Glücksschwein oder arme Sau? Warum auch Nicht-Muslime auf Schweinefleisch verzichten sollten |
„Muslime essen kein Schweinefleisch, da es früher keine Kühlschränke gab und das Schweinefleisch schneller verdarb als anderes“, „Das Schweinefleischverbot ist nur eine von Mullahs verordnete religiös-hygienische Maßnahme, wobei Rinder doch auch unrein sind“, „Das Schwein ist in seiner Anatomie dem Menschen außerordentlich ähnlich und ermöglicht künftig durch Transplantationen vielen das Leben, doch Muslime verkennen dies und sehen das Schwein als schmutziges Tier niederer Schöpfung an“, wird fälschlicherweise immer wieder postuliert. Im Heiligen Qur-ân lesen wir in Sure Al-Nahl:
Die Gründe für das Schweinefleischverbot korrespondieren nicht mit den oben genannten Behauptungen, vielmehr sind es philosophische und ernährungstechnische Gründe. So möchte ich im Folgenden dem Leser visualisieren, warum er auch als Nicht-Muslim auf Schweinefleisch verzichten sollte. Die Schädlichkeit des Schweinefleisches liegt in den in ihm enthaltenen Gift- und Belastungsfaktoren, den sogenannten Sutoxinen, mit welchen wir uns an anderer Stelle noch beschäftigen werden. De facto gilt, dass sich der Schweinefleischgenuss in tropischen Gegenden auf besonders gefährliche Weise auswirkt. Dies wurde in Gegenden Afrikas, welche zum Einen von islamischer und zum Anderen von westlicher Zivilisation beherrscht sind, beobachtet: Die nach den islamischen Gesetzen lebende Bevölkerung ist weitgehend gesund, wogegen die nach westlichen zivilisatorischen Prinzipien lebende Bevölkerung sämtliche typische, durch Schweinefleischgenuss bedingte Zivilisationskrankheiten aufweist. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Schweinefleisch wurden von Medizinern durch Fütterungsversuche mit Mäusen erforscht; die schockierenden Ergebnisse waren, dass mit Schweinefleisch ernährte Mäuse extrem zu Kannibalismus neigten und bei diesen mit zunehmendem Alter, nach ca. einem Jahr, in größerem Umfang Krebs an verschiedenen Körperstellen auftrat. Darüber hinaus wurden bei den nämlichen Mäusen diverse Hautkrankheiten festgestellt. Schweinefleischfrei ernährte Mäuse wiesen zwar ebenfalls Krankheiten auf, zeigten allerdings weder Kannibalismus, noch Krebs oder andere schwere, tödliche Erkrankungen. Toxische Wirkung von Schweinefleisch Sukzessive wurden weitere Erkenntnisse zur toxischen Wirkung von Schweinefleisch bei Tieren erworben. Boxerhunde beispielsweise dürfen kein Schweinefleisch erhalten, da sie andernfalls an Räude (eine Tierkrankheit, welche durch Krätzmilben auf der Haut hervorgerufen wird) und anderen juckenden Hautkrankheiten, eventuell auch bösartigen inneren Leiden erkranken. Zirkustiere, insbesondere Löwen und Tiger hingegen werden durch Schweinefleischverzehr träge, zu fett und bekommen des weiteren – vermutlich durch Blutdruckerhöhung – Nasenbluten und gehen in Extremfällen gar daran zu Grunde. Drastische Folgen hat die Darreichung von zerkleinertem Schweinefleisch an Forellen, denn eine gesamte Forellenzucht kann auf diese Weise vernichtet werden, d.h. sie verendet innerhalb von wenigen Tagen. Wie wirkt sich aber der Genuss von Schweinefleischprodukten beim Menschen aus? Der Genuss von Schweinefleisch ist häufig Ursache für akute Erkrankungen, wie etwa Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung oder aber Rheuma, Bandscheibenleiden, Hauteiterung, Verkalkung und Bluthochdruck, ja auch Schlaganfall und Krebs (an der Speiseröhre, an Magen oder Darm), um nur einige Krankheiten zu nennen. Interessanterweise traten etwaige Krankheiten nach dem Zweiten Weltkrieg vorerst äußerst selten auf, so selten, dass jene Zahlen zu vernachlässigen sind; das Volk war damals praktisch gesund. Doch wieso war dies der Fall? Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Es gab eine Umstellung der Ernährung des gesamten deutschen Volkes, diese war bedingt durch die Hungerjahre, die dem Krieg folgten und der Währungsreform von 1948. Zu dieser Zeit konnten sich die wenigsten satt essen, Schweinefleisch gab es im Prinzip nicht und Fleisch anderer Herkunft nur in sehr geringen Portionen. Wenig Fett, wenig Zucker, aber viele Zerealien, also Brot und Teigwaren konnten beschafft werden. Demnach gab es quasi keine Blinddarmentzündung, keine Gallenblasenerkrankungen, derartige Erkrankungen waren dem Bürgertum eher unbekannt. Erst nach der Währungsumstellung konnte man sich das „Luxusgut“ Schweinefleisch leisten. So kam es, dass sich oben genannte Erkrankungen rasch „einbürgerten“. Betrachten wir doch einmal die schadenbringenden Bestandteile des Schweinefleisches: Hierzu zählen das Menschengift Sutoxin. Dieses führt im Körper zu Abwehrerscheinungen, welche als diverse Krankheiten in Erscheinung treten. Tierische Fette werden im Körper gelagert, das Blut wird mit Fettanteilen überschwemmt, so dass sich Großmoleküle bilden, diese sind verantwortlich für Arteriosklerose, genauso für hohen Blutdruck, Blutüberfüllung, schlechte Durchblutung des Bindegewebes im Allgemeinen, besonders aber auch von wichtigen Drüsen und für Verengung, sowie Verkalkung der Herzkranzgefäße. Da Schweinefleisch (auch „mageres Schweinefleisch“!) sozusagen eine „Fettbombe“ ist, da es anders als sonstige Fleischarten hochprozentige Fettanteile in den Zellen enthält, ist es in Bezug auf die genannten Belastungen, besonders gefährlich. Außerdem entsteht bei Schweinefleischessern eine Fettsucht, die nicht nur auf die Fettablagerungen im Bindegewebe, sondern auch auf andere Belastungsstoffe des Schweinefleisches (Schleimanteile, die schwefelhaltige Substanzen enthalten) zurückzuführen ist und nur unter enormen Schwierigkeiten wieder abgebaut werden kann. Ja, Menschen, die sich an Schweinefleisch gewöhnt haben, verfallen diesem im Sinne einer Sucht, es fällt ihnen sehr schwer darauf zu verzichten, im Falle des Falles einer scheinbaren Loslösung vom Schweinefleisch, können kleinste Mengen von Schweinefleisch, die verzehrt werden, wieder rückfällig machen.
Der Mensch ist, was er isst Für die Aufquellung und kissenartige Auftreibung des Bindegewebes, das wie ein Schwamm Wasser aufsaugt, sind die Schleimanteile verantwortlich. Gravierendere Gefahren dieser äußern sich aber in der Einlagerung von Schleimsubstanzen in Sehnen, Bändern und Knorpeln, denn dies führt zu Rheuma, Bandscheibenschäden und dergleichen. Die Einlagerung der Schleimsubstanzen hat dies zur Folge, da die derben Bindegewebssubstanzen durch Schweinefleischgenuss regelrecht „verschleimen“, weich und kaum widerstandsfähig werden. Außer Acht darf auch nicht ein im Schweinefleisch reichlich enthaltenes Wachstumshormon gelassen werden, es ist als Ursache für Entzündungen und Gewebsauftreibungen anzusehen. Es hat Einfluss auf die Steigerung von Wachstumstendenzen, besonders bei Krebsveranlagung. Histamin hat eine Entzündungen und Juckreiz fördernde Wirkung des Schweinefleisches. Von enormer Relevanz ist auch das Grippevirus, welches in den Schweinelungen „übersommert“ und stets in den Schweinefleischprodukten mitverarbeitet wird. Also führt sich ein Schweinefleischesser das Virus direkt zu, dieses wandert dann in die Lunge (nebenbei ist es noch erwähnenswert, dass Pferdefleisch, das „makruh“ – arab. etwa: „unbeliebt“, also verpönt, aber nicht verboten – ist, ebenfalls mit dem Grippevirus verseucht sein kann). Hierbei soll ein anderer interessanter Aspekt genannt sein, nämlich, dass Spaltprodukte der Gewebe nach Aufnahme in den Organismus in hohem Prozentsatz dorthin wandern, wo sie biologisch auch hingehören, d.h. jemand, der viel Rückenspeck des Schweins isst, weist Nackenspeckfalten auf, jemand, der sich hauptsächlich von Bauchspeck ernährt, zeigt dicke Fettpolster in der Bauchgegend, ein Schinkenesser zeigt unförmige Deformierungen in den Gesäßpartien. Wohlgemerkt: „Der Mensch ist, was er isst.“ Auch lässt sich dieser Aphorismus beziehen auf die Auswirkungen von Schweinefleischverzehr auf das menschliche Moralverhalten, denn ein schamloses Tier, wie das Schwein prägt oder unterstützt die Ausprägung gewisser Verhaltensweisen des Konsumenten. Ähnliches wird auch durch die Sentenz „mens sana in corpore sano“ [1] ersichtlich. Gelantine aus Schweineknochen Bleibt noch die Frage des Gelatinekonsums offen: Viele Muslime lehnen Gelatine kategorisch ab, andere wiederum sehen keinen Grund dazu, doch wer liegt richtig? Diese Frage ist sehr diskutabel, unser vierter Khalifa (Möge Allah Gefallen an ihm finden) gab eine plausible Antwort auf darauf, wonach Gelatine halal ist: Gelatine ist in ihrem Ursprung, vorausgesetzt sie wurde aus Schweineknochenmark erzeugt (was der Regelfall ist) haram, allerdings, wird das Knochenmark zur Gelatineherstellung chemisch so umgewandelt und molekular neu zusammengesetzt, dass es doch erlaubt ist, da die unreinen und schädlichen Elemente bei der Umwandlung von Knochenmark zu Gelatine vernichtet werden. Dennoch meiden viele Muslime gelatinehaltige Produkte, andere sind gar so radikal, dass sie Essig ablehnen, weil dieses aus Alkohol erzeugt wird. Wobei Essig durch die chemische Umwandlung nicht mehr die berauschende Wirkung von Alkohol hat und demnach auch nicht haram ist. Der gleiche Kasus, wie bei der Gelatine also. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Schwein ein aus wenig Muskulatur, sowie wenig Knochen, dagegen aber viel verschleimten und verfettetem Bindegewebe belastetes, schwerkrankes Tier ist! Denn es leidet an Herz- und Leberverfettung, oft auch an Wassersucht. Sein gesamtes Bindegewebs- und Lymphmaterial einschließlich der Juckstoffe und der toxischen Hormonfaktoren wird bei Schweinefleischverzehr aufgenommen! All dies sind in unserer Gesellschaft Probleme, die auf Ablehnung oder Schweigen stoßen, meist aber gänzlich unbekannt sind. Würde man davon in Saudi-Arabien, in Kairo, in Pakistan, Algier, Tunis, Lybien oder einem anderen Staat, in dem der Islam die herrschende Religion ist sprechen, so würde man mit Zustimmung entgegnet werden, denn der Heilige Qur-ân verbietet den Verzehr von Schweinefleisch, was Muslimen seit vielen tausend Jahren bewusst ist, man weiß und beachtet dies als Muslim und weiß zu schätzen vor welchen Üblen uns Allah mit dem Schweinefleischverbot bewahrt. Wahrlich, aller Preis gebührt Allah! von Munazza Aqil Khan [3] Jugend Journal der Jamaat, Nr. 26, Frühjahr 2005 |
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