|
|
|
Die Silberfuchs ist ein echtes Familienmitglied.
Im Jahre 1930 für 875 Reichsmark erstanden, diente sie meinen
Großeltern als erstes Fortbewegungsmittel. Mit 5 PS und
einer Höchsgeschwindigkeit von 75 km/h wurden alsbald die
ersten Touren unternommen. Sie war ein guter Begleiter; dann
kam das Auto in Form eines Opels P4 , die Silberfuchs wurde jedoch
nicht verkauft, sondern stand auf dem Garagenboden. Glücklicherweise
wurde sie in der Besatzungszeit nicht beschlagnahmt, mein Grossvater
konnte somit wieder von Ludwigshafen/ Oppau zum Grosskraftwerk
nach Mannheim fahren. Mit der Anschaffung eines Lloyd Alexander
1958 kam das endgültige Aus, aber nur bis zum Garagenboden.
Im Jahre 1984 hatte ich meinen Grossvater
endgültig überreden können mir die Maschine zu
überlassen. Ich fand sie komplett, durch eine undichte Dachdeckung
aber ziemlich rostbefallen (siehe
Bild von Bernd Auer, ähnlicher Zustand)
. Nachdem ich nach einigen erfolglosen Bemühungen die Restauration
aufgab, die Ventile des JAP Motors hingen fest, kam das Interesse
nach acht Jahren wieder. Den Motor hatte ich vorsorglich in Heizöl
eingelegt, und ich schaute 1992 wieder einmal nach....und, die
Ventile hatten sich gelöst. Das war wie eine Initialzündung.
Stück für Stück brachte ich Teile zum galvanisieren,
arbeitete die Blechteile wieder auf. Dann kam jedoch ein berufllicher
Umzug vom Rheinland nach Norddeutschland und schliesslich noch
der Hausbau in die Quere. Jetzt zum Ende des Jahres 2000 wird
die Silberfuchs langsam aber sicher wieder komplettiert. Den
Verlauf werde ich hier versuchen zu dokumentieren. |