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Lieber Besucher!
Ich betreibe die Fotografie seit vielen Jahren und versuche mit den Bildern die Eindrücke und Erlebnisse meiner Reisen zu konservieren. Die folgenden Seiten sind der Bequemlichkeit halber mit einem Online-Editor erstellt worden. Sehen Sie mir es bitte nach, wenn die Qualität der gescannten Bilder und auch das Layout dieser mehr oder weniger vorgegebenen "Baukasten-Website" nicht perfekt sind. Alle Originaldias der hier gezeigten Images sind jedoch richtig belichtet und "knackscharf"! Um meine Erinnerungen wieder aufzufrischen, werde ich zuerst mal einige meiner alten Kodachrome-Dias scannen und später folgen die aktuelleren Aufnahmen der letzten Jahre. Im Laufe der Zeit wird sich hier deswegen bestimmt noch viel verändern.
Tier- und Naturfotografen haben ein grundsätzliches Problem: Das Motiv ist so gut wie nicht beeinflussbar. Das Wetter macht was es will und die Viecher sind entweder nicht da oder auf der Flucht vor dem Fotografen. Neben guten Kenntnissen über Flora und Fauna sollte ein Tier- und Naturfotograf vor allem drei wichtige Eigenschaften mitbringen: Geduld, Geduld und nochmals Geduld! Auch wenn man es den Bildern nicht ansieht: Es steckt oftmals ein immenser zeitlicher Aufwand und auch große körperliche Anstrengung dahinter. Da ich auf vielen Reisen lediglich mit einem Rucksack oder mit dem Fahrrad unterwegs war, kam noch ein anderes Problem hinzu: Das Gewicht der Ausrüstung. Neben Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, Kleidung, Nahrung und Wasser sollte ja auch noch etwas zum Fotografieren eingepackt werden! Aus diesem Grund konnte ich nur eine "Minimal- Fotoausrüstung" mitnehmen und selbst die war eigentlich viel zu schwer. Neben einem leichten Gehäuse ohne Motor nahm ich oft nur drei Objektive mit: ein Weitwinkel, ein Makroobjektiv und ein - für Tieraufnahmen - viel zu kurzes 300er Teleobjektiv. Blitz und Stativ habe ich aus Gewichtsgründen oft nicht mitnehmen können, obwohl ich sie aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse mehr als nur einmal dringend benötigt hätte. Trotz aller Sparmaßnahmen wog mein Rucksack jedoch selten weniger als 25kg, was bei nicht ganz 65kg Körpergewicht auf Dauer recht beschwerlich war.
Alle Tieraufnahmen entstanden in freier Wildbahn!* *Einzige Ausnahme: Die Fotos der Beutelteufel auf der Seite "Tasmanien-2". Es gibt auf dieser Homepage sonst keinerlei Zoo- oder Gehegeaufnahmen zu sehen. Bei einer maximalen Brennweite von 300mm ist es oft nicht möglich, ordentliche Bilder von Wildtieren zu machen, da bei vielen Arten die Fluchtdistanz unterschritten werden müsste. Die Beobachtung der Tiere ohne deren Störung ist für mich jedoch immer wichtiger als ein schönes Foto. Aus diesem Grund gehört ein gutes Fernglas auch immer zur Essenz der Ausrüstung in meinem Rucksack. Es brennt die wirklich guten Bilder ins Gehirn ein! Im Falle der Tasmanischen Teufel war es mir trotz zahlreicher Freiland-Beobachtungen jedoch nicht möglich, den nachtaktiven und scheuen Beutelteufel in freier Wildbahn zu fotografieren. Die "Devil"- Gehegeaufnahmen sind deshalb mit dem Hinweis (c) für "captive" gekennzeichnet. Ausrüstung und Technik
Verwendet wurden bei den älteren Fotos (1988-1995) die 35mm Nikon Gehäuse FM, FA, F801s, ganz selten die F3 sowie die Nikkor-Objektive MF 24mm, MF 35-105mm, MF 105mm Micro und AF 300mm. Belichtet wurde damals ausschließlich auf Kodachrome 64 und 200. Diese Diapositiv-Filme sind auf Grund ihrer Schichtstruktur bekanntermaßen problematisch zu scannen. Das erklärt auch die oftmals zu starken Kontraste und die eigenartige Farbcharakteristik einiger Bilder. Zum Digitalisieren der Dias benutze ich den Filmscanner LS 2000 von Nikon mit einer Auflösung von max. 2700 ppi.
Auf der Australienreise im Jahr 2002 hatte ich die F90X, die Objektive AF 28-70, MF 105 Micro, AF 300, Blitz SB 25 , ein kleines Gitzo-Stativ sowie ein leichtes 8x23 Fernglas von Canon im Lowepro Rover Rucksack. Belichtet wurde auf Fuji Sensia-II 100 Diapositivfilm. Der Rucksack wog mit dieser Ausrüstung , 50 Filmen, 2 Litern Trinkwasser sowie einigen Müsliriegeln ca. 11kg und ließ sich bei Tagestouren noch einigermaßen komfortabel tragen. Bei mehrtägigen Wanderungen steckte ich den kompletten Fotorucksack in meinen großen 80l Rucksack zum Rest der Ausrüstung. Entsprechend umständlich war es dann, an die Kameraausrüstung zu kommen – obwohl die Momente des Absetzens des schweren Rucksacks manchmal echte "Highlights" im wahrsten Sinne des Wortes waren! Seit 2003 fotografiere ich nur noch mit der Nikon F100 und der alten FM. Die Objektiv-Palette umfasst zur Zeit das MF 2.8/24, AF 1.8/85, MF 2.8/105 Micro, AF 4.0-5.6/70-210 und das AF 4.0/300. Die Ausrüstung wird je nach Einsatzzweck in der praktischen Lowepro-Hüfttasche Orion AW, der Reportertasche Stealth, den Rucksäcken Lowepro S&F Rover (Modelle "light" und "Plus") oder dem Lowepro Phototrekker AW durch die Gegend geschleppt. An Stativen benutze ich ein Gitzo-Monopod, ein kleines Gitzo G106 und selten ein Manfrotto 055.
Mal sehen, wann es auch bei mir mit der Digitalfotografie losgeht. Man wird langfristig wohl keine andere Wahl haben, wenn es schon jetzt keine Neuentwicklungen mehr im Analogbereich gibt. Zur Zeit finde ich jedoch noch kein wirklich reisetaugliches Digital-System auf Spiegelreflex-Basis auf dem Markt.
Aktuell: Seit Dezember 2006 fotografiere auch mit Digitalkameras: Zur Zeit ist es eine Nikon D200.
Ich fotografiere eigentlich von Anfang an mit Nikon Kameras und Objektiven. Grundsätzlich hätten aber alle Aufnahmen genauso gut (oder besser) mit Produkten anderer Hersteller gemacht werden können. Wichtiger als die neueste Technik ist für mich die Zuverlässigkeit der Ausrüstung. Beim Bearbeiten der Dias wurden lediglich vereinzelt Farb- und Kontrastkorrekturen sowie digitale Schärfungen vorgenommen, um die oben beschriebenen schlechten Scan-Eigenschaften des Filmmaterials etwas auszugleichen. Inhaltlich veränderte bzw. manipulierte Fotos sind immer mit dem entsprechenden Hinweis (m) für "manipuliert" versehen.
Schauen Sie einfach mal ab und zu hier vorbei. Ich würde mich sehr darüber freuen!
Jörg Rüblinger
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Ausrüstung (Stand 2008): Nikon Analog-Gehäuse: F100 mit MB, FM *** Nikon Digital-Gehäuse: D200 mit MB *** Nikon-Objektive: MF 2.8/24, AF-S 3.5-4.5/18-70, AF 1.8/85, AF 1.8/50, MF 2.8/105 Micro, AF 4.0-5.6/70-210, AF-S 2.8/70-200 VR, AF 4.0/300 *** Blitze SB-23, SB-25, SB-800 |
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So ähnlich sieht's in meinem Rucksack auch aus - bis auf das nette 500er Tele in der Mitte!!! (Quelle: www. lowepro .com) |
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... eine fotografierende Land-Schildkröte in ihrem natürlichen Lebensraum. (Foto: Karin Berneburg) |
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Die roten Flächen kennzeichen die bisher von mir bereisten Gebiete. Wenn ich mir das so anschaue, wird mir schnell klar, dass ich den Rest in diesem Leben leider nicht mehr schaffen werde. Aber: Oft ist weniger mehr! Gerade die Konzentration auf kleinere und überschaubare Gebiete ist wesentlich erlebnisreicher und intensiver als ein schnelles Abklappern aller sog. "Sehenswürdigkeiten" der bereisten Länder. Aus diesem Grund liebe ich das Reisen mit dem Fahrrad so sehr: Man ist mitten im Geschehen, hat direkten Kontakt zur Bevölkerung, den Tieren und vor allem auch zum Klima! Übrigens: Ja, ich weiß, dass sich die Erdkugel in der unten zu sehenden GIF-Animation falsch herum dreht!!! ... Ich habe keine andere! |
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"Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute!" (Ansel Adams, 1902-1984) - "Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern." (Leica-Werbung) - "Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet." (Paul Cezanne, 1839-1906) - "Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten!" (Helmut Newton, 1920-2004) - "Talent ist wichtiger als Technik!" (Andreas Feininger, 1906-1999) - "Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele." (Henri Cartier-Bresson, 1908-2004) - "Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien. Es ist eine Art zu leben!" (Henri Cartier-Bresson, 1908-2004) - "Fotografieren ist eigentlich ganz einfach - der Auslöser ist in der Regel rechts oben!" (Jörg Rüblinger) - "Fotografieren ist recht leicht, solange man nichts davon versteht!" (Unbekannt) |
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(Fa. Allrad-Christ, Bremach-Importeur) |
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