|
| Karin und Christian |
|
Es war "Liebe auf den ersten Blick"! So
passiert es meistens- oder?
Da war SIE- ferrarirot-funkelnd und wunderschön
und nach dem Motto : "Wer will mich" zu haben |
|
| Name |
"s`Anterl"
|
| Alter |
zarte 21 Jahre alt
|
| Typ |
2 CV 6 Club, ferrarirot, schaut
schnell aus, ist es aber nicht :-)
|
| besondere Kennzeichen |
keine (klingt ja
richtig häßlich-
aber wir lieben sie trotzdem!) DOCH:
Kennzeichen: FB 1 HMA (1 Haus mit Ant´n)
|
| die
Geschichte |
Ich (Karin) war ja schon vorbelastet (1. Ente:
eine tolle Transat) und unheilbar entenvernarrt (jedesmal wenn ich
nach dem Dahinscheiden "MEINER" Ente eine solche vorüberkurven
sah, war ich knapp dran in Tränen auszubrechen). Christians anfängliche
Abneigung ("Oba geh- wos wüllst´n mit so an
Ding?"), nachdem ich ihn eingeweiht hatte, mir wieder eine
Ente zu kaufen, wandelte sich bei der ersten Probefahrt in schiere
Verzückung und bis dato noch nicht dagewesene
Begeisterung (ich war richtig eifersüchtig). Also, beide
(ich und Christian) waren nach dem Kauf glücklich (eigentlich
alle drei - denn von Andi habe ich meine jetzige gekauft und
eigentlich doch alle 4- denn ich glaube die Ente fühlt sich auch
wohl bei uns).
Und dieses Glück hält (hoffentlich noch
lange) an.
|
|
|

Überwintern darf sie im trockenen
Stall und wird´s uns hoffentlich danken.
|
TOP
|
| Horstl |
|
Mein
erstes Auto: Das Nutzfahrzeug
|
|
| Typ |
"Dyane 6 »Caban«, das 2.
Sondermodell von Citroën nach dem 2 CV »Spot« von 1976.
Selten gebrauchter Spitzname: Batmobile
|
Mehr Fotos...
|
| Farbe |
AC
649 »bleu marine« - dunkles marineblau, das Rolldach war weiß, höchstwahrscheinlich
auch die Felgen
|
| Baujahr |
1977, meine hatte auch
Scheibenbremsen vorne, die erst im Oktober 1977 in Österreich
typisiert wurden, die EZ war 01/1978.
|
| Todesjahr |
2001, vom bösen Max von den »Horner
Woidant‘n« großteils verschrottet. ;) Die Heckklappe mit
manchem Treffenpickerl ziert unser Vorzimmer noch als Kunstwerk
(Installation).
|
| Laufleistung |
Kauf: 06/1989 bei 90.000 km,
Verkauf: 12/1998 bei 178.000 km
|
| Besondere
Kennzeichen |
Allgemein: »Caban« hatte null
Serien-Ausstattung, sogar der Warnblinkschalter fehlte!
Speziell meine: visa-isiert, von innen während der Fahrt verstellbarer Zündzeitpunkthebel
mit Rasten, Hand- und Steckgas, Blinker/Licht-Schalter und
Schaltknauf aus Wurzelholz gedrechselt, Schiebefenster auch hinten,
wurde zwischen Sommer 1991 und Winter 1998/99 nie gewaschen,
|
raulederbezogene Sitze vorne mit umlegbaren gesteckten Lehnen, großer
Gepäcksträger auf Heckklappe, Benzinstandheizung, blau getönte
Scheibenfolien, Lärm- und Wärmeschutzdämmung der Spritzwand, Bett
(= Sitzbank für Kindersitz, inkl. Beckengurte!) für 2 Erwachsene +
1 Kind (entweder auf modifizierter Hutablage, oder im 1. Stock in
einem Iglu-Zelt), Pickerl bis zum Schluss...
|
|
| die
Geschichte |
Mein erstes Auto (als Schüler)
sollte billig sein, weniger als 34 PS haben, sparsam in Verbrauch
und hoffentlich günstig in der Erhaltung sein. Um 4000ATS (€291)
fand ich eine Dyane »Caban«, äußerlich unauffällig, innerlich
entpuppte sie sich aber als Polyesterflickwerk. Nach Sommerferien
und Ferialjob war sie durch Georgs gewissenhafte Schweißarbeiten
mit Boden aus verzinktem Blech und Einstiegen aus Formrohren fit für
die nächsten 9 Jahre. Eigentlich wollte ich mein Auto - so wie mein
Moped und mein Motorrad davor - auch bunt lackieren. Vor dem schönen
Dunkelblau hatte ich aber soviel Respekt, dass die Farbe erhalten
blieb. Zumindest in den ersten Jahren pflegte ich sie auch optisch.
|
Erst nach einem Lagerschaden im
Getriebe, adaptierte ich einen Visa-Motor an das Getriebe, indem ich
den Teil mit den Zündgebern aus dem voluminöseren Visa-Getriebe
schnitt und an das Originalgetriebe anpasste und verschraubte.
Das war im Herbst 1991. Da ich
zu diesem Zeitpunkt mit dem Studium begann, hatte ich keine Zeit
mehr das Auto vor dem Winter ordentlich zu waschen, da ein defekter
Impulsgeber mich lange fuchste. Im Frühling war der Dreck gar nicht
sooooo schlimm und ich postulierte ein Manifest: “Autowaschen ist
Zeitverschwendung, Lieferwägen, Rasenmäher, Traktoren,... werden
auch so gut wie nie gewaschen!” und erhob mein ungewaschenes Auto
zum Mahnmal gegen die Zeitverschwendung.
|
Seit 1993 unser erster Sohn
Lukas das Licht der Welt erblickte, empfand ich Autowaschen noch
mehr als vergeudete Zeit als davor, so dass sich die Reinigung auf
das Ausbeuteln der Fußmatten vor jedem Hatzendorf-Treffen beschränkte.
Als wir von unserer längsten
Urlaubsreise nach CH, I, F, E und P zurückkamen eröffnete uns mein
Schwiegervater, dass wir seinen "alten" Peugeot haben können,
wenn wir ihn auch benützen würden! Also verkaufte ich die Dyane
schweren Herzens... :((
|
|
Mein zweites/drittes Auto: Das Putzfahrzeug
|
|
| Typ |
Ami 8 Break
Spezialmodell »en plein air«, das soviel wie »unter freiem Himmel«
oder »an der frischen Luft« bedeutet. Das bezieht sich nicht darauf,
dass das Auto immer im Freien steht, sondern auf das Fetzendach nach
Art des Hauses.
|
 Mehr Fotos:
Während und
nach der
Arbeit
|
| Farbe |
AC 321, »jaune
primeverde« - schlüsselblumengelb, der dazupassende Sitzbezug
entspricht dem RAL-Farbton 1020 olive yellow/ jaune olive/ olivgelb.
Leider komplett zerschlissen, deshalb suche ich einen entsprechenden
neuen Stoff! Hast du einen Tipp?
|
| Baujahr |
1971, also schon
mit Kurbelfenster vorne, aber noch mit (kleiner Ausführung des)
DS-Lenkrad. Reinkarnation: 2000; Totalrestauration mit Schwerpunkten
auf Rostfreiheit, Rostschutz, Originaltreue, Fetzendach und Dichtheit.
|
| Besondere
Kennzeichen |
Allgemein: Der Ami 8 Break hat
5(!) zugelassene Sitzplätze, aber nur Gurte für 4 Personen.
Speziell meiner: Unter 50.000 km, rostfrei, Fetzendach, Lautsprecherboxen in
“Mooreiche” farblich abgestimmt und unter Vordersitzen versteckt,
bald eine Hutablage
|
| die
Geschichte |
Nach über einem Dyane-losen Jahr, sah ich zufällig eine
Kleinanzeige: Ami 8, Bj 72, etwas zum Einschweißen, 5000ATS (€363).
Ein dreiviertel Jahr Verhandeln und E-Teilrecherchen später überstellte
ich diesen Ami 8 für 1000ATS (€73) direkt zum Treffen nach
Hatzendorf. Bis zu den Sommerferien suchte ich dann konkret nach
fehlenden Teilen, vor allem Blechen und Scheinwerfer, da bekam ich
einen Anruf: Super Scheinwerfer und gute Reifen um 2000ATS (€145)
inklusive gutem Ami 8 Break!
Da sich unsere Familie inzwischen um Paul vergrößert hatte, wäre
ein Kombi schon eine tolle Sache. Im Zuge eines Besuches bei meinem
Bruder in Innsbruck, schauten wir uns den Kombi an. Begeistert war nur
ich! Mit meinem Sohn Lukas trat ich die Heimfahrt an.
|
Da kurz zuvor jemand
die falsche Bremsflüssigkeit eingefüllt hatte, kamen wir
nur bis Salzburg. Spätabends fanden wir bei Big Alex noch
Unterschlupf. Am nächsten Tag organisierte er mir einen
Hauptbremszylinder samt hilfsbereitem Mechaniker Erwin.
DANKE!
Zum Thema Restaurieren
möchte ich mich nur mehr
an Statistisches erinnern, das klingt dann etwas abstrakter:
117
Arbeitstage,
1200 eigene Arbeitstunden,
50 Stunden Schweißen und
Lackieren vom sehr netten Georg.
Ein schlechtes Gewissen habe ich
immer noch wegen x1 Flexstunden, die die Anwohner geduldig
ertrugen, insbesonders Andrea und Harry. DANKE an alle!!!
Zu- und
Abfahrt von 2400 km (Rennrad), 1050 km (Auto).
x2 böse
Worte und Gedanken von Agnes. (x2 < x1) ;)
|
Heute ist (fast) alles vergessen,
die Freude überwiegt bei Weitem - es ist einfach herrlich mit offenem
Dach die Landstraße entlangzugondeln. Das Gefühl ist durch die weit
nach vorne gezogene Windschutzscheibe noch befreiter, als bei der
Dyane. Auch wenn das Dach nur zu einem Viertel geöffnet ist, stören
keine Turbulenzen. Es ist einfach wunderbar. Ich holte die in den
letzten 10 Jahren eingesparte Putzzeit wieder auf. Im Frühling
brauchte ich 3 Tage, um alle Spuren (insbesondere das klebrige
Seilbahnöl) der Konservierung und des Zusammenbaus zu beseitigen. Im
Sommer wurde der Ami 3 mal poliert und noch zusätzlich mind. 3 mal
gewaschen. So was hätt’s früher nicht ‘geben. Jetzt bin auch ich
ein echter (männlicher) Österreicher! ;)
Wegen starker Salz-Allergie
bleibt der Ami im Winter im Hof stehen. Hoffentlich streut die
Hausbesorgerin nicht zu sehr in seine Nähe!
TOP
|
|
| Hans |
|
Die
taubenblaue Lili
|
|
Ich bin die "taubenblaue Lili" und wurde 1981 in
Levallois - Frankreich geboren.
Nach wilden vergammelten Jahren (ich lebte in der Stadt)
bin ich 1989 zu meinem jetzigen Besitzer auf´s Land
gekommen.
Er stellte mich unter Geflügeltierschutz, hegt und
pflegt mich und gibt mir hoff-e-n-t-lich das ewige Leben.
|
|
|

zum vergrössern
auf Foto klicken
|
TOP
|
| Peter |
|
BILDERGALERIE
OHNE WORTE
|
|
 
zum vergrössern
auf Foto klicken
|
TOP
|
| Hermann |
|
Das sind sie, die „schrecklichen Zwillinge“
|
|
| Name |
`s Buberl (Charleston) `s Mäderl
(rot-weiß Club-Spezial)
|
| Geburtsdatum |
beide anno 1987
|
| Typ |
a.) 2 CV Charleston b.) 2 CV 6
Club-Spezial
|
| besondere Kennzeichen |
beide mit Leder, nie gleichzeitig
unterwegs
GII 44 kann auch unter G II 22 anzutreffen sein
Meist mit weißem Wachhund unterwegs
|
| die
Geschichte |
a.) Buberl
Fahre mit meinem Auto (kein Entchen) Richtung
Norden beim (Citroenhändler) Figer vorbei, da steht er. Ein
verblichenes Exemplar einer Charlestonente. Nach kurzem Gespräch
stellt sich heraus, es handelt sich um Figers Golfcaddy Marke 2CV
Citroen.
Nach endlosen Verhandlungen und zu teurem Kaufpreis (was ist teuer
wenn man etwas haben will?) gehörte das Buberl mir. Jetzt gehörte
ich zu den Antentreibern. Zustand: technisch ok Rahmen lädiert,
Lack soso halt. Nach langem Suchen fand ich einen echten Burgenländer
„Jurij“ (seinen richtigen Namen weiß ich bis heute nicht)
aus Jennersdorf, der Verständnis für meine Ente und mich hatte.
Was an ein Wunder grenzt. Er schaute sich das Auto an und sagte:
“Kein Problem, mache ich.“ Ein bissl hat er schon noch
gjammert. Das große Wehklagen begann, als er das Auto komplett
zerlegt hatte. (Schweißen, schweißen usw...) . Am Golfplatz war
es vielleicht doch nicht so trocken.
Nach 2 Monaten konnte ich meine wunderschöne
Ente in Empfang nehmen dunkelkirschrot – schwarz. Jurij und ich
sind noch immer befreundet. Die Abschiedsworte „Mit so an Heisl
brauchst ma nerma vorbeikomman. I moch da nie mehr an“.
b.) Mäderl:
Mein Sohn, stramme 18, sieht das Buberl und
sagt: „So an will ich auch!“. Ein Bekannter machte mich bei
einem Bier aufmerksam. Ich weiß eine *) rote, die schaut net
schlecht aus. Ich geb ihm Geld und sag: „Wenn sie net mehr
kostet als 10.000.- kauf‘s einfach.“ Erstbesitz,
gleiches Baujahr wie´s Buberl, Besitzerin eine Frau (deswegen Mäderl).
Am nächsten Tag bekam ich Kaufvertrag, Typenschein usw. Sie gehörte
mir. Sie stand bezeichnender Weise am Gelände des
Sondernervenkrankenhauses Graz, in Fachkreisen auch Zitronenhügel
genannt. Seit dem spinnt sie ab und zu ein bißchen. (Schaltet
selbständig das Licht aus und ein – oder will einfach nicht
laufen) eine *) die spinnt – paßt perfekt zu mir.
Zustand lt. Expertise von „Jozzo: „Lack
na ja, Rahmen total kaputt, Chassis
hervorragend, Kompression am linken Zylinder 0, nix - gar nix.
Motorisch bemühte sich Fritz (der Fritz) auch „Rahmenfritz“
genannt. Jetzt steht sie nach einem Jahr beim Jagersberger wie neu
da und braucht sich vorm Buberl nicht mehr verstecken.
In diesem Sinne Ihr Antenliebhaber
seid´s nicht die einzigen Sonderlinge
PS: kane von de 2 *) kriagt da
Bua.
*) Ente
|
|
|





|
TOP
|
Vor einigen Jahren hat sich die Liebe
zur Ente neu entfacht, es war, glaub ich, im Juni 2000,
als ich ein Inserat in der Fundgrube las, Citroen 2CV zu
verkaufen!
Nun machte ich mich halt auf den Weg
um diese Ente zu besichtigen, der Weg führte nach Leoben,
genauer gesagt nach St. Stefan ob Leoben.
Nun bin ich also dort angekommen, der
erste Eindruck war nicht sehr positiv, aber dennoch wollte
ich sie haben, da der Preis aus meiner Sicht stimmte.
Angemeldet war sie auch noch, und der Freund der
Besitzerin war so nett und fuhr hinter mir her um das Auto
nach Graz zu überstellen, damit er anschließend die
Nummern wieder mitnehmen konnte, feiner Zug von ihm.
Zu hause stand sie dann ca. einen
Monat herum da mir das nötige Kleingeld für diverse
Reparaturen noch fehlte.
Als es dann soweit war wurde sie
komplett zerlegt, eingeschweißt, lackiert und wieder
zusammengebaut.
Die Lackierung deshalb, denn mein Lieblingsauto zu diesem
Zeitpunkt war die Chrysler Viper, darum auch der Name "Viperduck".
Im August, während der Reparaturen,
wurde dann meine kleine Prinzessin Julia gezeugt, die nun
auch schon über 3 Jahre alt ist.
Nun ist auch mein zweites Kind schon
über ein Jahr alt, wird schon bald zwei, und darum musste
ich mir noch eine Ente besorgen, um diese herzurichten.
Hoffe, dass diese viel, viel besser
wird, denn diese soll mein Sohn Christoph einmal
übernehmen (soll auch ein Wunschkennzeichen, G TOFFI 1,
bekommen).
Obendrein hab ich noch einen sehr
guten Freund auf den Geschmack der Ente gebracht, wir sind
gerade dabei diese zu restaurieren, sie wird
höchstwahrscheinlich gelb mit blauen Streifen lackiert.
So nun danke ich noch allen die mir
geholfen haben meine Ente aufzumöbeln. Speziellen Dank dem
Lackierer Bernd der die "Viperduck" wirklich gut lackiert
hat, ist ja auch schon fast vier Jahre her, und sieht
optisch immer noch recht gut aus!
Wünsche allen Entenfahrer noch viel
Spaß ...
|
|
|



 |
TOP
|
Geboren bin ich am 8. April 1982
Typ: 2CV Charleston
Ich wohne in Weinitzen bei Graz in
einer schönen großen Garage.
Mein Besitzer fährt mich nur bei schönem und trockenem
Wetter.
Ich hoffe er wird mich nie ins
Altersheim schicken!!
Zum Dank lasse ich ihn niemals im
Stich.
|
|
|

|
TOP
|
„only the
strong survive“- nachdem ich- zum wievielten mal sei
dahingestellt- im Juni 2001 beschlossen hatte, eine ente (bild2,4)
professionell zu restaurieren, gings in einem ziemlichen tempo los!
Alle Teile demontieren ist noch relativ einfach und geht schnell,
aber die Blecharbeiten nehmen immer einen viel größeren Zeitraum
in Anspruch als vorher gedacht.
Obwohl die gesamte Karosserie des 82er spécial in einem recht guten
Zustand war, kamen an den typischen Stellen doch Rostlöcher durch:
Radkästen
hinten innen vorher (5,6) und nachher (7,8,10,11)
Kleines Fenster
links hinten vorher nachher (12,13) sowie der typische
„Sandwich“ (22-31) Bereich im Fußraum erforderten neues Blech
und viel Zeit, um die doppelte Konstruktion wieder nach zu bauen.
Alle
Bodenblechteile wurden möglichst stumpf eingesetzt um die
Originalform bei zu behalten. Die Sandwichbleche bog ich aus
verzinktem Blech nach und baute dazwischen (18) ein unsichtbares
Formrohr ein, um die Steifigkeit der Karosserie im vorderen Bereich
zu erhöhen. Der Unterboden wurde bei Ansatz von Rost blank
geschliffen und mit Kaltzinkfarbe vorbehandelt, in exponierten
Bereichen mit Steinschlagschutz versehen und anschließend mit
Kunstharzlack grau lackiert. (34)
Rolling chassis
nach Abheben der Karosserie (32). Alle Rostansätze am Häusl wurden
aufgeschliffen, ausgeschweißt und so dem Spengler weitergereicht.
Der Rahmen
wurde überholt, die Achsen entrostet und neu lackiert, die
Kegelrollenlager kontrolliert und nachgestellt, die Bremsleitungen
hinten sicherheitshalber erneuert.
An Schweißarbeiten
kam hier ein Austauschblech im Sandwichbereich (M2,3,4) zum Einsatz.
Die gängigen
Verstärkungsbleche im Bereich der vorderen Achsaufnahmen, ein
ewiger konstruktiver Schwachpunkt des Chassis, wurden eingeschweißt.
(M5,6)
Die Federtöpfe
wurden ebenfalls entrostet, neu gefettet und wieder zusammengebaut.
Motor und
Getriebe wurden getrennt, die Kupplung gereinigt, für gut befunden
und wieder eingebaut, die Bremssättel vorne wurden ebenfalls
zerlegt, gereinigt und mit neuen Klötzen wieder eingebaut.
An den
Antriebswellen erneuerte ich die jeweils mittlere und äußere
Achsmanschette, weil deren Kosten in keinem Verhältnis zum Aufwand
stehen wenn man die Antriebswelle schon einmal
so schön zur Hand hat.
Aja, den
vorderen und hinteren Kurbelwellen Simmerring habe ich
sicherheitshalber getauscht und die Ventildeckel bekamen nach dem
Einstellen der Ventile klarerweise auch neue Dichtungen.
Nach drei
Wochen kam das Häusl dann auf dem Hänger zum Lackierer, der
innerhalb von wenigen Tagen sehr gute Arbeit lieferte!
In der
Zwischenzeit kümmerte ich mich um die schon erwähnte Überholung
des Rahmens und der Technik.
Und gerade
rechtzeitig zur Herbstausfahrt der GIGanten war das Auto wieder
fahrbereit, wenn auch einige Kleinigkeiten immer noch darauf warten,
in einen Zustand gebracht zu werden wie ich mir das eigentlich
vorstelle.
Auf das
Aufkleben der originalen DOLLY Schriftzüge freue ich mich schon
besonders!!!
|
|
Die - doch recht umfangreiche - Fotostrecke zur Dolly Story folgt hier
in den nächsten Tagen.
|
TOP
|
| Typ |
Dyane 6
|
|
| Erstzulassung |
27. März 1979
|
| Farben |
froschgrün
|
| Abmeldung |
30. Oktober 1995 nachdem sie bereits seit
Anfang 1990 in einer Garage vor sich dahinvegetierte
|
| Kilometerstand |
Der Tacho zeigt gerade mal 2.038 km an, aber 102.038 km,
wenn nicht sogar 202.038 km sind um einiges wahrscheinlicher
|
| Besondere
Kennzeichen |
Völlig unbenutzter Aschenbecher, noch originale Kartonanhänger
(Länderbezeichnung,…) vom Werk (beides regte Duffy zu richtigen Jubelstürmen
an….)
|

|
|
| die
Geschichte |
Nachdem
meine Mutter ihre erste Ente (2CV Stoff, BJ. 1974) verkauft hatte,
kaufte sie sich schließlich 1979 für exakt 62.640 öS diese Dyane
6.
Als
ich dann 1982 das Licht der Welt erblickte, war dieses Froschgrüne
- Etwas „mein“ erstes Auto, in dem ich schon so einiges
mitmachte (oftmaliges, nicht - enden - wollendes Übergeben bei
Fahrten nach Kärnten, über den berüchtigten Griffner, dank des außerordentlich
schaukligen Fahrgefühls,…).
|
Nachdem
sie dann noch bei unserem Hausbau als Baustellenfahrzeug missbraucht
wurde, wurde sie 1990 einfach in die Garage gestellt und darauf
vergessen.
Die
Anzeige der GIGAnten in der Kleinen Zeitung Anfang September bewegte
mich denn schließlich dazu zur Clubsitzung zu kommen, wo dann Duffy
auch gleich ein offenes Ohr für mich und meine Dyane hatte. Er
unterzog sie einer gründlichen Untersuchung und meinte „auf jeden
Fall restaurieren“! Das größte Problem war das völlig
durchgerostete Chassis, das umgehend durch ein günstiges,
gebrauchtes „Fritzchassis“ ersetzt wurde.
|
Doch
bevor ich sie komplett zerlegte, musste sie natürlich noch
einmal fahren. Bereits nach 10 min Starterhilfe sprang sie an,
und das nach fast 14 Jahren stehen!! Das dabei vielleicht Rost
vom Krümmer in den Zylinder kommen kann wusste ich natürlich
nicht, aber sie lief ohne Probleme, also ist wohl hoffentlich
nichts passiert…
Die
nächsten Schritte sind jetzt das Einbauen von Motor und
Getriebe, dann das Einschweißen von leider allzu bekannten
Stellen beim Häusl, schließlich noch das Lackieren (natürlich
wieder das gleiche unverwechselbare Grün) und ich hoffe zu
Ostern steht sie wieder voll fahrbereit in meiner
Einfahrt….
TOP
|
|
|
|
|