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In Frankfurt steht eines der grössten Nachttierhäuser Europas. Da es hier nun mal der Sache nach dunkel ist, stammen die Fotos aus dem beleuchtetem Ein- und Ausgangsbereich. Im dunklen Teil des Hauses fanden sich so spannende Tierarten wie der Fleckenroller, eine wunderschön gestreifte Schleichkatze aus Vietnam, die so gut wie nie in Zoos gezeigt wird. Ausserdem Erdferkel, Glider aus Australien, Tamanduas (kleine Ameisenbären), Kuskusse, Rattenkänguruhs... |
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Zwerg Nase lebt in afrikanischen Wüsten- und Halbwüstengebieten und ernährt sich vorwiegend von Insekten die sie mit der beweglichen Nase aufspüren. Alles zum Thema “Kurzohr-Rüsselspringer” gibts in der Rodentia Nr. 4. |
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Für Rattenfans besonders interessant waren natürlich die australischen Schwimmratten (Hydromys crysogaster). Sie sehen ein bißchen aus wie das Ergebnis einer Liebelei zwischen grossformatiger Wanderratte und einem Otter (Körperlänge 30 cm, Gewicht: ca. 700 g). Wenn man ein paar Minuten vor dem Gehege mit verglastem Wasserbereich ausharrte, bekam man tatsächlich auch die Tauchkünste zu sehen. Die Tiere schimmen mit kräftigen Schlägen der Hinterpfoten, an denen sich Schwimmhäute befinden - hinter ihnen der lange, kräftige Schwanz mit weisser Spitze. Sie orientieren sich unter Wasser ausschliesslich mit ihren Schnurrhaaren (Vibrissen) - Augen und Nasenöffungen sind geschlossen. Die Tauchgänge dauern nie länger als 30 Sekunden- innerhalb dieser Zeit sollte die Ratte ihr Futter gefunden haben. Wei nur wenige andere Nager sind sie “Fleischfresser” und ernähren sich von Muscheln, Fisch, Insektenlarven, Krebsen, Fröschen etc. Gefressen wird ausserhalb des Wassers in typischer Rattenmanier. Wegen ihres dichte, “wasserfesten” Fells wurde die Schwimmratte als Pelztier gejagt - heute steht sie unter Schutz und kommt von Neuguinea bis Tasmanien vor. Man kann sie überall dort finden wo genügend Wasser und Futter vorhanden ist: an Flüssen, Mangroven, Dämmen, Seen... Schwimmratten sind nur drei Jahre lang fortpflanzungsfähig und ein Wurf besteht aus 3 -5 Jungen. Diese werden im Bau der Ratten grossgezogen, der z.B. in hohlen Baumstämmen oder am Flussufer angelegt wird. Was ich auch immer wieder interessant finde sind die entsetzten Besucherreaktionen auf das Wort “Ratte”. Stände an diesem Gehege “Rakili” (ein Aboriginee-Name) oder an dem Gehege der “kubanischen Baumferkelratten” Hutiaconga sind die Tiere plötzlich nicht mehr “ekelig” sondern interessant oder gar niedlich...
Seite mit dem Bild einer Schwimmratte; Seite mit vielen Infos zu Schwimmratten |
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Borstenhörnchen (Xerus induris)
Afrikanische, hörnchenartige Nagetiere. Sie leben in Kolonien in grossen Bauten. Ihren Namen verdanken sie dem schütterem, borstigen Pelz. |
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Klippschliefer (Procavia capensis)
Mit Schweissdrüsen an den Pfoten - die feuchte Sohle ermöglicht das Erklimmen steiler Felsblöcke. Afrikanische Vegetarier die in Haremsgruppen mit bis zu 80 Tieren leben. Keine Nagetiere sondern Unpaarhufer wie Nashörner, Tapire etc.! |
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Rostkatze (Prionailurus rubiginosus )
Diese vorwiegend nachtaktiven Kleintierjäger sind weltweit die kleinste lebende Wildkatzenart und wissenschaftlich bisher kaum erforscht. Sie kommen nur in Sri Lanka (Ceylon) und Südindien vor. |
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Streifengrasmaus (Lemniscomys barbarus)
Die “Zebramäuse” leben in trockenen Savannen und Steppen. Sie bauen Nester aus Grashalmen und fressen Gras, Sämereien und Insekten. |
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Zwergseidenäffchen (cebuella pygmaea)
Die kleinste, echte Affenart der Welt. Sie sind krallenaffen aus dem tropischen Wald Südamerikas und leben in Dauer-Ehe. Mit den Zähnen stemmen sie Wunden in die Baumrinde und der austretende Saft wird aufgeleckt - er ist sehr energiehaltig. |
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Igeltenrek (Echinops telfairi)
Insektenfresser, der wie alle seine Tenrek-Verwandten nur auf Madagaskar lebt.
Viele Infos zu dieser faszinierenden Tierfamilie gibt es hier: http://www.tenrec.org/ |
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