Noch gibt es hier ja nicht so viel zu erzählen, deshalb erst mal dazu, was für mich persönlich wichtig ist... natürlich wird mir das am meisten Spaß machen, was auch Kenji liebt - denn dann arbeitet es sich nunmal am leichtesten mit einem Hund!
Agility: steht ganz oben bei mir auf der Liste. Dieser Sparte des Hundesports habe ich es zu verdanken, dass ich auf die Belgischen und damit auf die Holländischen Schäfer gekommen bin, da ich einen vielseitigen, lebhaften und wendigen Hund haben wollte. Da Kenji liebend gerne Hindernisse überwindet - sei es klettern, balancieren oder durch Tunnel laufen - glaube ich, dass ihm dieser Sport genausoviel Freude bereiten wird wir mir.
Wenn alles so klappt wie es soll, werden wir sicherlich auch auf Turnieren starten - der HH bringt dazu die besten Voraussetzungen mit! Um Kenji schon mal an die Turnieratmosphäre zu gewöhnen, werden wir auch in diesem Jahr schon ein paar Turniere besuchen und einfach mal zusehen (und Freunde anfeuern, natürlich!!)
Rettungshundearbeit: nach dem Agility ebenfalls eine meiner Meinung nach äußerst interessante Aufgabe für einen Hund. Da ich jedoch noch nie einen Hund zum RH ausgebildet habe, weiß ich nicht, ob ich das wirklich will. Am 29. Januar haben Kenji und ich an einem Schnuppertraining teilgenommen.
=> "Berichte" unter "Termine"
Seitdem gehen wir (leider noch recht unregelmäßig) zum Training, und es macht sowohl mir als auch meinem kleinen Wuffi viel Spaß. So würde ich sagen, ist momentan die Rettungshundearbeit für mich wichtiger als Agility - das werde ich ja so oder so erst später anfangen können, wenn die Knochen stabiler geworden sind.
Mittlerweile (September 05) habe ich die Rettungshundearbeit aus finanziellen Gründen leider erst einmal komplett aufgeben müssen. Sollte sich mir später wieder die Möglichkeit dazu bieten, würde ich sehr gerne Kenji oder den nächsten Hund im Rettungshundedienst arbeiten.
DogDancing: da ich gerne tanze und auch den Hund gerne in soetwas mit einbeziehe, wird das sicherlich irgendwie nebenher laufen - so gut bin ich schließlich doch wieder nicht ;)
Obedience/Unterordnung: Die Begleithundeprüfung werden wir sicherlich ablegen - schließlich ist sie auch Voraussetzung für die Teilnahme an Agility-Turnieren und, wie ich mittlerweile gelernt habe, auch für die Prüfungen in der Rettungshundearbeit (zumindest beim BRH). Weiter kenne ich mich mit Obedience leider noch nicht aus... aber was nicht ist, kann ja noch werden!
Wirklich viel Ahnung habe ich jetzt (Oktober 05) immer noch nicht - aber auf jeden Fall möchte ich Kenji neben dem Agility im Obedience führen und irgdendwann auch einmal auf Wettkämpfen starten. Bis dahin ist es allerdings noch ein seeeehr weiter Weg mit viel, viel Arbeit. Ich lasse mir und Kenji Zeit, wenn es soweit ist, dann ist es soweit.
Schutzdienst: Wenn es gut gemacht wird, sicherlich eine ebenso anspruchsvolle Ausbildung wie alle anderen auch. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich das möchte. Ich würde es schon gerne mal ausprobieren, aber hier in der Nähe kenne ich keinen Verein, den ich ohne Auto erreichen kann, bei dem mir das Training auch nur ansatzweise gefällt...
Damit Kenji mich verteidigt, wenn ich angegriffen werden sollte, werde ich es sicherlich nicht brauchen - dazu sollte die Bindung doch später wirklich gut genug sein.
Mir ist natürlich klar, dass ich auf gar keinen Fall alle diese Dinge tun kann - ich lebe schließlich nicht nur für den Hund. Deshalb werde ich mir ein- oder zwei Schwerpunkte heraussuchen und in diesen gezielt arbeiten. Der Rest wird, wenn überhaupt, nebenbei und ohne wettkampfliche Ambitionen laufen. Aber da hat Kenji noch ein riesengroßes Mitspracherecht!! Ich werde also sehen, wie er sich entwickelt und was wir dann aussuchen!