Buch-Info: Ethnizität und Migration (postkoloniale Kulturkritik)

 

Das Buch "Ethnizität und Migration" von Kien Nghi Ha ist zur Zeit (leider) vergriffen.

Aufgrund eines Verlagwechsels erscheint die überarbeitete und stark erweiterte Neuausgabe September 2004 unter dem Titel

Ethnizität und Migration Reloaded.
Kulturelle Identität, Differenz und Hybridität im postkolonialen Diskurs

ISBN 3-86573-009-4, 238 Seiten, Preis 24,90 Euro.

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Wissenschaftlicher Verlag Berlin
Körtestr. 10
10967 Berlin
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Die unten aufgeführten Informationen und Angaben beziehen sich auf die erste Auflage.

 

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Autor:
Titel:
Reihe:


Verlag:

Kien Nghi Ha
Ethnizität und Migration
EINSTIEGE. Grundbegriffe der Sozialphilosophie und
Gesellschaftstheorie, Band 9
WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT
Münster 1999
ISBN 3-89691-691-2
212 Seiten

 

 

  


Inhaltsangabe

Wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft. Dennoch ist der gesellschaftliche Diskurs unter der Rubrik "Ausländerpolitik" bestenfalls geprägt von überkommenen Mustern wie Integrationsassimilation - statt Selbstbestimmung - oder Toleranz - statt Gleichberechtigung.
Einen Weg aus dieser Sackgasse versucht dieses Buch zu finden, in dem es unter veränderten Vorzeichen einen neuen Einstieg in die aktuelle Multikulturalismus-Debatte wagt. Aus der Perspektive marginalisierter Subjekte wird in einer historischen Rekonstruktion versucht, Ethnizität als kulturelle Identität(en) für eine Wahrnehmung zu öffnen, die sowohl die Erzählungen kollektiver Erfahrungen als auch die Anerkennung der Differenz ermöglicht. Anhand einer kritischen Diskussion postmoderner Thesen der Globalisierung und Dezentrierung wird die Aufwertung von Differenz, Ambivalenz und Wandel aufgezeigt. Diese Kategorien nehmen im postkolonialen Diskurs der anglo-amerikanischen "Cultural Studies" bei der Erörterung von Kultur und Identität eine tragende Rolle ein. Anstatt Kultur und Identität wie üblich als gegeben, einheitlich und statisch aufzufassen, wird hier über ihre Entgrenzung und Entortung nachgedacht.
Ohne sich auf die Sicherheit essentialistischer Garantien zu berufen und mit einer Vorstellung von Ethnizität im Gepäck, die differente Stimmen zuläßt, versucht die postkoloniale Kritik eine Politik zu denken, in der die Marginalität aufgewertet und die hybride Kultur der "Borderlands" postuliert wird. Es ist eine Politik der Subversion, die auch in den kulturellen Repräsentationen von MigrantInnen/Neudeutschen und ihrer Alltagskultur längst praktiziert wird.

Auswahlbibliographie

 


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog (Fae Myenne Ng: Bone  - Der Tag der Diebe)

Einleitung

Ausgangslage und Thematik
Leitfragen und methodischer Aufbau der Arbeit

Differente Erfahrungen: "Türkische" MigrantInnen in der Bundesrepublik

Postkoloniale Migration und die gesellschaftliche Präsenz des Rassismus
Erfahrungen "türkischer" Migranten aus der 1. Generation
Dekonstruktive Motive: Einheit, Gemeinsamkeit und Ursprung
Andere Migrationserfahrungen von "türkischen" Frauen
Identitätsbildung in der 2. Generation: Kulturelle Bewegungen in der Zwischenwelt

Vom postmodernen zum postkolonialen Diskurs

Die Ungleichzeitigkeit der Globalisierung
Postmoderne Dezentrierung und indifferente Differenz
Der Tod des Subjekts in der Postmoderne
Die Ambivalenz der Anerkennung des Anderen

Differenz und kulturelle Identität

Das Ende der Unschuld oder die Grenzen der Gegenidentifikation
Neue Identitätspolitik und die Anerkennung der Differenz
Artikulation und Aufwertung der Marginalität
Kulturelle Identität als "Borderlands"
Entgrenzte Kulturen: Entortung, Hybridität und Mimikry

Kulturelle Reflexionen postkolonialer Identitäten

Imaginationen der Grenzüberschreitung und Übersetzung von Kulturen und Identitäten
Subversion des europäischen Kanons, der kolonialen Identität und der Herrensprache
Postkoloniale Alltagskultur

Zusammenfassung

Epilog

Bibliographie

 


Rezensionen

"Er entwickelt einen Ansatz, der für mich zu den faszinierendsten der letzten Jahre im 'seltsamen Nebel' um Multikulturalismus zählt ... Besonders spannend und - für mich - überzeugend gelingt Ha diese aufklärende Analyse, wo er sich dem Rap und dem 'Signifying' einer Befreiung von Begriffen als Teilen einer Alltagskultur zuwendet ... Was tun damit? Auf jeden Fall lesen!"

Hans Blüher: Betrifft: Multikulturelle Politik; in: epd-entwicklungspolitik, 3/2000, S. 54-55

"Deutsches Standardwerk!

Dieses Buch ist das Beste, was es zum Thema Rassismus in Deutschland gibt. Es geht u.a auch darum, dass der vermeintlich antirassistische Diskurs um 'Ausländer' selbst Diskriminierung erzeugt. Kien Nghi Ha greift die internationale, vor allem angelsächsische Diskussion auf und weist u.a. erfrischend selbstbewusst nach, dass Deutschland noch immer begriffliche Sonderwege geht, die aus 'wissenschaftlicher Regression' rühren und nicht dazu beitragen, rassistische Alltagspraxis zu erklären oder gar zu bekämpfen. Das Buch liegt quer zu allen Mainstreams und sollte Pflichtlektüre für 'die Guten' werden. Irritierend, aber zahlreiche 'Aha'-Erlebnisse garantiert!"

Burkhard Schröder: Leserrezension bei amazon.de am 25. Juni 2000 5 von 5 Sternchen
Burkhard Schröder schreibt für DIE ZEIT, Tagesspiegel, Jungle World und ist vielfacher Buchautor darunter Rechte Kerle (Rowohlt 1992), Neonazis und Computernetze (Rowohlt 1995), Im Griff der rechten Szene (Rowohlt 1997) und Nazis sind Pop (Espresso 2000).

"Besonders gelungen ist die Diskussion und praktische Verwertung postmoderner Erklärungsansätze, aber auch das bewußte Aufgreifen und Weiterdenken des postkolonialen Diskurses der angloamerikanischen 'Cultural Studies'. Besondere Lebendigkeit erhält die Darstellung durch die kontinuierliche Rückkoppelung an die Praxis, etwa postkoloniale Musikansätze im Bereich des Rap oder literarische Verfahren zur Verarbeitung von Migrationserfahrungen. Jenseits akademische Abgehobenheit und dennoch fundiert und quellenreich legt Kien Nghi Ha ein beeindruckendes Plädoyer für eine Vielfalt vor, die einen vereinheitlichten, ethnisierenden Kulturbegriff überwindet und dem oftmals intellektuell abgehobenen Postmodernediskurs ganz praktische Seiten abgewinnt. Die Diskussion über Deutschland als Einwanderungsland kann von diesem Buch nur profitieren"

Tobias J. Knoblich, Kulturpolitische Mitteilungen, Nr. 88, 1/2000

"So unternimmt der Politikwissenschaftler Kien Nghi Ha in einem als 'Einstieg' konzipierten Buch eine Reise in die Gedankenwelten postkolonialer Theoriebildung. Seine Diskussion dieses in den angelsächsischen Ländern im Bereich der Literaturwissenschaften entstandenen und in der Bundesrepublik bisher kaum rezipierten Ansatzes beschränkt sich nicht auf ein bloßes Replay theoretischer Kerngedanken, sondern fragt immer wieder nach dem Gebrauchswert des Postkolonialismus für hiesige Debatten. [...] Der so verstandenen postkolonialen Perspektive wünschte man sich künftig auch hierzulande mehr akademische Aufmerksamkeit."
Rezension von Albert Scharenberg in Berliner Debatte Initial, 3/2002, S. 124-5

"Der Autor zeigt die Fallstricke dieser [essentialistischen] Identitätspolitik auf und diskutiert detailliert mögliche Widerstandsformen gegen herabwürdigende Bilder von Migranten. Dabei bezieht er sich auch auf Migranten in Deutschland. Sein Buch ist geeignet, mehr Tiefgang in die aktuelle Debatte um Einwanderung und Integration zu bringen"
Anke Schwarzer: Anspruchsvoller Einstieg; in: der überblick, 4/2001

"Der Aufbau des Buches ist erfreulich übersichtlich und systematisch ... Kien Nghi Ha ist ein gutes und spannendes Buch gelungen, das als 'Einstieg' zu empfehlen ist"
Dario N. Azzellini, Arranca!, Nr. 19, Feb./2000

"Ha führt uns in die verschiedenen postkolonialen Kategorien wie Hybridität, Mimikry, Entortung, Grenzüberschreitung, 'Borderlands' etc. ein und gibt eine gute Übersicht über die Werke von AutorInnen wie Stuart Hall, Homi Bhabha oder bell hooks, um nur einige zu nennen ... Studierende und an der Thematik anderweitig Interessierte werde so reichhaltig mit weiterführende Literatur versorgt."
Dominik Bloedner: Postkolonialismus in Deutschland; in: iz3w, 1/2000, S. 49

"Der Beitrag ist mit Verve geschrieben und enthält eine Vielzahl von Einsprengseln, die Einblicke in kulturelle Eigenheiten vermitteln. Das meint auch illustrative Kurzeinführungen in den jeweils typischen Jargon der Szene. Für eine weitere wissenschaftliche Nutzung bietet der Band Anregungen"
Joachim Brüß in Journal für Konflikt- und Gewaltforschung, 2/2003, S. 161-2.

"Bei der Suche nach einem Ausweg aus dem neoliberal fungierten Diskurs-Dschungel läßt sich die vorliegende Kritik als eine Herausforderung für die Standortbestimmung der Civil Society wahrnehmen" (MK)
Die Brücke. Forum für antirassistische Politik und Kultur, Nr. 111, 1/2000

"Kien Nghi Has Lesefrüchte geben Überblick und sind Lektüreaneignungen entlang zweier noch weitgehend unverbundenen Stränge, nämlich der westdeutschen 'Gastarbeiter'-Geschichte sowie der elaborierten 'Postcolonial Studies'"
Jochen Becker: MigrantInnen Selbst; in: Kunstforum International. Bd. 150, April-Juni 2000, S. 500

Thomas Krüger: Zwei neue Bücher zu den dominierenden soziokulturellen Themen 'Rassismus' und 'Ethnizität'; in: Frankfurter Rundschau, 19.2.2000, Kommentar von Prof. Dr. Hans-Günter Thien

 

Lektüreempfehlungen für "Ethnizität und Migration"

Goethe-Institut Neapel - Migration / Interkulturalität

Amadeu Antonio Stiftung: Mut gegen Rechte Gewalt

Grundlesendes: Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien

SWR2 - Radio Akademie - EineWeltLeben

Zentrums Demokratische Kultur : Respectabel – Literaturempfehlung
Berliner Internetplattform für Demokratie & Toleranz, gegen Rechtsextremismus, Fremdfeindlichkeit und Antisemitismus

Informationsportal Rassismus & Antisemitismus

Gastarbajteri: 40 Jahre Arbeitsmigration (22. Jänner – 11. April 2004). Ein Ausstellungsprojekt der Initiative Minderheiten in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum, der Hauptbücherei Wien und dem Filmarchiv Austria.

Jugendstiftung Civitas

Jugendserver.de

 


Autor

 

Kien Nghi Ha

Politikwissenschaftler
promoviert zum Thema "Hybridität und kulturelle Selbstrepräsentationen"

Arbeitsschwerpunkte:
Postkoloniale Kritik, Migrationspolitik, Rassismus und Cultural Studies

Stipendien:

§  ASA-Programm der Carl-Duisberg-Gesellschaft (1995)

§  EURO Summer School 2001: Management of Ethno-Cultural Diversity: a Transnational Perspective (Università degli Studi di Firenze, European Research Forum on Migration and Ethnic Relations)

§   Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung (2001-2004)

                                       

 

Neuere Veröffentlichungen

 

Online-Texte

 


+++ Auszug aus dem Verlagsprogramm zur Reihe "EINSTIEGE" +++ Auszug aus dem Verlagsprogramm zur Reihe "EINSTIEGE" +++ Auszug aus dem Verlagsprogramm zur Reihe "EINSTIEGE"

EINSTIEGE: w aktuell w gründlich w lesbar

Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie


"EINSTIEGE suchen Kletterer in steile Wände. Hier sind es die Steilwände der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie." (Hans-Jürgen Ritsert)

Die herrschende Langeweile in den Sozialwissenschaften zu überwinden, ist das Ziel dieser Reihe. Die "Einstiege. Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie" richten sich an ein breites Publikum, das 'Einstiege' in die Steilwände der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie sucht, 'Einstiege', die es den Kletterern ermöglichen, später eigene Wege zwischen den Felsen dieser Disziplinen zu suchen. Folglich müssen die Darstellungen sowohl lesbar wie auch gründlich und aktuell sein. Auf etwa 190 Seiten beschäftigt sich jeder Band mit bestimmten Grundbegriffen. Im Zentrum der Darstellung steht jeweils die Wiedergabe der Hauptdimensionen der ausgewählten Begriffe.
Der Unterschied zwischen einer Einführung und dem, was hier ein Einstieg genannt wird, besteht in ihrer unterschiedlichen Zielsetzung. Die Einführung hat sich stets vor dem Kriterium einer gewissen Vollständigkeit zu rechtfertigen. Unser Einstieg hat es demgegenüber leichter und schwerer zugleich. Einerseits stellt er sich bewußt nicht jenem Vollständigkeitskriterium, andererseits steigt er in die Sache tiefer ein als es die Einführung kann und will, indem er mitten hinein springt in offene Problemstellungen, in aktuelle Diskussionen und wissenschaftliche Debatten. Auf diese Weise soll dem "Einsteiger" nicht nur ein Vorgeschmack vom in Rede stehenden Gegenstand vermittelt werden, sondern auch einer auf die Faszination der Beschäftigung mit ihm, auf den Spaß am Nach- und Mitdenken.

"Tanztüchtig sollten wir, mit Nietzsche zu reden, auch mit dem Kopf sein: Und verloren sei uns der Tag, wo nicht einmal getanzt wurde!" (Rainer Rotermundt)

Band 1
Hans-Jürgen Ritsert
Gerechtigkeit und Gleichheit

Münster 1997
ISBN 3-89691-699-8
Professor für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main

Band 2
Claus Rolshausen
Macht und Herrschaft
Münster 1997
ISBN 3-89691-698-X
Professor für Politische Wirtschaftslehre (Uni Osnabrück)

Band 3
Reinhart Kößler
Entwicklung
Münster 1997
ISBN 3-89691-697-1
apl. Professor für Soziologie an der Universität Münster

Band 4
Rainer Rotermundt
Staat und Politik
Münster 1997
ISBN 3-89691-696-3
Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Düsseldorf

Band 9
Kien Nghi Ha
Ethnizität und Migration
Münster 1999
ISBN 3-89691-691-2
Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin

Band 11/12
Hans-Jürgen Ritsert
Ideologie
Münster 2002
ISBN 3-89691-689-0
Professor für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main

Band 5
Heinz Steinert
Kulturindustrie
Münster 1998
ISBN 3-89691-695-5
Soziologie-Professor (Goethe-Universität, Ffm); Leiter des Instituts für Recht- und Kriminalsoziologie (Wien)

Band 6
Hanns Wienold
Empirische Sozialforschung
Münster 1998
ISBN 3-89691-694-7
Professor für Soziologie an der Universität Münster

Band 7
Christoph Görg
Gesellschaftllche Naturverhältnisse
Münster 1999
ISBN 3-89691-693-9
Professor für Gesellschaftswissen- schaften, Goethe-Universität (Ffm)

Band 8
Hans-Jürgen Ritsert
Soziale Klassen
Münster 1998
ISBN 3-89691-692-0
Professor für Soziologie an der Goethe-Universität (Ffm)

Band 10
Heiner Ganßmann
Politische Ökonomie des Sozialstaats
Münster 2000
ISBN 3-89691-690-4
Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin

Band 13
Hermann Kocyba
Wissen
Münster 2003
ISBN 3-89691-688-2
Wissennschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung (Goethe-Universität, Ffm)

 


VERLAG WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

Hafenweg 26a - D-48155 Münster
Telefon 0251 / 39 00 48 0 - Fax: 0251 / 39 00 48 50
Homepage:
http://www.dampfboot-verlag.de/
E-mail: info@dampfboot-verlag.de


Woher der Verlagsname, der manchen kurios oder auch nur lustig erscheint?

Mit ihm knüpft der Verlag an die Zeitschrift Westphälisches Dampfboot an, die im Vormärz von 1845 bis 1848 im Kraftfeld zweier Industrialisierungsgebiete - der bergisch-märkischen Eisenindustrie und der ravensbergischen Leinenindustrie - erschien.

Mit ihr wurde versucht, aufklärend in die gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen einzugreifen. Die Anknüpfung hat in der Entwicklung des Verlages zur Herausbildung seiner verschiedenen Schwerpunkte geführt.

Denn auch und gerade heute, unter offensichtlich geänderten gesellschaftlich-politischen Verhältnissen halten die MitarbeiterInnen des Verlags diese Zielrichtung für wichtiger denn je. Beim Verlag Westfälisches Dampfboot handelt es sich deshalb auch nicht primär um einen wissenschaftlichen Fachverlag (oder gar einen Dissertationsverlag), sondern um einen Programmverlag, der vor dem Hintergrund der wissenschaftlich-politischen Diskussion und in diese eingreifend bestimmte Thematiken behandelt.

Programmschwerpunkte des Verlags

  Politik und Ökonomie
  Gesellschaftstheorie/Soziologie
  Geschichte und Gesellschaft
  Geschlechterverhältnisse
  Betrieb und Gewerkschaften
  Sozialreportage/Lokalgeschichte

Das Verlagsprogramm kann in jeder Buchhandlung oder online geordert werden.


Links

Dokumentations- und Informationszentrum für Rassismusforschung: umfangreiche Datenbank mit über 25.000 Zeitungsartikeln zu den Themen Rassismus, Anti-Rassismus, Flüchtlingspolitik, Selbstdarstellungen politischer Gruppen und Projekte

Jouvert: wissenschaftliche Zeitschrift über Postkolonialismus, von der North Carolina State University herausgegeben, Onlinetexte

Kanak Attak: Texte, Termine und Infos

Kein Mensch ist illegal: Kommentar überflüssig

Nadir Info Systeme: umfangreiche Plattform mit Grundlagentexten zur politischen Theorie und Praxis, Onlineversionen der Zeitschriften Arranca, Basta, Bahamas, Jungle World, ZAG uvm.

Voices of the Shuttle: gigantische Linkseite der University of California zu Cultural Studies, Postcolonialism, Cyberculture etc.

 

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Stand: 20.8.2004