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Hamster sind Nachttiere und Einzelgänger, dies macht sie besonders für berufstätige Menschen zum idealen Haustier. Man braucht
kein schlechtes Gewissen haben, wenn das Tier den ganzen Tag alleine ist, weil der Hamster den Tag total verschläft. Hamster
haben aber auch ihre Eigenarten und Bedürfnisse auf die man Rücksicht nehmen muß.
Während es bei anderen Nagetiere an Quälerie grenzt, sie alleine zu halten, ist es bei Hamster eine Notwendigkeit. Besonders
Goldhamster können sich bekämpfen bis Blut fließt. Zwerghamster können unter bestimmten Voraussetzungen zusammen
gehalten werden, dafür muss aber der Käfig groß genug sein und es müssen genügent Rückzugsmöglichkeiten gegeben sein.
Fast jedes Kind möchte einen Hamster haben und möchte ihn in die Hand nehmen und streicheln. Aber Hamster lassen sich nicht
gerne hochheben und durch die Gegend tragen. Wer sich die kleine Pfötchen ansieht, wird erkennen, dass selbst Kinderhände
hier schon Schaden anrichten können. Der Hamster muss sicher, aber zugleich gehutsam in die Hand genommen werden. Abstürze
und Quetschungen sind häufig Ursachen für Verletztungen oder sogar den Todesfälle. Die behutsame Annäherung an den Hamster
müssen Kinder erst lernen.
Der Hamster ist ein Tier für Beobachter, das gilt für Goldhamster und besonders für die zierlichen Zwerghamster. Kaum ein
jüngeres KInd das ein Tier haben möchte gibt sich mit Zugucken zufrieden. Erst Kinder ab zwölf Jahren bringen Verständnis
dafür auf. Natürlich müssen Eltern für den richtigen Umgang mit dem Tier sorgen und die Verantwortung für das Tier behalten.
Vor dem Kauf sollte sicher gestellt werden, das niemand in der Familie allergisch auf den Hamster oder den unvermeindlich
herumwürbelnden Staub reagiert. Also wäre gut wenn Sie vorher mal einen Hamster anfassen und schauen ob Sie allergisch reagieren.
Wie alt sollte der Hamster sein?
Ein ideales Alter für einen Hamster, um ihn zu sich nach Hause zu holen ist vier bis sechs Wochen. Mit vier Wochen trennt
sich die Mutter von den Jungtieren. Die Jungtiere sind dann eine Weile noch verträglich untereinander. Wenn die Hamster noch
eine gewisse Zeit mit ihren Gewistern leben ist das duraus angenehm für sie, müssen aber dann getrennt werden. Man sollte
aber auf keinen Fall die Jungtiere zu früh von der Mutter trennen, sonst können die Jungtiere sogar Krank werden.
Ob Sie ein Männchen oder ein Weibchen kaufen, bleibt sich eigentlich fast gleich, sie unterscheiden sich kaum. Obwohl den
Weibchen nachgesagt wird sie wären lebhafter und zu zähmen, ist dies nur eine Frage des Umgangs mit dem Tier. Wenn sie sich
regelmäßig um das Tier kümmern, wird es bald zutraulich werden. Den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen erkennt man
daran: Beim Männchen ist der Abstand zwischen Geschlechtsorgan und After größer asl beim Weibchen. Die Männchen haben ausßerdem,
nachdem die Hoden gewachsen sind, ein spitzer zulaufendes Hinterteil als die rundlichen Weibchen.
Beim Zwerghamster ist der Unterschied schwerer zu erkennen, aber ein erfahrener Zoohändler kann ihnen über das Geschlecht
der Zwerge auskunft geben.
Sehen Sie sich genau um in der Zoohandlung und schnuppern sich auch, ist alles sauber? Sind die Tiere gut versorgt und machen
einen gesunden Eindruck?
Stehen die Hamsterkäfig nicht neben einem Käfig mit Mäusen? Hausmäuse können Krankheiten auf die Hamster übertragen. Gehen
sie gegen Abend in die Zoohandlung, dann sind die Hamster aktiver und man kann vor dem Kauf beobachten.
Achten Sie darauf ob die Hamster ein Schlafhäuschen haben und dann Licht nicht zu hell ist. Wenn die Hamster noch schlafen,
lassen Sie sie wecken, klopfen sie nicht selbst an die Scheibe oder kratzen am Käfig.
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