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1999 / 2000 C E B U - H A F E N by Alfred Nigel "Joe" Bruckner A B N C - NEWS & COMMENTARIES --->>> N E W !!! A B N C - S E C U R I T Y
Cebu's Port ist ein etwa drei Kilometer langer Streifen in Nord-Sued-Richtung, entlang des Quezon-Boulevard. C I P --- CEBU INTERNATIONAL PORT Im Norden, an der Stadtgrenze zu MANDAUE CITY, ist der Teil des Hafens, in dem die Internationale Frachtschifffahrt abgefertigt wird, und - bis nach Fertigstellung der weiteren Ausbau-Massnahmen - die grossen Passagier-/Fracht-Faehren mit Kapazitaet bis zu 2,500 Fahrgaesten und 300 Containern ..... in der Regel "Second-Hand", frueher unter japanischer oder anderer asiatischer Flagge auf See unterwegs gewesen. Wenn Sie aus MANILA kommen, landen Sie in der Regel hier. Verschiedene Reedereien oder auch andere Unternehmen bieten - nicht immer kostenlosen - Shuttle-Service zu verschiedenen Zielen in Metro Cebu oder in die Provinz. Angebote aendern sich oft und ohne Ankuendigung, zuverlaessige Informationen an die Medien oder die Touristik-Industrie sind selten. "TAXI" und andere oeffentliche Verkehrsmittel haben zu diesem Teil des Hafens keine Einfahrts-Berechtigung. Sie muessen sich also schon nach draussen begeben - aber es sind nur wenige Minuten zu Fuss. Hilfsbereite Porter, die Sie im uebrigen in den meisten Haefen des Landes in mehr oder weniger grosser Anzahl antreffen, bieten ihre Dienste an und nehmen Ihnen gerne Traglasten ab. Passen Sie jedoch auf, dass Sie einen "offiziellen" Porter - mit "ID" - waehlen. Es koennte sich sonst herausstellen, dass Ihnen ein "COLORUM" bzw. dessen Dispatcher zur Hand (oder mit dem Gepaeck) geht. Porter haben "ihre" Fahrer, denen Sie Fahrgaeste vermitteln. F A S T C R A F T Das sind die Schnellfaehren, die mit Reisegeschwindigkeiten von 22 bis 35 Knoten (40 bis 60 Stundenkilometer) tagsueber Fahrziele in den Nachbarinseln bedienen: C A M O T E S L E Y T E B O H O L S I Q U I J O R M I N D A N A O N E G R O S Einige Unternehmer benutzen auch andre Anlegestellen - beim nahe zur Stadtmitte gelegenen Pier 1 oder Pier 5, neben CIP. Die meisten Fastcraft legen beim Terminal noerdlich von Pier 4 an. Man muss Glueck haben, einen "TAXI"-Fahrer zu finden, der gewillt ist, seinen "Meter" (Fahrpreisanzeiger) auch einzuschalten. Ansonsten ist das Fastcraft-Terminal fest in der Hand von "COLORUM". Glauben Sie nichts von sogenannten "Flat Rates" (Einheitspreise) oder aehnlichem. Und die Gebuehr, die man einem Fahrer seitens der Hafenbehoerde bei der Einfahrt abgeknoepft hat, hat er in der Regel ohnehin schon von seinem Fahrgast kassiert. Und die Wartezeit ist sein Risiko. Frueher gab es auch im Hafenbereich Hinweistafeln mit Adressen und Telefon-Nummern, an die Sie sich wenden koennen, falls ..... Aber troesten Sie sich, auch den "Einheimischen" geht's nicht besser. Ein anderer Weg, um entweder mit einem oeffentlichen Verkehrsmittel weiterzufahren oder ein "TAXI" abzufangenm, ist - wenige Meter bis zum Gate - ausserhalb an der "Schnell"-Strasse S. Osmena. Wollen Sie innerhalb des Hafengelaendes oder bis zum naechsten Tor nicht zu Fuss gehen, koennen Sie sich der Dienste eines T r i s i k a d bedienen, eines Fahrrades mit Seitenwagen und Kapazitaet bis zu zwei Fahrgaesten plus Gepaeck. Fahrpreis ist oft Verhandlungssache, auch wenn es eine Art Tarif gibt, je nach Entfernung, vor fuenf Pesos aufwaerts. B I N N E N - S C H I F F F A H R T Faehrschife im "Inter-Island"-Verkehr, meist "Second-or-more-Hand", oftmals ziemlich betagt und heruntergekommen aussehend, werden an Pier 4, Pier 3, Pier 2, Pier 1 und Pier Aduana abgefertigt. Nach Fertigstellung der neuen Bruecke zwischen MANDAUE und LAPU LAPU CITY, sind Reeder auch zum sogenannten Pier 7 uebersiedelt - bereits im noerdlich CIP angrenzenden Stadtgebiet von MANDAUE CITY. Einige kleinere Schiffe und Ausleger-Boote mit Kapazitaet bis zu 100 und mehr Fahrgaeste plus Fracht, benutzen stadtzentrumsnahe Anlegestellen hinter dem grossen Carbon Market, "Carbon" und "Santo Nino. "Inter-Island"-Verkehr ist praktisch "Fracht-Schifffahrt mit Personenbefoerderung" auf andernorts ausgedienten "Poetten", die noch die Namenszuege ihrer ehemaligen Reederein unter dem frischen Lack tragen, der auch die Rostloecher ueberdeckt, die das Salzwasser in die betagten Schiffskoerper frisst. Gefahren wird ueberwiegend nachts. Manche Reeder bieten Kabinen und AirCon-Raeume, aber meist sind die Passagierdecks ueber den Laderaeumen offen und werden bei Regen und Wind mit Planen abgedeckt. Temperaturen sinken nachts hoechstens im "Winter" - nach Weihnachten bis Februar - nicht weit unter zwanzig Grad Celsius ab. Bei heftigerem Gegenwind kann es einem allerdings manchmal viel kaelter vorkommen. Manche Schiffe haben Kabinen mit Service, Bestuhlung ist meist nicht viel vorhanden, da ja nachts gefahren wird und die Passagiere ohnehin in den Stockbetten oder auf zusammenklappbaren Art "Feldbetten" Platz nehmen. Fuer Kissen oder Decken wird - ausser in Kabinen - meistens eine Gebuehr erhoben. Kuechen sind auf groesseren Schiffen vorhanden, Getraenke werden auch verkauft oder die Fertiggerichte, die Sie nur mit heissem Wasser aufbruehen muessen. Besser ist es, Sie versorgen sich vor Abfahrt aus einem Kaufhaus-Supermarkt, obwohl es auch auf den Kais "Fliegende Haendler" gibt, die Ihnen Reiseproviant verkaufen. Ein kleiner Rat: Machen Sie sich nicht verrueckt, wenn Sie nach "Schwimmwesten" oder "Rettungsguertel" suchen oder gar die "Rettungsboote" sehen wollen, bevor die Seereise beginnt. Vertrauen Sie lieber darauf, dass - so sagt man - die Truppe der "besten" Schutzengel den Filipinos zugeteilt wurde ..... Nur hin und wieder passt einer nicht genug auf ..... Waehrend die Behoerden ein ziemlich wachsames Auge auf die Schnellfaehren haben, von denen im uebrigen kaum Zwischenfaelle zu berichten sind, scheint die Seh-Schaerfefuer die uebrige Schifffahrt manchmal sehr getruebt zu sein. Wieviele Fahrgaeste in den Statistiken nicht erfasst werden oder - zum Leidwesen der Buchhalter in den Reedereien - nicht auf den Passagierlisten aufscheinen, ist nur abzuschaetzen. Und wenn ich auf meinen Spaziergaengen entlang Quezon Boulevard manchmal in die Laderaeume schaue, koennte es mir gelegentlich die Haare aufstellen. Na ja, ich habe meine eigene Schwimmweste immer im Reisegepaeck. M E T R O - F E R R Y verkehrt in etwa 25 Minuten Fahrzeit zwischen Pier 3 in CEBU CITY und dem nahe dem Stadtzentrum von LAPU LAPU CITY gelegenen "OPON"-Pier. |
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![]() Alfred Nigel "Joe" Bruckner Correspondent Travel Writer - Photographer Security Advisor A B N C - NEWS & COMMEMNTARIES |
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