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Am 30.08.2002 ging die Fahrt von München aus in Richtung Italien. Wir fuhren über Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und dann die alte Brennerstraße entlang. Die erste Rast legten wir an der Sachsenklemme ein. Weiter ging es über Bozen, Trento zum Gardasee, den wir mit der Stadt Riva am Nordufer erreichten. Unser erstes Ziel hieß Limone. Wir schauten uns den Ort an und machten die ersten Einkäufe in den vielen Geschäften. Nachdem wir uns den Gardasee angeschaut hatten, ging es am folgenden Vormittag weiter Richtung Süden über Mantova und Parma nach La Spezia am Ligurischem Meer. Mittlerweile hatte ich mich auch an den Verkehr und die Fahrweise gewöhnt. Dort übernachteten wir und testeten auch das Wasser. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Carrara zu den Marmorsteinbrüchen. Die Straße hinauf ist sehr schmal, vor allem in den Ortschaften. Dort kann man überall am Straßenrand Bruchstücke des schönen Marmors einsammeln. Anschließend ging es weiter nach Pisa zum schiefen Turm. Das Zentrum ist ganz nett, ansonsten bot uns der Ort aber wenig. Falls man keinen kostenfreien Parkplatz findet, ist es am besten etwas vom Zentrum weg zu parken, da ist es dann nicht mehr so teuer. Am Abend kamen wir in Marina di Castagneto-Donoratico an, wo wir übernachteten. Von hier aus ging es am nächsten Morgen zu unserem Hauptreiseziel Rom. Wir schauten uns zuerst die bekannten Sehenswürdigkeiten an und machten dann eine Stippvisite in den Vatikan. Die Kleiderordnung (Frauen Schultern bedeckt und Beine halb bedeckt, Männer Lange Hosen und zumindest T-Shirt), die in jedem Reiseführer stehen sollte, ist unbedingt einzuhalten, ansonsten kann man umkehren. Nachdem wir in Rom unsere Ziele erreicht hatten, erkundeten wir das Umland. Im Südwesten von Rom liegt die antike Stadt Ostia Antica, die sehr gut mit der S-Bahn erreichbar ist. Von dort kann man auch in die heutige Stadt Lido di Ostia am Tyrrhenischen Meer gelangen. Weitere Ausflüge brachten uns nach Tivoli zur Villa d´ Este und in die Villa Adriana. Nach einer Woche Rom und Umgebung verließen wir die Stadt in Richtung Norden, um auf der Staatsstraße 4 die Adriaküste zu erreichen. Dabei haben wir uns unfreiwillig durch die gesamte Innenstadt mit dem Auto gekämpft. Die Ausschilderung ist absolut mangelhaft, dennoch schafften wir auch diese Hürde. Nach einer Übernachtung auf einem sehr schönen und leeren Zeltplatz ging die Fahrt weiter nach Rimini. Da San Marino am Wegesrand lag, besuchten wir auch noch diese kleine Republik. In Rimini, dem Teutonengrill, schauten wir und die Stadt und die Strände an. Ich möchte da im Sommer keinen Urlaub machen, aber die Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden. Unsere letzte Etappe führte uns dann über Ravenna, das Podelta, Venedig und Cortina d´ Ampezzo nach Toblach in Südtirol. Hier wanderten wir zwei Tage durch die herrlichen Berge und fuhren dann über Bozen, Sterzing, Innsbruck und Garmisch-Partenkirchen in Richtung Heimat. |