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Ein Hai nimmt über den Geruch aber nicht nur die Fährte eines potentiellen Beutetiers auf, sondern er warnt ihn auch vor drohender Gefahr oder er gibt sogar Auskunft über das Geschlecht eines anderen Hais. Die Tatsache, dass der Hai durch seine Nase vor Gefahr gewarnt wird, versuchen die Menschen sich durch künstliche Duftstoffe zu Nutze zu machen. Tiere, die Duftstoffe abgeben um Haie abzuschrecken gibt es in der Natur schon lange. So sondert die Moses-Seezunge bei Gefahr eine Substanz ab, die die Mundmuskulatur lähmt, so dass der Hai für eine Weile nicht zubeißen kann. Die Annahme jedoch, dass ein Mensch, der im Wasser schwimmt und ein blutende Wunde hat, sofort von Haien angegriffen wird ist falsch! Das Blut eines jeden Tieres ist in seiner Zusammensetzung anders. Der Hai kann dies, wie Versuche bestätigen, durchaus erkennen und das Blut verschiedener Lebewesen unterscheiden. Vermutlich erkennt der Hai einige Bestandteile des menschlichen Blutes. Eine Annäherung an eine ihm bekannte Tiergruppe ist eventuell möglich. Er erkennt das menschliche Blut als solches jedoch nicht. Deshalb würden bei einem verletzten Schwimmer zwar Haie auftauchen, aber sie würden dem Unbekannten gegenüber vorsichtig agieren und nicht sofort in den von den Medien progagierten "Fressrausch" verfallen. Neue Untersuchungen zeigen, dass es sich beim "Fressrausch" eventuell nur um ein schnell ablaufendes hierarchisches Fressen handeln könnte. Weitere Tests werden Aufschluß geben. * Benthische Haie leben in unmittelbarer Bodennähe. Man trifft sie häufig an Korallenriffen oder anderen ufernahen Regionen an.
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