Hundeleben ;)
Home
Der Weg zum HH
Kenji's Familie
Geschwister - früher und jetzt
Über Kenji; Rassestandard etc.
Kenji...LIVE
Ausbildung allgemein
Agility
Obedience
Hundeleben ;)
1.-3. Lebensmonat
4.-6. Lebensmonat
7.-9. Lebensmonat
10.-12. Lebensmonat
13.-15. Lebensmonat
16.-18. Lebensmonat
Termine/Berichte
Das Gästebuch
Linkliste
~Hundeleben~
Diese Seite wird so eine Art "Tagebuch" von Kenji sein - d.h. es wird aus seiner Sicht erzählt, was bisher so alles passiert ist.
Da Kenji ja nun doch schon ein paar Tage bei mir lebt, wird es wohl etwas länger dauern, bis diese Rubrik absolut aktuell ist...



15.12.2004: Hey, ich werde erwachsen!! Mir ist mein erster Milchzahn ausgefallen, und zwar der mittlerste Schneidezahn oben links! Ruth wollte ihn unbedingt haben und hat ihn aufgehoben. Von mir aus, soll sie doch machen...ich brauche ihn ja ganz bestimmt nicht mehr!! Sieht aber schon etwas komisch aus, so mit der Zahnlücke...


26.11.2004: Schon wieder etwas Neues!! Wir waren in einem riesigen Haus mit vielen anderen Menschen, ein paar Hunden und gaaaanz vielen seltsamen Dingen! Es wurde Ausstellung und Pferd & Jagd genannt. Da habe ich auch ein Tier getroffen, dass aussah wie ein Hund. Es war etwa so groß wie ich, auch mit Stehohren und toller buschiger Rute. Aber es hat nur seltsam starr nach vorne geschaut und wollte überhaupt nicht mit mir spielen! Auch als ich dann gebellt habe und es zwicken wollte, hat es sich nicht bewegt. Das war wirklich schade! Alles Menschen haben gelacht, als sie das gesehen haben. Aber woher soll ich denn wissen, dass ausgestopfte Füchse nicht mit kleinen Hunden spielen wollen? Für mich war das auf jeden Fall so anstrengend dass ich ganz schnell nicht mehr weiterwollte und dann mit Ruth auf eine Tribüne ging. Dort habe ich dann zwei Stunden geschlafen, und danach sind wir auch nach Hause gegangen. Ich wollte eigentlich nur wieder weiterschlafen, denn alles war wirklich anstrengend für mich!


19.11.2004: Woah, heute nacht gab es was tolles: so weißes Zeugs lag auf einmal auf der Wiese herum!! Und obwohl ich eigentlich musste, fand ich es viel spannender, damit zu spielen und herumzurennen. Ruth war ganz schön genervt, denn ihr war kalt. Und von dem Schnee war sie irgendwie auch nicht soooo begeistert....hm, seltsam. Aber vielleicht kommt das ja noch!


13.11.2004: Hurra, der Tag war toll! Wir waren auf dem sogenannten Hundeplatz, und da gab es ganz viele andere junge Hunde wie mich!! Das war wirklich toll! Endlich konnte ich auch wieder ein bisschen spielen. Aber Üben musste auch sein, und so musste ich Sitz machen und Kommen und so. Aber das ging auch alles prima, und dann durfte ich schon wieder spielen gehen. Manche von den größeren Hunden passen aber nicht wirklich auf, wo sie hinrennen - das finde ich nicht so prima, denn sie haben mich ein paar Mal etwas geschubst.


08.11.2004: Heute sind wir zu einer Frau gegangen, die Tierärztin genannt wird! Das war toll da, denn es gab etwas zu fressen und alle waren lieb zu mir. Unterwegs waren mir aber einige Sachen unheimlich, und die habe ich dann angebellt. Aber irgendwie passierte dann auc nichts, und deshalb war ich immer wieder schnell ruhig.

Nachmittags war es wieder sehr sehr spannend. Wieder sind wir in der S-Bahn gefahren, aber diesmal in die Stadt. Da waren so viele Leute - ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen und hinlaufen soll. Darum hat Ruth mich im Rucksack vor ihrem Bauch getragen. So konnte ich alles sehen, aber musste nicht so aufpassen, dass niemand mich umrennt. Danach sind wir noch zu Nina und Sarah gefahren. Aber ich war so müde, dass ich nur noch geschlafen habe.


06.11.2004: Schon wieder wurde mir heute etwas neues gezeigt: eine S-Bahn!! Mensch, das sind laute Dinger! Aber Ruth hat sich viel Zeit genommen und zusammen mit mir auf den Boden gesetzt und erst einmal einige Bahnen durchfahren lassen. Nach der dritten Bahn war ich schon längst nicht mehr so aufgeregt, denn es passierte ja nie etwas wirklich interessantes... In die vierte Bahn sind wir dann eingestiegen und ein Stückchen gefahren. Da war ich dann sehr aufgeregt und habe gezittert, aber immerhin war mir nicht wieder schlecht. Dann habe ich wieder andere Hunde getroffen, und wollte auch schon ein bisschen mit denen spielen. Aber nicht jeder wollte mit mir spielen!


05.11.2004: Heute war ein fürchterlich aufregender Tag, dabei fing alles so wunderbar gemütlich und normal an. Aber nachmittags kam dann Besuch, zwei Mädels waren hergefahren und mich mit zu der einen zu nehmen, die von allen "Ruth" und "zukünftiges Frauchen" genannt wurde. Ich habe mich gefreut, denn ich wurde viel gestreichelt und beachtet. Welcher Hund liebt das nicht!!
Abends dann wurde ich genommen und sollte nach draußen gehen. Das wollte ich aber nicht, es war kalt und dunkel. Ich wurde aber nicht gefragt, und so fand ich mich nachher auf dem Schoß von Kristin wieder. Auf einmal fing es dann unter mir an zu brummen und zu vibrieren. Das war mir total ungeheuer, und deshalb jammerte ich ein bisschen. Aber meine Mama kam nicht - das habe ich nicht verstanden. Und dann sind wir in diesem Ding, das Auto genannt wird, nach Hannover gefahren. Mir wurde ganz schlecht, weil ich das noch nicht kannte und nicht wusste, was mit mir passiert. Deshalb habe ich ganz doll gesabbert und Kristins Pulli war nachher total nass. Außerdem musste ich mehrmals erbrechen, bis nichts mehr in meinem kleinen Hundebauch war. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, und ab da ging es dann auch. Gegen Mitternacht sind wir dann endlich in Hannover angekommen. Ich wusste noch nicht, dass das jetzt mein neues Zuhause war. Ich war einfach nur so müde, dass ich quasi sofort eingeschlafen bin. In der Nacht musste ich nur einmal raus. Da es eine Pinkelkiste für mich gab mit der gleichen Einstreu wie bei meiner Mama habe ich sofort verstanden was ich hier tun sollte. So habe ich dann bis morgens gut weitergeschlafen.
Immer wieder habe ich meine Mama und meine Geschwister vermisst, so dass ich einige Male gejammert habe. Aber auch wenn ich lauter geschrien habe, sind sie nicht gekommen. Deshalb war ich dann irgendwann ganz ruhig und auf einmal kam dann Ruth und hat sich mit mir beschäftigt. Da ging es mir dann schon besser. Allerdings wollte sie dann mit mir in ein komisches Ding, das Aufzug heißt. Dadrin riecht es komisch und es ist seltsam eng. Ich mochte da nicht rein, aber weil ich so klein bin kann ich mich nicht wirklich wehren. Nachdem wir das mehrmals geübt haben, habe ich aber auch verstanden, dass es eigentlich gar nicht sooo schlimm ist. Deshalb bin ich später schon freiwillig eingestiegen.

Nachmittags waren wir noch irgendwo mit zwei anderen Hunden, die Jeanna und Layla heißen und Beagle sind. Aber beide wollten nichts von mir und ich wollte auch nichts von ihnen. Ich fand das alles sehr anstrengend. Deshalb hat Ruth mich nachher auch unter ihre Jacke getan und getragen, denn es hat noch dazu sehr geregnet.

Den ganzen Tag über habe ich aber kaum Appetit gehabt, denn alles war so neu und aufregend für mich. Deshalb habe ich auch noch viel geschlafen.