GIGAnten
  


Die Mitglieder

 

Bei den Mitgliedern soll jeder der will, dann seine, pardon ihre Citroën(s) vorstellen, aktuell und verblichen. Mit ein paar Fotos und Beschreibungen, Besonderheiten, Erinnerungen,....

 
Karin und Christian 
| Horstl |
Hans | Peter | Hermann | Andi | Christian L | Andreas K | Rainer   

 

 

Karin und Christian
 Email  
Es war "Liebe auf den ersten Blick"!  So passiert es meistens- oder?
Da war SIE- ferrarirot-funkelnd und wunderschön und nach dem Motto : "Wer will mich" zu haben
Name

"s`Anterl"

Alter

zarte 21 Jahre alt

Typ

2 CV 6 Club, ferrarirot, schaut schnell aus, ist es aber nicht :-)

besondere Kennzeichen

keine (klingt ja richtig häßlich- 
aber wir lieben sie trotzdem!)
DOCH: Kennzeichen:  FB 1 HMA (1 Haus mit Ant´n)

die Geschichte

Ich (Karin) war ja schon vorbelastet (1. Ente: eine tolle Transat) und unheilbar entenvernarrt (jedesmal wenn ich nach dem Dahinscheiden "MEINER" Ente eine solche vorüberkurven sah, war ich knapp dran in Tränen auszubrechen). Christians anfängliche Abneigung ("Oba geh- wos wüllst´n  mit so an Ding?"), nachdem ich ihn eingeweiht hatte, mir wieder eine Ente zu kaufen, wandelte sich bei der ersten Probefahrt in schiere Verzückung und bis dato noch nicht dagewesene Begeisterung (ich war richtig eifersüchtig). Also, beide (ich und Christian) waren nach dem Kauf glücklich (eigentlich alle drei - denn von Andi habe ich meine jetzige gekauft und eigentlich doch alle 4- denn ich glaube die Ente fühlt sich auch wohl bei uns).

Und dieses Glück hält (hoffentlich noch lange) an. 

 


 

 



Überwintern darf sie im trockenen 
Stall und wird´s uns hoffentlich danken.
   

 

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Horstl
Mein erstes Auto: Das Nutzfahrzeug
Typ

"Dyane 6 »Caban«, das 2. Sondermodell von Citroën nach dem  2 CV »Spot« von 1976. Selten gebrauchter Spitzname: Batmobile


Mehr Fotos...

Farbe

AC 649 »bleu marine« - dunkles marineblau, das Rolldach war weiß, höchstwahrscheinlich auch die Felgen

Baujahr

1977, meine hatte auch Scheibenbremsen vorne, die erst im Oktober 1977 in Österreich typisiert wurden, die EZ war 01/1978.

Todesjahr

2001, vom bösen Max von den »Horner Woidant‘n« großteils verschrottet. ;)  Die Heckklappe mit manchem Treffenpickerl ziert unser Vorzimmer noch als Kunstwerk (Installation).

Laufleistung Kauf: 06/1989 bei 90.000 km, Verkauf: 12/1998 bei 178.000  km
Besondere Kennzeichen Allgemein: »Caban« hatte null Serien-Ausstattung, sogar der Warnblinkschalter fehlte! 
Speziell meine: visa-isiert, von innen während der Fahrt verstellbarer Zündzeitpunkthebel mit Rasten, Hand- und Steckgas, Blinker/Licht-Schalter und Schaltknauf aus Wurzelholz gedrechselt, Schiebefenster auch hinten, wurde zwischen Sommer 1991 und Winter 1998/99 nie gewaschen, 
raulederbezogene Sitze vorne mit umlegbaren gesteckten Lehnen, großer Gepäcksträger auf Heckklappe, Benzinstandheizung, blau getönte Scheibenfolien, Lärm- und Wärmeschutzdämmung der Spritzwand, Bett (= Sitzbank für Kindersitz, inkl. Beckengurte!) für 2 Erwachsene + 1 Kind (entweder auf modifizierter Hutablage, oder im 1. Stock in einem Iglu-Zelt), Pickerl bis zum Schluss...
die  Geschichte

Mein erstes Auto (als Schüler) sollte billig sein, weniger als 34 PS haben, sparsam in Verbrauch und hoffentlich günstig in der Erhaltung sein. Um 4000ATS (€291) fand ich eine Dyane »Caban«, äußerlich unauffällig, innerlich entpuppte sie sich aber als Polyesterflickwerk. Nach Sommerferien und Ferialjob war sie durch Georgs gewissenhafte Schweißarbeiten mit Boden aus verzinktem Blech und Einstiegen aus Formrohren fit für die nächsten 9 Jahre. Eigentlich wollte ich mein Auto - so wie mein Moped und mein Motorrad davor - auch bunt lackieren. Vor dem schönen Dunkelblau hatte ich aber soviel Respekt, dass die Farbe erhalten blieb. Zumindest in den ersten Jahren pflegte ich sie auch optisch.  

Erst nach einem Lagerschaden im Getriebe, adaptierte ich einen Visa-Motor an das Getriebe, indem ich den Teil mit den Zündgebern aus dem voluminöseren Visa-Getriebe schnitt und an das Originalgetriebe anpasste und verschraubte. 
Das war im Herbst 1991. Da ich zu diesem Zeitpunkt mit dem Studium begann, hatte ich keine Zeit mehr das Auto vor dem Winter ordentlich zu waschen, da ein defekter Impulsgeber mich lange fuchste. Im Frühling war der Dreck gar nicht sooooo schlimm und ich postulierte ein Manifest: “Autowaschen ist Zeitverschwendung, Lieferwägen, Rasenmäher, Traktoren,... werden auch so gut wie nie gewaschen!” und erhob mein ungewaschenes Auto zum Mahnmal gegen die Zeitverschwendung. 

Seit 1993 unser erster Sohn Lukas das Licht der Welt erblickte, empfand ich Autowaschen noch mehr als vergeudete Zeit als davor, so dass sich die Reinigung auf das Ausbeuteln der Fußmatten vor jedem Hatzendorf-Treffen beschränkte.

Als wir von unserer längsten Urlaubsreise nach CH, I, F, E und P zurückkamen eröffnete uns mein Schwiegervater, dass wir seinen "alten" Peugeot haben können, wenn wir ihn auch benützen würden! Also verkaufte ich die Dyane schweren Herzens... :((
Mein zweites/drittes Auto: Das Putzfahrzeug
Typ

Ami 8 Break Spezialmodell »en plein air«, das soviel wie »unter freiem Himmel« oder »an der frischen Luft« bedeutet. Das bezieht sich nicht darauf, dass das Auto immer im Freien steht, sondern auf das Fetzendach nach Art des Hauses.   

Mehr Fotos:
Während und
nach der Arbeit

Farbe

AC 321, »jaune primeverde« - schlüsselblumengelb, der dazupassende Sitzbezug entspricht dem RAL-Farbton 1020 olive yellow/ jaune olive/ olivgelb. Leider komplett zerschlissen, deshalb suche ich einen entsprechenden neuen Stoff! Hast du einen Tipp?   

Baujahr

1971, also schon mit Kurbelfenster vorne, aber noch mit (kleiner Ausführung des) DS-Lenkrad. Reinkarnation: 2000; Totalrestauration mit Schwerpunkten auf Rostfreiheit, Rostschutz, Originaltreue, Fetzendach und Dichtheit.   

Besondere Kennzeichen

Allgemein: Der Ami 8 Break hat 5(!) zugelassene Sitzplätze, aber nur Gurte für 4 Personen. 
Speziell meiner: Unter 50.000 km, rostfrei, Fetzendach, Lautsprecherboxen in “Mooreiche” farblich abgestimmt und unter Vordersitzen versteckt, bald eine Hutablage

die Geschichte

Nach über einem Dyane-losen Jahr, sah ich zufällig eine Kleinanzeige: Ami 8, Bj 72, etwas zum Einschweißen, 5000ATS (€363). Ein dreiviertel Jahr Verhandeln und E-Teilrecherchen später überstellte ich diesen Ami 8 für 1000ATS (€73) direkt zum Treffen nach Hatzendorf. Bis zu den Sommerferien suchte ich dann konkret nach fehlenden Teilen, vor allem Blechen und Scheinwerfer, da bekam ich einen Anruf: Super Scheinwerfer und gute Reifen um 2000ATS (€145) inklusive gutem Ami 8 Break!

Da sich unsere Familie inzwischen um Paul vergrößert hatte, wäre ein Kombi schon eine tolle Sache. Im Zuge eines Besuches bei meinem Bruder in Innsbruck, schauten wir uns den Kombi an. Begeistert war nur ich! Mit meinem Sohn Lukas trat ich die Heimfahrt an. 

Da kurz zuvor jemand die falsche Bremsflüssigkeit eingefüllt hatte, kamen wir nur bis Salzburg. Spätabends fanden wir bei Big Alex noch Unterschlupf. Am nächsten Tag organisierte er mir einen Hauptbremszylinder samt hilfsbereitem Mechaniker Erwin. DANKE! 

Zum Thema Restaurieren möchte ich mich nur mehr an Statistisches erinnern, das klingt dann etwas abstrakter: 
117 Arbeitstage, 
1200 eigene Arbeitstunden, 
50 Stunden Schweißen und Lackieren vom sehr netten Georg. 
Ein schlechtes Gewissen habe ich immer noch wegen x1 Flexstunden, die die Anwohner geduldig ertrugen, insbesonders Andrea und Harry. DANKE an alle!!! 
Zu- und Abfahrt von 2400 km (Rennrad), 1050 km (Auto). 
x2 böse Worte und Gedanken von Agnes. (x2 < x1) ;)

Heute ist (fast) alles vergessen, die Freude überwiegt bei Weitem - es ist einfach herrlich mit offenem Dach die Landstraße entlangzugondeln. Das Gefühl ist durch die weit nach vorne gezogene Windschutzscheibe noch befreiter, als bei der Dyane. Auch wenn das Dach nur zu einem Viertel geöffnet ist, stören keine Turbulenzen. Es ist einfach wunderbar. Ich holte die in den letzten 10 Jahren eingesparte Putzzeit wieder auf. Im Frühling brauchte ich 3 Tage, um alle Spuren (insbesondere das klebrige Seilbahnöl) der Konservierung und des Zusammenbaus zu beseitigen. Im Sommer wurde der Ami 3 mal poliert und noch zusätzlich mind. 3 mal gewaschen. So was hätt’s früher nicht ‘geben. Jetzt bin auch ich ein echter (männlicher) Österreicher! ;) 

Wegen starker Salz-Allergie bleibt der Ami im Winter im Hof stehen. Hoffentlich streut die Hausbesorgerin nicht zu sehr in seine Nähe!

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Hans
  
Die taubenblaue Lili
Ich bin die "taubenblaue Lili" und wurde 1981 in Levallois - Frankreich geboren.

Nach wilden vergammelten Jahren (ich lebte in der Stadt) bin ich 1989 zu meinem jetzigen Besitzer auf´s Land gekommen.

Er stellte mich unter Geflügeltierschutz, hegt und pflegt mich und gibt mir  hoff-e-n-t-lich das ewige Leben.

 

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Peter
 
BILDERGALERIE OHNE WORTE

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Hermann
   
Das sind sie, die „schrecklichen Zwillinge“ 
Name

`s Buberl (Charleston) `s Mäderl (rot-weiß Club-Spezial)

Geburtsdatum

beide anno 1987

Typ

a.) 2 CV Charleston b.) 2 CV 6 Club-Spezial

besondere Kennzeichen

beide mit Leder, nie gleichzeitig unterwegs

GII 44 kann auch unter G II 22 anzutreffen sein

Meist mit weißem Wachhund unterwegs

die Geschichte

a.)    Buberl  

Fahre mit meinem Auto (kein Entchen) Richtung Norden beim (Citroenhändler) Figer vorbei, da steht er. Ein verblichenes Exemplar einer Charlestonente. Nach kurzem Gespräch stellt sich heraus, es handelt sich um Figers Golfcaddy Marke 2CV Citroen.

Nach endlosen Verhandlungen und zu teurem Kaufpreis (was ist teuer wenn man etwas haben will?) gehörte das Buberl mir. Jetzt gehörte ich zu den Antentreibern. Zustand: technisch ok Rahmen lädiert, Lack soso halt. Nach langem Suchen fand ich einen echten Burgenländer „Jurij“ (seinen richtigen Namen weiß ich bis heute nicht)  aus Jennersdorf, der Verständnis für meine Ente und mich hatte. Was an ein Wunder grenzt. Er schaute sich das Auto an und sagte: “Kein Problem, mache ich.“ Ein bissl hat er schon noch gjammert. Das große Wehklagen begann, als er das Auto komplett zerlegt hatte. (Schweißen, schweißen usw...) . Am Golfplatz war es vielleicht doch nicht so trocken. 

Nach 2 Monaten konnte ich meine wunderschöne Ente in Empfang nehmen dunkelkirschrot – schwarz. Jurij und ich sind noch immer befreundet. Die Abschiedsworte „Mit so an Heisl brauchst ma nerma vorbeikomman. I moch da nie mehr an“.  

  b.)    Mäderl: 

Mein Sohn, stramme 18, sieht das Buberl und sagt: „So an will ich auch!“. Ein Bekannter machte mich bei einem Bier aufmerksam. Ich weiß eine *) rote, die schaut net schlecht aus. Ich geb ihm Geld und sag: „Wenn sie net mehr kostet als  10.000.- kauf‘s einfach.“ Erstbesitz, gleiches Baujahr wie´s Buberl, Besitzerin eine Frau (deswegen Mäderl). Am nächsten Tag bekam ich Kaufvertrag, Typenschein usw. Sie gehörte mir. Sie stand bezeichnender Weise am Gelände des Sondernervenkrankenhauses Graz, in Fachkreisen auch Zitronenhügel genannt. Seit dem spinnt sie ab und zu ein bißchen. (Schaltet selbständig das Licht aus und ein – oder will einfach nicht laufen) eine *) die spinnt – paßt perfekt zu mir.

Zustand lt. Expertise von „Jozzo: „Lack na ja,  Rahmen total kaputt,   Chassis hervorragend, Kompression am linken Zylinder 0, nix - gar nix. Motorisch bemühte sich Fritz (der Fritz) auch „Rahmenfritz“ genannt. Jetzt steht sie nach einem Jahr beim Jagersberger wie neu da und braucht sich vorm Buberl nicht mehr verstecken.  

In diesem Sinne  Ihr Antenliebhaber 

seid´s nicht die einzigen Sonderlinge 

   PS: kane von de 2 *) kriagt da Bua. 

 

*) Ente 

 


 

 

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Andreas K
  
Alias Viperduck

Vor einigen Jahren hat sich die Liebe zur Ente neu entfacht, es war, glaub ich, im Juni 2000, als ich ein Inserat in der Fundgrube las, Citroen 2CV zu verkaufen!

Nun machte ich mich halt auf den Weg um diese Ente zu besichtigen, der Weg führte nach Leoben, genauer gesagt nach St. Stefan ob Leoben.

Nun bin ich also dort angekommen, der erste Eindruck war nicht sehr positiv, aber dennoch wollte ich sie haben, da der Preis aus meiner Sicht stimmte.
Angemeldet war sie auch noch, und der Freund der Besitzerin war so nett und fuhr hinter mir her um das Auto nach Graz zu überstellen, damit er anschließend die Nummern wieder mitnehmen konnte, feiner Zug von ihm.

Zu hause stand sie dann ca. einen Monat herum da mir das nötige Kleingeld für diverse Reparaturen noch fehlte.

Als es dann soweit war wurde sie komplett zerlegt, eingeschweißt, lackiert und wieder zusammengebaut.
Die Lackierung deshalb, denn mein Lieblingsauto zu diesem Zeitpunkt war die Chrysler Viper, darum auch der Name "Viperduck".

Im August, während der Reparaturen, wurde dann meine kleine Prinzessin Julia gezeugt, die nun auch schon über 3 Jahre alt ist.

Nun ist auch mein zweites Kind schon über ein Jahr alt, wird schon bald zwei, und darum musste ich mir noch eine Ente besorgen, um diese herzurichten.

Hoffe, dass diese viel, viel besser wird, denn diese soll mein Sohn Christoph einmal übernehmen (soll auch ein Wunschkennzeichen, G TOFFI 1, bekommen).

Obendrein hab ich noch einen sehr guten Freund auf den Geschmack der Ente gebracht, wir sind gerade dabei diese zu restaurieren, sie wird höchstwahrscheinlich gelb mit blauen Streifen lackiert.

So nun danke ich noch allen die mir geholfen haben meine Ente aufzumöbeln. Speziellen Dank dem Lackierer Bernd der die "Viperduck" wirklich gut lackiert hat, ist ja auch schon fast vier Jahre her, und sieht optisch immer noch recht gut aus!

Wünsche allen Entenfahrer noch viel Spaß ...

 

 

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Christian L
  
Mein Name ist LILLY

Geboren bin ich am 8. April 1982

Typ: 2CV Charleston

Ich wohne in Weinitzen bei Graz in einer schönen großen Garage.
Mein Besitzer fährt mich nur bei schönem und trockenem Wetter.

Ich hoffe er wird mich nie ins Altersheim schicken!!

Zum Dank lasse ich ihn niemals im Stich.

 

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Andi

Die Dolly Story

„only the strong survive“- nachdem ich- zum wievielten mal sei dahingestellt- im Juni 2001 beschlossen hatte, eine ente (bild2,4) professionell zu restaurieren, gings in einem ziemlichen tempo los! Alle Teile demontieren ist noch relativ einfach und geht schnell, aber die Blecharbeiten nehmen immer einen viel größeren Zeitraum in Anspruch als vorher gedacht.
Obwohl die gesamte Karosserie des 82er spécial in einem recht guten Zustand war, kamen an den typischen Stellen doch Rostlöcher durch:

Radkästen hinten innen vorher (5,6) und nachher (7,8,10,11)

Kleines Fenster links hinten vorher nachher (12,13) sowie der typische „Sandwich“ (22-31) Bereich im Fußraum erforderten neues Blech und viel Zeit, um die doppelte Konstruktion wieder nach zu bauen.

Alle Bodenblechteile wurden möglichst stumpf eingesetzt um die Originalform bei zu behalten. Die Sandwichbleche bog ich aus verzinktem Blech nach und baute dazwischen (18) ein unsichtbares Formrohr ein, um die Steifigkeit der Karosserie im vorderen Bereich zu erhöhen. Der Unterboden wurde bei Ansatz von Rost blank geschliffen und mit Kaltzinkfarbe vorbehandelt, in exponierten Bereichen mit Steinschlagschutz versehen und anschließend mit Kunstharzlack grau lackiert. (34)  

Rolling chassis nach Abheben der Karosserie (32). Alle Rostansätze am Häusl wurden aufgeschliffen, ausgeschweißt und so dem Spengler weitergereicht.

Der Rahmen wurde überholt, die Achsen entrostet und neu lackiert, die Kegelrollenlager kontrolliert und nachgestellt, die Bremsleitungen hinten sicherheitshalber erneuert.

An Schweißarbeiten kam hier ein Austauschblech im Sandwichbereich (M2,3,4) zum Einsatz.

Die gängigen Verstärkungsbleche im Bereich der vorderen Achsaufnahmen, ein ewiger konstruktiver Schwachpunkt des Chassis, wurden eingeschweißt. (M5,6)

Die Federtöpfe wurden ebenfalls entrostet, neu gefettet und wieder zusammengebaut. 

Motor und Getriebe wurden getrennt, die Kupplung gereinigt, für gut befunden und wieder eingebaut, die Bremssättel vorne wurden ebenfalls zerlegt, gereinigt und mit neuen Klötzen wieder eingebaut.

An den Antriebswellen erneuerte ich die jeweils mittlere und äußere Achsmanschette, weil deren Kosten in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen wenn man die Antriebswelle schon einmal  so schön zur Hand hat.

Aja, den vorderen und hinteren Kurbelwellen Simmerring habe ich sicherheitshalber getauscht und die Ventildeckel bekamen nach dem Einstellen der Ventile klarerweise auch neue Dichtungen.

Nach drei Wochen kam das Häusl dann auf dem Hänger zum Lackierer, der innerhalb von wenigen Tagen sehr gute Arbeit lieferte!

In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um die schon erwähnte Überholung des Rahmens und der Technik.

Und gerade rechtzeitig zur Herbstausfahrt der GIGanten war das Auto wieder fahrbereit, wenn auch einige Kleinigkeiten immer noch darauf warten, in einen Zustand gebracht zu werden wie ich mir das eigentlich vorstelle.

Auf das Aufkleben der originalen DOLLY Schriftzüge freue ich mich schon besonders!!!

 


 

Die - doch recht umfangreiche - Fotostrecke zur Dolly Story folgt hier in den nächsten Tagen.

 



 

 

 

 

 

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Rainer 
 |  Email  
Dyane 6 Kombi
Typ

Dyane 6

Erstzulassung

27. März 1979

Farben

froschgrün

Abmeldung

30. Oktober 1995 nachdem sie bereits seit Anfang 1990 in einer Garage vor sich dahinvegetierte

Kilometerstand

Der Tacho zeigt gerade mal 2.038 km an, aber 102.038 km, wenn nicht sogar 202.038 km sind um einiges wahrscheinlicher

Besondere Kennzeichen

Völlig unbenutzter Aschenbecher, noch originale Kartonanhänger (Länderbezeichnung,…) vom Werk (beides regte Duffy zu richtigen Jubelstürmen an….)

Hausl.JPG (85908 Byte)
front.JPG (71035 Byte)

die Geschichte

Nachdem meine Mutter ihre erste Ente (2CV Stoff, BJ. 1974) verkauft hatte, kaufte sie sich schließlich 1979 für exakt 62.640 öS diese Dyane 6. 

Als ich dann 1982 das Licht der Welt erblickte, war dieses Froschgrüne - Etwas „mein“ erstes Auto, in dem ich schon so einiges mitmachte (oftmaliges, nicht - enden - wollendes Übergeben bei Fahrten nach Kärnten, über den berüchtigten Griffner, dank des außerordentlich schaukligen Fahrgefühls,…).   

Nachdem sie dann noch bei unserem Hausbau als Baustellenfahrzeug missbraucht wurde, wurde sie 1990 einfach in die Garage gestellt und darauf vergessen.

Die Anzeige der GIGAnten in der Kleinen Zeitung Anfang September bewegte mich denn schließlich dazu zur Clubsitzung zu kommen, wo dann Duffy auch gleich ein offenes Ohr für mich und meine Dyane hatte. Er unterzog sie einer gründlichen Untersuchung und meinte „auf jeden Fall restaurieren“! Das größte Problem war das völlig durchgerostete Chassis, das umgehend durch ein günstiges, gebrauchtes „Fritzchassis“ ersetzt wurde.

Doch bevor ich sie komplett zerlegte, musste sie natürlich noch einmal fahren. Bereits nach 10 min Starterhilfe sprang sie an, und das nach fast 14 Jahren stehen!! Das dabei vielleicht Rost vom Krümmer in den Zylinder kommen kann wusste ich natürlich nicht, aber sie lief ohne Probleme, also ist wohl hoffentlich nichts passiert… 

Die nächsten Schritte sind jetzt das Einbauen von Motor und Getriebe, dann das Einschweißen von leider allzu bekannten Stellen beim Häusl, schließlich noch das Lackieren (natürlich wieder das gleiche unverwechselbare Grün) und ich hoffe zu Ostern steht sie wieder voll fahrbereit in meiner Einfahrt…. 

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