Cuba 1997

Cuba 1997

 

Unser Urlaub in Cuba

 

 

Im Juli hielten wir es dann nicht mehr aus. Wir mussten wieder raus und fingen schon an, unser neues Ziel auszuwählen. Diesmal sollten es die Malediven sein, wir hatten auch eine kleine, günstige Insel gefunden. Mittlerweile war Marina schon eine wandelnder Reisekatalog. Als wir im Reisebüro ankamen, war die Chefin leider nicht da, was wir bedauerten, da sie unsere Interessen kennt. Aber wir wussten ja was wir wollten . Nämlich Tari Village auf den Malediven. Leider waren alle Flüge zu dem Zeitpunkt ausgebucht und wir konnten die Insel nicht buchen. Also suchten wir weiter. Die Mitarbeiterin im Reisebüro suchte für uns die Isla Magarita in Venezuela raus, was uns auch interessierte. Glücklicherweise kam kurz bevor wir buchen wollten die Chefin wieder und riet uns ab, da man dort nicht so gut Schnorcheln kann. Wir suchten also weiter und siehe da , sie fand ein tolles Angebot in Cuba. Also buchten wir Cuba und dort die Südküste, wo der Tourismus noch nicht boomt. Am 27.08.1997 ging es dann für 3 Wochen wieder in Richtung Karibik.

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Es war eine anstrengende Reise, da wir nach einem neunstündigen Flug noch eine 4 stündige Busfahrt vor uns hatten. Als wie endlich im Hotel LTI Carisol in Baconao angekommen waren, hatten wir nur noch einen Wunsch, ans Meer und dann schlafen zu gehen. Zu unserer Überraschung bekamen wir ein Studio, was uns sehr freute, da wir ja 3 Wochen blieben und in einem Studio natürlich mehr Platz war.

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Da es schon dunkel war, bekamen wir vom Meer nicht mehr viel zu sehen. Am nächsten morgen stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass unser Studio direkt am Meer lag.

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Die Anlage selbst liegt etwa 50 km von Santiago de Cuba entfernt und irgendwie war da der Hund begraben. Die meisten Ausflüge die angeboten wurden, waren Helikopterausflüge, die wir nicht unbedingt mitmachen wollten. Nach 2 Ruhetagen machten wir uns also selbst auf den Weg. Mit diesem Tag begann für uns ein Urlaub anderer Art. Im Aquarium in Baconoa lernten wir Ricardo kennen, der gut Deutsch sprach. Dort schwammen wir auch mit den Delfinen. Es war ein tolles Gefühl, von ihnen durch das Wasser gezogen zu werden, aber noch schöner war es, sie anschließend zu kraulen. Hierbei drehten sie sich im Wasser hin und her. Wie rollige Katzen. Sie schnatterten auch dabei.

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Anschließend gaben sie Küsschen. Allerdings nur für einen Dollar. Mit Ricardo unternahmen wir einige Fahrten und lernten so die Gegend und auch Santiago de Cuba von einer anderen Seite kennen. Es war toll, einmal die andere Seite Cubas zu sehen und nicht einen dieser Ausflüge (rein in den Bus , raus aus dem Bus) zu machen. Wir mieteten für einen Tag einen 1954er Dodge Cabrio, 12 Zylinder, weiß mit roter Lederausstattung, inklusive eines Fahrers.

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In einem privaten Restaurant bekamen wir für 12 Dollar eine ausgezeichnete Languste. An einem Tag machten wir uns auf den Weg in eine nah gelegene Lagune. Wir mieteten uns eine Kutsche und fuhren los. Es war ein herrlicher Ort. Die Lagune strahlte sehr viel Ruhe aus. Dort lernten wir Musiker kennen, die sich in der Lagune ein paar Dollar verdienten. Mit ihnen freundeten wir uns an und trafen uns öfter in der Lagune. Jesus sprach ganz gut Deutsch und erzählte uns viel von seinem Land. Und wir fühlten uns in Cuba immer wohler. An einem Regentag saßen wir mit allen zusammen in einem kleinen Gastraum und hatten Spaß mit allen, die in der Lagune arbeiteten. An diesem Tag bekamen wir eine Einladung zum Grillen. Alex hatte Geburtstag. Also machten wir uns zwei Tage später mit einem Taxi auf den Weg in ein kleines Dorf. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und gingen alle in den Garten. Dort grillten zwei Mann schon seit Stunden ein Spanferkel über einer Grube.

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Wir hatten den Kindern Spielzeug mitgebracht und ihre Augen wurden immer größer. Wie schön es doch war, Kindern mit einem einfachen Wasserball eine Freude zu machen. Später kamen Jesus, Viktor , Orlando und Rafael noch dazu und machten Musik. Dieser Abend bleibt uns immer in Erinnerung. Leider rückte der Tag unserer Abreise immer näher und wir fuhren noch ein letztes mal nach Santiago um eine Art Pub aufzusuchen, in dem Musik gemacht wurde. Es war ein toller Abend. Zum Schluß wollten wir noch auf ein Merengue Festival, allerdings war uns dort die Menschenmenge zu groß. Nachdem Marina es noch schaffte, ein paar Polizisten zu überreden, dass sie sie fotografieren durfte, fuhren wir zum Hotel zurück. Was aber unbedingt noch erwähnt werden sollte ist die Unterwasserwelt in Cuba, dagegen verblasste selbst der Indische Ozean. Eins war uns klar: "CUBA werden wir nie vergessen und unsere nächste Reise nach Cuba werden wir privat machen." Leider ging auch dieser Urlaub zu Ende und wir mussten wieder nach Hause. Aber nicht für lange. 4 Monate später folgte Tunesien.

Unser absolutes Lieblingslied aus Cuba!!!    El-Che
Blick auf Santiago de Cuba Blick von El Moro Delfin die Bucht  war toll
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 Mit der Kutsche sind wir gefahren Das ist noch ein Motor  Spielen im Garten Spanischunterricht
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Zuletzt aktualisiert 7. Januar 2001 von Smets