Der Nebelwölfe-Tribok

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Der Nebelwölfe-Tribok

Hier haben wir eine LARP-Adaption eines Triboks, geschaffen von den Nebelwölfen.

Fabian Desoye zufolge (Stand 3/2002) funktioniert das Geschütz bereits, benötigt aber noch etwas Feintuning (Einschießen?). Der Aufbau folgt den in den Dokumenten Trebuche-Plan von Greg Elliot und Ribcords Tennis-Ball Trebuchet ausgeführten Prinzipien. Ob das gute Stück in den Kofferraum meine Kombis paßt?- wohl kaum. Wenn das Geschütz nicht zum Con kommt, muß das Con eben zum Geschütz kommen. Hier der Originaltext von Fabian:

Wie schieße ich ein möglichst schweres Geschütz möglichst weit?

...mit einem Tribok. Ein Tribok ist ein mittelalterliches Belagerungsgerät, dass vornehmlich dazu verwendet wurde feindliche Burgmauern aus sicherer Entfernung mit großen Steinblöcken zu "bewerfen". Der Vorteil der großen Reichweite und schweren Munition machte ihn Rammen oder Katapulten überlegen, er wurde jedoch doch durch einen enormen Transport und Personalaufwand (ich hörte von 40 Leuten an einem Flaschenzug, die zum Laden benötigt wurden) teuer erkauft.

Da es jedoch im Larp selten Mauern zu zerstören gilt muss der Tribok seine Daseinsberechtigung auf eine andere Weise erlange. So lässt er sich zum Beispiel zum Stören von Ritualen oder Zerstören von Schutzkreisen einsetzen (ausreichende Reichweite immer Vorausgesetzt).

Im Groben besteht ein Tribok aus

Wenn die oben genannten Längen- und Winkelverhälntisse eingehalten werden (was eigentlich kein Problem darstellt) kommt es auschließlich auf das Gewicht und die Größe des Geräts an, wobei durch eine Verdopplung der Größe ein 8-mal schwereres Gewicht dopelt so weit geworfen werden kann. (Quelle: "Trebuchet Mechanics" Donald B. Siano dimona@home.com)

Da ich jedoch einen Larp tauglichen Tribok bauen wollte wählte ich relativ mobile Dimensionen (passt locker auf nen PKW-Hänger, Achtung mit neuen Führerscheinen...) und ein entsprechendes (abnehmbares) Gewicht von 50 kg Stahl in einer Holzkiste.

All das ist soweit kein Problem, auch das Gestell ist auf den ersten Blick keine allzu große Herausforderung, es stellte sich in meinem Fall jedoch heraus, dass es auch Stützen zu den Seiten hin benötigt (die mein Tribok immer noch nicht hat). Auch die Achsen müssen der Belastung standhalten können. Als Bereifung können zum Beispiel ambientetaugliche Holzräder aus 3-4 nebeneinander zusammengenagelten und dann rundgesägten Holzbohlen dienen.

Für die Lagerung des Wurfarms haben sich zwei VA-Stahl Rohre, die ineinander geschoben werden als sinnvoll erwiesen. Dier eine Detailaufnahme:

Bild: Lagerung mit ineinander laufenden Rohren.

Vielleicht ist einigen noch nicht klar wie das Ding wirft (meine Freundin hats erst nach einer Demonstration verstande). Also, der lange Teil wird nach unten gezogen, das Seil wird eingehängt und dann parallel zum Arm unter diesem ausgelegt und in die Tasche kommt dann die Munition (s. Bild)

Bild: Plazieren der Ladung in der Tasche unter dem Tribok

(Der Aluring auf dem Foto ist mittlerweile durch einen billigeren Schlüsselring ersetzt) Wenn der Wurfarm jetzt losgelassen wird, was am besten durch einen geeigneten Trigger geht (z.B. so: (Foto kommt noch))) schnellt dieser nach oben, die Munition wird durch die Zentrifugalkraft auf eine kreisförmige (?) Bahn beschleunigt und schließlich löst sich der Haken durch diese Kraft vom Dorn wodurch die Tasche geöffnet wird und die Munition auf ihr Reise geschickt wird. Alles klar?

Das größte Problem stellt momentan noch die Munition dar, was jedoch hoffentlich bald gelöst sein wird. Anregungen diesbezüglich bitte per email an mich!
Soweit so gut, vielleicht sieht man sich ja demnächst mal auf einer CON (unsere Gruppe ist zu erkennen an einem Blauschwarzen Banner mit zwei Dreiecken in der Mitte aufgehängt an einem TRIBOK, man nennt uns die Nebelwölfe Viel Spaß beim basteln

Fabian Desoye aka Fankler

p.s.: Sollte jemand Interesse am Aufbau eine Baumeistergilde sein, oder Fragen haben oder sonst irgendwas ist: fdesoye@gmx.de

Bild: Der komplette Nebelwölfe-Tribok

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