Nordmast
Hallo Leute!
Ich hab's endlich getan. Was? Ganz einfach, ich habe meine
müden Knochen gepackt und den höchsten Mast Österreichs
bestiegen.(265 m)
Die Aussicht
Der Stützpunkt von oben
Der Aufstieg
Man soll den Aufstieg aber nicht
unterschätzen, da es einige Punkte gibt, die Ihn ungemein
erschweren:
- Die Zeit - Der Aufstieg dauert je nach körperlicher
Verfassung und Wetterlage ca. 45 bis 60 Minuten.
- Womit wir auch gleich beim Wetter wären - es sollte
nicht gerade ein Gewitter im Anmarsch sein, da es
äußerst unangenehm wäre, dort oben Bekanntschaft mit
einem Blitz zu machen.
Man sollte sich auch gut gegen den Wind schützen, der
dort oben eigentlich immer ziemlich stark weht. Bei 2 -
3 Stunden am Mast kann es schon ganz schön ungemütlich
werden.
- Dann hat man meistens einen störenden Rucksack oder
ähnliches, womit man ja das Werkzeug und die Lampen
(zwecks Lampentausch) transportieren muß. Du glaubst ja
nicht, wie oft man mit so einem Ding hängen bleibt.
- Als nächstes muss ich den Sprossenabstand der Leiter
erwähnen. Dieser ist nämlich eine Ausnahme. Er ist mit
Abstand der "unangenehmste" aller von mir bis
jetzt erklommenen Maste - Er hat nämlich den idealen
Knie- und Schienbeinzerstörabstand.
- Und last but not least die Höhe selbst - man klettert
und klettert und klettert und kommt nicht an...zumindest
empfindest Du es so, wenn Du nicht gerade ein
Superathlet bist...auch wenn es viele
"Möchtegern-Typen" gibt, die obwohl sie noch
nie über eine 12er-Leiter hinausgekommen sind, glauben
dass das ganze eh ein Kinderspiel ist. Das sind dann
übrigens genau die Leute, die dann entweder von der
Feuerwehr oder gar vom Hubschrauber wieder
heruntergeholt werden müssen, weil sie die Höhe wohl
doch unterschätzt haben. (Vor allem auf einem
Gittermast, den man nicht mit einem Hochhaus oder
Flugzeug vergleichen sollte.)
Copyright © 1999, 2000 Mike