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Uluru
"Ayers Rock" nach Sonnenuntergang.
Um gleich eine romantische und abenteuerliche Illusion zu nehmen: Man ist eigentlich nie allein am Felsen - es sei denn, man befindet sich bei Sonnenuntergang auf der Schattenseite. Ich war hier stundenlang der Einzige weit und breit, während sich zur selben Zeit auf der anderen Seite Hunderte von Touristen auf dem ausgewiesenen "Photopoint" drängelten.



Irgendwo in West-Australien.
Es gibt hier unendlich viele wunderschöne Gesteinformationen. Diese Felswand war bestimmt 20 Meter hoch und über hundert Meter breit.



Dieser, nur knapp einen Zentimeter große "Käfer" gehört zur Ordnung der Wanzen (Heteroptera bzw. Hemiptera). Die Bestimmung war durch die hilfsbereiten Insektenkundler (Entomologen) des Senckenberg-Museums und der Biologischen Universität von Sydney möglich, die mir netterweise bei der Familien-Zuordnung geholfen haben. Ich wollte diesem "herzlichen" Tier wenigstens einen Namen geben. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen Vertreter aus der Familie der Scutelleridae, der sog. Schildwanzen. In Australien werden sie "Jewel Bugs" bzw. "Harlequin Bugs" genannt.



"Normale" Straßenverhältnisse in Nordaustralien. Obwohl nicht "Offroad" unerfahren, habe ich mehr als nur einmal einen Wagen festgefahren. Wenn einem das in Flussfurten passiert, ist Vorsicht beim Austeigen geboten. Vor einigen Jahren kamen deutsche Touristen bei einer solchen Aktion ums Leben: Unglücklicherweise waren Salzwasserkrokodile im Fluss, die aber beim Herausschieben des Autos seltsamerweise nicht helfen wollten.



Rote Sanddüne in Zentralaustralien.
Die Farben der australischen Wüsten finde ich auf Grund der Kombination von rotem Sand und gelbem Spinifexgras besonders schön. Es irrt, wer glaubt, in Wüsten wäre nichts los!



Warane sind Allesfresser. Was sich bewegt, wird gefressen. Auch meinen Objektivdeckel, der vor mir in den Sand rollte, war nach der Geschmacksprobe durch den Waran nicht mehr zu gebrauchen. Dieser Buntwaran hatte eine Körperlänge von ca 1,5m. Bisse von Waranen sind - was den eigentlichen Biss betrifft - gar nicht so gefährlich. Das Dumme ist nur, dass die Wunden ganz fürchterlich eitern, da beim Biss haufenweise Erreger übertragen werden.



Boab-Flaschenbaum in der Nähe des Lake Argyle, Western Australia.



The photographer himself! Was sollte einem aber auch anderes übrig bleiben - ohne Strom und Wasser? Bart und Hut zu tragen hat aber noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Man wird im Outback nicht gleich als "stupid tourist" erkannt. Nein, ich sehe zu Hause nicht so wild aus!



Die Devils Marbles bei Tennant Creek. Außer diesen teuflischen Murmeln, die recht konzentriert in einer sonst völlig "öden" Gegend herum liegen, blieben mir nur noch Myriarden von Fliegen in Erinnerung, die mich schier aufgefressen haben.



Wallabies sind Zwergkängurus. Dieses Muttertier mit seinem "Joey" im Beutel sah ich in der Nähe der Blue Mountains, nordwestlich von Sydney.



Sonnenuntergang bei "Yellow Waters" im Kakadu National Park in Nord Australien. Der Name "Kakadu" hat nicht mit den Papageien zu tun, die in Australien übrigen "Cockatoos" heißen, sondern findet seinen Ursprung in "Gagadju", einem Stamm der hier ansässigen Aborigenes. Am Himmel ziehen Spaltfußgänse ihre Runden.



"Laughing" Kookaburra-Pärchen.
 Diese Vögel, die sich hauptsächlich von Schlangen und Echsen ernähren, "lachen" wirklich wie Verrückte!



Die "Olgas" im Northern Territory (Verl. Filter Blau). Für mich sind die Dome von Kata Tjuta fast beeindruckender als der "Ayers Rock". Man kann die gigantischen Ausmaße auf Fotos leider nicht wirklich herüber bringen!



Eine meiner gefährlichsten Situationen!
Die drei Spitzschopftauben trafen sich zur Morgentoilette direkt über meinem Schlafplatz. Sie konnten aber keinen Treffer landen!