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"Ayers Rock", NT (Verl.Filter)
Auch wenn er in Stille nicht mehr zu genießen ist: Es ist mit das Beeindruckendste, was die Natur geschaffen hat. Wenn er aus der Ebene auftaucht und man ihm immer näher kommt, wird einem schnell klar, warum er eines der höchsten Heiligtümer der Aborigenes ist. Um ihnen dieses "ungeschändet" zu hinterlassen sollte man den Felsen bitte nicht besteigen - auch wenn es täglich Unmengen von unwissenden oder schlicht egoistischen und skrupellosen Touristen tun.



Gelbhaubenkakadus besiedeln den Norden und die Ostküste Australiens. Sie sind lautstark und recht clever. Bei meiner ersten  Australienreise war dies der einzige, dem ich nach langer Pirsch etwas näher gekommen bin. Als ich vor kurzem wieder im Hyde-Park war, musste ich sie ständig verscheuchen, um in Ruhe einen Snack verzehren zu können.  



Bei den Devils Marbles im Northern Territory haben mich fast die Fliegen aufgefressen. Es kommt auf diesem Foto leider nicht so richtig rüber, was da in Sachen "Fliegen" tatsächlich los war. Man sagt, im Outback könne man eigentlich gar nicht verhungern - man muss nur lange genug den Mund geöffnet lassen!



Süßwasserkrokodil
In den Schluchten Nordaustraliens trifft man sie an: Die im Vergleich zu den "Salties" Leistenkrokodilen kleineren und relativ ungefährlichen Johnson Freshwater Crocodiles.



Rosakakadus (Galahs) zählen für mich zu den schönsten Kakaduarten. Bei uns werden Preise von bis zu 5000,- € für ein Exemplar gezahlt. Ist mir völlig unverständlich, wie man diese Tiere in Käfigen halten kann.



Der Kings Canyon im Northern Territory ist wesentlich älter als der Grand Canyon, aber auch deutlich kleiner. Interessant sind die teilweise absolut senkrecht und spiegelglatt abfallenden Felswände.



Palmblatt, Queensland
 
Leider schrumpfen die Regenwaldreste an der Ostküste Australiens immer mehr. Sie haben den Schutzstatus viel zu spät erhalten und das verrückte Weltklima gibt ihnen wahrscheinlich den Rest. Auch die Artenvielfalt ist durch das inselartige Vorkommen kleiner Restbestände durch mangelnden Genaustauch der Arten untereinander stark dezimert worden.



Harbour Bridge in Sydney.
Mit Sicherheit ist der Naturhafen einer der schönsten der Welt. Was das Leben in australischen Großstädten angeht, wären Perth und Melbourne meine Favoriten. Sydney ist zu "busy" für mich.



Mangrove am Strand bei Townsville, QLD
Es gibt hier einen mit der Nordsee vergleichbaren Tidenhub.



Buckelwal an der Ostküste, QLD
Besonders gut für die Megaptera-Beobachtung ist der Oktober. Dann finden sich in der Nähe von Fraser Island bei Hervey Bay Hunderte von Buckelwalkühen mit ihren Kälbern ein.



Irgendwo brennt es immer in Australien. Man muss aber ganz schön aufpassen, um nicht von den Bränden eingeschlossen zu werden. Viele Brände werden von den Rangern der Nationalparkverwaltungen selbst gelegt, um durch das kontrollierte Abbrennen eine Verkrautung zu verhindern. Die Bäume sind gegen schnelllaufende Bodenfeuer nahezu unempfindlich.



Pennantsittich (Eungella N.P., QLD)
Diese Plattschweif-Sittiche sind sehr gute und schnelle Flieger. Man trifft sie an der feuchteren Ost- und Südostküste an. Dieser war gerade in der Mauser, es fehlen die langen Schwanzfedern und da war nichts mit schnellem Fliegen!



Östlicher Riffreiher in Queensland.
 
Etwas für die Fotografen: Nikon FM mit manueller Belichtungseinstellung und ohne Autofokus. Es geht auch ohne Hightech.



Nacktaugenkakadus vor einer Felswand in der Geikie Gorge im Northern Territory.
Diese Correllas können mit ihrem lauten Geschrei selbst mich als alten Vogelfreund ganz schön nerven. Beeindruckend ist es aber allemal, wenn ein Schwarm mit mehreren Tausend Exemplaren abends seine Schlafbäume aufsucht. Nur Zelten sollte man darunter tunlichst nicht. Nicht nur wegen des Lärms!