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Geb. 1956 in Oberhausen Lebt und arbeitet in Bremen. Studium der freien
Kunst, HbK Kassel von 1980-86. Von naturwissensch. Raum- und Farbphänomenen
angeregte Themen wie: Tetraeder, platon. Körper. Vielzahl von
Ausstellungen und Projekte seit 1986 in Galerien und Schulen im
ganzen Bundesgebiet |
Tetraeder |
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Das Tetraeder ist
die einfachste, räumliche Struktur in seiner vollkommenen Ausprägung.
Vier Punkte stehen miteinander durch sechs gleichlange Kanten in
Beziehung und grenzen einen Innenraum von einem Außenraum
durch vier gleichseitige Dreiecke ab.
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Einzelstücke |
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Das Projekt begann 1998 und ist auf einen längeren Zeitraum angelegt. Mittlerweile existieren über 200 "Einzelstücke". Die einzelne Arbeit besteht aus einem Digitprint 23x23 cm, auf dem ein an der Rückseite angebrachtes Fundstück als vergrößertes Abbild zu sehen ist. Der Abbildungsprozeß findet auf digitalem Wege statt. Die Fundstücke werden hierbei vergrößert dargestellt. Unabhängig von ihrer tatsächlichen Größe werden sie formatfüllend abgebildet. Die Objekte sind von Gebrauchsspuren und Schmutz gezeichnete Bruchstücke industriell gefertigter Produkte. Ein "Niederschlag" von Müllpartikeln, der sich auf den versiegelten Flächen unserer Kulturlandschaft ablagert. Die meisten dieser Stücke wurden auf der Bürgerweide in Bremen gefunden, einem weiträumigen innerstädtischen Platz, sind aber im Grunde genommen überall auf Plätzen und Straßen zu finden. Das Fundstück, bedeutungslos geworden für den Gebrauch, erhält durch die Art der Zerstörung und Abnutzung eine Prägung. Die dokumentarische vergrößerte Präsentation stellt die Einzigartigkeit des Objektes heraus. Der digitale Druck ermöglicht zwar wieder eine massenhafte Vervielfältigung des Abbildes, beschränkt sich aber hier auf eine Einmalige Wiedergabe. Nur im Zusammenhang mit dem realen Objekt funktioniert die Arbeit als »Einzelstück«. Im Zusammenhang mit einer Ausstellungseröffnung wurde von dem Neurologen Joachim Loch-Falge auf Ähnlichkeiten zwischen der neurologischen Arbeit und dem Einzelstück Projekt hingewiesen. "Einzelne scheinbar unbedeutende Erinnerungsbilder werden ins Bewußtsein gehoben, vergrößert betrachtet und neu bewertet". In diesem Kontext erhält der archäologische Aspekt der Arbeit eine besondere Betonung. Das Projekt wird laufend im Internet aktualisiert, dort ist der vollständige Katalog dokumentiert:
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