Tipps und Tricks

 

Tipps und Tricks

 

- Konstruktion einer einfachen Weiche

mit korrekter Anordnung der Weichenlaterne

- Probleme beim Legen und Konfigurieren von Kontakten

- Wendezug-Grundschaltung

- 1. Erweiterung

- 2. Erweiterung

- Wendezug-Schaltung fuer eine Standseilbahn

- Schalter in EEP

- Einfacher Timer

- Erweiterter Timer I

- Erweiterter Timer II

  mit zusaetzlichen Funktionen

 
     
 

Konstruktion einer einfachen Weiche

mit korrekter Anordnung der Weichenlaterne

 
 

Vorab einige Bemerkungen zur Laenge der Weichenantriebe. Es gibt zwei Probleme in EEP wo die Laenge des Weichenantriebs eine entscheidene Bedeutung hat. 1. Beim eigentlichen Weichenbau. Nur wenn der Weichenantrieb exakt gerade ist, laest sich die Lage der Weichenlaterne auch exakt bestimmen. Je laenger der Weichenantrieb ist, desto mehr muss er dem Verlauf des Gleisplans folgen, dass soll heißen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Weichenantrieb als Bogen ausgefuehrt wird wesentlich groeßer ist. Und dann gibt es eben Probleme mit der Zuweisung der Lage der Weichenlaterne. 2. bei der Konfiguration der Kontakte. Kommt naemlich ein Kontakt auf einem Weichenantrieb zum liegen, kann der Kontakt nicht mehr per Doppelklick angewaehlt werden, er muss dann erst blind von dem Weichenantrieb runter geschoben werden. Ist der Weichenantrieb also kuerzer, braucht man nur eine kleine Distanz den Kontakt schieben, zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kontakt ueberhaupt auf einem Weichenantrieb zum liegen kommt erheblich geringer. Naeheres aber dazu im Abschnitt ueber Kontakte. Im Bild 1 habe ich mal zum Vergleich zwei Weichenantriebe nebeneinander gelegt. Ganz oben hat der Weichenantrieb die EEP-Standardgleislaenge von 60m. Darunter ist ein Weichenantrieb mit einer, von mir favorisierten, Gleislaenge von 5m abgebildet, der mit der Schablone 5-50m, abgebildet rechts unten, eingekuerzt wurde. Die Schablone ist bei DG1 als freier Download erhaeltlich. Die schwarzen Quadrate an den Weichenantrieben haben nichts mit der spaeteren Lage der Weichenlaternen zutun, sie symbolisieren nur, dass es sich bei diesem Gleisjoch um einen Weichenantrieb handelt. Ganz links ist noch das Ende der bisherigen Gleislage zusehen, an der jetzt, in den naechsten Schritten, die Weiche angeschlossen werden soll.

Die folgend, in einigen Schritten, beschriebene Vorgehensweise, dass zulegende Gleisjoch aus der eigentlichen Gleisachse zudrehen,  ist notwendig, damit alle Modelle sauber aneinander rasten. Diese Vorgehensweise muss auch bei gleisbegleitenden Objekten durchgefuehrt werden, da EEP sonst Schwierigkeiten hat die Modelle sauber aneinander zufuegen.

Bild 1

Bild 1     Weichenantrieb kuerzen

Bild 2     Weichenantrieb aus Gleisachse drehen

Bild 3     Weichenantrieb mit seinem Gleisanfang (gruenes Dreieck/ Einfuegemarke) in die Naehe

          des Endes des letzten Gleisjoches bringen

Bild 4     Weichenantrieb rastet dann automatisch ein

Bild 5    Fuer den geraden Strang neues Gleisjoch auswaehlen und ablegen

Bild 6     Gleisjoch aus Gleisachse drehen

Bild 7     Gleisjoch mit seiner Einfuegemarke in die Naehe des Endes des Weichenantriebes bringen

Bild 8     Gleisjoch rastet automatisch ein

Bild 9     Fuer den abbiegenden  Strang neues Gleisjoch auswaehlen und ablegen

Bild 10     Gleisjoch wie gewuenscht biegen, in diesem Beispiel wird es eine Linksweiche

Bild 11     Gleisjoch aus Gleisachse drehen

Bild 12     Gleisjoch mit seiner Einfuegemarke in die Naehe des Endes des Weichenantriebes bringen

Bild 13     Gleisjoch rastet automatisch ein

 

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09.01.05
     
 

Probleme beim Legen und Konfigurieren von Kontakten

 
 

Wenn ein Kontakt auf einen Weichenantrieb zum liegen kommt, kann er erst einmal nicht weiter bearbeitet werden, da er bei einem Doppelklick optisch verschwindet. Sollte das geschehen, muss man wieder das zu schaltende Objekt, also den Weichenantrieb oder das Signal, anklicken, dann erscheint der schon gelegte Kontakt wieder. Wenn man diesen dann mit der Maus auswaehlt, heftet sich der Kontakt an den Mauszeiger und man kann ihn auf ein anderes Gleisjoch ziehen, wo man ihn dann weiter bearbeiten kann. Dabei muss man wissen, zwar verschwindet der Kontakt optisch, er haengt aber weiterhin am Mauszeiger wenn die linke Taste bei dieser Aktion die ganze Zeit gedrueckt bleibt. Hat man ein anderes Gleisjoch mit dem Cursor erreicht, kann man die Maustaste loslassen und erneut das zu schaltende Objekt anklicken, es erscheint der Kontakt wieder, den man jetzt endlich einrichten kann.

(aus diesem laestigen Grund belasse ich auch nicht die Weichenantriebe auf ihrer Originallaenge (60m) sondern kuerze sie auf 5m ein, dabei ist eine Schablone hilfreich, denn das Gleisjoch soll ja weiterhin gerade bleiben, z.B. von DG1, Schablone 5-50m, zum freien Download)

Doppelklick auf den Punkt in dem Kontaktsymbol, es geht ein Fenster auf und man kann jetzt seine Konfiguration des Kontaktes vornehmen, dabei ist es hilfreich zu wissen, die Richtung des Kontaktes wird durch die Richtung des Gleisjoches auf das der Kontakt eingefuegt wird bestimmt und nicht von dem Gleisjoch wo er letztendlich zum Liegen kommt, also Richtung Eins ist immer die Richtung in der die Einfuegemarke des Gleisjoches (gruenes Dreieck) bei Verlegung des Gleisjoches gezeigt hat

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch zu wissen, wenn ein nicht benoetigter Kontakt, in 2.43, geloescht wird kommt es bei der Umschaltung in das 3D-Fenster zu einem Absturz von EEP. Um einen Verlust der bisherigen Arbeit zu vermeiden ist es unbedingt erforderlich, vor dem Umschalten in den 3D-Modus, zusichern. Ich loesche nicht einen ueberzaehligen Kontakt sondern schalte ihn erst einmal inaktiv, also keinen Haken setzen fuer die beiden Richtungen.

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10.01.05
 

 

 

 

Wendezug-Grundschaltung  
 

 

Bild 1     Kontaktbelegung rechtes Signal

Bild 2     Kontaktbelegung linkes Signal

Fuer die grundlegende Funktion, so wie oben dargestellt, wird kein Steuerkreis benoetigt.

Nach dem die Strecke so wie oben gezeigt aufgebaut ist, wird ein Triebfahrzeug in die Mitte der Strecke gesetzt. Im Automatikmodus der Lok-Steuerung wird dann das Triebfahrzeug in eine Richtung, ich lege mal fest, nach links gefahren. Wenn dann Kontakt Drei ueberfahren wird, faellt das linke Signal in "Halt"-Stellung und das Triebfahrzeug bleibt vor Selbigen stehen. Wenn das geschehen ist, schiebt man den Automatik-Slider in die andere Richtung. Wenn jetzt das Triebfahrzeug am rechten Signal ankommt, wird dieses ebenfalls auf "Halt" gestellt, das Triebfahrzeug bleibt aber nicht stehen, sondern muesste beim Ueberfahren des Kontaktes Eins des linken Signals dieses wieder auf Fahrt stellen, dass ist dann der Impuls fuer das Triebfahrzeug die Fahrtrichtung zu aendern. So muesste das Triebfahrzeug jetzt stetig hin und her pendeln.

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08.08.04

     
 

1. Erweiterung

 
 

Damit die Reisenden auch bequem und in Ruhe Ein- und Aussteigen koennen ist es erforderlich an jedem Ende der Strecke eine Timer-Schaltung einzufuegen. Das kann in zwei unterschiedlichen Varianten erfolgen, mit zwei aber auch nur mit einem Steuerfahrzeug. In diesem Abschnitt werden ich die einfachere und uebersichtlichere Variante mit zwei Steuerfahrzeugen bzw. Steuerstrecken beschreiben.

Als erstes ist es nur erforderlich an jedem Ende der Wendezug-Strecke eine Steuerstrecke, wie im Abschnitt "Einfacher Timer" dargestellt, zu errichten. Anstatt den Kontakten Nummer 1 aus der "Wendezug-Grundschaltung" wird an der selben Position der Kontakt K2 (Fahrt) der jeweiligen, diesem Streckenende zugeordneten  "Einfacher Timer"-Schaltung gelegt. Fuer die Kontakte K1 (Fahrt) der "Einfacher Timer"-Schaltungen wird an deren Stelle die Kontakte Nummer 1 der "Wendezug-Grundschaltung" gelegt. Das Ergebnis ist dann die folgende Schaltung. Zur besseren Uebersicht erhielten die Schaltelemente der beiden Bahnhoefe Nummerierungen aus verschiedenen Dekaden.

S = Signal
K = Kontakt
Zahl = Nummer des Signals

Der Aufbau mit zwei getrennten Steuerstrecken (Timern) ist empfehlenswert, wenn zwei sehr unterschiedliche Aufenthaltszeiten gewuenscht werden. Oder auch fuer einen Anfaenger der noch sehr viel experimentieren muss mit der Groeße der Steuerstrecke und mit der Geschwindigkeit des Steuerfahrzeugs um eine fuer ihn akzeptable Aufenthaltsdauer zu erreichen. Eine fuer viele Anwendungsfaelle ausreichende Aufenthaltszeit erhaelt man mit einer quadratischen Fahrstrecke von 60 x 60 Metern, so wie weiter unten, unter "Einfacher Timer" oder "Erweiterter Timer II", zusehen.

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09.05.05
     
 

2. Erweiterung

 
 

Um etwas Performance zu sparen, ein Steuerfahrzeug, einen Steuerkreis, kann man auch beide Schaltungen auf einen Steuerkreis installieren.

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09.05.05
     
 

Wendezug-Schaltung fuer eine Standseilbahn

 
 

Da es in EEP nicht moeglich ist das Seil darzustellen, und mir der Seiltrick mit den unsichtbaren Wagons, aus den unterschiedlichsten Gruenden, auch nicht sehr gefaellt, habe ich versucht die Steuerung der beiden Kabinen ueber eine Schaltung zurealisieren. Hierbei handelt es sich, schaltungstechnisch gesehen, um zwei unabhaengige Wendezugstrecken, deren Gleislage so uebereinander geschoben wurde, dass der Eindruck einer Standseilbahnstrecke entsteht. Es wird weiterhin die Gleislage der Originaldemo benutzt.

Fuer ein besseres Verstaendnis habe ich fuer die Schaltelemente der ersten Teilstrecke die Bezeichnungen aus den letzten beiden Abschnitten beibehalten, 10..., 20... . Die Schaltelemente der zweiten Teilstrecke werden aus den Bereichen 30..., 40... bezeichnet. Wobei die Bereiche 10..., 30... die Schaltelemente der unteren Station bzw. die Schaltelemente fuer die Fahrt dorthin, und die Bereiche 20..., 40... die Schaltelemente der oberen Station bzw. die Schaltelemente fuer die Fahrt dorthin kennzeichnen.

Die gruen gekennzeichneten Kontakte sollten so genau wie moeglich deckungsgleich angeordnet werden, damit beide Kabinen sich synchron in Bewegung setzen.

Demo:Standseilbahn

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09.05.05
     

 

Schalter in EEP

 
 

Da ich ueberhaupt keine Lust habe, wie ein Fuenfjaeriger auf Knien seiner Eisenbahn hinterher, bzw. vorneweg zu kriechen und jede Weiche und jedes Signal einzeln von Hand zustellen, was in EEP auch gar nicht so ungefaehlich, ist auf Grund eines weiteren Bugs (alles hinter dem Mauszeiger wird umgeschalten), habe ich nach einer Moeglichkeit gesucht auch in EEP wenigstens etwas Eisenbahn/Modelleisenbahn-Atmosphaere einziehen zulassen.

Vorher sind in Zusammenarbeit von HB1 und BS1die ersten Grundmodelle entstanden, wie die einzelnen Weichenschalter (Bilder 1-4, ohne Beschaltung) und die Gleisbilder der Bahnhoefe der Harzer Schmalspurbahn, in denen mehrere Weichenschalter enthalten sind. Es wurde auch das entsprechende Rollmaterial fuer diese kurzen Gleisstuecke entwickelt, der so genannte Weichenschieber, im Bild 1 das graue Quadrat auf der linken Seite. Weichenschalter und Weichenschieber sind in mehreren Farbvarianten einsetzbar, sodass man Schalter fuer unterschiedliche Aufgaben auch optisch auseinander halten kann. Diese Weichenschieber sollten dann im Hand-Modus gesteuert werden. Also immer noch nichts fuer mich.

Und wieder einmal hilft der "Wendezug"-Bug aus der Misere.

Nachdem ich den Wendezug-Bug ausgiebig auf seine Moeglichkeiten fuer den Zugverkehr in EEP getestet hatte und auf die im vorherigen Absatz beschriebenen Modelle gestoßen bin, ließ mich der Gedanke beides zukombinieren nicht mehr los. Die ersten Versuche fuehrte ich noch mit der EEP-Standard-Ampel durch. Dabei ist dann die EEP-Urversion meines Gleisbildpultes heraus gekommen. Mit diesem Gleisbildpult im Gepaeck habe ich BS1 kontaktiert, ob es nicht moeglich ist eine Stelltaste und eine Signalrueckmeldung zukonstruieren. Das Ergebnis, die Stelltaste (schwarzer Punkt), kann man in Bild 1 sehen und die Signalrueckmeldung ist bei der Erklaerung des Gleisbildpultes und beim Gleisbildpult selbst zusehen.

Funktion:

Wie schon geschrieben beruht die ganze Funktion auf einen Signal-Bug der auch in Version 3.x immer noch vorhanden ist. Dieser Bug ermoeglicht einen Wendezug-Betrieb. Die Wendezug-Schaltung wurde soweit abgespeckt, das es nicht mehr zu einem automatischen Hin- und Herfahren kommt (Bilder 2-4). Angenommen Bild 1 sei die Ausgangsituation (Halt) und es wuerde sich bei dem Schalter, um einen Schalter fuer eine Start/Stopp-Funktion handeln und das Rollmaterial (Weichenschieber) haette seine Strecke schon eingelernt bekommen. Um jetzt eine Funktion auszuloesen, braucht man nur die rechte schwarze Stelltaste (Signal) anzuklicken. Das Signal schaltet auf "Fahrt" und die Stelltaste zeigt ein gelbes "Kennlicht". Der Weichenschieber setzt sich nach rechts in Bewegung und ueberfaehrt den Halt-Kontakt des rechten Signals (Bild 3). Das rechte Signal faellt in "Halt"-Stellung, das gelbe "Kennlicht" des Stelltasters erlischt und der Weichenschieber kommt vor dem Signal zum Stehen. Alle Funktionen die durch diesen Schalter gestartet werden sollen, muessen ihren Fahrt-Kontakt auf der selben Position wie der Halt-Kontakt des rechten Signals haben (Bild 4). Wenn dann die gestarteten Ablaeufe wieder angehalten werden sollen, um vielleicht den neuen Betriebszustand abspeichern zu wollen, wird die linke Stelltaste angeklickt. Linkes Signal schaltet auf "Fahrt", linke Stelltaste zeigt gelbes "Kennlicht" und der Weichenschieber bewegt sich nach links. Ueberfaehrt der Weichenschieber den Halt-Kontakt des linken Signals, faellt das Signal in "Halt"-Stellung, in der Stelltaste erlischt das gelbe "Kennlicht" und der Weichenschieber kommt vor dem linken Signal zum Stehen. Alle Funktionen die durch diesen Schalter gestoppt werden sollen, muessen ihren Halt-Kontakt auf der selben Position wie der Halt-Kontakt des linken Signals haben (Bild 4).

Der ganze Aufbau und Funktionsweise erinnert an ein Doppelspulenrelais eines deutschen Modelleisenbahn-Herstellers.

Bild 1     Schalter in der 3D-Ansicht

Bild 2     Kontaktbelegung linke Taste (Signal)

Bild 3     Kontaktbelegung rechte Taste (Signal)

Bild 4     Kontaktbelegung Start/Stopp-Signal

Vorteile:

Zeit- und Performanceersparnis durch einfacheren Aufbau. Aufbau von uebersichtlichen Bedienungseinheiten bis hin zu Gleisbildpulten. Der groeßte Vorteil in meinen Augen ist jedenfalls, dass man ganz in Ruhe einen Klick auf die Tasten ausfuehren kann, ohne Angst haben zu muessen, dass EEP in 100km Entfernung einen Schaltvorgang durchfuehrt der alles durcheinander bringt, da die "Klick-" bzw. Blickrichtung der Kamera senkrecht zur Anlagenoberflaeche erfolgt, und dem Zufolge sich nichts weiter hinter dem Mauszeiger befinden kann.

Achtung:

Beim Einsatz dieser Schalter muss unbedingt darauf geachtet werden, dass auf einer Seite des Schalters nicht zwei Steuerbefehle hintereinander eintreffen. Die Steuerbefehle muessen fuer jede Seite abwechselnd eintreffen, also links - rechts, links - rechts, usw, umgekehrt geht's natuerlich auch.

Fehlerbehebung:

Ein Fehler ist auch sehr einfach zuerkennen. Es liegt dann ein Fehler vor, wenn die Stelltaste, auf der Seite wo der Weichenschieber schon liegt, das gelbe "Kennlicht" zeigt. Dann muss der Weichenschieber wieder "eingelernt" werden. Meist reicht es schon aus wenn die Seite wo der Fehler aufgetreten ist "eingelernt" wird.

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20.01.05
     

 

Einfacher Timer  
 

S = Signal
K = Kontakt
Zahl = Nummer des Signals

Bild 1     Kontaktbelegung  S1                         Bild 2    Kontaktbelegung  S2

Grundstellung:

- Steuerfahrzeug steht vor Signal S2

Funktion:
- zu beeinflussendes Fahrzeug ueberfaehrt Kontakt K2 (Fahrt), Signal S2 schaltet auf Fahrt
- Steuerfahrzeug setzt sich in Bewegung und schaltet Signal S2 wieder auf Halt (K2) und nach eingestellter

 Zeit wird Kontakt K1 Fahrt) ueberfahren, Signal S1 schaltet auf Fahrt
- Steuerfahrzeug kommt vor Signal S2 zum stehen
- zu beeinflussendes Fahrzeug setzt sich wieder in Bewegung und stellt Signal S1 zurueck
- Ausgangszustand wieder erreicht

 

Die Aufenthaltszeit wird durch die Groeße der Steuerstrecke und durch die Geschwindigkeit des Steuerfahrzeugs beeinflusst.

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20.02.04
     
 

Erweiterter Timer I

 
 

Diese Schaltung habe ich entwickelt, weil es vereinzelt zu einer Betriebssituation kommen kann bzw. erwuenscht ist, dass auf einem Gleis, auf dem die Zuege planmaeßig zum Halten kommen, auch mal eine Durchfahrt stattfinden soll. Da bei einer einfachen Timer-Schaltung zwangslaeufig bei einer Durchfahrt das Signal immer auf "Fahrt frei" geschaltet wird, obwohl der Zug schon lange durchgefahren ist, habe ich nach einer moeglichst einfachen Methode gesucht um diesen Effekt zu eliminieren. Man koennte einfach den Ausloesekontakt fuer die Timerschaltung (Bild 1) durch eine "Relais"-Schaltung unterbrechen, dass wuerde aber ein zusaetzliches Steuerfahrzeug erfordern.

Bild 1   Urspruengliches Signal in der Timerschleife mit seiner normalen Beschaltung

Bild 2   Zusaetzliches Signal, wird ebenfalls wie ein normales Timer-Signal beschaltet,

es erfolgt also eine Parallelschaltung von beiden Signalen

Bild 3   Das Zugbeeinflussende Signal wird auch nur wie bisher beschaltet

Bild 4   Beschaltung der Weiche fuer die Betriebsart planmaeßiger Halt

 

Ohne einen externen Steuerbefehl halten alle Zuege wie gewohnt am Signal. Fuer jede Durchfahrt muss ein externer Steuerbefehl generiert werden, wie z.B. bei der Anlage Jossa bei der Ausfahrt des Zuges aus dem Schattenbahnhof. Der ausfahrende Zug stellt ueber zwei Kontakte in seinem Aufstellgleis das Signal und die Weiche auf Durchfahrt.

Bei der Demo wird dieser Schaltbefehl durch einen zusaetzlichen Teiler generiert, der aber fuer die eigentliche Funktion dieser Schaltung nicht erforderlich ist. Das kann man auch ausprobieren, in dem man an der unteren Weiche des Teilers rumspielt, Abzweig bedeutet Aufenthalt und Durchfahrt eben Durchfahrt.

 

Demo: Erweiterter_Timer.zip

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29.07.04
     
 

Erweiterter Timer II

mit zusaetzlichen Funktionen

 
 

- Gleisbesetztkontrolle des folgenden Gleisabschnittes
- Start/Stopp - Funktion

Einsatzmoeglichkeiten:

Bei S-und U-Bahnen, und andere Bahnen im Blocksystem, bei dem jeder Zug einen planmaeßigen Halt am Bahnhof / Haltepunkt ausfuehren soll.

Schaltungsfunktion:

Der am "Halt" zeigenden Ausfahrsignal stehende Zug, kann erst DANN abfahren WENN die Start/Stopp-Funktion auf Start steht UND der folgende Gleisabschnitt frei gefahren wurde UND die Haltezeit abgelaufen ist. Ist eine der drei Bedingungen nicht erfuellt, bleibt der Zug stehen, bis alle drei Bedingungen erfuellt sind.

Hinweis zur Anordnung der einzelnen Schaltungsteile:
- Strecke NN
- Timerstrecke -50 m
- Start/Stopp-Funktion -400 m oder -500 m, um die Kamera in senkrechter Position unter die Anlage

zubekommen und ein moeglichst großen Ueberblick zuhaben.

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08.08.04