Gerechtigkeit für Jimmy
- unschuldig im Todestrakt von
Pennsylvania -
1991 wurde Jimmy A.
Dennis des Mordes an der 17-jährigen Chedell Williams angeklagt, die außerhalb
von Philadelphias Fern Rock U-Bahn-Station erschossen wurde.
Zeugen wurden unter Druck gesetzt - Beweismaterial manipuliert
Schlampige Untersuchungsarbeit und ein inkompetenter Anwalt führten dazu, dass Jimmy für ein Verbrechen verurteilt wurde, mit dem er nicht das geringste zu tun
Jimmy war zur Mordzeit in einem völlig anderen Teil von Philadelphia. Er saß in einem Bus, der noch nicht einmal in die Nähe des Tatortes kam. Zeugen haben ihn im Bus gesehen.
Augenzeugin Zahra Howard konnte Jimmy drei Tage nach dem Mord nicht als einen der Täter identifizieren.
Alle Augenzeugen sagten aus, der Täter sei mindestens 1,8 m groß gewesen, wog etwa 90 kg und hatte eine sehr dunkle Hautfarbe. Im Gegensatz dazu: Jimmy hat wesentlich hellere Haut als von allen Augenzeugen beschrieben wurde, er wog zu der Zeit etwa 60 kg und ist ca. 1,65 m groß.
Als Jimmy hörte, dass sein Name im Zusammenhang mit dem Mordfall im Gespräch war, ging er in Begleitung seines Vaters und der Brüder zur Mordkommission, um sich für eine Befragung zur Verfügung zu stellen. Man ließ ihn dort fast eine Stunde warten und schickte ihn dann nach Hause, es gäbe keine Fragen.
Zeugen berichteten später, dass sie von der Polizei eingeschüchtert wurden und dass man versuchte, sie zu Aussagen zu drängen, die die Polizeiversion dieses Falles unterstützen würden.
Hervorzuheben ist hier besonders die Aussage von Charles Thompson, die unter Zwang erfolgte. Er war in Handschellen an einen Stuhl gefesselt worden und wurde während endloser Stunden von 5 Polizeibeamten verhört. Man stellte Charles Thompson in Aussicht, die gegen ihn laufenden Ermittlungen einzustellen. (Bei einer Verurteilung wäre er für mindestens 1 Jahr ins Gefängnis gekommen.) Die gegen ihn laufenden Verfahren wurden eingestellt, nachdem er Jimmy belastet hatte. Er sagte aus, er hätte Jimmy an dem betreffenden Abend mit einer Waffe gesehen.
Thompson nahm später seine Aussage zurück, sagte sie vollkommen unwahr und er hätte das nur gesagt, weil er so massiv unter Druck gesetzt wurde und Angst hatte.
Es gab keine Beweise gegen Jimmy, z.B. wurde niemals eine Waffe bei ihm gefunden.
------------------------------
Jimmy Dennis braucht auch Ihre Hilfe im Kampf um Gerechtigkeit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ihm zu helfen:
Bitte beteiligen Sie sich an der Kampagne "Gerechtigkeit für Jimmy".
Senden Sie die vorbereiteten Briefe an den Präsidenten der USA und die Botschaft der USA in ihrem Heimatland. Fordern Sie damit einen neuen fairen Prozess für Jimmy Dennis, damit er seine Unschuld beweisen kann. Die Briefe können auch von mehreren Personen unterschrieben werden, bitte neben dem Namen auch die Anschrift vermerken.
Um in Berufung oder neuem Prozess eine Chance zu haben, bedarf es eines guten Anwalts. Die Kosten für den Anwalt belaufen sich momentan auf monatlich $ 600. Dieses Geld muss durch Spenden aufgebracht werden.
Die Kampagne für Jimmy wird aus privaten Mitteln von Jimmys Freunden bezahlt.
Bitte helfen auch Sie mit einer Spende. Jede Summe unterstützt den Kampf von Jimmy um Gerechtigkeit und um sein Leben.
DANKE!
Petra Richter - Spendenfonds Jimmy Dennis
Deutsche Bank 24 Bocholt
BLZ:
42870024
Konto: 308 12 54 01
Nähere Informationen zu Jimmy und seinem Fall finden Sie im Internet:
http://home.t-online.de/home/Petra.E/j4j.htm
oder wenden Sie sich an
ECADP Deutschland (Petra E. Richter)
Schwartzstrasse 16
46397 Bocholt
Tel: 02871-260515
Fax: 02871-260511