Geocaching, moderne GPS Schatzsuche

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Was zum Teufel ist das ???

Ganz einfach gesagt so was wie "elektronische Schatzsuche" oder "digitale Schnitzeljagd" Durch die Abschaltung der zivilen Missweisung des Global Positioning Systems unter Bill Clinton 2000, wurde die Genauigkeit von 100m auf ca. 5-10m für Normalos verbessert. Gps Geräte errechnen einem aus Satellitenzeitsignalen den momentanen Standort in Längen und Breitengraden.

  1. Einer versteckt etwas, möglichst einfallsreich und veröffentlicht dies mit GPS Position auf speziellen Internetseiten.

  2. Viele andere Zivilisationsmüde lesen dieses und machen sich auf die Suche danach.

  3. Ist die Position erreicht und der Cache gefunden wird etwas entnommen und etwas hineingetan, dann trägt man sich ins Logbuch ein.

  4. Zurück zuhause logt man seinen Fund auf besagten Internetseiten.

Um das ganze interessant zu machen wird trickreich versteckt, in Rätseln beschrieben und Positionen in Formeln gepackt. Geocaching (gesprochen "geo`cäsching") eignet sich für jeden ! und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, sie werden sich wundern!

Caches wurden als Depots in den frühen Pionierzeiten auf dem Hinweg durch Trapper angelegt, um den beschwerlichen Rückweg abzusichern.

Wie alles begann

Es war einmal........ auf einer Insel mit mehr als zwei Bergen.......

Die Geschichte des Geocachings

Das GPS (Global Positioning System) wurde vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt. Ziel dieses Satelliten-Navigations-Systems war die militärische Nutzung und darum wurden die Satellitensignale verschlüsselt, so dass die Genauigkeit für die zivile Nutzung auf ca.30- 100 m beschränkt wurde. Im Mai 2000 kündigte der amerikanische Präsident Clinton an, dass die als 'Selektive Verfügbarkeit' (Selective Availability ? SA) bezeichnete Verschlüsselung abgeschaltet würde. So waren Zivilisten in der Lage, eine Genauigkeit in der Größenordnung von ca. 3-10 m zu nutzen.

Am 3. Mai 2000 schlug Dave Ulmer einen Weg vor, das Ableben der Selektiven Verfügbarkeit zu feiern. Er versteckte einen Pott mit Krimskram in den Wäldern bei Portland/Oregon und veröffentlichte die Position des Versteckes in einem Posting in der Newsgroup sci.geo.satellite-nav. Bemerkenswert an diesem Artikel ist, dass er bereits die Essenz des Hobbys enthält, die auch heute noch Basis des Spieles ist. Es ist alles beschrieben: Das Gefäß, der Krimskrams, das Logbuch, die Regel 'nimm etwas, gib etwas, trage dich in das Logbuch ein'. Dave Ulmer hat in einem Rundumschlag in diesem Newsgroup-Posting das Geocaching erfunden.

Das Behältnis wurde schon binnen eines Tages gefunden. Und innerhalb weniger Tage wurden in Kalifornien, Kansas und Illinois weitere Verstecke angelegt. Vor Monatsfrist wurde bereits eine 'Schatzdose' in Australien versteckt - weit entfernt vom Ausgangspunkt dieses Hobbys, das damit rasend schnell auf dem Weg war, ein weltweites Phänomen zu werden. (Auszug aus www.geocaching.de/Geschichte)

 turbulent geht es weiter hier

Warum Geocachen ?

Es bringt einen raus an die "frische Luft". Viele Caches sind an den schönsten Plätzen versteckt, sei es in der Natur oder an Kultur Objekten. Aus Stubenhockern werden bald Cachesüchtige, sind sie erst mal vom Jagdtrieb befallen. Man muss seinen Grips anstrengen, kombinieren, recherchieren, analysieren, dazulernen, man bewegt sich mehr und ist einfach aktiver. Meist cached man anfangs alleine, schnell findet jedoch die GANZE Familie gefallen und mit Freunden und Hund kann man Cacherteams bilden. Geocaching ist facettenreich bietet Abwechslung und außer einem einfachem GPS Empfänger brauch es anfangs kaum Investition. Kombinationen mit anderen Aktivitäten bieten sich gerade zu an, fotografieren, spazieren gehen, Wandern, Trekking, extrem hunding, Radfahren, Mountainbiken, Crosslaufen, Reisen, Outdoor stöbern, Natur beobachten, knobeln, basteln, neues austüfteln, computern, Internet surfen, recherchieren. Eben weil es ganzjährig einfach SPAß macht AKTIV zu sein.

Zitat eines Cachers über seine Erfahrung im ersten Cacherjahr.

Insgesamt gesehen, hab ich in diesem letzten Jahr mehr gesehen und erlebt,
als in den ca. 10 Jahren davor, und das ist gut so.
Der Wert des Erlebens ist um etliches höher als die dafür eingesetzten Mittel,
sowohl finanzieller als auch zeitmäßiger Natur (Vorbereitungszeit..).

Preiset den Erfinder und betet für weiterhin interessante Cacheverstecke...

 

Cache Arten  
Traditionell Cache:    Ein witterungsbeständiger Behälter (Tuberware, Munitionskiste) mit Tauschinhalt, wird trickreich versteckt. Die Urform eines Caches.   Exakte Koordinaten = Cache = Tradi
Multiple Cache: Sind Caches bei denen man über mehrere Stationen bzw. Caches zum Zielcache kommt. (Dies sind meist die anspruchvollsten.) Auch bereits wenige Schritte offsett sind ein Multi  !!
Mystery Cache Hier müssen zuerst Rätsel/Aufgaben gelöst werden, Vorort oder zuhause. Auch Auffangbehälter für alles was nicht in die anderen Kategorien passt. Die Koordinaten sind mit bis zu 3km Abstand nicht der Cache, sondern nur ein Anhaltswert.
Letterbox Hybrid Letterboxing ist ähnlich wie Geocaching aber ohne GPS Koordinaten = Cache ABER der Weg zum Cache wird im Text (verätselt) beschrieben. Ein Stempel dient zum loggen.
Event Cache: Ein  geselliges Treffen von Geocachern für alle Geocachern. Meist mit neuen Caches im Umfeld.
Mega Event Ein wiederkehrender Internationaler Event mit min. 500 Teilnehmern.
CITO Event Ein Treffen zum Müllsammeln.
Die folgenden Cachetypen wurden ausgelagert oder in den Ruhestand geschickt. d.h. bestehende bleiben, aber es gibt keine neue.
Virtueller Cache* Eine Gedenktafel, ein Schild oder ähnliches das nicht entfernt werden kann muss gefunden werden. Inschrift oder Zahl muss dem Cachebesitzer gemailt werden. Sonderform sind virtuelle Coachpotatoes die per (Internet)recherche gelöst werden können.
Projekt Ape* Eine Film Werbeaktion. 16 Caches in den USA und Brasilien an den Drehorten von "Planet der Affen"
Webcam Cache** Ist die Location gefunden, stellt sich einer ins Bild, während eine zweite Person das Bild im Internet zum loggen abspeichert. (oder per Handy)
Earth Cache** Virtuell, Führt an Geologisch interessante Orte
Locationless Cache** Sie bekommen etwas genannt, dessen Position und Bild müssen sie loggen. (z.B Die letzte ihrer Art , Positionen der letzten gelben Telefonzellen in Deutschland, kennen sie eine....? und schon sind sie mitten drin ;-) ) man fotografiert das Objekt mit GPS oder sich selbst im Bild.
Spezialformen über allen Cachetypen hinweg.
  Coachpotatoes: Sind meist virtuelle Caches die von zuhause aus per Internetrecherche (ausgoogeln) oder mit hilfe von Büchern zu lösen sind. (Beliebt an langen Winterabenden, z.B Four Windows)
  Mathematikcache: Hier darf eifrig gerechnet werden um an die virtuelle oder physikalische Position zu gelangen. GCGNQ6    GCRMKE
  Rätselcache: Hier darf geknobelt werden (Indoor und Outdoor) , oft dauert es bis der Groschen fällt. z.B. ..ich bin entweder flüssig oder aber ein Doldengewächs....Naah!!!!
  Nightcache: Man wird Nachts per Blinklichter oder Reflektionsfolie zum Cache geleitet. (stimmungsvoll, anders, Tec caching)
  Themencaches: Behandeln ein ganz bestimmtes Thema. z.B. in Büchercaches dürfen nur Bücher getauscht werden.
  Offsetcache Sind Multis oder Mysterys mit nur EINER Station vor dem Final
  Microcache: Sind besonderst kleine Behälter die nur kleine Zettel zum loggen beinhalten. Beliebt sind Filmdosen.
  Nanocache Sind besonderst winzige Micro Caches (1cm³)
Grundsätzlich sind alle Kombinationen möglich, je kniffliger es war an den Cache heran zukommen, desto mehr Spaß hat man dabei, meist in freier Natur.

* diese Cachetypen sind in den Ruhestand geschickt worden, können also nicht mehr neu eingereicht werden, bestehende bleiben.

**Diese Cachetypen wurden ausgelagert zu waymarking.com 

Charakter des Geocachens:  Geocaching ist eine friedliches Unkommerzielles noch junges Hobby, das von jung und alt betrieben werden kann, im Team, als Familie oder alleine, teils von zuhause aus und letztendlich in der freien Natur, das ganze Jahr über zu betreiben. Notwendig sind lediglich GPS Empfänger und zeitweise Internetzugang. Es ist facettenreich, fördert die Fantasie lehrt einem Neues und bringt einen oft an die schönsten Plätze in freier Natur. Der laublose Spätherbst und das Frühjahr begünstigt den Satellitenempfang in Laubwäldern. Der Familienausflug wird zum Abenteuer und plötzlich beginnt man lauter Freunde und Verwandte zu besuchen, nur um in neuen Regionen Caches zu "knacken". Achtung Suchtgefahr ! ;-)

Wer sich nützlich machen will betreibt nebenbei Cache in trash out, meint Müllsammeln.

DANK GEOCACHING WERDEN SIE AKTIVER, bewegen sich wieder mehr in der Natur und gewinnen neue Freunde.

 Geocaching erfordert flexibles Denken und verbindet moderne Informationstechnologie mit dem aktivem Erlebniss in der freien Natur.

Leider kommerzialisieren die amerikanischen Datenbankinhaber (Groundspeak) zusehends ihr Cachedaten Monopol und legen ein neoimperialistisch arrogantes Benutzerunfreundliches Verhalten an den Tag, wie wir es ja in jüngster Zeit eh von den amerikanischen Offiziellen gewohnt sind.

Dies fördert leider eine Aufsplittung des Geocaching Datenbestand. Anstatt EINER weltweiten Geocache Datenbank wird es in Zukunft mindestens vier geben (Groundspeak, Navicache, Opencaching, Terracaching), was sehr unkomfortabel und kontraproduktiv für den Cacher ist.

AM RANDE BEMERKT:

Wie immer zeigt sich das den Amerikanern ihr Machtmonopol zu Kopfe steigt, und die Europäer uneinig und damit schwach sind. Es ist geplant ein europäisches unabhängiges Gps System aufzubauen (Galiläo) Das Pentagon hat mit dem Abschuß der Galilöo Satelliten gedroht (!), sollten sie nicht Kontrolle (!) über das System erhalten. Würden die Amerikaner generell oder was möglich ist, in bestimmten Regionen, die Missweisung ihres Systems wieder einschalten, wäre unser Hobby und viele zivile Nutzungen (Schiffs-. u. Autonavigation) dahin. In Zukunft wird man mit einer amerikanischen Gangart im Stile von "Wenn du nicht tust was ICH (Amerika) will dann drehe ich DIR (Old Europe) den (digitalen) Hahn ab."  rechnen müssen.

Der Feind steht im Westen !

Was sind Travelbugs ?         

Nein, kein Fehlverhalten von Touristen (kalt)

Nein, auch kein Reiseungeziefer (warm)......sondern....

Heiß geliebt von ihren Besitzern, sind sie etwas Besonderes. Gegenstände mit einer Barcodeplakette und Nr.  versehen, reisen von Cache zu Cache. Der neue Cache-Aufenthaltsort wird auf GC.com <Track travel Bugs> geloggt (6 stellige Track Nr rechts oben eingeben, steht auf der Plakette am TB), dokumentiert werden die zurückgelegten Kilometer. Die meisten "Reisekäfer" haben eine Aufgabe zu erfüllen.....alle Kontinente zu bereisen , sich mit "Brüdern" zu treffen oder ähnliches. Auf den Travelbugseiten bei geocaching.com kann man die zurückgelegte Strecke eines Travelbugs verfolgen. Andere Formen sind verschiedene Länder Geocoins  , MTB coins oder Jeeps 

Entstehung der Travelbugs

Als Geocacher per Zufall feststellten das ihre in Australien als normales trade item getauschte Kerze nach 6 Monaten in Alaska auftauchte, entstand der Wunsch diesen Weg nachvollziehbar (trackable) zu machen. Es wurden die den US-Army Erkennungsmarken nachempfundenen Barcodeplaketten entworfen. TBs boomten in D 2004, nachdem endlich auch in NL und D sie leichter bestellbar waren. Anstatt frei zu reisen wurden zusehends Aufwendige Reiseziele oder Aufgaben den TBs mitgegeben. Dem Druck der finanzstarken strasse nachgebend wurden 2006 die TB und Geocoin Regeln geändert. Man darf nun vorranging TB entnehmen ohne der ursprünglichen Grundregel take something leave something entsprechend zu tauschen. Faktisch wurde das als persönliche Übergabe gedachte grabben missbraucht, so das nun das nicht transportierende discovered eingeführt wurde um rein für die eigene  "haben" Statistik zu loggen. Aufgrund der TB schwemme und dem verwässern der Grundidee und den oft unrealistischen Reiseaufgaben haben TB deutlich an Attraktivität verloren. Geocoins sind eine Sonder-magerform der TBs.

Wie logge ich einen gefundenen Travel Bug?

Habe sie einen TB oder Geocoin in einem Cache gefunden, dann geben sie die sechsstellige Zahl der Barcodeplakette (die am TB befestigt ist),  auf der Travelbugseite rechts oben bei www.geocaching.com "Track travel Bugs" ein, lesen sie welche Aufgabe der Bug hat. Loggen sie dann "retriev it from ...."  damit wandert der Bug in ihren persönlichen Bestand. Zu sehen auf ihrer "My Account" Seite rechts. Haben sie den Bug nun in einem neuen Cache abgelegt, loggen sie diesen Cache als "found it" und legen den Bug durch "anwählen, links unten in ihrer personal item Liste" gleich mit in den Cache, fertig. Bitte veröffentlichen sie NIE die Travelbug tracking Nummer, auch nicht auf Log Fotos.  Beim grabben = Übergabe von Cacher zu Cacher sammelt der TB keine km ! Mit discovered loggen sie den TB neutral, nur für ihre Statistik.

WICHTIG!!! notieren sie sich IMMER die TB-Nummer, denn durch grabben kann jederzeit jemand anderes ihnen den TB virtuell entziehen.

Ein TB oder Coin hat grundsätzlich drei Nummern

  1. den Aktivierungs Code, damit erweckt der Owner den TB in der Datenbank zum Leben.

  2. seine TB Datenbank Nummer, wie auch jeder Cache.  z.b  TB3GHX  , damit kann man die TB-Seite aufrufen, aber nicht loggen.

  3. die sechstellige Tracking Nummer auf der Plakette am Bug. Nur mit dieser kann man den TB loggen.

 

Mit Travelbugs werden und wurden schon verschiedenste Rennen durchgeführt. z.B Travelbug Rennen Deutschland (Besuch aller Bundesländer und Nachbarländer in festgelegter Reihenfolge), oder das Cannonball Rennen in den USA, oder das  internationale Travelbugrennen Schweden-Südafrika-Schweden (Besuch jeweils dreier Caches in jedem Etappenland).

Eine spezielle und neue Form ist Travelbug Fußball, von den Briten erfunden laufen

in Deutschland die Spiele

 

SV Werder Bremen - FC Bayern München

     Fußball auf der Alb 2006

 

GPS-Geräte und Software

Auf meiner Radreise in Afrika verwendete ich ein Garmin Etrex Vista. Es sind Map Source Karten ladbar, was es zum Radreisen weltweit sehr nützlich macht. Man weiß immer wo genau man ist und kann auf den digitalen Karten messen und voraus kalkulieren. Meine geladene Map Source Worldmap war immer genauer und detaillierter als die schnell verschleißenden Papierkarten.

Geräte für Geocaching sollten robust, handlich, wasserdicht sein und guten Empfang bieten. Zu besseren Orientierung und Annäherung an Caches sind ladbare Vektor-Karten nützlich, sowie ein elektronischer Kompass der auch im Stillstand genau die Richtung anzeigt.

Handgeräte ohne Kartendarstellung (ab100€)

  • Geko 201 , klein preiswert, Minimalismus, kleine AAA Batterien, guter Empfang 100 €

  • Etrex gelb, Grundgerät mit gutem Empfang, längere Batteriebetriebzeit. Beleuchtetes Display, Mignon Batterien, 140 €

Handgeräte mit Kartendarstellung (ab 220€)

  • Etrex Ledgend , nur 8MB Speicher Karten ladbar (220€).

  • Etrex Vista, 24 MB Speicher Höhenmesser und Kompass machen es komfortabel zum Cachen. (300€)

  • Etrex Vista C , s.o., Color Display, schnellerer Prozessor, guter Empfang, Autoroutingfähig (470€)

Handgeräte mit Kartendarstellung und Strassennavigation (ab 340€)

  • neue, moderne X-Baureihe speichererweiterbar, schnellen Prozessoren exzellentem Empfang und Routing.

  • Etrex Venture Cx  ,neu, 340€

  • eTrex Legend Cx  ,neu 450€

  • eTrex Vista Cx , neu 500€

  • 60map CS, 56MB Speicher Colordisplay, Kompass, etwas groß, schnell, guter Empfang, Autorouting (Strassennavigation) mit City Select CD möglich. 650€

  • 60map CSX   wie CS, mit neuem schnellen Prozessor, neuer überragender Empfangseinheit und per Speicherkarte erweiterbarem Speicher,700€ Cachersdream

Geräte mit Europa basemap bekommt man mit Garmin Garantie deutlich preiswerter in GB. Auf die nochmals preiswerteren US-Geräte gewährt Garmin Deutschland KEINE Garantie.

An Software kommen zum Einsatz EasyGPS (Freeware) und eben Garmin Mapsource mit Metro Guide maps. In Wartestellung noch das praktische GSAK (Gecaching Swiss Army Knife) Sehr nützlich sind die topographischen Kartenwerke Topo 25 und Topo 50 auf CD/DVD. Für 30 USD jährlich kann man als Premium member Zusatzfunktionen und Datenpakete (pocket queries) auf gc.com nutzen.

Cache Behälter

Tubberware Dosen (besonderst gut Clip Fix s.r.) und all deren Nachbauten werden am häufigsten verwendet. Billige Kunststoffbehälter brechen bei Frost, weil sie Spröde werden. (Größe 0,5 - 5L)

Munitionsbehälter robust langlebig, dicht (ca. 3-6€, BW/US-Shop, E-bay, org. Beschriftung bitte übersprühen!!)

Microbehälter sind meist Filmdosen aber auch Tablettenröhrchen und kleine Weithalsfläschen sind möglich.

Nano sind winzige Döschen, s. re.

Stift mitbringen !

Tarnbehälter

Klassische Holz Truhen

Kaffeedosen , rosten und Logbücher müssen meist gequetscht werden. Edelstahl und Alu sind OK, Auf Dichtung achten.

Weithalstonnen beim  Outdoorhändlern erhältlich.

Erste Hilfe Kästen, wenn sie eine Dichtung haben

 

Farbeimer

Wichtig ist generell eine ganzjährige Wasserdichtheit , Robustheit und Flexibilität auch bei strenger Kälte und eine nicht zu geringe Größe (1,5-5L, denn kleinere Behälter enthalten nach kurzer Zeit nur Kleinfiguren Plastikramsch.

 WINTRETEST Lege deinen Kunstoffbehälter über Nacht ins *** Gefrierfach bei -18°. Dann schlage den Behälter satt gegen eine Tischecke. Hält er, hält er auch die meisten Geocacher aus. Prüfe ob sich der Deckel noch mit normaler Kraft öffnen lässt. Billiger Chinaware bricht gerne weil zu spröde.

Allzu oft sind Caches in mehrere Tüten eingewickelt, diese sind immer schon nach kurzer Zeit kaputt (Mäuse, Handling) und halten den Cachebehälter zuverlässig, dank eingedrungenem Regen, dauerhaft nass. Das nasse Sifftüten wenig einladend sind kann sich jeder vorstellen, darum lassen wir normale Tüten um den Cache besser weg, und legen mehr unser Augenmerk auf ein geeignetes Regensicheres Versteck. Mit robusten Mun Behältern habt ihr gar keine Probleme.

Ungeeignete Behälter

Allem voran Glas, weil es oft bei Frost zerspringt.  Marmeladen- Gurkengläser und Blechdosen, die rosten, generell kleine runde Behälter, weil Logbücher dann immer reingequetscht werden müssen, ebenso Tbs. Zu flache Tubberware, sehen vermeidlich groß aus, aber oft schließen die Deckel dann nicht mehr richtig wenn ein paar Trade items drin sind. Alles ohne Dichtung. Blechdosen, sie rosten schon bald und verderben den Inhalt (s.r.ob.). Dünne Lebensmittel und Eisbehälter, zerbrechen bald und haben keine Dichtung. Plastiktüten, haben schnell Löcher, halten den Cache dauerhaft feucht und sind schnell unappetitlich siffig. Tütencaches = Ekelcaches

Trade Items / Tauschobjekte

Diese kleinen Dinge geben dem Cachen einen (be) lohnenden Abschluß. Ein prall mit interessanten nice to have Dingen gefüllter Cache ist die Vistitenkarte eines Cacheowners.

Ein leidiges Thema DOWNTRADING, hat man den Final endlich gefunden dann öden einen Überraschungseierinhalte, Kinderglitzerbilder und Plastikramschfiguren an. Tauschobjekte sollten einen gewissen Mindestwert oder praktischen Nutzen haben. ("Nice to have"  ) Hier ist der Cachebesitzer gefragt und sollte bei Bedarf den Cache bei einer Kontrolle neu befüllen. Unverschämtes Downtrading (Taschenrechner gegen Überraschungsei) sollte mit dem löschen des logs geahndet werden. Bei meiner Bike gestützten Cachetour quer durch NL/D fiele mir auf, das der sprichwörtliche Geiz der Deutschen in den Caches real ist. Ein sicheres Indiz für schwachen Cacheinhalte sind leider die Vokabeln "Familien, Kinder, leicht, Kinderwagen geeignet" in der Beschreibung.

Mal grob so zur Anregung was möglich ist:

Taschenrechner, Kugelschreiber, Taschenspiegel, Tacker, Textmarker, Parfümproben, Nagelknipser, Bleistifte, Buntstifte, Kaffeetassen, Plüschfiguren, Bücher, CD/DVD Rohlinge, Software CD/DVD, Stempel, Werkzeuge, Golfball, Flummi, Gutscheine, Kämme, Nagellack, Ohrringe, zwei neue zusammengeklebte Mignon Batterien, Pins, Münzen, Knobelspiele, Werbegeschenke, Einkaufswagenchips im allgemeinen......und und und...   oder lassen sie sich doch etwas besonderes einfallen personal Trade Item, wertige Dinge, am besten selbst hergestellt, z.B die aus Glasperlen geflochtenen Eidechsen des Teams Lizzard, oder nützliche CDs mit aktueller Cachesoftware.

 

Lebensmittel locken nicht nur Wildschweine an, selbst Eichhörnchen und Mäuse zerstören dafür einen Cache

Was NICHT:

Lebensmittel*, auch Bonbons und Kaugummi!! (locken Tiere an, s.l Wildschweine!* ), und was nach essbarem riecht. Gefährliches wie Rasierklingen, Feuerwerkskörper, Waffen u. Munition u. Teile davon, stehende Messer, Feuerzeuge, pornographisches, alles ab 18 Jahre

Ungern gesehen sind minderwertiges wie: Schrauben, Kronkorken, Unterlegscheiben, Überraschungseier, Plastikramschfiguren, Kaputtes und wertloses.

  • *Wildschweine, graben jeden interessant riechenden Cache aus und zerlegen alles (s.r.)

  • Füchse, Marder und Eichhörnchen zerren den caches auch aus seinem Versteck

  • Mäuse nagen sich durch den Behälter zu den Leckerlis durch.

  • Eichhörnchen und Mäuse nagen Micros besonderst gerne auf, weil neugierig

 

Wo bekommt man Trade items preiswert her?

schauen sie mal in 1€ Läden, bei Discountern wie LIDL, ALDI, IKEA. Flohmärkte können wahre Fundgruben sein. Plündern sie doch die alten Spielsachen ihrer herangewachsenen Kindern. Werbegeschenke oder auch Büroartikel brauch jeder.

Wer nichts gleichwertiges dabei hat, der sollte vom Tauschen absehen ( TNLNSL , no trade ) Auch Travelbugs sind normale Tauschobjekte, lediglich deren Weg ist nach zu verfolgen. Also legen sie bitte etwas für ihn in den Cache zurück.

Nützlicher Inhalt eines Geocaching Rucksacks  

Stelle dir einen Standart Rucksack zusammen, der immer griffbereit steht. Gutes wasserdichtes Schuhwerk, Getränke und volle Akkus und angepasste robuste Kleidung lohnen immer. Erfahrene cache bevorzugen robuste Trekkinghosen die man unten aufgrund der Zeckengefahr schließen kann, ansonsten zieht man im Busch die Socken über die Hosenbeine. Die Unterschenkel, Unterarme und den Hals cremt man mit Anti Zecken/Mückenmittel ein.

IMMER DABEI GPSr
Ausdruck der Cache-Beschreibung mit 25er Topokarte
Ein paar Tauschobjekte
Bleistift HB, Kuli, Notizbuch

Aufkleber für schnellen Log-Eintrag

Mobiltelefon (Handy)

Handspiegel (zum in Versteckecken schauen)

Leatherman Tool

Am Schlüsselbund eine LED-Lampe

Stirnlampe, Reserveakkus

min. 2 Mignon Ersatz-Notbatterien

 
STAND BY dünne Regenjacke/ Regenschirm (Knirps)
Landkarte, Straßenatlas, Navi
Magnet-Peilkompass
Digitalkamera
starke fokussierbare Such-Lampe
 
Tempo Taschentücher
Lappen
Arbeitshandschuhe

Rollmaßband 5m
kleines Fernglas
Feuerzeug
LÖSUNGSHILFEN
 
wissenschaftlicher Taschenrechner (10 Stellen)
Formelsammlung
ROT-13 Decryption Key
Telefonnummern von anderen Cachern/dem Cachebesitzer

AKTUELL ZU ERGÄNZEN Speisen und Getränke
frische Ersatzakkus, auch für Lampe, Handy und Kamera, Wanderschuhe
Sonnenschutz, Regenschutz
Mücken/Zeckenschutz, Kälteschutz

Web-Links

www.geocaching.com GROUNDSPEAK, DIE führende Geocaching Datenbank, aber leider zunehmend amerikanisch arrogant und kommerzialisiert. Andere Nationen werden kaum wahrgenommen. Weltweit gegliederte Foren sind angeschlossen, auch ein zweifelhaftes Deutsches.
www.navicache.com NAVICACHE die zweite amerikanische Cachedatenbank, etwas altbacken im Layout. Mageres deutsches Forum.
www.geocaching.de Deutschsprachiges Geocachingportal. Caches werden auf interaktiven Cache Karten gelistet. Leider orientiert sich gc.de nicht an den Wünschen der .de Community und fördert opencaching einseitig mit zweifelhaften Mitteln
www.opencaching.de OPENCACHING Neuer unkommerzieller Gegenpol zu geocaching.com. Bedient sich zweifelhafter Methoden anstatt durch Qualität zu überzeugen.
www.cacheatlas.de guter Überblick aller deutschen GC-Caches auf Satellitenkarten
Buxley's Geocaching Maps Weltweite Karten auf denen interaktiv die Caches verzeichnet sind. Schauen sie doch mal in IHRER Gegend nach.
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  Entschuldigung wenn der eine oder andere Link nicht mehr funktioniert. !!! Anregungen, Fehler gefunden dann bitte Kontakt übers profil bei gc.com

BumBum goes to Africa
Copyright © 2001  [BumBum]. Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 26. November 2007