Gedichte
Durch Wissen erhalten wir Bildung Durch das Leben unserer Überzeugungen aber, bekommen wir alles Jürgen Berus

Weitere Gedichte

Wußten Sie?

Interessante Seiten

Downloads

Glaubt Ihr das?

Mythologie

Inhalt:

Start

Über mich

Gedichte

Kurzgeschichten

Publikationen

Wissenswertes

Handlesen

Über Cheiro

Allgemeiner Aufruf

Seltsame Wahrheiten

Gästebuch

Kontakt

 

Gedichte


Die Macht des Wissens

   

Nur ein Traum


Ich hatte mal einen Traum

Problemlos wollte ich werden
Probleme häuften sich an

Schmerzlos wollte ich sein
Schmerzen waren mein Leben

Gefühllos wollte ich das Leben ertragen
Gefühle prasselten auf mich ein

Optimistisch wurde ich
Und ertrug das Leben

Und es war nur ein Traum

© by Jürgen Berus

 

 

 

   

Der Tropfen

Aus dem Dunst der Lüfte
Himmelsweh ein Tropfen fiel
Segelte herab auf einen Flieger
Perlend nieder bis zum Heck

Plötzlich wirbelnd immer tiefer
Starkes Geäst mit tragend Laub
Kullernd rollend im Blättersegen
Im Nu verschwand ins Dächermeer

Sanft gerollt an gesammelte Tropfen
Unweigerlich ins tosende Gewühl
Woll't der Tropfen schwerelos werden
Schicksalshaft ins Nass entließ

Schwebend flog er weiter nieder
Hatte bald sein Ziel erreicht
Wässrig gewandelt in der letzten Metamorphose
Platzte er am heißen Stein

© by Jürgen Berus

 

 

   

 Mauern der Angst

Über den Dächern erschienen Schwaden
Dunst herauf im Morgen Schein
Kinder spielen Rollen , in verschiedenen Lagen
Menschen ließen kein Licht in sich hinein

Schwache Hüter waren die großen Illusionisten
Mit Strenge erzwungen, Du bist ja mein
Kleine Seelchen , erzogen zu Perfektionisten
Ließen diese Praktiken , nur Sorge hinein

Und so wuchs die Scheu , vor'm erneuten Versagen
Ins kleine Herz, zum schönsten Gesetz
Wurde aus dem leutseeligen Sagen
Ein Kind zum normalen Streß gehetzt

Nur keine winzige Blöße von sich geben
Und Kinder wollten manchmal verlieren
Aus dummen Mäulern, ihr braucht es zum Leben
Mit dem verlangendem Geben
Damit ließen sie ihre Talente versiegen

Gefühlsbetont nach Aufmerksamkeit heischen
Am Pflaster gebunden, zur eigenen Last
Alles, aber nur nicht erweichen
So entstand der Keim, zur eigenen Hast

Und diese Ideen, sie waren ja die Besten
So tief versunken im eigenen Sein
Waren die verhassten Phrasen
Bald eine unbewusst eigene Pein

Und es war sehr schwer
Diese Blockaden zu verlassen
Voller Furcht zur neuen Enttäuschung
Manchmal wollte man sich dafür selber hassen

Unglaubliche Stärke im brennenden Schnee
Gehetztes Wesen, die Ruhe im Blicke
Mit Flecken benetzt, ein klarer See
Gefangen in Ketten, Pardon ich ersticke

Manchmal wurde man wach
Gelassenheit zur besten Tat
Heraus kam ein Mensch
Gab anderen einen Rat

Etwas Normales, das sind meine Fehler
Ein natürliches Verhalten, im Sonnenschein
Sonst wär mein Leben wie ein neues Exil
Und ließen für meine Entwicklung
Entscheidungen für ein besseres Spiel



© by Jürgen Berus

 

 


 

Ewig schauen in Deine Augen

www.amazon.de

www.buchhandel.de

 

 

 

Verlag : Engelsdorfer Verlag
ISBN-10: 393729029X
ISBN-13: 978-3937290294

Einband : Paperback
164 Seiten / 7 farbige Abb.
21 × 15 cm
Erschienen : 10.2003
14,90 Eur[D]/15,40 Eur[A]

 


 

Konnten wir sehen

Konnten wir sehen
Was wirklich ist
Sehen wie Blinde
In einer schauenden Welt

Ich war blind
Und sah nicht den Frühling
Erahnte die Vielfalt
Mit schillernden Farben

Aber die Vorstellung von dem
Was es bedeutet
Farben zu erleben
Die blieb mir verwehrt

Konnten wir hören
Was vernehmbar ist
Hören wie Taube
In einer lauschenden Welt

Ich war taub
Und hörte nicht den Regen
Das Plätschern der Tropfen
Mit klingenden Tönen

Aber die Ahnung von dem
Was ein Geräusch überhaupt ist
Die hatte ich nicht
 

Konnten wir schmecken
Was genussvoll erscheint
Schmecken wie Geschmacklose
In einer aromatischen Welt

Ich war geschmacklos
Und schmeckte nicht die Würze
Das prickelnde Erlebnis
Mit einem kitzelndem Gaumen

Aber das Gefühl von dem
Was wohlschmeckend war
Blieb mir im Verborgenen
 

Konnten wir fühlen
Was liebenswert ist
Fühlen wie Gefühllose
In einer empfindungsreichen Welt

Ich war gefühllos
Und fühlte nicht die Emotionen
Die herzvollen Gefühle
Mit brodelnder Sehnsucht

Aber die Empfindung von dem
Was es heißt zu lieben
War weit weg von mir

Konnten wir riechen
Was wohltuend ist
Riechen wie Geruchlose
In einer duftenden Welt

Ich war Geruchlos
Und bemerkte nicht das Odeur
Den sanften Wohlgeruch einer Rose
Mit durchdringendem Flair

Aber das sinnliche Vergnügen
Düfte zu erfahren
Erahnte ich nicht
 

Konnten wir denken
Was intelligent ist
Denken wie Dumme
In einer sich wandelnden Welt

Ich war Dumm
Und erkannte nicht die Wahrheit
Die Weisheit des Lebens
Mit einem erkenntnisreichen Geiste

Aber die Kenntnis von dem
Was Wissen besagt
Die hatte ich nicht
 

Konnten wir überhaupt etwas begreifen
Was nicht erlebt worden ist
Unerlebtes Begreifen
In einer durchgespielten Welt

 

© by Jürgen Berus