| Bauanleitung zum Morsepiepser des AATiS |
| Platinenbestückung
Alle Bauteile werden von der unbeschichteten Oberseite der Platine durch die Bohrungen gesteckt und mit den Kupferbahnen auf der Unterseite verlötet. Damit die Bauteile nach dem Durchstecken beim Umdrehen und Löten nicht herausfallen, werden die Anschlußbeine etwas umgebogen. Es werden erst die niedrigen, dann die höheren Bauteile bestückt, damit die schon eingelöteten Bauteile nicht die weitere Arbeit behindern. Die weitere Beschreibung geht davon aus, daß die Platine so liegt, daß der schmale "Finger", die spätere Taste, nach rechts zeigt, und daß die Seite mit den Kupferbahnen Als erstes werden die Widerstände bestückt: Kleine, etwa 1 cm lange zylindrische Bauteile mit Farbringen und zwei Anschlußdrähten. Die Farbringe geben den Wert in Ohm an. Der erste Widerstand, auf dem Bestückungsplan mit R1 bezeichnet, hat die Ringe rot-rot-rot gold (2200 Ohm). Er kommt senkrecht genau in die Mitte der Platine. Der zweite Widerstand R2 mit den Farbringen braun-grün-orange-gold (15000 Ohm) hat seinen Platz leicht schräg links neben R1. Nun sind die Kondensatoren an der Reihe. Die ersten zwei (C1 und C2) haben kleine rote Kunststoffgehäuse und die Aufschrift "..0.1 K 63". was den Wert 100 Nanofarad bedeutet. Der erste wird waagrecht im oberen Teil der Platine verlötet, in die zwei Löcher ganz rechts außen. Der zweite kommt auf die rechte Seite der Platine, in die obersten zwei Löcher. Der dritte Kondensator, ein Elektrolytkondensator (C3), ist ein schwarzer Zylinder mit der Aufschrift "10uF 25V". Er kommt in die unterste Lochreihe auf der Platine in die zwei Löcher ganz rechts. Dabei ist die Polung zu beachten. Der Elektrolytkondensator hat auf einer Seite einen weißen Pfeil mit einem Minuszeichen, der auf einen Anschlußdraht zeigt. Dieser gekennzeichnete Anschlußdraht muß nach links! Das letzte Bauteil ist die integrierte Schaltung (IC)-NE 555 mit 8 Anschlußbeinen. Es kommt zwischen den Widerstand R1 und den Kondensator C2. Auch dieses IC muß richtig herum in die Platine eingesetzt werden. Dazu ist an einer Schmalseite eine kleine Kerbe vorhanden, die nach links zum Widerstand zeigen muß. Damit die Beinchen des ICs leicht in die Löcher gehen, kann man sie von beiden Seiten auf der Tischplatte vorsichtig etwas nach innen biegen. Jetzt können drei kurze Drahtstücke vorbereitet werden, zweimal etwa 15 cm und einmal etwa 12 cm. Diese werden an den Enden abisoliert. Die langen Stücke werden in die zwei unteren Bohrungen ganz links auf der Platine gesteckt und verlötet. Nun wird der Batterieclip angeschlossen. Der schwarze Draht kommt in die oberste Bohrung und der schwarze in die zweite Bohrung von oben. Jetzt kann das dritte Drahtstück von unten an das zweite Loch von oben gelötet werden.
Aufbau Als erstes wird die Schraube eingedreht, die den Tastenkontakt bildet. Dazu legt man die Platine gerade und mittig auf ein Brettchen und zeichnet mit einem Bleistift die Stelle an, wo durch die Platine der Endpunkt des Kupferstreifens durchscheint. Vor dem endgültigen Festschrauben wird um die Schraube das abisolierte Ende des einzelnen 12 cm langen Drahtes gewickelt. Jetzt kann man die Platine befestigen: Unter jede der 4 Schrauben kommt ein 5mm langer Abstandshalter. Es ist darauf zu achten, daß die Platine so befestigt wird, daß die Schraube, die den Tastenkontakt bildet, noch unter der richtigen Stelle der Platine liegt! Als letztes kann nun der Lautsprecher angeschlossen werden. Dieser hat entweder zwei kleine Anschlußfahnen, oder sein Gehäuse ist durch einen Plastikring zweigeteilt, dann sind die beiden Gehäusehälften die Anschlüsse. Jetzt kann die Batterie angeschlossen werden und den ersten Morseübungen steht nichts mehr im Wege!
Vielen Dank Oliver/DL8NEG für die Beschreibung! |