Familie Hirnings Webseite - Der Name Hirning

Informationen über den Namen Hirning

Theorie über die Herkunft des Namen

Der Name Hirning ist sicherlich süddeutschen Ursprungs, er kommt aus der Gegend um die Schwäbische Alb.
Vor langer Zeit war die Alb ein Waldland mit kleinen Siedlungsflächen. Den Alemannen, die dort hinzogen, blieb nichts anderes übrig, als sich neben und in den alten Siedlungen mit den schon gerodeten Ackerfluren niederzulassen. Zuerst siedelten sie vor dem Albrand und in den Flußtälern, so auch in Lenningen. Da die Alemannen vor allem Viehhalter mit einer bescheidenen, offenbar düngerlosen Feldwirtschaft waren, sagte ihnen auch die Hochfläche der Alb zu. Jedenfalls ließen sie sich auch auf den alten Vulkanböden nieder. Möglicherweise entstand der Name Hirning, weil in den Namen vieler kleinen Dörfer der Gegend (Auingen, Laichingen, Lenningen, Munsingen usw.) die Silbe "ing" vorkommt. Als die Alemannen ihre Weiler benannten, hingen sie wohl aus diesem Grund die Endung "ing" an den Namen des jeweiligen Anführers, der damit zum Grundherren wurde.

Verbreitung

Laut des 'Worldbook of Hirnings' ist die Verbreitung folgendermaßen:
Spitzenreiter ist Deutschland mit ca. 475 Personen in ungefähr 190 Haushalten, wobei die meisten hiervon im südlichen Teil Deutschlands (vorwiegend in Baden-Württemberg) leben.
In den USA gibt es 155 Haushalte mit 341 Personen, die meisten hiervon leben im Staate Kalifornien. Danach kommt Australien mit 50 Haushalten und 110 Personen, überwiegend in der Provinz Queensland lebend, außerdem existieren 7 Haushalte mit 15 Personen in Kanada, von denen die meisten in der Provinz Alberta leben. Darüber hinaus gibt es Haushalte in der Schweiz und in Südafrika. Es werden auch noch Hirnings in Rußland vermutet.

Bekanntheitsgrad

In Amerika im Bundesstaat Kansas existiert eine Strasse mit dem Namen "Hirning Ln":
8835 Hirning Ln, Shawnee Mission, KS

Quelle: ArchitectsUSA Webseite

Schwäbische Alb

Schwäbische Alb, höchstes Stockwerk des südwestdeutschen Schichtstufenlandes, zwischen südöstlichem Schwarzwald, oberem Neckar, Ries und Donau, rd. 220 km lang, bis 40 km breit, im Lemberg (bei Gosheim) 1015 m hoch; stark verkarstet, mit zahlreichen Höhlen, entstanden vor 175 bis 150 Millionen Jahren durch Ablagerungen des Jurameeres.

(©) Meyers Lexikonverlag


 
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