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Löwenzahn
| Heilwirkung: |
chronische Gelenkerkrankungen,
chronische Hautleiden, chronisches Rheuma, Leber-
und Gallenleiden, Nierensteine, Wassersucht |
| wissenschaftlicher Name: |
Taraxacum officinale |
| Verwendete Pflanzenteile: |
Blätter, Blüten, Wurzel |
| Inhaltsstoffe: |
Bitterstoffe, Vitamine,
Mineralstoffe, Cholin, Inulin |
 
Anwendung
Wie viele Frühlingspflanzen hat der
Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und
eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er
regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an,
dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden.
Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus
helfen.
Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am
wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, wenn sie aus
allen drei Pflanzenteilen besteht. Auch in der Küche hat
der Löwenzahn vor allem im Frühling seinen Platz. Die
zarten jungen Blätter ergeben feingeschnitten einen
leckeren, jedoch herben Salat. Wers milder mag, kann den
Löwenzahn mit anderen Wildkräutern oder gekauftem Salat
vermischen.
Aus den Wurzeln kann ein Kräuterkaffee hergestellt
werden. Dazu werden sie klein gewürfelt und getrocknet.
In einer Pfanne oder auf dem Backblech werden sie
vorsichtig unter Umrühren geröstet und anschliessend in
einer Kaffeemühle fein gemahlen. Nimm auf eine Tasse
Wasser 1 TL dieses Pulver und koche es kurz auf. Nur kurz
ziehen lassen. Am besten schmeckt der Kaffee mit Milch,
Zimt und Honig.
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