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Zum Original: In den 50er Jahren versuchte die DDR Reisezugwagen
für den internationalen Verkehr zu bauen. Da für den Weitstreckenverkehr 160
km/h üblich war, mußten die Wagen in Testfahrten ihr Bremsverhalten, Laufgüte
und Geräuschentwicklung ihre Qualität nachweisen. Zu dieser Zeit gab es weder
geeignete E-Loks noch konnte man auf Dieselloks zurückgreifen. Auch des
Neubauprogramm der Deutschen Reichsbahn sah keine Baureihe für eine solche
Geschwindigkeit vor. Das einzige Triebfahrzeug, was die geforderte
Geschwindigkeit erreichte, war die Dampflok 61 002 die für eine
Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h ausgelegt war. Sie hatte aber entscheidende
konstruktive Mängel in der Kessel- und den Zylinderabmessungen, die keine
Reserven gestatteten. Das Fahrwerk hingegen hatte vorzügliche
Laufeigenschaften. Die Treib- und Kuppelräder hatten einen Durchmesser von 2,3
Meter. Somit entschied man sich für das von der VES-M erarbeitete Umbaukonzept.
Dieses sah vor, den Kessel durch den bereits bei der Rekonstruktion der BR 03,
39 und 41 bewährten zu ersetzen. Die äußeren Zylinder wurden von der
Versuchslok H45 024 übernommen während der innere Zylinder neu konstruiert
wurde. Ebenfalls von der Versuchslok H45 024 kam das hintere Rahmenteil mit
Schleppachse und Rückstelleinrichtung. Um den Luftwiderstand zu vermindern
wurde eine Teilverkleidung vorgesehen. Alle auf dem Kessel befindlichen
Armaturen wurden unter einer gemeinsamen Verkleidung untergebracht, die
Rauchkammer erhielt eine spitze Rachkammertür und an den Seiten verlief eine
Schürze von der vorderen Pufferbohle über die Zylinder bis zum Führerstand.
Der Tender 2`2`T34 wurde ebenfalls mit einer Verkleidung versehen. Im Juni 1967
wurde sie im RAW Meiningen auf Ölhauptfeuerung umgebaut. Bei Versuchsfahrten
auf dem Versuchsring der CSD im November 1964 erreichte sie
Spitzengeschwindigkeiten von 176 km/h. |