PHILIPPINEN - Land und Leute: Negros - DREI KAPELLEN mit einzigartiger religioeser Kunst
Philippinen - LAND UND LEUTE
1999 / 2000


N E G R O S : Drei Kapellen
mit einzigartiger religioeser Kunst

- The Chapel of Santa Clara
- Saint Joseph The Worker
- The Chapel of Cartwheels


by Alfred Nigel Bruckner


A B N C - NEWS & COMMENTARIES







In Western Visayas, das - von der Insel Boracay vor der Nordwestecke Panay's abgesehen - vom Tourismus alles andere als "ueberlaufen" ist, sind viele sehr interessante und in Reisefuehrern nur selten erwaehnte Ziele fuer lohnende Ausfluege.

Zu einem solchen lade ich Sie recht herzlich ein .....


MABUHAY - HERZLICH WILLKOMMEN !


Vergessen Sie die Hektik des Alltags zu Hause, wir lassen's langsam angehen, weil wir genug Zeit fuer einen Tagesausflug haben, der ja schliesslich nicht in Stress ausarten soll.


Zunaechst aber werden wir noch ausgiebig fruehstuecken.

Keine Sorge, mein Vorrat an Dallmayr Kaffee, den ich bei meiner Abreise aus Muenchen immer in meinem Gepaeck habe, reicht noch eine huebsche Weile.

Meine Landsleute sind zwar auch Kaffeetrinker, aber sie haben das von den Amerikanern abgeschaut und die verwenden gerne Instant Kaffee, der schnell zubereitet ist, aber mit einem frisch aufgebruehten nicht zu vergleichen ist.

Selbst in Nobelherbergen wird "Kaffee" nach dem Essen in Form einer Tasse heissen Wassers serviert, neben der auf dem Unterteller ein Briefchen mit Pulver liegt. Als Zeichen besonderer Aufmerksamkeit ist es sogar schon geoeffnet und Sie laufen nicht Gefahr, sich bei dem Versuch, die Kante einzureissen, die Fingernaegel abbrechen.

Ueberhaupt empfiehlt es sich, nicht nur fuer solche Gelegenheiten, immer ein kleines Taschenmesser bei sich zu haben, das Ihnen beim Security-Check der Airlines nicht abgenommen wird.

Wenn Sie beim Besteck neben dem Teller ein Messer vermissen, ist es nicht "vergessen" worden. Wir essen in der Regel mit Gabel und Loeffel, der auch die Funktion des Messers mit uebernimmt, und - auch "landesueblich" - wir essen auch mit den Fingern, was allerdings schon etwas Uebung bedarf - aehnlich, als wenn Sie das erste Mal mit Staebchen essen.

Beim Kaffee liegt ein Paeckchen mit Trockenmilch - bei mir kriegen Sie selbstverstaendlich richtige Milch. Zucker ist vielleicht in einer Schale, schon etwas verklumpt von dem oefteren Eintauchen mit dem nassen Loeffel.

Alternativ wird angeboten "2 in 1" oder "3 in 1" als Komplettmischung - schmeckt auch, kann aber mit meinem frisch gebruehten "Dallmayer"
nicht in Konkurrenz treten.


Bei mir wird Ihr Fruehstueck frisch zubereitet - so wie Sie es von zu Hause gewoehnt sind.

Freilich, es gibt die uebliche Auswahl an Reis - plain (geduenstet) oder fried (gebraten), mit oder ohne garlic (Knoblauch); dazu verschiedenen Fisch vom Markt, der schon mit dem ersten Hahnenschrei geoeffnet hat; kleine Wuerstchen; Eier - fried, als Spiegelei, oder scrambled, als Ruehrei.

Selbstverstaendlich habe ich Mineralwasser, verschiedene frisch gepresste Saefte - wenn Sie wollen und gerade Saison fuer Mangoes ist, auch "Green Mango Juice".

Mangoes kommen von der Nachbarinsel Guimaras, die fuer ihre 140,000 Baeume bekannt ist, auf denen (angeblich) die suessesten Fruechte heranreifen. Probieren Sie's und entscheiden danach selbst!

Es sind auch noch ein paar kleine Kuechlein aus Reis im Haus, die den Fruehstueckstisch nicht nur farblich bereichern und neben den Schalen mit Obst stehen. Mangoes sind nicht immer zu haben, aber Melonen, Papaya und ein paar andere Fruechte gibt's eigentlich das ganze Jahr ueber, und Bananen sowieso. Aepfel und Birnen muessen von weit her importiert werden und sind deshalb sehr teuer.


Wenn Sie einmal bei einem meiner Freunde zu einem Fruehstueck eingeladen sind, wundern Sie sich nicht, wenn am Tisch ein reges Kommen und Gehen herrscht.

Wir haben's nicht so mit dem gemeinsamen Fruehstuecken. Jeder holt sich das, was er will, dann, wann er will. Und deshalb ist gebratenes auch meistens schon kalt. Nicht heute, Sie sind meine Gaeste.


Schauen Sie doch bitte nicht dauenrd auf die Uhr !!!


Auch wenn wir uns fuer halb neun als Abfahrtszeit entschieden haben und sich der Minutenzeiger der Uhr auf der rechten Seite - nicht auf der, die ich aus Bayern mitgebracht habe, dort laeuft der Zeiger "anders 'rum" und passt so ausgezeichnet auch zu uns - schon das zehnte Mal seit Mitternacht sich abwaerts in Bewegung setzt, ..... wir sind immer noch "on time" - "Pilipino Time", versteht sich. Was soll's, uns laeuft doch nichts davon, oder ??



Nun, wir sind (endlich) noch noch auf den Weg gekommen. Ein freundlicher Kuechenhelfer hat uns noch ein paar Lunchpakete in den Kofferraum gelegt und eine Kanne Wasser ..... man weiss ja nie!


In noerdlicher Richtung fahren wir ueber die Lacson Street zum Stadtrand von BACOLOD.

Es ist die Hauptstrasse, benannt nach General LACSON, der 1898 die Revolutionsarmee aus TALISAY Richtung Stadt fuehrte und die dann mit der aus dem Sueden anrueckenden Armee unter General ARANETA in einer "Schlacht der Worte" die Spanier unblutig "besiegte".

Wir kommen rechts an der Laguna vorbei und sehen auf der anderen Seite das herrliche ehemalige Provinzverwaltungsgebaeude, das heute ein Heimat-Museum beherbergt. Klar, dass in "Sugarlandia", wie Negros auch genannt wird, die Zuckerproduktion im Verlauf einiger Jahrhunderte einen wichtigen Teil der Ausstellung darstellt.


Im Stadtteil MANDALAGAN biegen wir am grossen Einkaufszentrum von Robinson nach links ab und kommen an das Gate der Santa Clara Subdivision, wo ich am Sicherheitsposten meine Driving License (Fuehrerschein) hinterlege und dafuer einen Besucherausweis erhalte, der auch Sie, meine Gaeste, mit einschliesst.


Wir sind am ersten Etappenziel unseres Ausfluges - an der


C H A P E L of S A N T A - C L A R A
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Sie wurde in den Achziger Jahren des verangenen Jahrhunderts von der "Santa Clara Home Owners Association" - zu deutsch: Haus- und Grundstuecksbesitzer Verein - gebaut.

Die Kapelle hat Grundmauern aus Stein, ist aber sonst eine Holzkonstruktion. Tueren und Fenster haben kleine Teile aus Muscheln statt Glas. Auch Luster und Dekoration sind aus Muscheln gefertigt.

Die Kapelle ist waehrend der Messen fuer das Publikum - auch von ausserhalb - zugaenglich. Messen werden morgens um sieben gelesen und Sonntag Nachmittag. Und die Kapelle ist wegen seiner parkaehnlichen Umgebung bei Hochzeitspaaren, die sich hier trauen lassen, sehr beliebt.


Jetzt werden Sie sich fragen, was macht die Kapelle so einzigartig ??


Es ist ein grosses Mosaik der "Barangay Sang Birhen" - eine "lokale" Darstellung der Mutter Gottes - aus 95,000 kleinen und groesseren, polierten Muscheln, die zu einem einzigartigen Bild zusammengefuegt wurden.

Besondere Faszination erzielt die Lichteinwirkung, weil man selbst bei bewoelkten Himmel glaubt erkennen zu koennen, das Mosaik sei von der Sonne bestrahlt.

Die Heilige Jungfrau Maria und das Jesuskind sind der Mittelpunkt des Mosaiks. Im Hintergrund ist ein Dorf an der Kueste dargestellt.

Kreuzwegstationen, Heiligenfiguren und das Altarbild sind eine weitere Collage aus 30,000 Muscheln.


Nachdem wir noch eine Weile lang den Enten im Teich zugeschaut haben, machen wir uns wieder auf den Weg.

Spaeter werden die angebrueteten Enteneier eingesammelt, um sie zwoelf- oder sechzehntaegig - je nach Entwicklungszustand mit mehr oder weniger ausgebildetem Kueken samt Federn - als "Balut" in den Abendstunden zu verzehren.

"Baluuuuuuuuut ...... Baluuuuuuuuuut"

ist der Ankuendigungsruf des Verkaeufers, der durch die Strassen zieht und laut rufend seine Eier anpreist. Sie sind eine Delikatesse und finden reissenden Absatz.



Es geht am Hi-way (einer Art Autobahn, auf der langsamer Verkehr in der Regel den linken Fahrstreifen fuer sich in Anspruch nimmt) bis TALISAY und weiter nach


S I L A Y ..... das "Paris" Negros',


so benannt, weil man mit sehr viel Muehe und Aufwendung etliche alte Bausubstanz aus der Zeit der Spanier liebevoll restauriert und in einigen Haeusern als Museen der Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht hat - ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft.


In dieser Stadt werden wir auf dem Rueckweg nochmals vorbeikommen und dann einen Halt einlegen, um eine der Orchideen-Gaertnereien zu besuchen.

Sollten Sie Interesse haben und in Ihrem Haus oder Garten Ableger dieser herrlichen Bluetenpracht pflanzen wollen, erkundigen Sie sich bitte vorher ueber eventuelle Einfuhrbeschraenkungen Ihres Landes.

Ansonsten wird man Ihnen gerne auch Rat erteilen koennen, da Orchideen von hier aus in den Export gehen.



Das naechste Ziel ist die


CHAPEL of ST. JOSEPH - THE WORKER
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in V M C - Victorias Milling Company



Es ist nahezu unmoeglich, die Kreuzung in einer scharfen Linkskurve zu uebersehen, an der wir nach rechts zur Zuckerfabrik abbiegen muessen.

Sie liegt gut eineinhalb Kilometer nach der Bruecke ueber einen kleinen Fluss, der sich nach heftigen Regenschauern in den Bergen, deren Gipfel wir rechts im Hintergrund sehen, schon einmal aus einem Rinnsal in einen reissenden Strom verwandeln kann und dabei nicht davor zurueckschreckt, auch seine weitere Umgebung unter Wasser zu setzen.

Ansonsten ist das seichte Flussufer bei Carabaos - den Wasserbueffeln - sehr beliebt, die ihn als "Beach Resort" gerne aufsuchen, wenn sie in der Mittagszeit Pause von der Arbeit beim Einholen der Zuckerrohrernte haben und sich dann wohlich in dem kuehlen Nass ihrer Siesta hingeben.

Die Verbindungsstrasse zur "Central" genannten Zuckerfabrik hat dichten Verkehr und am Rand warten die mit Zuckerrohr voll beladen Trucks auf die Einfahrtsgenehmigung.


Von weitem sahen wir schon den weissen Rauch aus den Schornsteinen der Zuckerfabrik, die sich seit einiger Zeit auch auf anderen Gebieten der Produktion von Kunst- und Werkstoffen einen Namen gemacht hat. Und auch Fischzucht und Konservenherstellung ist ein weiterer Zweig in wirtschaftlicher Taetigkeit, um zur Monokultur "Zucker" zusaetzliche Standbeine zu schaffen.


Auf gut beschilderten Strassen kommen wir im Werksgelaende zu der im Jahre 1950 fertiggestellten kleinen, fast unscheinbar wirkenden Kapelle.


Die einzigartigen Kunstwerke in ihrem Inneren hatten in den Fuenfziger und Sechziger Jahren eine aeusserst kontrovers gefuehrte Diskussion unter Christen ausgeloest.


Was war passiert ??


B e n j a m i n - V a l e n c i a n o ,


der keine Schule besucht hatte, aber als Holzschnitzer aeusserst talentiert war, wurde beim Bau der Kapelle damit beauftragt, Heiligenfiguren herzustellen.

Was er praesentierte, verblueffte damals die Fachwelt:


Es waren dunkelhaeutige Statuen, die Nationaltracht trugen - das Heilige Paar als Filipinos: Jungfrau Maria mit dem Jesuskind traegt eine "Saja", Joseph einen "Barong".

Die beiden Figuren waren die ersten Beispiele fuer Filipinismus in der religioesen Kunstgeschichte.


Weltberuehmt wurde die Kapelle aber fuer ihr Wandgemaelde, das

A l f o n s o - O s s o r i o ,


Sohn Don Miguels, des Gruenders von Victorias Milling Company, in einer einzigartigen Farbtechnik und Malweise gestaltete.

Experten aus aller Welt versuchten hinter das Geheimnis der Farbmischung zu kommen, denn die Malerei sieht ein halbes Jahrhundert spaeter noch genau so frisch aus, als waere das Bild gerade erst gestern fertig geworden. "Life Magazine" nannte es einst

" Die Kapelle des Zornigen Christus "



Es ist Mittagszeit.

So fahren wir die gut zwei Kilometer bis hinter das Werksgelaende, wo der 18-Loch-Golfplatz beginnt.

Er ist einer von den in ihren Herausforderungen voellig unterschiedlichen Plaetze im internationalen Format, die Negros Occidental Gaesten und Einheimischen zu bieten hat.

Von der Terrasse, auf der wir uns Lunch servieren lassen, sehen wir hinueber auf das weitraeumige Gelaende, auf dem wir - es ist Mittag - um diese Zeit natuerlich kaum einem Spieler bei seinen Schlaegen zusehen koennen.


In der Einsatz-Zentrale der Werkseisenbahn hat man mir bestaetigt, dass eine der "Henschel" heute "unter Dampf" steht.

Also, nichts wie hin!

Victorias hat ein ueber dreihundert Kilometer grosses Schienennetz, auf dem frueher - wie bei den meisten Zuckerfabriken in Negros, die zu mehr als der Haelfte der gesamten Produktion in den Philippines beitragen - der groesste Teil der Zuckerrohrernte eingefahren wurde.

Trotz alledem war der Betrieb von Dampfloks "wirtschaftlicher", weil man "Bagasse", ein Abfallprodukt bei der Zuckerherstellung, verheizen konnte und so in den Betriebskosten unter denen von Dieselloks lag.

Dann kam eines Tages "Privates" Transportgewerbe "ins Geschaeft". Mehr und mehr wurde auf LKW transportiert und die Schienennetze verrotteten, wenn sie nicht von den "Nachbarn" abgebaut wurden. Dafuer wurden Strassen mehr und mehr verstopft und - nicht fuer die hohen Gewichte gebaut - zunehmend zerstoert.

Auf dem Weg zur Lokleitung passieren wir den Bahnuebergang einer Nebenstrecke, auf der ein kleiner Wagen von einem Pferd gezogen wird. Die "Fahrgaeste" sind Leute aus einer Barangay hinter dem Golfplatz, die nach Einkaeufen in der Stadt wieder auf dem Heimweg sind.



Wir bleiben auch auf dem Weg zu unserem dritten Ziel von Zuckerrohrfeldern umgeben, wenn wir eta fuenf Kilometer noerdlich der Stadt VICTORIAS CITY links von der Hauptstrasse, die nach Norden bzw. weiter an die Ostkueste fuehrt, abbiegen.



Auf der gut zwei Kilometer langen Strasse, die von Kokospalmen gesaeumt wird, kommen wir zur


H a c i e n d a - S a n t a - R o s a l i a .


Die Hacienda war im Neunzehnten Jahrhundert von

YVES GERMAINE GASTON

gebaut worden. Er kam mit seiner Familie aus Frankreich, um in Negros' Zuckerindustrie Pionierarbeit in der Weiterentwicklung zu leisten.

Hinter der Hacienda, erbaut im damals modernen, heute nennen wir es "Kolonialherrenstil", sind Orchideengaerten mit prachtvollen Ornamenten und Blumenarrangements.

Durch dieses Bluetenmeer hindurch begeben wir uns zur



C H A P E L - o f - C A R T W H E E L S


Als Antwort auf die Frage, was diese 1967 von den Nachfahren der GASTON Familie erbaute Kapelle so einzigartig macht:


Interessant ist jedenfalls schon das einzigartige architektonische Design, insbesondere die Verwendung von endemischem Baumaterial.


Aus der Entfernung sieht die Kapelle aus wie ein "Salakot" mit Deckel, bis zum Kreuz in einer Hohe von 17 Metern.

Das hoelzerne Dach steht auf 16 Holzpfosten und wird in der Mitte durch das Rad eines Bueffelkarrens "gekroent", zwischen dessen Speichen farbiges Glas gegeben wurde und - die Sonne wandert in unseren Breitengraden zweimal im Jahr ueber uns hinweg, einmal nach Norden und dann wieder zurueck - zu Mittag fuer eine kurze Weile das Licht auf den Boden faellt.

Die Farbgestaltung der gesamten Konstruktion ist eine verrueckte Mischung aus mehr oder weniger dunklen Farbtoenen, die den staendigen Wechsel im Weltgeschehen, in dem wir uns immerfort befinden, darstellen.

Im Gegensatz dazu stehen die hellen und lichten Farben der Unterteilungen, die die frohe Botschaft der Erloesung ausdruecken.


Der Boden ist eine Mischung aus gewoehnlichem Zement mit Margana, einem "blauen" Sand, den es nur hier an der Kueste vor der Hacienda gibt. Niemand weiss, wie dieses Naturwunder in diese Gegend kam.

Raeder von Bueffelkarren - und daher hat die Kapelle ihren Namen - sind Wanddekoration; das heisst, sie bilden aneinander und uebereinander gesetzt, die "Waende".

Hinter dem Altar sind drei Raeder als Fenster gestaltet. Buntes Glas zwischen den Speichen bricht das Licht in eigenartiger Weise, insbesondere, wenn nachmittags die Sonne voll auf's Glas trifft.

Der Tabernakel im Altar besteht aus Messing und ist mit Glasbruch und Glassteinen verziert.

Vom Eingang her betrachtet, ist der Rundbau in zwei Haelften unterteilt, die einerseits das Alte und andererseits das Neue Testament symbolisieren. Beide Testamente sind jeweils noch in 64 Einheiten gegliedert.


Die Statuen sind aus koloriertem Stroh gefertigt und voellig schmucklos. Schoepfer war - wie in der St. Josephs Kapelle von Victorias -


B e n j a m i n - V a l e n c i a n o .


Unverkennbar hat er seine "Handschrift" hinterlassen:

Valenciano's Christus ist ein Bauer, der auf ein Bueffelkarrenrad "gekreuzigt" ist und ueber dem Altar haengt. Die Jungfrau Maria traegt den traditionellen "Balintawak"




Bevor wir den Rueckweg antreten, erfrischen wir uns noch an "Buko Juice", dem Wasser aus der Kokosnuss, die uns ein Junge von einer Palme holt.

Und dann koennen Sie sich noch - so lange Sie wollen - an der herrlichen Bluetenpracht der Orchideen-Gaertnerei in SILAY erfreuen.




Alfred N. "Joe" Bruckner


Correspondent
Travel Writer - Photographer
Tourist Guide

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