt wird, werden im Abschnitt "Stromeinsparpotenziale in der Industrie" beispielhaft auch Ventilatoren genannt. Das gibt Anlaß zum Denken: Sind Windräder nicht auch Ventilatoren, nur mit umgekehrter Energieflußrichtung? Den Pumpen und Ventilatoren werden in der Schrift ein Stromeinsparpotential von 25% zugeschrieben. Wie das funktionieren soll ist mangels ungenannter Alternativen nicht ersichtlich. Die Schrift liefert außer Allgemeinplätzen und Schlagwörtern keine realen Lösungsansätze.

Könnte bei der Kritik des Stromverbrauchs von Ventilatoren nicht gleich die Kritik an Windräder bei der Stromgewinnung zur Seite gestellt werden? Der Vorteil eines Ventilators besteht immerhin darin, daß er gezielt eingesetzt werden und mit einer 100%igen Auslastung, also ununterbrochen arbeiten kann. Wenn aus Gründen der Physik deren technischer Wirkungsgrad auch nicht übermäßig groß ist, sein Nutzen mit 100% ist es aber. Und Windkraftanlagen? Bei denen ist der Wirkungsgrad (Effizienz) genau so gut oder schlecht wie bei Ventilatoren, ihr Nutzen im deutschen Mittel aus wetterbedingten Gründen mit ca. 16% dagegen miserabel, bei Solarstromanlagen mit 9% sogar ungenügend. In der Praxis angewendet, bedeutet dies dann, daß elektrischer Strom für sowieso schon "ineffiziente" Ventilatoren aus wesentlich ineffizienteren Naturstromanlagen zu doppelten Ineffizienzen führt.
Der grüne Miesbacher Beschluß könnte wahre Effizienz entfalten, wenn er sich nicht nur für den "Rest", sondern für die gesamte Stromgewinnung aus hocheffizienten Umwandlungstechniken stark machen würde. Die viel beschworene Effizienz beginnt nicht beim Stromverbrauch sondern bei der Stromgewinnung. Erneuerbare Energien gehören aus wetterbedingten und technisch-physikalischen Gründen (zu geringe Energie- und Leistungsdichte) nicht dazu. Oder anders: Mit Maschinen und Anlagen, welche den größten Teil des Jahres nicht belastbar und nicht abrufbar sind, also kein Verfügunspotential bereitstellen, lassen sich keine effizienten Stromversorgungen errichten. International wettbewerbsfähige Volkswirtschaften sollten nicht nur die Hälfte sondern besser 100% ihrer elektrischen Energie aus hocheffizienten Umwandlungstechniken beziehen. Möglichst schnell und nicht erst bis 2050. Die Umsetzung dahin könnte mit den bisher in erneuerbare Energien getätigten Anstrengungen in vollem Gange sein. Mit dem EEG wurden bisher 10 Jahre und mehr verplempert. Weil Politiker über Effizienz lieber reden statt danach zu handeln, stimmen auch deren Finanzhaushalte nicht.

Die im Baugenehmigungsverfahren vorgelegte Schallprognose der Herstellerfirma Enercon vom 30. November 2001 beruht auf erkennbar unsicherer Basis. Sie ist daher nicht geeignet, die auf das Haus der Antragsteller durch die streitige sowie die nordwestlich davon gelegenen zwei weiteren Windkraftanlagen vom Typ Vestas V 80 - 2 MW einwirkenden Lärmimmissionen hinreichend sicher zu bestimmen.
OVG NRW-Urteil
10 B 700/03 vom 04.08.2003

Beschließt eine Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplans, um in einem Vorranggebiet für Windenergieanlagen ein sonstiges Sondergebiet nach § 11 BauNVO sowie die Anzahl und die maximal zulässige Höhe der Windenergieanlagen festzusetzen, liegt ein hinreichend konkretes Planungskonzept vor, das den Erlass einer Veränderungssperre rechtfertigt.
Urteil des OVG NRW
7 aD 131/02 vom 04.06.2003

Sehr geehrter Herr Minister Clement, lieber Genosse,
hiermit Danke ich Ihnen sehr für Ihre vernünftigen Äußerungen und politischen Absichten in der Energiepolitik. Wir können doch Trittins Spekulationsblase "Windenergie" nicht weiter so lange hegen bis die platzt und auch die SPD noch mit hinunterreißt. Verwandte von mir haben durch diese Politik gefährdete Arbeitsplätze, einer in NRW (Aluminium) einer in der Zementindustrie (Hessen - Wiesbaden) und das sind nur Einzelfälle von vielen. Beides auch Genossen und stinksauer über diese Politik. Diese Energiepolitik stützt ein paar hochsubventionierte Arbeitspätze in der Windindustrie und vernichtet die zwanzigfache Menge in anderen Branchen, das kann nicht so weitergehen.

Mit Michael Müller, stellv. SPD-Vorstand, hatte ich früher regeren Mailkontakt. Aber er ist dermaßen fanatisch und von seinen teils haarsträubenden Ideen (u.a. "virtuelle Kraftwerke") überzeugt, daß er sogar begründete technische Widerlegungen einfach ignoriert. Gegen so geballtes Fach-UNwissen kommt man nicht an. Ich habe den Kontakt daher zu ihm abgebrochen. Auf kommunaler Ebene stöhnen unzählige Genossen in vielen Städten und Gemeinden über die Nötigung der Kommunen zu Windadbauzwängen durch das unselige Baugesetzbuch (Vorrangparagraph 35 BauG) aus der Kohl-Zeit. Wie lange soll das so noch weitergehen? Bitte sorgen Sie weiter für mehr Vernunft.
Ihr dankbarer hessischer Genosse
Werner Eisenkopf aus Runkel an der Lahn

04.09.2003
Der menschliche Einfluss durch das Verbrennen fossiler Energien könnte eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielen
Magnetfeld der Sonne beeinflusst Erdklima

"AKW's statt Windenergie sind ökonomischer und ökologischer Unsinn!"
kritisiert der Bundesverband Windenergie (BWE) in seiner Pressemitteilung vom 31.08.2003 Frau Merkels Milchmädchenrechnung. Nun, der sich zu einem "heißen Herbst" (Hustedt, Grüne) entwickelnde Streit über die richtige Energiepolitik wird beutzt, um mit möglichst vielen unverständlichen und falschen Meldungen für das unbedarfte Volk die jeweilige Position zu verteidigen. Schließlich sollen in einer wichtigen Angelegenheit Wähler mehrheitlich entscheiden und nicht Sachverständige. Laut Präsident Dr. Ahmels des BWE hätten Abschaltungen in diesem Sommer gezeigt, dass Kernkraft kein verlässlicher Energieträger ist. Ganz anders würde es sich mit Erneuerbaren Energien verhalten: »Kühlwasser für AKW's und Kohlekraftwerke kann europaweit knapp werden, eine europaweite Windstille hat es allerdings noch nie gegeben und auch keinen Mangel an Sonnenenergie.«
Man muß weder Gegner noch Befürworter von Kern- und Kohleenergie oder auch von Frau Merkel sein, um zu verstehen, daß es sich hierbei nur um eine blamable Schutzbehauptung handeln kann. Wenn Kühlwasser europaweit knapp werden sollte, dann trifft dies nicht nur Wärmekraftwerke, sondern auch sämtliche Wasserkraftwerke, welche entsprechend dem Entwurf der EEG-Novelle verstärkt gefördert werden sollen. Nebenbei: Die Naturschützer werden sich dafür bedanken! Wie es "ganz anders" mit den Erneuerbaren Energien sein soll, teilt der Präsident nicht mit. Die deutschlandweite Windstille und Windschwäche, welche immer noch anhält, ist das Produkt einer europäischen Wetterlage. Lediglich aufgrund unserer derzeit mehr als 14.000 Windmühlen wird spezifisch auch bei uns der Wind vermißt. Weniger in Nachbarstaaten ohne Windmühlen mit ebenfalls windarmen Wetterlagen. Vin dort werden Beobachter das deutsche Windstromdesaster sehr wohl bewerten und vernünftigerweise Konsequenzen bei ihrem Windkraftausbau ziehen. Amerika hat seine Konsequenzen bereits eingeleitet: »Der Ausbau der Windenergienutzung ist im Jahr 2002 mit 494 MW gegenüber den in 2001 installierten 1.745 MW deutlich wieder gesunken (180 MW in 2000). Auch auf dem asiatioschen Kontinent konnte eine Stagnation geenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Hier sank die neu installierte Leistung von 511 MW in 2001 um ca. 17% auf 424 MW in 2002.« Zitat aus DEWI-Magazin Nr. 23, August 2003.
Und die von Dr. Ahmels angesprochene Sonnenenergie? Nun, wer nicht wirklich blind und gefühllos ist, kann europaweit jede Nacht den Mangel an Sonnenenergie sehen und spüren. In welchem Zusammenhang das jedoch mit Kern- und Kohlekraftwerken im Dauereinsatz steht - nun, das weiß nur der BWE-Präsident selber.

Der eine findet es "zum Kotzen"
, die andere (Claudia Roth, Grüne) überhaupt nicht - das Klima - in der Koalition. "Klima" ist der Mittelwert aller Komponenten einer vorangegangenen definierten Periode. Eine dieser Komponenten dürfte wohl daraus bestehen, was der jeweilige Koalitionspartner öffentlich ausspricht. Folgt man der grünen Didaktik des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2), dann wird verständlich, wenn Kanzler Schröder und diverse Genossen ihr Befinden würdigen. Während sich das Volumen des atmosphärischen CO2 in der Vergangenheit aufgrund natürlicher Ausgleichsprozesse nur unwesentlich im Promillebereich verändert hat, scheint es zwischen den Streithähnen in der Regierung immer dichter zu werden. Mehr denken statt sprechen und CO2 ausatmen könnte den Druck wieder normalisieren. Weniger grüne CO2-Sprechblasen wären auch mehr für unsere Gesellschaft und einer darauf bauenden Wirtschaft. Unwillkürlich öffnet sich die Frage, welches CO2 denn nun "wirtschaftsschädlicher" ist: dasjenige, welches unsere Kraftwerke emittieren oder jenes aus grünen Artikulationen. Wie aus grünen Artikulationen herangereiftes Tun (EEG) nachhaltig den Standort eines prosperierenden Produktionssystems mit seinen Arbeitsplätzen schädigt, beschreibt einmal mehr eine Zeitung. Um betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern, müssen 700 Mitarbeiter auf ihr Weihnachtsgeld verzichten. "Windkraft-Subventionen gefährden Arbeitsplätze" titelt die Recklinghäuser Zeitung am 22.8.2003:
Lieber "Naturstrom" als Weihnachtsgeld?

03.09.2003
Die chinesische Tropfenfolter - gibts das heute noch? Im Auftrag der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bayern gibt es eine Untersuchung über die "Belästigungen durch periodischen Schattenwurf von Windenergieanlagen". Das Problem des periodischen Lärms wird aber bislang von politischer Seite überhaupt nicht erkannt, so dass es auch kein Interesse gibt, seine Auswirkungen zu untersuchen. Zuständige Behörden sehen keinen Handlungsbedarf und verweisen auf die TA Lärm, die jedoch die Auswirkungen periodischen Lärmes überhaupt nicht erfaßt.
Klagelied einer Lärmgeschädigten


Cirka 20 Umdrehungen pro Minute = 60 Mal "plop", wenn die Rotorflügel am Mast vorbeisausen, komprimiert sich kurzzeitig die Luft dazwischen. Jede Sekunde plop - plop - plop, ohne Ende. Für viele Betroffene wäre realer Lärmschutz wichtiger als imaginärer "Klimaschutz".
Proteststurm gegen Windräder

02.09.2003
Arbeits- und Wirtschaftsminister Clement ist mit den Grünen uneins. Der Streit um die weitere Förderung der Windenergie eskaliert. Dem Arbeitsminister sollten gesicherte Arbeitsplätze ein Herzensanliegen sein und bleiben. Die lassen sich aber weder mit der "unerschöpflichen" aber dauernd müden Windkraft noch mit der teuersten und ineffizientesten aller Stromarten, dem Solarstrom, sichern. Zukunftsfähige Arbeitsplätze benötigen eine preiswerte, nachhaltige und verläßliche Strombereitstellung und keine unwillkürliche nach Lust und Laune des Wetters. Eine weitere Förderung "erneuerbarer Energien" für in der Wirtschaft unbrauchbaren Strom schädigt die Versorgungssicherheit und Arbeitsplätze. Realer Arbeitsplatzschutz ist wichtiger als imaginärer Klimaschutz! Klima ist der dreißigjährige Mittelwert aller Wetterereignisse. Wer das Klima "schützen" möchte, sollte mit dem "Wetterschutz" beginnen. Als da wären: Luftfeuchtigkeit, Windstärke und Windrichtung, Niederschläge, Tagestemperaturen, Luftdruck etc. Weshalb gibt es den Begriff "Wetterschutz" in der Politik nicht? Und was soll das mit CO2 zu tun haben? Der interne rot-grüne Streit über die richtige Energiepolitik wird von vielen Medien berichtet. Leser bedanken sich inzwischen für Clements Vorstoß, den Wildwuchs der riesigen Landschaftspropeller zu drosseln. Über Clements Vorstoß zur Kürzung von Einspeisevergütungen lamentiert die Windindustrie vom Todesstoß ihrer Branche, trampelt aber selber subventionsgestützt auf tausende andere Arbeitsplätze herum.
Clement will deutsche Windkraftindustrie abschaffen

Sehr geehrter Herr Minister Clement
- danke für Ihren Vorstoß in Sachen Windenergie.
Kein Mensch würde ohne hohe Abschreibungen und ohne den gesicherten Einspeisepreis in Windenergie investieren. An irgendeiner Stelle müssen doch die durch diese Abschreibungen eingesparten Steuern fehlen. Bei Krankenkassenbeiträgen usw. wird um Zehntelprozente gefeilscht, um Arbeit in Deutschland bezahlbar zu machen. Bei den durch Ökosteuer und durch Windkraft-Zwangseinspeisung völlig überhöhten Energiepreisen für unsere Wirtschaft versuchte bisher keiner zu sparen.
Meine Familie und ich leiden seit 3 Jahren unter einem Turbinenfeld direkt vor unserer Haustür. Die Drehbewegungen der Rotoren sind allgegenwärtig, bei Regen sogar noch gespiegelt in den Pfützen. Der Lärm der Rotoren hat uns schon manche Nacht um den Schlaf gebracht, obwohl man nach TA-Lärm und Urteil des VG Oldenburg die Geräusche der WKA in unserem Haus nicht hören kann. Unser Haus ist durch die Nähe (500 m) zu den WKA unverkäuflich geworden.
Heute (in diesem Jahr schon sehr oft) ist für mich mal wieder ein richtig erholsamer Tag - die WKA vor unserem Fenster "dödeln" wieder einmal vor sich hin - oft stehen sie still. Wir wohnen nur wenige Kilometer von der Küste entfernt (ganz in der Nähe Ihres früheren Kollegen K.H. Funke), trotzdem stehen die WKA oft still, von zuverlässiger Zukunfts-Energie kann man da bestimmt nicht sprechen!
Mit freundlichen Grüßen Gerd Janßen, Wiefelstede

»Abschaltung von Atomkraftwerken wegen der langanhaltenden Sommerhitze, Stromengpässe in Frankreich und Italien, Black-Out in Kanada, den USA und in London, Energiegipfel beim Kanzler, die zukünftige Subventionierung der deutschen Steinkohleförderung, Schaffung einer Regulierungsbehörde und die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes - diese aktuellen Facetten der Energiedebatte machen deutlich, vor welchen grundlegenden Umwälzungen wir in der Energiepolitik stehen. Deshalb hat die grüne Bundestagsfraktion das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung und das Ökoinstitut beauftragt, Lösungsvorschläge auszuarbeiten, wie zukünftig eine sichere und nachhaltige Energieversorgung gewährleistet aussehen muss.«
Das verbreiten Michaele Hustedt, energiepolitische Sprecherin, und Katrin Göring-Eckardt, Vorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion anlässlich der aktuellen Kontroverse zur Nutzung der Erneuerbaren Energien per Rundmail am 2.9.2003 und offenbaren unübersehbar, daß nicht nur sie, wohl auch ihre FreundInnen auf einem Auge blind sind. Die langanhaltende Sommerhitze hat zu massenweisen Abschaltungen von Windkraftanlagen, zur Biomassen-Mißernten und wohl auch zu vielen Solaranlagendefekten mangels ausreichender Kühlung geführt. Wo wären wir ohne funktionierende Kohlekraftwerke, welche den derzeit immer noch ausbleibenden Windstrom ausregeln müssen, geblieben? Im wochenlangen Blackout. Weshalb die grüne Bundestagsfraktion ein Wirtschafts- und ein Öko-Institut für energiepolitische Lösungsvorschläge aussucht und nicht elektrotechnische, vom Steuerzahler finanzierte und fachkompetente Hochschulinstitute, dürfte wohl daran liegen, daß sie sich im voraus deren Ergebnis ausrechnen können: Energiepolitische Realität statt Ideologie. Bleibt die Frage, ob Öko- und Wirtschaftsinstitut auf dem zweiten Auge besser sehen, als die Grünen.
Wie das Wetter - nicht das Klima - die Windkraft bremst, weiß VDEW mit Zahlen zu berichten. Dort wird gemessen und nicht fabuliert. 1. Halbjahr 2003? Minus 30% !
Zu wenig Wind beim Windweltmeister Deutschland
Flaute seit Februar. 12.000 MW und nur manchmal Strom! Warum sind wir eigentlich Weltmeister bei der Windenergie? Weil es wohl keine andere Regierung wagt, ihr Volk so nachhaltig hinters Licht zu führen.

Wo weht am wenigsten Wind? In Süddeutschland.
Offener Brief an Politiker

01.09.2003
Pro Haushalt betragen die Mehraufwendungen für Erneuerbare Energien heute etwa 1 € im Monat - schwärmt uns die grüne Partei in diversen Publikationen vor und meint "Alles spricht für die Windenergie". Das läßt darauf schließen, daß sie nicht über "alles" informiert ist und das geneigte Wählervolk auch nur über isolierte Sachverhalte informieren möchte. Konkrete, durch die Windkraft beeinträchtigte Belange des Natur- und Landschaftschutzes sowie der menschlichen Gesundheit, welche nicht für die Windenergie sprechen, werden überhaupt nicht erwähnt. Hauptsächliches Argument sind isoliert betrachtete Kosten und der allgegenwärtige "Klimaschutz" mittels CO2-Minderung in der elektrischen Energiebereitstellung.
Alles spricht gegen die Windenergie
Entgegnung zu grünen Lügenmärchen.

31.08.2003
Vertreter des NABU-Kreisverbandes Parchim haben im Amt Eldetal den Gemeindevertretern der Gemeinde Friedrichsruhe ein vogelkundliches Gutachten übergeben... Weiter lesen in der Schweriner Volkszeitung...
Windkraft kontra Vögel

Der angefochtene Bauschein zur Errichtung von zwei Windkraftanlagen und der dazu ergangene Widerspruchsbescheid des Kreisrechtsausschusses sind rechtswidrig und verletzen den Kläger in seinen nachbarlichen Rechten... Aufhebung einer Baugenehmigung für Windkraftanlagen. Zu lärmintensiv.
URTEIL
OVG Rheinland-Pfalz 1 A 10708/02.0VG, 1 K 222/00.KO

Forderungen des BWE an die Politik: In der Liste zu seiner Pressekonferenz am 27.08.2003 steht zum Ausbau der Netze eine interessante Forderung: »Die Stromnetze müssen ausgebaut werden, wie es für andere standortgebundene Energiequellen (Wasserkraft, Braunkohle, Atomenergie) auch getan wurde. Der Ausbau muß als Kabel ausgeführt werden.«
Anmerkung: Mit Windkraft gibt es keine funktionierende Energieversorgung. Daher muß sich der Netzausbau erst an vorhandene, bis 2010 zu ersetzende oder neue Kraftwerke orientieren. Bei den bekannt langwierigen Linienführungs-, Planfeststellungs-, Genehmigungs- und Widerspruchsverfahren wird es höchste Zeit, daß unsere Regierung nicht nur darüber redet, sondern konzeptionell handelt. Also: Wohin mit den neuen Kraftwerken und den dazu erforderlichen Leitungen? Wenn z.B. Offshore-Windparks einst Strom liefern sollen, dann benötigen sie nicht nur neue Fernleitungen in deutsche Ballungszentren sondern auch die entsprechenden Backup-Kraftwerke für Abschaltungen bei Sturm und für Stromausfall bei Flauten und Störungen. Damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt, sind für Windkraftwerke immerhin 80 - 90% konventionelle Kraftwerksleistungen zur Seite zu stellen.

30.08.2003
Kennen Sie das Öko-Bilanz-Programm GEMIS des Freiburger Öko-Instituts? Windkraftakquisiteure benutzen es, um einer gläubigen Kundschaft ihre fiskalischen Emissionen schmackhaft zu machen. Emissionen der Verkäufer sollen sich in Immissionen für Erwerber wandeln. Bei diesen spezifischen Immissionsberechnungen für Windkraftanlagen hilft GEMIS. Beispielergebnis: Eine 1,8 MW-Anlage des Typs Enercon E-66 auf einem 98 m-Betonturm soll mit einer jährlichen Stromproduktion von etwa vier Millionen Kilowattstunden Ihre Begehrlichkeit wecken. Hier ist die Gegenrechnung ohne GEMIS: 4 MWh pro Jahr/1,8 MW = 2.222 h/a, entsprechend 25% Auslastung im Jahr. Das bedeutet, daß "Ihre" Anlage nur ca. 93 von 365 Tagen im Jahr unter Auslastung arbeitet, den Rest des Jahres ruht. Da bleibt eigentlich nur noch die Hoffnung, daß anfallende Reparaturen nicht gerade an windigen Tagen fällig werden.
Ein Blick in einschlägige Statistiken dürfte kritische Interessenten eines besseren belehren: Im Jahr 2002 haben alle deutschen Windmühlen mit der Gesamtleistung von 12.001.000 kW zusammen 16.500.000.000 Kilowattstunden geliefert. Daraus errechnet sich eine mittlere deutsche Auslastung von 15,7%. Nun können Sie auf die Suche nach dem Standort mit 25% Auslastung gehen. Viel Erfolg mit GEMIS.
Öko-Bilanz für Windenergieanlagen

Das solare Zeitalter »IG Metall, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, ver.di, der Deutsche Bauernverband, der Bundesverband Erneuerbare Energien und Eurosolar werden am kommenden Montag in Berlin das erste gemeinsame Aktionsbündnis für Erneuerbare Energien ins Leben zu rufen. Anschließend sollen auch weitere gesellschaftliche Gruppen einbezogen werden.«
Sieht Ihr Leben und Ihr Weltbild auch so aus? Im solaren Zeitalter? Wenn ja, dann unterstützen Sie es mit Ihrem Geld. Wieviel Mitgliederbeiträge werden aber die Verbände in das Aktionsbündnis verplempern, nur um ihr Dasein zu rechtfertigen?
Neues Aktionsbündnis

Die EEG-Lobby, welche Subventionen in anderen Bereichen der Energiepolitik mit am meisten beschimpft, fühlt sich nun arg getroffen, daß zunehmend mehr Politiker ihr Handeln hinterfragen und dabei feststellen, daß es ohne Subventionierung überhaupt nicht funktionieren würde. Deshalb möchten diese Leute den leidlichen Begriff  "Subvention" auch nur auf rein direkte Zuwendungen aus des Finanzministers Kasse beschränkt wissen, aus welcher sie angeblich nichts erhalten. Subventionen sind einerseits Zuwendungen aus der Öffentlichkeit und können andererseits auch aus fiskalisch gesteuerten Einsparungen wie Abschreibungen etc. zu Lasten der Öffentlichkeit definiert werden. Entscheidend ist, wer die steigenden Belastungen auffangen muß und nicht, aus welcher spezifischen Kasse sie stammen.
Windenergie ist unsozial

Zitat: »Windkraftanlagen stellen eine vergleichsweise geringe Beeinträchtigung des Landschaftsbildes dar. Unter denen die sich gestört fühlen findet man vor allem ältere Menschen und Anhänger von CDU/CSU sowie FDP. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass die Windkraftanlagen-Dichte keinen nennenswerten Einfluss darauf hat, ob man sich gestört fühlt oder nicht. Auch ein  Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau des einzelnen und inwieweit er/sie Windkraftanlagen als störend empfindet ist nicht festzustellen. Im Gegensatz zu anderen Störungen im Landschaftsbild fühlen sich Frauen durch Windkraftanlagen nicht stärker gestört als Männer. Erwartungsgemäß hat die Grundeinstellung gegenüber den beiden Energieformen Atomkraft oder Windenergie einen entsprechenden Einfluss auf das Störgefühl.«

So lautet das Fazit einer telefonisch repräsentativen Bevölkerungsumfrage "Windkraftanlagen und Tourismus", durchgeführt von einem Institut für Sozialforschung und Kommunikation. Zur Auswahl von Störungen im Landschaftsbild stehen acht Objekte an: Atom- oder Kohlekraftwerke, Fabrik-Schornsteine, Hochäuser, Autobahnen, Sendemasten, Hochspannungsleitungen, Bahntrassen und Windkraftanlagen. Das präsentierte Ergebnis dieser Studie werden viele Windkraftgegner und Landschaftsschützer als absoluten Tiefschlag gegen ihre Argumentation empfinden. Und wie werden erst Gerichte reagieren, welche bei der Beurteilung einer Beeinträchtigung des Landschaftbildes bisher vom "Standpunkt des gebildeten, für den Gedanken des Natur- und Landschaftsschutzes aufgeschlossenen Betrachters" ausgingen? (BVerwG, Urteil vom 13. April 1983 - 4 C 21/79 - BVerwGE 67, 84). Werden nun Verwaltungsgerichte der ungebildeten Masse nachgeben oder ihre Sichtweise festigen?
Ohne Zweifel wird die Lobby der Windkraftbefürworter darüber jubeln, daß eine unabhängige Studie ein derart phänomenales Resultat vorlegt. Und welche Politiker werden nun opportun der ungebildeten Masse das Wort reden oder in der Lage sein, sich einem aufgeschlossenem Betrachter anzuschließen? Die Antwort darauf liefert in ihrer Tendenz bereits die Studie mit ihrer Schlußfolgerung hinsichtlich der Grundeinstellung zu den Energieformen Atomkraft und Windenergie. Es ist zu erwarten, daß eine repräsentative Befragung von Politikern zu Naturschutz und Landschaftsbild keine wesentlich andere Beurteilung hergäbe, am wenigsten bei den Grünen und ihrem Wählerpotenzial in den Zentren von Ballungräumen. Deshalb müssen in der Diskussion über das Pro und Kontra andere, mehr fachliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte überwiegen.

Aus fachlicher Sicht sticht unmittelbar der Umstand ins Auge, daß in der o.g. Umfrage technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte keine Rolle spielen und vielleicht auch nicht sollen, die Studie also nur einen geringen Stellenwert einnehmen kann. Die Methode der Befragung mag stimmen, ihre Didaktik ist verkehrt. Atom- oder Kohlekraftwerke lassen sich mit Windkraftwerken nur emotional aber nicht real vergleichen. Ebenso Windkraftanlagen nicht mit Hochspanungsleitungen. Hier offenbart sich die Unkenntnis von Sozialwissenschaftlern hinsichtlich einer technisch-physikalischen Praxis.

Beispiel: Wie würden Sie die Frage nach der größeren Störung im Landschaftsbild zwischen LKW und Autobahnen beantworten? Wären Ihnen die Fahrzeuge oder die Autobahn lieber? Nichts anderes ergibt sich bei der Entscheidung zwischen Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen. Ohne die heutigen Autobahnen bräuchten wir sicherlich garnicht erst nach der von großen Fahrzeugen verursachten Störung im Landschaftsbild zu forschen. So auch bei Windkraftanlagen. Ohne Hochspannungsleitungen gäbe es sie garnicht. Interdependente Fragestellungen bilden den didaktischen Fehler in der obigen Umfrage. So einfach ist das.
Auch Atom- und Kohlekraftwerke funktionieren nicht ohne Hochspannungsleitungen und diese wiederum hätten keinen Sinn ohne Kraftwerke. Windkraftanlagen kommen als additive Anlagen im Landschaftsbild hinzu und nicht anstatt von Hochspannungsleitungen oder Kraftwerke. Sie funktionieren nur im Zusammenspiel mit Kraftwerken plus Hochspannungsleitungen und nicht als Alternative zu ihnen. Derartige Fragen nach dem höheren Störungspotential mögen emotional beeindruckend sein, können aber keinen realpolitischen Sinn entfalten. Die Sozialwissenschaftler des Instituts hätten sachverständige Ingenieure aus dem Umfeld der elektrischen Energieversorgung für die Qualität ihrer Fragen heranziehen sollen. Hochhäuser und Fabrikschornsteine lassen sich im Landschaftsbild vergleichen, da sie unabhängig voneinander existieren. Windkraftanlagen sind unabdingbar an Hochspannungsleitungen und Kraftwerke gekoppelt. Das Ergebnis dieser Studie kann allenfalls der Sophistik zugeordnet werden.

29.08.2003
Ökologischer Energiemix aus Sonne, Wind und Bio - was ist das? Technisch genau und funktional ist der Begriff  Energiemix eigentlich nirgends beschrieben. Abgeleitet aus dem Kraftwerkemix wird dieser Begriff in der elektrischen Energieversorgung benutzt. Gesteuerte Kraftwerke, betrieben mit verschiedenen Energieträgern wie Wasser, Kohle, Erdgas und Kernenergie speisen jeweils zeitgleich die benötigten elektrischen Leistungen auf ein gemeinsames Leitungssystem, i.allg. auch Verbundsystem bezeichnet (220/380 kV-Ebene). Fälschlicherweise wird dieses Verbundsystem mit dem allgemeinen Stromnetz gleichgesetzt und so "Erneuerbare Energien im Verbund" suggeriert. Vorteil und Sinn des konventionellen Mixes im echten Verbund: Höhere nationale Versorgungssicherheit durch Beschaffung kontinuierlich einsetzbarer inländischer Primärenergie für die Stromgewinnung. Zur technischen Ausgestaltung des Energiemixes bietet sich der Kraftwerkemix mit unterschiedlichen Betriebssystemen konventioneller Art an.

Mit dem politisch bewährten Mittel des "Themen und Begriffe besetzen" wird dem konventionell Schlechten in unserer Gesellschaft das ökologisch Gute im "solaren Zeitalter" gegenübergestellt und so mit der sprachlichen Meinungsführerschaft die Herrschaft in der Energiepolitik angestrebt. Pustekuchen auf die Wahrheit. Mit Worten, nicht mit Inhalten, erlangt man Macht über Menschen. Und so öffnet sich zunehmend die Schere zwischen den sprachlich Begabten, ausgestattet mit der Semantik und dem Elaborat der Sozialwissenschaften gegenüber jenen, ausgestattet mit der Sprache und dem Wissen aus Technik und Naturwissenschaften.

Über einen gesteuerten Kraftwerkemix lassen sich im Prinzip alle wandelbaren Energieformen zu einen gemeinsamen elektrischen Strommix auf die "Leitung bringen" und überall hin verteilen. Weil das physikalische Produkt aus Strom x Spannung x Zeit die elektrische Energie bildet, heißt dieses Konstrukt aus verschiedenen Energieträgern in der Umgangssprache eben Energiemix. Mit der Übernahme und Besetzung dieses Begriffes Energiemix zwecks politisch-ökologischer Ausgestaltung unserer Gesellschaft übersehen jedoch die Semantiker mit dem Elaborat der Sozialwissenschaften (z.B. Dr. Hermann Scheer, Dr. Franz Alt und viele andere Vordenker aus dem grünen und grünlichen Spektrum) in Unkenntnis physikalischer und technischer Zusammenhänge den zur Bildung elektrischer Energie wichtigen Faktor Zeit. Insbesondere der diesjährige heiße Sommer sollte bei offenen Augen so manche von ihnen in die Lage versetzen, zu erkennen, daß es einen "ökologischen Energiemix" garnicht geben kann. Weshalb nicht?

Nun, einen technisch funktionierenden Energiemix (oder auch Strommix) gibt es nur, wie oben bereits erwähnt, wenn viele Kraftwerke, gespeist mit unterschiedlichen Energieträgern, zeitgleich - und zwar sekundengenau und bedarfsgerecht - auf das Leitungssystem speisen. Diese unbedingte Zeitgleichheit gibt es ökologisch nicht. In Phasen mit strahlendem Sonnenschein läßt sich der Strom aus Photovoltaikanlagen mit Windstrom nicht mischen, weil zu diesen Zeiten eben keiner oder kein ausreichender Wind weht, es diese Stromart also garnicht gibt. Desgleichen umgekehrt, insbesondere bei Dunkelheit nach Sonnenuntergang, also während relativ langer Zeiträume. Was nicht existiert, läßt sich nicht mixen. Schon garnicht zu 100%, wie sich der Solare Förderverein Aachen das vorstellt. Das liegt eben daran, daß unser Leitungssystem nicht wie ein Speichersee funktioniert, trotzdem von vielen fälschlicherweise aber so betrachtet wird. Diese in Unkenntnis der Technik bei Otto Normalverbraucher weit verbreitete falsche Betrachtungsweise wird von unseren Energieexperten in der Politik nicht korrigiert sondern für ihre Zwecke weidlich genutzt. Unkenntnis bietet nämlich die vorzügliche Möglichkeit, eine "demokratische" Mehrheit hinter sich zu scharen, um einer sachverständigen Minderheit entgegenzutreten.

Wenn im Sommer die Bio-Ernte aus wetterbedingten Gründen ausgefallen ist, dann steht im Winter keine Biomasse zur Stromgewinnung für den "ökologischen Energiemix" mit Sonne und Wind zur Verfügung. Wenn Solarplatten auf 100.000 Dächern mit Schnee bedeckt sind, dann kann es keinen Ökomix aus Sonne mit Wind und Bio geben. So einfach ist das mit der Zeitgleichheit. Hinzu kommt, daß sich im Gegensatz zur Biomasse weder die Sonne noch der Wind speichern lassen. In Phasen mit Biomassepotenzialen stehen aus ökologischen Gründen nicht stets auch Sonne und Wind für den notwendigen Bedarf zum Mixen bereit. Ob unsere Sozialwissenschaftler aus Politik und Gesellschaft, welche den "ökologischen Energiemix" predigen, solch einfache physikalische Sachverhalte begreifen wollen? wh

Stets wird angeführt, Windkraftanlagen könnten im Verbund mit Solarstromanlagen, Blockheizkraftwerken und Klein-Wasserkraftanlagen, konventionelle Kraftwerke ersetzen, durch das Vorhaben könnten insgesamt etwa 5.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Wenn die Windkraftanlagen so häufig stehen, wie gerade in diesem Sommer, wird nicht ein einziger Haushalt versorgt. Was viele Bürger längst wissen, müssen eine Menge Politiker erst noch lernen.
Einspruch gegen den Windpark Braunsroda-Heldrungen
von Klaus Hart

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat den aufschiebenden Widerspruch eines Nachbarn zu einer genehmigten Windenergieanlage angeordnet. Die gebotene Abwägung der widerstreitenden Interessen ergibt, dass das Interesse des Antragstellers als Grundstücksnachbar, nicht vor vollendeten Tatsachen gestellt zu werden, das Interesse der Beigeladenen, die ihr erteilte Baugenehmigung auszunutzen, überwiegt. Bei dieser Interessenabwägung ist in erster Linie auf die Erfolgsaussichten des Nachbarwiderspruchs abzustellen.
Windkraftanlage zu laut
Beschluß 25 L 776/03

28.08.2003
Der Horizont ist diesig - der Smog in der Rhein-Main-Neckar-Region erschwert die Sicht von einem Odenwaldausläufer am östlichen Ufer der Oberrheinebene in die Ferne. Unten im Tal liegt das KKW Biblis, dessen Dampfschwaden senkrecht in die Höhe steigen, um sich weiter oben mit den Wolken zu vermischen. Und weiter im Süden, am Horizont, dampfen die Schlote der BASF bei Ludwigshafen senkrecht nach oben. Ein sicheres Zeichen für Flaute in der gesamten Region. Am gegenüberliegenden Ufer, dem Pfälzer Hügelland ragen die weißen Stangen in den Horizont. Bestückt mit Riesenpropeller haben die Symbole einer grünen Energiepolitik Probleme mit der Großwetterlage. Weil die "Klimakatastrophe" es so will, üben sie die Mißernte des grünen Stromes. Für die Windkraft, Energie für die Zukunft, wird die Gegenwart zum Verhängnis. Weit und breit kein Lüftchen, allenfalls ein Säuselwind, angetrieben durch lokale Einstrahlungen der Sonne entlang von Hügelketten. Am östlichen Ufer, dem Odenwaldrand und am nördlichen, dem fernen Taunus, sieht es nicht anders aus. Woher kommt nun der Strom für das Rhein-Main-Gebiet? Die Sonne meint es gut in diesem Sommer, aber nur tagsüber. Nachts legt sich die  "Unerschöpfliche" zur Ruhe, leistet dem Wind Gesellschaft. Die sichtbarsten Zeichen einer verfehlten Energiepolitik ignorierend, werden unser Umweltminister und seine Leute jedoch das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG so novellieren, daß auch die schlechten Standorte, welche kaum noch Strom erzeugen, überleben und das Klima "schützen". Für unsere grünen Polit-Protagonisten bergen Sonne, Wind, Wasser und Biomasse "enorme Potenziale" für den Klimaschutz und den Schutz der natürlichen Ressourcen. Auch wenn sie für eine nachhaltige und verläßliche Stromgewinnung nichts taugen. Steinkohle und Braunkohle haben am deutschen Primärenergieverbrauch zusammen einen Anteil von 24,3%, Mineralöl alleine 38,5% (BMWi-Daten, 2001). Ein gezielter Kampf gegen gesundheitsschädliche Abgase aus dem Kfz-Betrieb wäre sicherlich für unsere Gesundheit und für die Umwelt nachhaltiger als der Kampf gegen das klimanützliche CO2, den weltweit wichtigsten Pflanzendünger. CO2 ermöglicht die Photosynthese, eine der wichtigsten physiologischen Prozesse auf unserer Erde und die Grundlage der Existenz von Lebewesen in unserer Biosphäre. Das Gas fördert das Grünwachstum und könnte dazu beitragen, den Hunger auf unserer Erde zu bekämpfen.
Für den 26. und 27.9.2003 laden grüne Politiker zu einer "Enegiekonferenz" nach Berlin ein. Bereits die Referenten- und Moderatorenliste offenbart ihr Dilemma: In parallelen "Workshops" werden sie weitgehend unter sich bleiben und die Fortsetzung ihrer "Erfolgsgeschichte" beschwören.
 
27.08.2003
Wer fossil befeuerte Kraftwerke nicht mag, muß die Kernenergie nutzen - oder umgekehrt.
Ohne Atomstrom geht es nicht - formuliert dagegen ein Kolumnist in der Financial Times Deutschland am 25. 08.2003. Dann geht es aber auch nicht ohne Kohle, wäre die vollständige Feststellung unter wirtschaftlichen Aspekten. Rein technisch "geht es" durchaus entweder nur mit Kernenergie oder auch nur mit Kohle - eine verläßliche und bedarfsgerechte  Leistungsbereitstellung von elektrischer Energie. Lediglich mit "Erneuerbaren Energien" allein geht es nicht. Jedenfalls nicht im gegenwärtigen Verteilernetz, über dessen Änderung und Strukur derzeit bei den Überlegungen für den zukünftigen Kraftwerksausbau überhaupt nicht diskutiert wird. Windkraft und andere "Erneuerbare" sind immer noch Additive, also auf dem gegenwärtigen Systenm "aufgesetzt" und könnten ohne das konventionelle System keinen Strom darin einspeisen. Deshalb müssen Minister Trittin und seine Freunde sich entscheiden: Entweder mit Atom- oder mit Kohlestrom. Gemäß Referenzszenario der Enquete-Kommission „Nachhaltige Energieversorgung“ sollen im Jahr 2050 Steinkohlen- und Braunkohlen-Kraftwerke jeweils mit rund 31% zur gesamten Nettostromerzeugung beitragen und Erdgas-Kraftwerke mit knapp 14 % an dritter Stelle folgen. Für die Windkraft wird eine installierte Leistung von 25 GW angepeilt. Ihr Stromanteil wird nicht genannt. Kernkraftwerke mit derzeit rund 23,4 GW Leistung sollen bis dahin alle vom Netz sein - im Prinzip eine Substitution durch Windkraftanlagen. (Aus: Anforderungen an die zukünftige Energieversorgung, Umweltbundesamt Berlin im August 2003).
Aus politischer Sicht stürmt der Wind derzeit der Lobby ins Gesicht. Und so läßt es sich selbst die sonst der Windkraft zugeneigte taz nicht nehmen, zwei gegensätzliche Stellungnahmen zur Nutzung der Windenergie zu verbreiten. Unter dem Titel "Mehr Windkraft für Deutschland?" publiziert sie die Ansichten eines Befürworters und eines ehemaligen Befürworters.
Windkraft - Ja oder Nein?

Windenergie spaltet die Nachbarschaft im Münsterland - das berichtete der wdr.online.de bereits im vergangenen Jahr. Daran hat sich bisher nichts verbessert.
Grüßen tun wir uns noch

26.08.2003
Auf zunehmende Kostenbelastungen aufgrund staatlich verordnetem "Ökostromes" weist der Verband Deutscher Elektrizitätswerke VDEW hin. Für 2003 schätzt er die Höhe auf ca. 1,94 Mrd. Euro. Die Kritik des Verbandes richtet sich auch gegen die Ineffizienz der Förderung in der EEG-Novelle. Mit dem Geld müßte mehr Strom als bisher gefördert werden. Nun, das geht aber nicht mit den "Erneuerbaren" nach EEG. Die Stromgewinnung mit erneuerbaren Energien ist naturgesetzlich - also wegen ihrer geringen Energie- und Leistungsdichte - auf eine geringe Effizienz beschränkt.

Sehr geehrter Herr Minister Clement, wunderbar, daß Sie das Thema Windkraft endlich aufgegriffen haben. Allerdings haben Sie noch nichts berichtet   
  • von der Umsatzsteuerrückvergütung, die ausbezahlt wird, wenn ein Turm gebaut wurde (es sind im Süden kaum Einnahmen dagegen zurechnen),
  • von den Arbeitsplätzen die im Tourismus verloren gehen,
  • von den Folgekosten des Abbaues, die nicht gesichert sind,
  • von den Verlusten, die den Banken drohen, da Windindustrietürme keine "Sicherheit" darstellen,
  • von der Immobilienabwertung der Häuser die im Umkreis von Windindustrietürmen stehen,
  • von Bausubstanzsschädigung durch Schall,
  • Unfällen und Eiswurf,
  • von den Arbeitsplätzen die verloren gehen, weil die Industrie keine höheren Stromkosten bezahlten können,
  • von den Kosten die wegen Rechtssteitigkeiten entstehen (belastet direkt auch die Staatskasse),
  • von höhrern Krankenkosten durch Krankheiten die durch Windindustrietürme entstehen,
  • von dem Müll der im Boden bleibt (Beton wird nur zugeschüttet),
  • von dem Verdacht gegen Betreibergesellschaften, die zum Teil mit schöngerechneten Prospekten die Anleger werben, ohne über ausreichend Wind zu verfügen (siehe Strafanzeigen Hochschwarzwald) und daraus resulierender Kapitalvernichtung, wenn die Unternehmen in Konkurs gehen. In den Prospekten wird in der Regel mit 7,3 m/sec. gerechnet. Laut DEWI ist jedes Projekt unter mindestens 5,4 m/sec - 6,2 m/sec nicht ausreichend.
 Bitte handeln Sie schnell!
 Mit freundlichen Grüßen
 Bürgerinitiative für Menschen, Tiere, Natur und Tourismus - zur Erhaltung der Landschaft -
Ute Schebitz

Mit einer einseitig, oberflächlich und ideologisch verbrämten Recherche zum gegenwärtigen Streit über die Windkraft wartet der SPIEGEL auf. »Vögel umfliegen die rotierenden Riesenflügel, Fische könnten die Windparks sogar als "Ruhezonen" nutzen, weil dort keine Fischerei betrieben werden kann. Tankerunfälle werden kaum messbar wahrscheinlicher. Und die meisten Feriengäste fühlen sich kaum gestört.«
Sturmlauf gegen den Ökostrom
Einen Unterschied zwischen Windstrom und Kohlestrom sieht der SPIEGEL-Redakteur offenbar nur in den jeweiligen Subventionshöhen und nicht in der Stromversorgungssicherheit. Wenn heimischer Kohlestrom gegen Strom aus Importkohle nicht konkurrenzfähig ist, dann ist das gewiß kein Verdienst der Windkraft.

Windkraft in Brandenburg - »Der Windkraft-Energie in Brandenburg stehen womöglich harte Zeiten bevor: Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) und Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) äußerten sich skeptisch über die Windenergie. Während Junghanns zunächst die Energiefrage zur Ländersache machen will, würde Birthler "am liebsten alle Windkraftanlagen wieder umlegen". Windräder verschandelten die Landschaft, fräßen Milliarden-Subventionen und trügen kaum zur Entstehung von Arbeitsplätzen bei, sagte der Minister am Samstag gegenüber der Presse.« http://www.orb.de 24.08.2003

25.08.2003
Seit Wochen versuchen diverse Politiker und ihre Lobbyisten dem Volk glaubhaft zu erzählen, Windkraftfan Umweltminister Trittin die Windkraft erhalte keine Subventionen. Das stimmt ganz einfach nicht. Nun erläutert die Bild-Zeitung am Sonntag, wie Minister Trittin in dieser Sache die Menschen belügt. Ob man die Bild-Zeitung mag oder nicht - die von ihr in Prägnanz geschilderten Zusammenhänge sollten von Trittins Hilfstruppen doch einmal  widerlegt werden! Während der Minister stets wiederholt, jedem Haushalt würden die Belastungen aus dem EEG nur mit einem Eurp pro Monat treffen, sagt BILD am Sonntag, es seien 6 Euro pro Monat. Wie hoch sind aber die Mehrkosten für Handel, Gewerbe, Industrie und Zeitungshersteller, z.B. für die BILD-Zeitung?
BILD am Sonntag informiert

Und der Clou: »Brandenburgs Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) sagte der „Bild“-Zeitung: „Am liebsten würde ich alle Windkraftanlagen wieder umlegen ... Sie verschandeln die Landschaft, fressen Milliarden-Subventionen. Arbeitsplätze entstehen kaum, der Strom wird teurer.“«
DIE WELT

23.08.2003
MdB Michaele Hustedt, GrüneMit allen Wassern gewaschen - wenn es darum geht das Volk für blöd zu verkaufen. »Wenn wir jetzt wegen des Klimawandels einen zu heißen Sommer haben und deshalb die Bauern unterstützen müssen, sind das indirekte Beihilfen für die fossilen Energieträger.«
Ob Otto Normalbürger diese gedankliche Konstruktion einer Bundestagsabgeordneten begreift? Laß' sie schwätzen, wird er sich sagen und diesen Spruch samt Dame schnell vergessen. Gemeint ist wohl, daß mit fossilen Brennstoffen befeuerte Kraftwerke schuld am diesjährigen zu heißen Sommer sind und der Staat deshalb Landwirte mit Mißernten finanziell unter die Arme greifen muß, mit Geld, das unsere Regierung gerne für andere Projekte verwenden würde. Weshalb dies aber indirekte Beihilfen für Kraftwerke sein sollen? Na ja, irgend ein Geschwätz muß halt als Schuldzuweisung für verfehlte Subventionen herhalten.

Betrachten wir aber die Situation einmal real: Fossile Brennstoffe verfeuernde Kraftwerke liefern mit Braunkohle Grundlaststrom rund um die Uhr und mit Steinkohle den Mittel- und Spitzenlaststrom. Sie sorgen (neben Erdgas und Kernenergie) zum größten Teil dafür, daß wir eine gesicherte Stromversorgung mit stabiler Spannung und Frequenz haben. Und diese beiden elektrischen Größen - stabile Spannung und Frequenz - sind überhaupt erst die Vorraussetzung für den Betrieb aller Solar-, Wind- und Biogeneratoren am E-Netz. Anders lassen sich inautarke Generatoren am Netz nicht betreiben. Diesen unbestreitbaren Sachverhalt möchte die energiepolitische Sprecherin der Grünen aber nicht zur Kenntnis nehmen und auch nicht weiterverbreiten. Dann müßte sie nämlich eingestehen, daß der Betrieb sämtlicher EEG-Anlagen indirekt über die Kohle subventioniert wird. Und weil diskontinuierlich arbeitende EEG-Anlagen im Netz den Wirkungsgrad konventioneller Wärmekraftwerke verschlechtern, muß für das gleiche Ergebnis - stabile Spannung und Frequenz - der Anteil der zu verfeuernden Kohle erhöht werden und damit der CO2-Ausstoß. Teppichhändler verkaufen Teppiche, Versicherungsvertreter Versicherungen und Volksvertreter das ...? Woher nehmen diverse Politiker ihre Kenntnisse? Aus ihrer Bibel.
Ein heißer Energieherbst steht bevor
Ein Interview mit Michaele Hustedt

Anmerkung: Zu einem Glaubensbekenntnis gehört eine Bibel. "Global Warming" nennt sich diese Bibel der Klima-Apostel mit 480 Inhaltsseiten plus 64 Seiten Auflistung der Quellenliteratur mit 975 Bezugnahmen (notes) bzw. Zitierungen, deren Aussagen namhafte Politker wie ein Sakrileg behandeln. »...we have an authoritative early warning system: an agreed assessment of some three hundred of the world's leading scientists of what is happening to the  world's climate ... a report of historic significance ... what it predicts will affect our daily lives« - wird einleitend UK Prime Minister Margaret Thatcher anläßlich der Vervollständigung des Intergovernmental Panel on Climate Change scientists' (IPCC) im Jahr 1990 zitiert. Ob Frau Thatcher und andere Politiker dieses Buch je zu Ende gelesen haben und allen Quellenangaben und Querverweisen nachgegangen sind? Daran dürfte gezweifelt werden. Es ist ein Buch des politischen Opportunismus, nicht wissenschaftlich und nennt sich deshalb im Untertitel auch "The Greenpeace Report". Also nur ein umfänglicher Bericht, eine zielgerichtete und zweckgebundene Zusammenstellung mit Bezugnahmen auf Forschungen, Erkenntnissen, Zitaten, Pressemeldungen und -kommentaren, wissenschaftlichen Vorträgen, politischen Statements samt mannigfaltigen Erläuterungen etc. Die umfangreiche Quellenangabe mit 975 Bezugnahmen dürfte eine der sichersten Hinweise darauf sein, daß in dieser Geister-Literatur immer einer dem anderen nachplappert - ohne eigene Erkenntnisse.

Die echte Bibel (welche immerhin ohne Quellennachweis auskommt) mit der Entstehung der Erde, ihren Propheten sowie der Leidensgeschichte von Jesu Christi, dessen Lehren und Taten, ist die entscheidende Urkunde der göttlichen Offenbarung für das Christentum. Möglicherweise hat sie ihre globale Dominanz verloren. Ein neues weltumspannendes Werk muß also her, Global warming - mit der Treibhaus-Apokalypse als Höllenersatz? Wer nur die Bibel samt Interpretationsliteratur liest, wird im festen Glauben an Gott und der kirchlichen Obrigkeit untertänig sein Leben durchwandern. Wer nur "Global Warming" samt weltweit daraus abgeleiteter Begleitliteratur liest (z.B. "Zukunftsfähiges Deutschland", Hrsg.: BUND, Misereor), wird sich ähnlich verhalten: Gläubig und der politischen Obrigkeit untertänig. Während viele Wissenschaftler das CO2 als pflanzliches Nahrungsmittel sehen, wird im letztgenannten Buch dieses Gas den Schadstoff-Emissionen zugeordnet. Eines sollte aber bedacht werden: Das in der zivilisierten Welt prophezeite Waldsterben der 90er Jahre des ausgehenden 20. Jahrhunderts hat nie stattgefunden. Die übrige Welt hat es eh nicht geglaubt. Auch der CO2-verursachte Anstieg der "Globaltemperatur" wird trotz hochkarätig mit mehreren hundert Wissenschaftlern besetztem, jedoch politisch installiertem IPCC von einem Mehrfachen an unabhängigen Wissenschaftlern zunehmend in die Schußlinie genommen.

21.08.2003
»Für die Zeit seit 1979 kann man die "globale Erwärmung" mit gutem Gewissen als ein Märchen bezeichnen. Was uns als Normalbürgern mit den CO2-Reduktionen zugemutet wird, ist ein beträchtlicher finanzieller Aufwand und eine für jeden Einzelnen spürbare Einschränkung seiner persönlichen Lebensgestaltung - nur zu dem Zweck, eine globale Temperatursenkung zu erreichen, die so winzig ist, daß praktisch niemand sie messen kann.« Lesen Sie eine interessante Erläuterung zu
Kohlendioxid und Klima

Wie entstehen "Klimaschutz" und "Energiewende" - durch eine möglichst hohe CO2-freie Stromproduktion oder durch einen fiskalisch abgesicherten Windmangel.
Zitat aus einer Anzeige: »Wetterderivat sichert Windertrag. König & Cie. hat erstmalig am deutschen Markt das Windrisiko beim Windpark "Herzogtum Lauenburg" zusammen mit der Hypovereinsbank durch den Einsatz so genannter Wetterderivate abgesichert. Dadurch schützt König & Cie. seine Anleger gegen Einnahmeausfälle, die aus zu geringer Energieproduktion resultieren. Liegt das tatsächliche Windaufkommen eines Jahres unter Plan, so erhalten die Anleger Ausgleichszahlungen. Der Windertrag dieses Fonds ist also abgesichert! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.emissionshaus.com oder rufen Sie Herrn Bastian P. Dittrich an: 040 / 36 97 57 - 62

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow hat sich mit seiner Presseerklärung als von der Nutzung der Windkraft und den damit einhergehenden Subventionen als absolut Unbedarfter geoutet. Schweigen wäre besser gewesen. Das Nichtschweigen in  Bereichen, von denen jemand nichts versteht, offenbart allenfalls einen steten Drang, publikumswirksam in die Öffentlichkeit zu kommen. Motto: das Volk wird's schon glauben! Dem ist jedoch nicht so. Eine Bürgerin aus Mittelfranken hat sich nach der Lektüre dieser Presseerklärung die Mühe gemacht, den Abgeordneten über den wirklichen Sachverhalt zu informieren und aufzuklären.
Märchenerzähler unterwegs
- über den Subventionsabbau in Zusammenhang mit der Förderung der Windenergie

Streit zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt um den Windpark Zitz
Schredderanlage für Großtrappen

20.08.2003
Konventionelle Kraftwerke seien keine Alternativen zu erneuerbarern Energien. Das meint der Präsident der Vereinigung zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien in Sachsen, Daniels und fordert ein generelles Umsteuern in der Energiewirtschaft. »Die Windenergie sei nur ein kleiner Baustein. Derzeit würden in Sachsen etwa sieben Prozent des elektrischen Stroms vor allem mit Hilfe von Wind, aber auch durch Wasser, Sonne und Biomasse umweltfreundlich hergestellt. Daniels glaubt sogar, dass 100 Prozent erneuerbare Energien "technisch kein Problem" wären.« Aus http://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/424099.html

Der Verbandssprecher irrt nachhaltig: Die Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Bio benötigt die Hilfe, d.h. den ununterbrochenen Parallelbetrieb von leistungsstarken, konventionellen Kraftwerken. Wäre dem nicht so, dann könnte längst ein großer Teil von ihnen vom Netz gehen. Das eigentliche Problem besteht darin, wieso diverse Leute diesen für jedermann offensichtlichen Fakt nicht erkennen oder nicht wissen wollen.

Wer keine Kernenergie möchte, muß fossile Energien nutzen. Energien von der Erdoberfläche reichen aus Platzgründen nicht aus, sind für die Stromversorgung nicht verläßlich und beeinträchtigen das Ökosystem. Naturstrom-Mißerneten, wie in diesem Sommer, gibt es erst, seit es eine Naturstrompolitik gibt. Und den "Klimaschutz" gibt es nur imaginär und nicht real. Neue und effiziente Kraftwerke müssen aber her.
Windkraftanlagen dahin, wo der Wind weht!
Stephan Kohler in der Wirtschaftswoche Nr. 34 vom 14.08.2003

In Ostholstein brannte ein Windrad aus - nachdem die Bremsen versagten. Vielleicht hätte es noch eine mehr sein sollen. Ein Fall für die Versicherungswirtschaft und der grünen Arbeitsplatzbeschaffung.
Windrad explodiert

19.08.2003
Das Monatsmagazin ÖKO-TEST hat zwar keine Umweltverträglichkeit von Windkraftanlagen geprüft, dafür aber Windpark-Beteiligungen. Zwei Windkraftfonds haben darauf hin mit neun Gerichtsverfahren bzw. Prozeßdrohungen reagiert. Das Geld spielt halt die Hauptrolle und nicht ein "ökologisch-ethischer" Fonds. ÖKO-Test konnte sich mit seiner Beurteilung durchsetzen und hat alle Verfahren gewonnen.
Prozeß-Rekord durch Windkraftfonds

Die Förderung der Windenergie sei keine Subvention - Marco von Bülow, SPD behauptet der Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energien. Damit und weiteren Behauptungen versucht er der Phalanx von Kritikern zu widersprechen. Die sind aber weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen. Ein Energiewirtschaftler argumentiert gegen den Polit-Journalist und MdB.
Subvention oder Umlagesystem?
Nicht nur unsere Volkswirtschaft wird geschädigt, auch die Umwelt in vielfältiger Hinsicht.

Die Kritik an Windkraftanlagen ist nun auch im Fernsehen nicht mehr zu übersehen. Die ARD/MDR-Sendung FAKT hat es auf den Punkt gebracht. O-Ton: »Windenergie sorgt in Deutschland vor allem dafür, dass die Reichen reicher werden und Arbeitsplätze wegen der hohen Kosten verloren gehen. Ökonutzen - Null!« Das bestätigte bereits das Magazin ÖKO-TEST im August 2001 über Windkraft-Fonds: » ... Das verdeutlicht, wer zur Zielgruppe gehört: Privatleute, die zu den "Besserverdienenden" gezählt werden. "Nach unseren Berechnungen sind die Fonds dann interessant, wenn der Steuersatz bei mindestens 30 Prozent liegt", erläutert Mario Wulff. Dass Windfonds nichts für Kleinsparer sind, zeigen auch die Untergrenzen für den Einstieg: Die Mindesteinstiegssummen liegen zwischen 5.000 und 50.000 Mark.«

Über den Vorschlag in der Sendung FAKT sollten die Verbände, seriöse Forschungs-Institute, Politiker der Opposition und der Regierung nachdenken, wenn es um die Novellierung des EEG geht. Das könnte bereits dazu führen, daß in Bayern und Baden-Württemberg keine WKA mehr gebaut würden. Der deutsche Sonderweg zur Reduzierung der Treibhausgase wäre einfacher und preiswerter zu erreichen, wenn Europa jedem Energieversorgungs unternehmen vorschreibt, eine bestimmte Menge von Strom aus erneuerbarer Energie zu liefern, statt einseitig mit Milliarden die Windkraft zu subventionieren. Damit würden Wasser, Sonne, Biogas und Wind im Wettbewerb miteinander subventionsfrei für umweltfreundliche Energie sorgen - ohne Arbeitsplätze zu gefährden. Wir werden jedoch sehen, wie die vereinigte Windlobby, die Energiewendepolitiker und die Union der Steuersubventions-Profiteure sehr schnell mit allen Mitteln der Diffamierung und Lügenpropaganda über den Moderator der Sendung herfallen werden.
Windkraft-Kosten
Einfach Ederer. Über Internet http://www.mdr.de/fakt/kontakt/602841.html oder fakt@mdr.de können Anregungen und Kritiken übermittelt werden

18.08.2003
Ein Windkraftbetreiber aus Trier hat kürzlich drei beim Verwaltungsgericht Trier anhängige Klagen gegen die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm als zuständige Baugenehmigungsbehörde zurückgenommen. Gegenstand der Klagen war die Erteilung von Baugenehmigungen für insgesamt 11 Anlagen in den Gemarkungen Kyllburg, Orsfeld und Willsecker. Die Genehmigung zur Errichtung dieser Windkraftanlagen war unter anderem mit Hinweis auf entgegenstehende naturschutzrechtliche Belange abgelehnt worden. Durch die Klagerücknahme sind die Verfahren beendet, da der Windkraftbetreiber die Entscheidung der Kreisverwaltung akzeptiert hat. Kreisnachrichten bitburg-pruem.de 14.08.2003 

Hat die ökologsiche "Energiewende" im Binnenland ihr Ziel schon erreicht? Für die Financial Times Deutschland ist das eher eine ökonomische Angelegenheit aufgrund mangelnder Standorte, welche den Boom bei Windkraft ausbremsen. Der Windanlagenbauer Nordex würde sein Umsatzziel im laufenden Jahr voraussichtlich um fast ein Viertel verfehlen und Konkurrenten mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen.
Bei Financial Times Deutschland weiterlesen....

Heute um 21 Uhr in der Sendereihe FAKT / ARD unter EINFACH EDERER gibt es einen Beitrag über Windkraftkosten. Anschließend im MDR 22:05 Uhr EXAKT EXTRA "Deutschland am Wendepunkt?" mit Günter Ederer life.

»Nur ein großes Kraftwerk kann durch einen Ausfall auch ein großes Loch reißen. Ein System kleinteiliger Stromversorgung - manche Modelle regen gar Brennstoffzellen-Minikraftwerke für einzelne Wohnhäuser an - berge eine weit geringere Gefahr weiträumiger Blackouts. Zugleich müssten weniger große und kostspielige Überkapazitäten bereitgestellt werden, um große Ausfälle ausgleichen zu können.« Diese Auskunft verbreitet der SPIEGEL ONLINE in seiner Story über den großen Blackout in Nordamerika und Kanada. Und was meint der Greenpeace-Spezi in dem Spiegel-Report? »"Nur bei einer dezentralen Versorgung und einem Strommarkt, der sich auf viele unterschiedliche Energien, also nicht nur Atomkraftwerke, sondern auch auf Wind-, Solar- und Bioenergie stützt, sind Stromausfälle dauerhaft auszuschließen", sagte Greenpeace-Experte Jörg Feddern«.

Die Äußerung des Spiegel-Informanten Wolfgang Irrek vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat einerseits mit der von Greenpeace nichts zu tun. Andererseits wirft der SPIEGEL beide zu einem Gemenge zusammen, welches Otto Normalverbraucher nicht auseinander halten kann. Irrek spricht von autarken Brennstoffzellen-Minikraftwerken, welche eine speicherbareVorratshaltung führen müssen. Das ist als Auskunft zur konkreten Situation nicht hilfreich und Jörg Feddern fabuliert Ideologien über nicht autarke Kraftwerke mit Energien aus Sonne, Wind und Bio. Irrek spricht von einer geringeren Gefahr und Feddern vom dauerhaften Ausschluß eines Blackouts. Die Realisierung mit Brennstoffzellen liegt jedoch in weiter Ferne und sei deshalb hier unkommentiert. Die "Stromversorgung" aus Sonne, Wind und Bio ist aber akut und soll hier einmal hinterfragt werden.

Was geschieht eigentlich, wenn bei unvorhergesehenen Sturmböen und Sturm in Schleswig-Holstein die gegenwärtig in Betrieb befindlichen Windkraftwerke aus Sicherheitsgründen schlagartig oder kurz nacheinander vom Netz gehen? Die derzeit dort installierte Leistung beträgt 1.854,4 MW (30.06.2003) und soll weiter ansteigen. Das ist etwa soviel wie KKW Stade und KKW Kleinensiel an der Unterweser zusammen oder Stade und Biblis B. Die Länder Niedersachsen haben 3.531,2 MW, Brandenburg 1.457 MW, Sachsen-Anhalt 1.370 MW und NRW 1.588 MW installierte WKA-Leistungen. Das beispielhaft vom Spiegel illustrierte Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bei Horno in der Lausitz hat 2.640 MW Nettoleistung. Braunkohle Weisweiler 900 MW, Niederaußem 936 MW etc. Nun, was geschieht, wenn Windkraftwerke bei Sturm massenweise und dezentral vom Netz gehen, die Nachfrage aber steigt?
Steigen landesweit die WKA-Leistungen, dann nimmt das Windangebot einen großen und schnell wachsenden Einfluss auf nicht einsetzbare Leistungen im deutschen und europäischen Netzverbund, auf den sich schließlich auch unser Energieminister beruft. Gibt es da keine "großen Löcher", wie der Spiegelschreiber so folgenschwer formuliert? Von welchen Kraftwerken wird die dann fehlende Leistung ausgeglichen? Von Solarzellen bei Schnee und Regen oder Nacht? Von imaginären Energiewirten mit nicht ansteuerbaren bzw. nicht abrufbaren (einsetzbare) Leistungen von Mikroturbinen hinterm Stall? Damit läßt sich kein steckengebliebener Aufzug wieder in Gang setzen. Es sind und bleiben die von Trittin so ungeliebten Kohlekraftwerke, welche nur Dampf und klimafreundliches, weil Grünwachstum förderndes CO2 emittieren. Eher wird der Minister von der Bildfläche verschwinden als nützliche Kraftwerke.
Keine Rauchwolken, sondern Dampf und Grünwachwachstum förderndes CO2Amerikaner und Kanadier können froh sein, daß es Hochsommer ist. Die betroffene Region Nordamerikas an den Großen Seen ist im Winter als Eiskammer bekannt, im Sommer als Backofen. Wer den Menschen zu Hause und bei der Arbeit Klimaanlagen mißgönnt, kann es gerne selber ausprobieren. Im Winter würden alle Heizungen, auch die mit Pellets, ausfallen und als unmittelbare Folge die Wasserleitungen in sämtlichen Häusern platzen, würden sie nicht rechtzeitig abgestellt. Wer würde schon an so etwas denken? Minister Trittin möchte den unsicheren Strommix vorerst aber auf 12,5% erhöhen - bestehende "Kraftwerkslöcher" bei Stromausfällen also vergrößern. Gute Nacht Deutschland! Für Energieversorger ist das natürlich die Supergelegenheit, den ihnen vorgeworfenen "Überschuß" an Elektrizität in einen "Mangel" an Kapazitäten betriebswirtschaftlich auf den Punkt zu bringen: Rauf mit den Strompreisen!

Um dem wetterbedingten Ausfall von EEG-Generatoren zu begegnen, müssen Netzbetreiber mit gleicher Leistung im Standby mitlaufende Kraftwerke anfordern, welche jedoch aufgrund der vorrangigen EEG-Einspeisung ihre Energie mittels Bypaß über den Kühlturm statt über die Turbine ins Netz ableiten müssen. Würden sie das nicht tun, stünde keine Primärregelung und auch keine ausreichende Sekundärregelung zur Verfügung und wir hätten wahrscheinlich mehr Netzabstürze als Windwechsel. Das ganze Verfahren ist zwar ineffizient und teuer, aber nur so ist die saubere Spannungs- und Frequenzhaltung für den grünen "Naturstrom" gewährleistet. Und das wichtigste: Für den Netzaufbau ist kein einziger EEG-Generator geeignet. Auch nicht 1 Million Solar-, Wind- und Biokraftwerke. Der Spannungsaufbau im Netz muß gezielt und gesteuert ablaufen. Ansteuern lassen sich nur die für Systemdienstleistungen geeigneten Kraftwerke mit einsetzbaren Leistungen.
Fazit: Lieber ein Pferd (Großkraftwerk) als eine Million Ameisen (EEG-Minigeneratoren). Mit der Kraft eines Pferdes läßt sich eine Kutsche ziehen, mit der kumulierten Kraft einer Million Ameisen kann niemand etwas anfangen. Die streben jede - nicht einsetzbar - in eine andere Richtung.

Kann uns der Blackout auch treffen?
Von Sturmlauf.de - Verband für Gesundheits- und Landschaftsschutz e.V.

17.08.2003
Trotz des eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens auf der 2. gerichtlichen Stufe (Verfahrensnummer 1997/4360), trotz Mahnschreibens von Frau Wallström an Bundesaußenminister Fischer, trotz "Begründeter Stellungnahme" der EU [C(2002)5136] vom 19.12.2002, trotz Aufforderungsschreiben der EU-Kommission wegen mangelnder Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie (April 2002, S.33) wurden zwei weitere riesige, ca. 170 m hohe Enercon-112 Anlagen von der Bezirksregierung Weser-Ems genehmigt und bereits mit dem Bau begonnen. Ein Schreiben des Wattenrates an die Bezirksregierung, nach dem Aufforderungsschreiben der EU nun endlich fachaufsichtlich tätig zu werden, wurde nicht beantwortet.
Erstes Emder Riesen-Windrad ist in Bau
Ostfriesen-Zeitung  15.08.2003

16.08.2003
Nordex-Aktienkurs vom Winde verweht - Erneut wartet der Hersteller von Windenergieanlagen Nordex mit einer Umsatz- und Gewinnwarnung auf. Bei dem damit verbundenen Vertrauensverlust überrascht es nicht, daß der Aktienkurs Gegenwind verspürt. ... Weiter lesen im Handelsblatt

Was uns mit der EEG-Novelle erwartet kann vom Server des BMU heruntergeladen werden. 

Wenn man eine Subvention in gesetzliche Einspeisevergütung umbenennt - ist sie dann keine Subvention mehr? Unterstützt von geschäftstüchtigen Lobbyisten definiert die regierungsamtliche Meinung nur Zuwendungen aus dem Staatshaushalt als Subventionen. Dem Verbraucher ist es jedoch gleichgültig, ob er über Steuern oder Zwangsabgaben sich nicht selbsttragende Unternehmen finanzieren muß. Die Einspeisevergütung belohnt die Unternehmen, welche teuer einen wenig und nicht verläßlichen Strom gewinnen gegenüber jenen, welche billiger, dauerhaft und sicher den nachgefragten Bedarf decken können. Lieber verläßlichen Strom an der Steckdose als einen imaginären Klimaschutz! Wußten Sie auch: Steuern können mit Belastungen gegengerechnet werden, bei Abgaben geht das nicht. Mit falschen Begriffen täuscht unsere Regierung über Tatsachen hinweg: z.B. die "Öko-Steuer". Sie ist keine abzugsfähige Steuer, sondern eine Abgabe.
Ideologien der SPD

Der Fachverband Segeln im Kreissportbund Friesland hält seine Bedenken gegen den geplanten Offshore-Windpark "Nordergründe" auch nach der Erörterung aufrecht. Es handele sich in "erster Linie um ein riesiges Geschäft zu Lasten der Natur und der Insel- und Küstenbewohner" sagt Verbandssprecher Theodor Kruse. Aus Nordwest-Zeitung, 14.08.2003


»Künast sagt Bauern Hilfe zu. Die ungewöhnliche Trockenheit hat nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes bei den Landwirten in Deutschland zu Ertragsausfällen in Milliardenhöhe geführt. Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) sagte den betroffenen Bauern Hilfen zu«. Mehr dazu berichtet das Handelsblatt am 14.08.2003. Wie hoch sind wohl die diesjährigen Ertragsausfälle bei den deutschen "Energiewirten", welche wegen langanhaltender Trockenheit und mangels Wind keinen oder zu wenig "Naturstrom" ernten konnten? Werden sie auch Hilfen aus der Bundeskasse erhalten?

15.08.2003
"Ohne eine grundlegende Neuausrichtung der Förderpolitik wird die Windenergie zu einem immer größeren Fass ohne Boden". Diese Schlussfolgerung zog die Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Landtagsfraktion, Marianne Thomann-Stahl, aus der Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zu den Belastungen für die Stromkunden aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz...

Subventionsgrab Windkraft
FDP Nordrhein-Westfalen

14.08.2003
Die beiden Windräder, die derzeit auf dem Schauinsland errichtet werden, müssen womöglich wieder abgebaut werden. Wirtschaftsminister Döring hat seine Meinung geändert und sich dem Votum des Petitionsausschusses angeschlossen....
Weiter lesen in der Stuttgarter Zeitung vom 13.08.2003

13.08.2003
Klimaschutz ist ein apokalyptisch besetzter Begriff, um dessen richtige Handhabung wissenschaftlich, kommerziell und ideologisch heftig und weltweit gestritten wird. Das Grünwachstum fördernde und für die Photosynthese lebensnotwendige Spurengas CO2, eines der am wenigsten vorkommenden Bestandteile in unserer Atmosphäre, spielt hierbei das Leitelement in diesem großen Glaubenskrieg zum Jahrhundertwechsel. Wenn wir das Klima nicht "schützen", dann vertrocknen die Flüsse oder treten über die Ufer, dann schmilzt entweder der Nordpol oder der Südpol und versinken Inseln und Küsten unter dem ansteigenden Meeresspiegel etc. Die Vielfalt der Meldungen darüber ist medienwirksam haarsträubend bis widersprüchlich. Und die Fraktionen der Kernenergie und der erneuerbaren Energien kämpfen um die richtigen Mengen und Maßstäbe der CO2-Einsparung bei der Stromgewinnung - warum wohl? Um den politisch bestimmten Vorrang bei der Einspeisung. Energiepolitik ist schließlich auch Teil der Machtpolitik. Und dabei soll die Kohle, insbesondere unser stets verfügbarer heimischer Energieträger Steinkohle, auf der Strecke bleiben. Ihr angedichteter Nachtteil: Bei ihrer Verbrennung entweicht das nicht filterbare und nicht rückholbare "klimaschädliche" Kohlendioxid CO2 in die Luft. Wer jetzt einen CO2-Filter erfindet, könnte - wie Bill Gates mit der Informationstechnologie - Milliardär werden, den Politikern mit ihren CO2-Handel eine lange Nase ziehen und den Volkwirtschaften Milliarden und Billionen an Aufwendungen für unproduktive aber parasitäre Dienstleistungen ersparen. Rio de Janeiro, Kyoto, den Haag, Johannesburg etc., mit all ihren Auswüchsen bis hin zum EEG, lassen stellvertretend grüßen. Sie würden samt und sonders von diesem Filter eliminiert und den Emissionshandel schlagartig in sich zusammenfallen lassen. Gäbe es nicht den Katalysator, hätte der Emissionshandel, nicht die Vermeidung betroffener Gase, ein weiteres Betätigungsfeld.
An anderer Stelle hat die CO2-Einsparung rein technisch, ökologisch und ökonomisch ihren Sinn: Als Maß für die Effizienz bei der Kohleverbrennung zur Stromgewinnung. Die technische Aufgabe besteht in der stetigen Fortentwicklung effizienterer Kraftwerke für gleiche Leistungen bei weniger Verbrauch. Ökologisch führt abnehmender Verbrauch zu weniger Eingriffen in Natur und Landschaft und ökonomisch liegt der unschätzbare Gewinn bei einer sicheren und spekulationsfreien Stromversorgung aus dem heimischen Energieträger für Produktion, Gewerbe, Haushalte etc.
Braunkohlenkraftwerke mit optimierter Anlagentechnik - kurz BOA - erreichen einen Wirkungsgrad von 43%, bei Steinkohle sind fast 60% drin. Die CO2-Einsparung ist im Gegensatz zu Windkraftanlagen unmittelbar meß- und nachweisbar und in ihrem Umfang vergleichbar mit dem theoretischen Wert abertausender dieser Landschaftspropeller. Wie bei der Stromproduktion und Einspeisung geht es aber auch beim Emissionshandel nicht um die sichere Energiebereitstellung einschließlich optimalen Natur- und Landschaftsschutz sondern um die von der Politik zu verteilenden Margen. Energieversorger sollen, statt Strom zu erzeugen, billig gerechnete Emissionsrechte erwerben und statt produktive Vorschläge für unsere Volkwirtschaft zu liefern droht der parasitäre Emissionshandel mit formal-rechtlichen EU-Sanktionen. Einfach absurd! Wo ist eigentlich die konkrete Arbeitsplätzebilanz in der Energie- und Versorgungswirtschaft? Was nützen 40.000 hochsubventionierte WKA-Arbeitsplätze, wenn sie an anderer Stelle in der Kraftwerkswirtschaft entlassen werden?
Lieber Emissionshandel und Klimaschutz
als verläßlichen Strom? Was kostet eigentlich 1 Tag Stromausfall in Deutschland? Offener Brief an den Bundeskanzler. Informationen über "Kohlekraftwerke der Zukunft - sauber und wirtschaftlich" gibt es auf der Webseite des BMWi im Downloadbereich. 


Unseren regierungsamtlichen Windwahn erkennt man an den Projekten: Monströs und zyklopenhaft sollen Umgebungen, Lebens- und Erholungsräume von Menschen und Tiere verändert werden. Wer als Wanderer, Arbeitnehmer, Landwirt, Erholungssuchernder etc. in die Nähe solcher Riesen kommt, darf sich u.a. auch für die erregenden Licht- und Schattenspiele bei Minister Trittin & Co. bedanken. Ein Beispiel simuliert die Webseite von Vierzehnheiligen. Stellen Sie sich vor, sie lesen die Zeitung oder ein Buch und genießen den heranrückenden Sonnenuntergang und plötzlich fängt es an zu blinken. Hell, dunkel, hell, dunkel, hell, dunkel - im Sekundentakt rotierender Riesenrotoren, hinter denen sich die Sonne schiebt. In der Nähe wohnende Menschen und Tiere müssen diese Erscheinung bei Sonnenschein dauernd ertragen. Und ob sich weiter entfernte Beobachter und Bewohner so wirklich an die Horizontblinker erfreuen werden?
Weitblick oder Sand in die Augen?
Der niedersächsische Umweltminister Herr Hans-Heinrich Sander besucht den Schmarloh

BREMERHAVENER und CUXLÄNDER haben WEITBLICK!
Stellen Sie sich vor, der Schiffdorfer Fernsehturm bekäme einen Riesenrotor, dessen Flügelspitzen nachts mit Rotlichtern am Himmel kreisen: Das wäre nur EIN Beispiel für WKA-REPOWERING und Aufhebung der 100 m-Höhenbegrenzung! Soll es so im ganzen Landkreis aussehen? BÜRGER, WEHRT EUCH!
Landesverband Landschaftsschutz Niedersachsen e.V., klaus.wappler@t-online.de - www.lls-nds.de

Grüne Empörung
Clement setzt weiter auf Kohle, Trittin auf die Windenergie
Grüne empört über Affront gegen Trittin
Clement will Trittin ausbooten. Weitere Beiträge in der rechten oberen Ecke der Handelsblatt-Webseite.

MdB Michael Müller
Der SPD-Fraktionsvize Michael Müller kritisiert laut Handelsblatt den gegenwärtigen regierungsinternen „Zwist zwischen Kohle und Windkraft“. Entscheidend sei allein die Energieeffizienz. Diese Äußerung läßt auf grundlegende Unkenntnisse in Physik und Energieversorgung des Fraktionsvize schließen. Schweigen ist Gold - wenn man von einer Sache nichts versteht. Entscheidend ist bei der Stromversorgung, daß der Strom jederzeit für jeden, also für Haushalte, Gewerbe, Dienstleister und produzierende Industrie im notwendigen Umfang und wirtschaftlich sinnvoll zur Verfügung steht. Einen Zwist zwischen Windkraft und Kohle sollte es aus rein technisch-physikalischen Gründen überhaupt nicht geben dürfen. Warum nicht? Mit Windkraft alleine läßt sich überhaupt keine Stromversorgung errichten! Mit Kohle alleine läßt sich eine 100%ige Stromversorgung aufbauen! Windkraftanlagen können nur additiv und nicht alternativ zu fossilen Kraftwerken in Betrieb gehen. Schuster bleib bei Deinen Leisten!

»Nach Ansicht von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat die Hitzewelle die Anfälligkeit von Atommeilern gezeigt. "Das Ganze zerstört das Märchen von der 365 Tage rund um die Uhr zuverlässig verfügbaren Grundlast bei Atomkraftwerken", sagte er der Süddeutschen Zeitung. Es zeige sich, dass das von den Betreibern oft benutzte Argument der Versorgungssicherheit eine Illusion sei. Die höheren Flusstemperaturen könnten auch ein Problem für die Betriebsgenehmigung sein. Die Modelle für die Kühlwasserentnahme basierten auf Höchsttemperaturen von 24 bis 30 Grad. Bislang seien die kritischen Temperaturen aber noch nicht überschritten, hieß es.« Das berichtet die Süddeutsche Zeitung am 11.08.2003 im letzten Absatz unter dem Titel »Auf Verbraucher kommen höhere Strompreise zu«.
Anmerkung: "100% erneuerbare Energien" lautet z.B. die Versorgungsparole des Solaren Fördervereins Aachen. Hätten wir diese Realität, dann hätten wir derzeit während des wochenlangen Hochs mit anhaltender Trockenheit und Hitze landesweit 100% Stromausfall. Nachts scheint bei uns immer noch keine Sonne. Derzeit regt nachts sogar kein Lüftchen die über 14.000 weltmeisterlichen Windpropeller zur ausreichenden Stromproduktion an und Biomasse verdürrt auf den Feldern. Und trotzdem bezieht Frankreich und Italien Strom aus Deutschland. Haben wir nun genug davon, weil wir so viele Wind- und Solarkraftwerke haben oder weil wir noch genügend fossil betriebene Kraftwerke hochfahren können? Erzählte doch ein Mitarbeiter im Baumarkt, die Leute müßten bei der Hitze ihre Solarstromplatten zwecks Kühlung mit Wasser berieseln! Nun, Solarstromzellen verschlechtern ihren Wirkungsgrad mit zunehmender Erwärmung, welche a) durch hohe Strombelastung und b) durch starke Sonneneinstrahlung entsteht. Solarstrombetreiber, welche nicht aufpassen, müssen mit verbrannten Zellen rechnen. Gute Solarstromelektronik, z.B. der dazugehörige Wechselrichter, registriert übermäßige Hitzeentwicklung an Bauteilen und fährt automatisch - speziell zur Mittagszeit, wenn Haushalte Spitzenbedarf haben, in den Teillastbetrieb - wie Kernkraftwerke, welche nicht genügend Wasser zur Kühlung erhalten. Solche Wahrheiten verbreitet Herr Trittin nicht! Er schimpft lieber über die "Märchen" anderer. Interessant ist, daß der Minister sich nicht gegen hohe Strompreise wehrt. Möchte er wirklich unsere Wirtschaft an die Wand fahren? Lieber einen Energiemix, welcher immer Strom liefert, als gar kein Strom - meint ein Leser und mailte seine
Anmerkung zum Beitrag in der SZ: »Nach Trittins Ansicht hat die Hitzewelle die Anfälligkeit von Atommeilern gezeigt!  Dies ist ein merkwürdiger Trug- oder Hitzeschluß. Alle Wärmekraftwerke fossil (Kohle, Gas) oder nuklear (KKW) beheizt, benötigen Kühlwasser. Wenn dieses zu hoch aufgeheizt ist oder knapp wird, müssen sie ihre Leistung reduzieren. Fällt das Kühlwasser aus, dann stehen sie still. Herr Trittin übergeht die Tatsache, daß in dieser sommerlichen Hitzeperiode gerade das Angebot an alternativen Energien wie das der Wasserkraft sehr zurückgegangen ist. Gleichzeitig liefern die Windkraftwerke praktisch keinen Strom, obwohl wir Weltmeister in WKAs sind. Die durch Fotovoltaik gelieferte Strommenge ist trotz bester Sonneneinstrahlung nach wie vor für die Stromversorgung belanglos. Zusammenfassend kann ich nur feststellen, daß mir 60 - 80% Strom aus Wärmekraftwerken - und dazu gehören auch die KKWs - lieber ist als kein Strom von Windkraftanlagen. Es ist schockierend und zugleich entmutigend, zu welchen ideologisch geprägten Schlüssen ein Minister gelangt!«
DR.-ING. F. W. PEPPLER

http://WilfriedHeck.tripod.com
Es gibt noch viele vorangegangene Informationen.
Schauen Sie in der Fortsetzung nach
- 12.08.2003
Anfragen und weitere Informationen bei: Bundesverband LandschaftsSchutz (BLS)
Dieter Krämer Friedrich-Ebert-Straße 13, 57577 Hamm-Sieg, Telefon (+49) 02682-4354 Telefax (+49) 02682-969618
Textbearbeitung: Wilfried Heck Telefax (+49) 06151-537331
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