Isotron

Bauanleitung und Test einer Isotron-Antenne für das 11m Band

Isotron-Antenne, erster Versuch

Eine Antenne aus "Abfall", die Isotron

Dieses Exemplar wurde von Ronny, PS69RD gebaut. Vielen Dank!


Bezugsadresse (Fertigantenne, Preis 198 DM):
          Siegfried Hari HF- Technik/Elektronik 
          Postfach 12 24 
          63488 Seligenstadt 
          Telefax: 06182/ 200283

Baupläne einer Isotron-Antenne (von Gunter, KKE-Funk Hütschenhausen)


Wie funktioniert die Antenne?

Genau wie die magnetische Antenne, stellt die Isotron einen Schwingkreis dar. Die Spule ist hier jedoch mit Draht auf das Plastikrohr gewickelt, während der Kondensator aus der Metallplatte und dem Metallstab besteht. Der Kondensator ist hierbei das strahlende Teil. Im Gegensatz zur magnetischen Antenne kann sich hier jedoch kein Wasser im Kondensator sammeln, was zum Ausfall der Antenne führt. Die Güte der Drahtspule ist natürlich schlechter als bei der einen "Windung" aus Kupferrohr der magnetischen Loop. Das macht die Antenne breitbandiger, aber auch unempfindlicher, was bei der ohnehin schon kleinen Antennenfläche natürlich die Funktion verschlechtert.

Test der Isotronantenne:

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Test verlief enttäuschend. Ob sich noch ein Fehler im Aufbau eingeschlichen hat, oder ob die Antenne allgemein nicht mehr leisten kann ist zur Zeit nicht sicher. Die Werte bei Sendung und Empfang liegen jedenfalls mehr als 3 S-Stufen unter denen der magnetischen Loop und der DV-27 lang (befestigt an der Regenrinne des Hauses). Dabei wurde jedoch darauf geachtet, dass die Antennen auf gleicher höhe stehen. Die Isotron wurde dazu an einem Alu-Schiebemast (nicht im Bild) befestigt.

Das SWR lies sich auf Kanal 52 unter 1:1.4 drücken, was nicht besonders gut, aber akzeptabel ist. Trotzdem war der Empfang wie bereits erwähnt nicht gut genug. Wir werden demnächst eine andere Version dieser Antenne testen.

Hier noch ein Link auf einen weiteren Test der Isotron und einer magnetischen Antenne: http://snafu.de/~funk13dl4/

 


Isotron, die "Kraftzwerg-Antenne"

Baubeschreibung einer Isotron-Antenne für CB

 

Bandbreite 150-200 kHz maximal
Je nach Gegengewicht, an dem die Antenne montiert ist, kann ein SWR bis zu 1:1 erzielt werden. Die Antenne verträgt ohne Probleme eine Last von 100W, wenn Kabel mit einem Querschnitt von einem Quadratmillimeter verwendet werden.

 

Stückliste:

  1. Kunstoffrohr 400mm lang, Durchmesser 20mm (nichtleitendes Material)
  2. Masthalter oder Balkonhaltevorrichtung
  3. Kunstoffplatte etwa 70mm x 100mm (nichtleitendes Material)
  4. Befestigungsschrauben der Kunstoffplatte
  5. Schraube mit Mutter M6
  6. Koaxialbuchse (PL, N, BNC...), verschraubt mit der Kunstoffplatte (3)
  7. Schraube zum Befestigen des Aluminiumstabes (8), M6 mit Mutter
  8. Aluminiumstab, Durchmesser etwa 8mm, Länge 220mm (Abstimmstab)
  9. Blech- oder Aluminiumplatte, 50mm x 70mm
  10. Schraube M6 mit Mutter, zum Befestigen der Platte (9)
  11. Spule mit ca. 57 Windungen, je nach Drahtstärke (0.5 qmm)
  12. Kabelverbindung 1 qmm von Schraube (7) zur Masthalterung
  13. Kabelverbindung 1 qmm von Innenleiter Koaxbuchse zum Windungsanfang der Spule (11)

Die benutzten Materialen können in ihren Abmessungen auch ein wenig von den Angaben abweichen.


 

Baubeschreibung:

Zunächst einmal muss das Kunstoffrohr gebohrt werden. Zwei Löcher dienen der Aufnahme einer Mastschelle oder Balkonhalterung und werden auf der linken Seite gebohrt. In der Mitte des Kunstoffrohres werden zwei weitere Löcher gebohrt, diesmal zur Befestigung der Kunstoffplatte (M4 - M6 etwa). Am rechten Rand wird schliesslich um 90 Grad versetzt ein Loch zur Befestigung der Alu- / Blechplatte gebohrt. M6 dürfte hierfür reichen.

Nun muss die Kunstoffplatte zugeschnitten und gebohrt werden. Die Abstände sind hierbei unkritisch, jedoch sollte der Abstand zwischen der Koaxbuchse und dem Abstimmstab wenigstens 20mm betragen.

Die Blech- / Aluplatte muss nun ebenfalls zugeschnitten und gebohrt werden. Die Abmessungen sind dabei nicht kritisch, die Kapazitätsschwankungen können später durch Bewegen des Abstimmstabes ausgeglichen werden.

Anschliessend werden alle angefertigten Teile zusammengesetzt und verschraubt. Die Koaxbuchse und der Abstimmstab werden montiert.

Auf die rechte Seite des Kunstoffrohres wird eine Spule mit etwa 57 Windungen sauber, dicht nebeneinander, gewickelt. Anfang und Ende mit etwas Isolierband befestigen, damit sich die Spule nicht wieder selbst abwickelt. Das Ende der Spule in der Mitte des Rohres kommt per Schraube (5) an die Kunststoffplatte und wird mit der Mitte der Koaxbuchse verlötet. Das rechte Ende der Spule wird mit der Alu- /Blechplatte verbunden, die an der Schraube (10) befestigt wird.

Punkt 2 wird nun über Kabel (12) mit Stab (8) verbunden, ausserdem mit der Verschraubung der Koaxbuchse.

 

SWR einstellen

Die Einstellung des SWR kann an folgenden drei Punkten vorgenommen werden: