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Was ist Comic? Wie ist er aufgebaut?

Comic Der Name „Comic“ kommt vom Wort „Comicstrip“, was so viel heisst wie komischer, lustiger Streifen. Jedoch nicht alles, was mit dem Name Comic betitelt wird, ist in einer Bildfolge angelegt. Es gibt auch solche, die nur aus einem Bild bestehen, auch Cartoon genannt. Der erste Comic, den es je gab, hiess „THE YELLOW KID“ von M. J. Outcalt. Auch dieser erste bestand aus nur einem Bild.

Eine ganze Comicseite entsteht eigentlich so:

Beispiel:

1. Der Zeichner schreibt der Reihenfolge nach auf, was auf seiner Seite vorkommen soll.

2. Der Zeichner zeichnet nun einen Entwurf, eine ungefähre Vorstellung dessen, wie die Seite aussehen soll. Er bringt Ideen zur Gestaltung und über den Witz.

3. Er gibt seinen Text einem Texter, der diesen mit den Bildern genau abstimmt.

3. Er macht einen endgültigen Entwurf, um diesen daraufhin schwarz zu tuschen. Auf diese so getuschte Seite trägt er schliesslich die Farben auf, entweder mit Tusche oder Pinselfarbe. (Heutzutage werden solche Seite immer öfters in den Computer gescannt und gefärbt.)

4. Die Seite wird schliesslich in den vorher ausgemessenen Sprechblasen getextet.

5. Die fertige Seite wird schliesslich gedruckt und einem Album- oder Heft beigefügt.

Über André Franquin, meinen Lieblingszeichner

Geboren 3. Januar 1923 in Brüssel (Belgien) Gestorben 5. Januar 1997 in Nizza (Frankreich)

André Franquin studierte nach seiner Schulzeit an der Kunstakademie St. Luc. Im September 1944 wechselte er zum Comicstudio CBA, wo er unter anderem den zukünftigen Morris (Lucky Luke) traf. 1946 stiess er zu Pilote und übernahm dort die Titelserie Spirou et Fantasio. Er entwickelte Nebenfiguren dazu, die später zu eigenständigen Alben wurden, wie z. B. Gaston, das Marsupilami und auch die Schwarzen Gedanken, die zuerst nur als Beilage erschienen. Franqins „Schwarze Gedanken“, ein sehr empfehlenswertes Album mit wirklich gaaanz schwarzem Humor.