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Martin-Luther-Schule Leppermühle 1 35418 Buseck (Kr. Giessen, Hessen) Heimgebundene Schule
für Kranke (Sonderschule) Schulleiter: Wolfgang Schäfer (Tel.:06408/509141 / 142) Die Martin-Luther-Schule (M-L-S) ist eine staatlich anerkannte private Schule für Kranke (Sonderschule) beim Kinder- und Jugendwohnheim Leppermühle in 35418 Buseck, OT Großen-Buseck, Landkreis Gießen, Schulträger ist der Verein für Jugendfürsorge und Jugendpflege e. V. in Gießen
Schulorganisation
Personelle, räumliche und sächliche Ausstattung 120 Schüler in 16 Lerngruppen 17 Lehrstellen (Grund-, Haupt-, RealschullehrerInnen; SonderschullehrerInnen für Lernhilfe-, Sprachheilkunde- und Erziehungshilfe) 5/2 Sozialpädagogenstellen 16 Klassenräume -Funktions- und Fachräume, Arbeitslehre- Schülerbücherei- Bewegungsraum- Fotolabor- Turnhalle- Lehrschwimmbad- Sportplatz- Spielplatz
Schulisches Angebot der M-L-S - Unterricht vom 1. bis 9. Schuljahr (Grund- und Hauptschule, Schule für Lernhilfe) - eine 10. Hauptschulklasse - eine 10. Realschulklasse
Mögliche Schulabschlüsse an der M-L-S - Abschluss der Schule für Lernhilfe - Hauptschulabschluss - erweiterter Hauptschulabschluss - Realschulabschluss Alle Schulabschlüsse sind denen an öffentlichen Schulen gleichgestellt.
Pädagogisches Profil Pädagogische Grundsätze: Unseren SchülerInnen ist die Teilnahme am Unterricht öffentlicher Schulen aufgrund einer seelischen Erkrankung nicht möglich. Der Aufbau der vielfach verschütteten Leistungsfähigkeit und Leistungsmotivation mit dem Ziel des Erwerbs eines angemessenen Schulabschlusses entweder an unserer Schule bzw. der vorzeitigen Rückschulung an eine öffentliche Schule ist deshalb nur möglich, wenn Grundsätze gelten, die das bisherige Scheitern berücksichtigen.
Dazu gehört unter anderem: - Konzept der "Schule als Lebensraum", die positive Lebenserfahrungen ermöglicht - Lebensproblemzentrierung - Schaffung eines angstfreien Lernklimas -Abbau von Stigmatisierungen - Zugeständnis von Schonräumen mit verringerten Leistungsanforderungen - Ermöglichung von Übergängen zwischen den Schulformen entsprechend der Neigung und Leistungsfähigkeit - Sonderpädagogische Fördermaßnahmen unter Berücksichtigung des jeweiligen Krankheitsbildes - Hilfe zur Selbsthilfe - Definition von Leistungen als Chance, eigene Erfolge zu erzielen-Vermeiden von Versagensituationen - Ersetzen von Strafen durch das Prinzip der Wiedergutmachung - Schrittweise Übernahme von Verantwortung für Schulbelange durch die SchülerInnen
Gestaltung des Schulalltags - individualisiertes Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen mit 4-11 SchülerInnen - Möglichkeit zur Reduzierung von Unterrichtszeiten - Klassenlehrerprinzip, das in den höheren Klassen langsam durch ein differenziertes System von Kurs- und Fachunterricht ergänzt wird. - Orientierung an den Bildungsgängen öffentlicher Schulen unter Berücksichtigung der vorhanden psychosozialen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten und der individuellen Belastbarkeit der SchülerInnen - Möglichkeit gezielter Einzelfördermaßnahmen - "offener Unterricht" - 2 Stunden wöchentlich Wahlpflichtkurse - regelmäßige Projektwochen - regelmäßige Klassenfahrten - flankierende Betreuung durch Sozialpädagogen/-innen
Außenkontakte - Enge Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen und BeraterInnen der entsprechenden Wohngruppen - intensive Elternarbeit, insbesondere mit Eltern externer SchülerInnen - Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Gießen, heimischen Firmen und Betrieben, den Berufsschulen sowie dem Reha-Bereich der Leppermühle bei allen Fragen der beruflichen Qualifikation - Kooperation mit öffentlichen Schulen bei der Vorbereitung und pädagogischen Begleitung von Rückschulungen - Beteiligung an den Hilfeplänen der Jugendämter
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