Die ultimative Antwort, auf alle Raucherfragen...


"Raucher sind schon seit eh und je leistungsfaehige und

leistungswillige Mitglieder der Gesellschaft gewesen." Dieser Satz

stammt aus einer sogenannten Aufklaerungsbroschuere der Tabakindustrie

aus dem Jahre 1989. Weiter heisst es in der Postille unter anderem:

"Rauchen hilft, bei einer anstrengenden, Konzentration und

Kreativitaet erfordernden Taetigkeit die Leistung zu erhalten (...);

sich bei Nervositaet etwa vor einer Pruefung oder einer anderen

schwierigen Situation zu entspannen ..." und so fort. Nikotin also als

Kraft- und Energiespender und sogar als Mittel zur Beruhigung und

Entspannung ?


Dem gegenueber steht die Einschaetzung der

Weltgesundheitsorganisationen, dass durch keine andere Massnahme mehr

Menschenleben gerettet und mehr Krankheiten verhuetet werden koennten

als durch eine deutliche Senkung des Tabakkonsums. Ueber 200.000

Menschen sterben nach Schaetzung der Bundesregierung und der

Krankenhaeuser in der Bundesrepublik Deutschland jaehrlich an den

direkten oder indirekten Folgen des Rauchens: Herz- und

Kreislauferkrankungen, Gefaesskrankheiten, Schlaganfaelle und Krebs

der Atemwege und Verdauungsorgane sind landlaeufig bekannte Folgen der

Nikotinsucht. Die Uebermaechtige Tabakindustrie ist ein staendig

wachsender Wirtschaftszweig, der zweifelsfrei auf der Schaedigung der

menschlichen Gesundheit aufgebaut ist.


In diesen Zusammenhang wirken die in der Zigarettenwerbung mit dem

Rauchen in Zusammenhang gebrachten Begriffe wir Freiheit, Abenteuer,

Genuss, Lebensfreude und Geselligkeit doch eher zynisch. Waehrend die

Zigarettenindustrie von einer alltagsnahen Steigerung des

Lebensgefuehls durch den "blauen Dunst" spricht, liest sich die

chemische Zusammensetzung einer Zigarette wie der Katalog einer

Waffenschmiede:

- Kohlenmonoxid - Stickstoffoxid - Cadium - radioaktive Alpha-Strahler

- Acrolein - Aldehyde (Alkavale) - Nikotin - polycyklische Aromate -

konzentrierte Inhaltsstoffe (Allergene)


Kein Zweifel: Rauchen ist aktive Umweltverschmutzung am eigenen

Koerper - und an seiner Umgebung. Wer wuerde sich schon freiwillig

ueber den Schornstein eines Chemiewerks beugen, und giftige Daempfe

einatmen ?

Tabakrauch enthaelt mehr als das 1.000fache an Partikeln als die Luft

an besonders verschmutzten Arbeitsplaetzen. Wer raucht muss mit dem

erhoehten Krankheits- und Sterberisiko leben. Mehr als zehnmal hoeher

liegt die Chance eines Rauchers gegenueber einem Nichtrauchers, an

Lungenkrebs zu sterben.


Die Psychologie des Rauchers:

Medizinisch betrachtet, ist das Rauchen ein Drogenmissbrauch bis hin

zur Drogensucht. Doch der Zigarettenkonsum ist wesentlich staerker

emotional als rational begruendet.

Die in der Werbung suggerierten positiven, jugendlich-dynamischen At-

tribute sprechen deshalb in erster Linie Jugendliche an. Sportlich

sein, Attraktiv fuer das andere Geschlecht, reich und erfolgreich -

all diese Eigenschaften werden in der Zigarettenwerbung mit dem

Rauchen in Verbindung gebracht.

Die Reklame will den Jugendlichen weismachen, dass sie mit der

Zigarette zur Welt der Erwachsenen gehoeren, "den Duft der grossen

weiten Welt" geniessen koennen.


Dabei haben psychologische Studien festgestellt, dass Rauchen vielmehr

ein Zeichen von Unsicherheit ist. Raucher sind im allgemeinen

gehemmter und misstrauischer als der durchschnittliche Nichtraucher

und viel oefter sind bei ihnen Angstsymptome und Depression vorhanden.

Die Zigarette als Seelenkorsett ?

Die psychische Struktur des Rauchers zeigt deutlich eine Neigung zu

seelischer Labilitaet und ein Uebersteigertes Annerkennungsbeduerfnis.

Gerade rauchende Frauen versuchen oft mit der Zigarette in der Hand

ihrer Umgebung zu beweisen, dass sie im Beruf genauso gut, erfolgreich

und durchsetzungsfaehig sind wie ihre maennlichen Kollegen. Falschver-

standenes Emanzipationsdenken fuehrt dazu, dass der Anteil der

rauchenden Frauen innerhalb weniger Jahre um fast 70% zugenommen hat.

Frauen bevorzugen im uebrigen typisch "maennliche" Marken, ein Beleg

dafuer, dass sie sich besonders viel Muehe geben, in der "Maennerwelt

ihren Mann zu stehen".

Nicht den Selbstbewussten, sondern den Labilen dient die Zigarette als

Kruecke. Hinter der Zigarette kann Unsicherheit und Nervositaet regel-

recht verborgen werden. Das oft Nervositaet verratende Spiel mit den

Fingern und Haenden wird durch die Eindeutigkeit beim Rauchen

ueberspielt.

Selbstbewusste Menschen dagegen muessen nichts verbergen. Sie sind

auch nicht uebermaessig nervoes, sondern zeigen ihre Haende, lassen

sie sprechen. Der Raucher dagegen klammert sich regelrecht an die

Zigarette.


Der Grossteil der Zigarettenkonsumenten ist also genau das Gegenteil

des flotten, dynamischen und selbstbewussten Menschen wie ihn die

Werbung darstellt. Allein die oft kritisierte Tatsache, wie

selbstverstaendlich rauchende Zeitgenossen in der Oeffentlichkeit

andere regelrecht dazu noetigen, ihre giftigen Qualen zu ertragen und

einzuatmen, zeugt von einem gleichgueltigen Verhalten gegenueber der

Umgebung. (Wer das nicht glaubt, kann ja mal im

Oberstufen-Aufenthaltsraum jemanden bitten die Zigarette auszumachen !

Anm. eines Nichtrauchers) Dabei sind die Gefahren des Passivrauchens

vor allem fuer Kinder nicht zu unterschaetzen. Rauchen ist nicht nur

fahrlaessieger und straeflicher Umgang mit der eigenen Gesundheit,

sondern auch mit der Gesundheit der anderen.


Im wesentlichen Unterscheidet man drei verschiedene Typen von

Rauchern:

1. Den Gelegenheitsraucher, der es wirklich schafft, ab und zu und in

sehr begrenztem Rahmen zu rauchen und der es dann auch wieder ueber

Tage oder Wochen ohne Probleme entbehren kann.

2. Den Gewohnheitsraucher, den haeufigsten Rauchertyp, der

regelmaessig, aber nicht unkontrolliert zur Zigarette greift, sich

selbst haeufig als Geniesser sieht, der zu seinem kleinen Laster

steht.

3. Den Suchtraucher, der relativ unkontrolliert raucht und eine

taegliche Nikotindosis braucht. Meist ist er ein starker Raucher,

das heisst er raucht viel und inhaliert den Rauch in vollen Zuegen.

Dieser Typ ist psychisch und physisch abhaengig und deshalb nicht

in der Lage, seinen Tabakkonsum langfristig zu reduzieren oder zu

kontrollieren.

Nun ist es meist so, dass man, je laenger man raucht, immer mehr in

Gefahr geraet, zum Suchtraucher zu werden, auch wenn man vielleicht

ueber Jahre hinweg nur Gelegenheits- oder Gewohnheitsraucher war. Es

genuegt also nicht, sich damit zu beruhigen, dass die zwei oder drei

Zigaretten taeglich keinen grossen Schaden anrichten koennen. Erstens

ist es medizinisch erwiesen, dass auch schon drei Zigaretten am Tag

stark schaedlich sind und zweitens ist es sehr wahrscheinlich, dass

sich die Tagesdosis langfristig schleichend erhoeht.


Aus all diesen Gruenden gibt es fuer alle drei Rauchertypen nur eines:

Aufhoeren - und zwar ohne wenn und aber.

Mit dem Rauchen aufhoeren, aber wie ?

Schon Abraham Lincoln hatte von Rauchern keine sonderlich hohe

Meinung. "Was ist eine Zigarette ?" fragte er und lieferte auch gleich

die Antwort: "Ein stinkendes Kraut mit einem Feuer am einen Ende und

einem Narren am anderen Ende." Eine Einschaetzung, die

erstaunlicherweise auch von vielen Rauchern geteilt wird.

Raucher sind sich der Gesundheitsschaedlichkeit ihre Tuns voellig

bewusst. Sie sind meistens besser ueber die Risiken des Rauchens

informiert, als Nichtraucher. Trotzdem rauchen manche auch noch nach

einem Herzinfakt, mit einem Raucherbein oder einer Diagnose auf

Lungenkrebs weiter.

Mit Vernunft und Logik ist dieses Verhalten nicht erklaerbar. Es ist

schwer zu begreifen, dass alle Aufklaerungskampagnen, das teilweise

Werbeverbot fuer Tabakwaren und auch die Warnung des

Bundesgesundheitsministers auf jeder Zigarettenpackung niemanden von

seinem Laster abhalten koennen.

Fast jeder Raucher hat im Laufe seiner "Karriere" mindestens einmal

versucht aufzuhoeren. Der gute Wille ist meist vorhanden - es fehlt

jedoch an Nervenstaerke und Durchhaltevermoegen. Wie ein Alkoholiker

ist ein Raucher zeitlebens gefaehrdet wieder rueckfaellig zu werden.

Bei vielen Rauchern handelt es sich um Suchtraucher, also um Menschen,

die von der Zigarette physisch und psychisch abhaengig sind. Wie alle

Suchtpersoenlichkeiten zeichnet sich der Raucher nicht gerade durch

besondere Willensstaerke aus. Wer einmal die Abhaengigkeit als Kruecke

kennengelernt hat, die stimulierende und anregende Wirkung des

Nikotins, wird aber einen starken Willen brauchen, um der Versuchung

auf Dauer zu widerstehen zu koennen. Eine Krise ist oft Ausloeser fuer

den Wiedereinstieg in alte Rauchergewohnheiten.

Viele Raucher empfinden die koerperlichen Entzugserscheinungen am

Anfang nicht so gravierend wie das Gefuehl, ploetzlich nichts mehr zu

tun zu haben. Die Kruecke Zigarette, an der man sich festhalten kann,

steht nicht mehr zu Verfuegung und wird schmerzlich vermisst. Die

Beschaeftigung waehrend des Rauchvorgangs - das Ritual des Anzuendens,

zum Munde fuehren, des Inhalierens und schliesslich auch das

Ausdruecken der Kippe - all das hat eine beruhigende und entspannende

Wirkung, verleiht Sicherheit und dient der psychischen Abhaengigkeit.

Deshalb scheitern viele Anti-Raucher-Programme. Sie erleichtern zwar

die koerperliche Entzugszeit, beruecksichtigen aber nur selten die

psychischen Gruende der Abhaengigkeit vom blauen Dunst. Naemlich die

Verdraengung und Kompensation von Schwaechen.

Bei einer wirkungsvollen Nichtraucher-Methode muss es darum gehen, so-

wohl den Willen als auch das Selbstbewusstsein des

Abgewoehnungsbeduerftigen zu staerken und zu stabilisieren.

Die Methode:

Voraussetzung fuer eine wirkungsvolle Entwoehnung ist deshalb der

Wunsch wirklich aufhoeren zu wollen und auch der Glaube, dass man es

schaffen kann. Wenn diese Voraussetzungen bestehen, kann eigentlich

nichts mehr schiefgehen.


Todsichere Methode:

Schritt 1: Man nehme ein Glas oder eine Flache mit mindestens 1,5

Liter Fassungsvermoegen und einem luftdichtem Deckel.

Schritt 2: Man fuellt ein wenig Wasser in den Behaelter.

Schritt 3: Waehrend eines Monats wirft man nun gerade zu Ende

gerauchte Kippen in das Glas. Bald bildet sich ein dichter

Nebel.

(Aller)letzter Schritt:Von dem Tag an, ab dem man endlich mit der

Entwoehnung beginnen will, oeffnet man taeglich eine oder zweimal das

Glas und inhaliert in kraeftigen Zuegen.

Viel Spass auf der Toilette !

Quelle: unbekannt

...schnell noch Kippe ausdrücken und zurück...